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klau|s|ens verabschiedet OPEL zu BOCHUM als autoproduktion – www.klausens.com

klau|s|ens, die bosse haben es geschafft.

sie haben ohne sinn und verstand einen hervorragenden standort mit hervorragenden arbeitskräften ruiniert. bochum! OPEL!

wie oft haben wir schon davon geschrieben, wie oft uns darüber aufgeregt?!

heute dann das letzt auto, ein safira wohl.

und der kommt nicht in den verkauf, sondern wird für einen guten zweck bereitgestellt.

herrlich soziale welt!

dabei müsste man GENERAL MOTORS schon lange ins firmament der ewigen ungerechtigkeit hinwegwünschen, der schreienden, ewigen ungerechtigkeit.

wir haben ja alles auch in einem tagesroman verarbeitet: SCHONROMAN [3.3.13]
http://www.klausens.com/schonroman.htm

Da fahren zwei Männer auf der A 3 aus dem Köln-Bonner Raum und landen dann gezielt beim OPEL-Solidaritätsfest.

AUSZUG AUS SEITE 101:

>>Das war viel Stoff. So viele Menschen und Gruppen.
Wie sollte ich das verarbeiten?!
Und was sollte überhaupt aus Opel werden?
Nur noch eine Klitsche, wo man Einzelteile zusam-
menbaute?
Sie nannten es ja Kompomenten. Aber egal, wie
man es nannte: Es wurde kein vollständiges Auto
daraus. Adieu, du komplettes Auto aus Bochum!
Ich dachte jetzt daran, dass wir in einem Opel
saßen.
„Jürgen, wir sitzen in einem Opel.“
„Ja, sicher: Es ist ein Antara.“
„Aber der Antara, der kommt doch gar nicht aus
oder von Adam Opel Bochum!“
„Ja, Herr Klugscheißer. Da hast du natürlich voll
recht. Der kommt zum Beispiel aus Korea.“
„Dann fährst du ein Auto, mit welchem die Opel
in Bochum plattmachen wollen?“
„Aber, Hennes, das ist doch keine Absicht. Soll
man sich überall angucken und überlegen, wo was
herkommt? Meinst du das wirklich?“
„Überall nicht. Aber fast überall! Bei Opel ist das
so eine Sache.“
„Die Automobilindustrie sitzt doch allüberall. Das
sind globale Konzerne. Wie soll ich genau wissen,
was woher kommt? Sag es!“
„Jürgen, sollen wir uns jetzt streiten?“
„Bist du nicht seit dem Stau auf Streit aus?“
„Nein, so ist es nicht. Ich denke eben nur an die
Kollegen von Opel in Bochum. Denen macht man
das Werk Schritt für Schritt zu. Zugleich wird da und
dort erweitert. Wollen die nicht ein Werk neu auf-
bauen? In Ungarn? Ist das nicht geplant?“
„Gewiss, es sind da viele Dinge im Busch. Aber
Opel wird sich nicht vorher bei dir eine Erlaubnis
einholen.“<<

aber der roman hat auch nix genützt!

nee, die machen alles platt, platt, platt.

nun hat bochum noch ein anderes unternehmen, das man nur so lieben möchte, weil es die mieter so schlecht behandlet.

und die jetzt fusionieren sollen, diese von der DEUTSCHE ANNINGTON. (sitz: bochum)

ach, bochum, was tust du dir an? nun sollen solche unternehmen der unmoral verherrlicht werden, weil es keine anderen größen mehr gibt, da zu bochum.

bochum, wach auf! lass dich nicht immer von unguten großkonzernen an der nase herumführen!

AUTO-AUS

Wir produzierten
Kein H mehr da
War nichts zu
Verkaufen bei

Müller und Co. KG
Hinter Glasscheiben

Randalierten die
Arbeiter war nichts
Zu machen wir doch
Mal etwas Krawall

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, unter anderem als KlauOPELsOPELens oder KlauAUTOsAUTOens oder KlauDEUTSCHEsANNINGTONens, am Freitag, 5.12.2014, gegen 9:47 Uhr MEWZ in Königswinter-Oberdollendorf. Denen von OPEL Bochum gewidmet, die bis heute Autos dort noch produziert haben, also: hatten. LIVE zu diesem schmerzlichen ENDTAG gedichtet.

klausens-k-werk-kunstwerk-rauten-und-veraenderung-4-12-2014-mit-logo

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klau|s|ens bekopfschüttelt wieder und wieder die OPEL-führungsetage zu deutschland – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt wird das warenverteilzentrum (werk III) doch nicht ende 2014 geschlossen.

wo?

OPEL! bei OPEL in bochum!

ich dachte, die machen aus rache jetzt alles bis ende 2014 zu und klein und kaputt, die herrscher von OPEL deutschland und europa.

nun ist es aber ein „missverständnis“. zumindest die 430 arbeitsplätze im warenverteilzentrum bleiben nun doch bis 2016 bestehen.

ich glaube es nicht!

diese herren (und damen?) von OPEL zu deutschland und europa: die sind verdammt komisch.

aber niemand kann lachen!

die wissen selber nicht, was sie tun oder wollen. die sind wirr und verloren.

wer hat das mit dem missverständnis gesagt?

das war gestern strategievorstand thomas sedran. (ist natürlich alles nur vorgetäuscht: missverständnis? es war nie eins. man rudert taktisch zurück …  oder man wollte zuvor extra mal die arbeiter aller länder demütigen. so oder so ist es der horror. wer möchste solche autos noch kaufen? autos, an denen vorstandsbösartigkeiten kleben. und arbeiterverrat tausendfach.)

tolle strategie.

und die schließung (komplett) schon ende 2014 hatte ja einst werkssprecher alexander bazio verkündet. das war, als die OPEL-menschen diese werksvereinbarung abgelehnt hatten, die ja eine verhöhnung dieser fleißigen arbeitsmenschen nur war.

aus OPEL soll jemand schlau werden!

ich denke, dass ein unternehmen, dass so geführt wird, aufgelöst und abgewickelt werden sollte. den mitarbeitern sollte man alle feste arbeitsverträge in den vorständen diverser stadtwerke geben, wo man ja so schön 200.000 per jahr als geschäfstführer bekommen kann. aber die ganze höhere ebene des managements: die sollte irgendwo im orkus verschwinden.

denkst du!

du nicht? OPEL kann keiner mehr ernstnehmen. und wenn man die leitung nicht ernstnehmen kann, dann wird man auch an den autos verzweifeln.

selbst, wenn diese prima fahren und prima montiert sind.

so ungerecht ist die welt. was man mit OPEL in bochum gemacht hat und jeden tag weitermacht, das ist der größte unverstand aller zeiten.

es wartet die ewige verdammnis.

ja, so müsste es sein. am ende sind aber immer die einfachen beschäftigten die dummen, während die oberen erfolgreich woanders hin wechseln.

wohin?

die TELEKOM sucht doch neue leute, weil an der auch gerade so gezweifelt wird, wegen dieser flatrate-begrenzung.

hör mal, so geht es aber nicht. du zahlst für dein wasser ja auch nach verbrauch.

ja, und beim OPEL zahle ich auch nach verbrauch. ich weiß.

dann ordne doch erst einmal deine gedanken, bevor du hier was schreibst.

das will ich ja, aber erst dann, wenn ich selber mal bei OPEL oben in der etage beteiligt bin. ich liebe das chaos.

und chaos wird ja überall als ausgeburt für kreativität gelobt. ich weiß, ich weiß.

ach, OPEL, du schöner blitz am autohimmel, warum donnerst du nur noch so fies und gemein herum?

klausens-collage-opel-bochum-haupteingang-18-5-2013

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klau|s|ens bewundert und grüßt die stolzen OPEL-arbeitermänner und -frauen – www.klausens.com

klau|s|ens, die haben „nein“ gesagt.

die OPELANER?

ja, die von der basis. die, die den reichtum der welt erschaffen. die haben „nein“ gesagt. abstimmung: nein!

zu den wünschen der zentrale? diese vorgelegte betriebsvereinbarung voller kürzungen und demütigungen? 

genau das: abstimmung, und über 75 % waren dagegen. 76,1 %. also weit mehr als zwei drittel sagten „nein“. sie trauen OPEL nicht. schon lange nicht mehr. sie haben die schnauze voll.

da sind stolze leute, klasse!

die lassen sich nicht einmachen.

die werden jetzt vielleicht 2014 geschlossen.

gewiss, aber geschlossen werden die ja so oder so.

und nun haben die „nein“ gesagt?

ja, die waren es leid: immer mehr entlassungen, lohnkürzungen, falsche versprechungen. die haben sich gesagt: „was sollen wir mit diesem unternehmen OPEL?“ die haben sich gesagt: „verarschen können wir uns auch allein.“ – das haben die gesagt oder gedacht.

und nun stimmen sie für den eigenen untergang. irgendwie.

der wäre doch so oder so gekommen. nun aber sind sie stolze indianer. erhobenen hauptes können sie gehen. (sie sind damit stolz der berufstätigen in ganz deutschland, ganz europa, vielleicht in aller welt.)

sie haben „nein“ gesagt.

obwohl es vielleicht das frühere „aus“ und die frühere arbeitslosigkeit erbringt.

dabei waren es nur noch wenige tausend, die abstimmen durften. so „klein“ hat man OPEL bochum gemacht.

OPEL als führungskraft für menschen und als betreiber von arbeitssystemen hat völlig versagt, die manager haben versagt, die führungskräfte haben versagt.

und dann bauen die wieder woanders ein neues werk, um da förderungen abzusahnen, und weil da die lohnkosten so niedrig sind. immer das gleiche spiel.

sie hoppen durch die welt, schließen da und öffnen dort. diese heuschrecken des industriezeitalters sind schrecklich.

OPEL gehört offenbar dazu. OPEL möchte eine heuschrecke sein.

und bei NOKIA zu bochum und anderswo hatten wir es ja auch schon erlebt. (als ein beispiel.)

der kapitalismus ist per se „herzlos“.

aber die arbeiter können stolz und frei sein.

bravo, OPELANER! bravo!

auch ihr solltet (wie einst die in rheinhausen!) brücken über flüsse und autobahnen besetzen. seid stolz. zeigt der welt des kapitalismus, dass man uns alles nehmen kann.

alles nehmen? – aber den stolz kann man nicht allen nehmen. – ein hoch auf die OPELANER, die indianer des ruhrgebietes.

schönes zitat: „die OPELANER, die indianer des ruhrgebietes, sind der ewige stolz der weltarbeiterbevölkerung!“

die sollten endlich die pferde satteln … und keine autos mehr anlassen. die ruhrindianer.

klausens-k-werk-collage-fotos-opel-22-3-2013

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klau|s|ens postet für die beschäftigten von OPEL bochum – www.klausens.com

klau|s|ens, GENERAL MOTORS ist ein böser konzern.

gewiss, man muss es so sagen: wie die seit jahren mit den mitarbeitern von OPEL umgehen, das kann man nur als „böse“ bezeichnen.

was posten wir heute für die opelaner?

heute posten wir das plakat zur solidaritätsveranstaltung am 3.3.2013, sonntag.

das ist alles?

wir können nicht die ganze welt retten, zweitklausens. wir können nur hier und da unser mildes herz beisteuern – zum stets bösen in aller welt.

was wäre das?

diese info hier: (quelle: http://www.wir-gemeinsam.eu )

Das Opel-Solidaritätsfest Rund um den Bochumer Rathausplatz und Boulevard + 11:00 Uhr ökumenischer Gottesdienst + anschließend eröffnen die Bochumer Symphoniker und Steven Sloane das Bühnenprogramm + Grußworte von: Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin Stadt Bochum Anselm Weber, Indendant Schauspielhaus Bochum Eva Kerkemeier, IG Metall Bochum-Herne Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender Opel-Bochum + Aus dem Schauspielhaus-Ensemble u.a. treten u.a. auf: Maja Beckmann, Matthias Eberle, Raiko Küster, Nicola Mastroberadino, Veronika Nickl, Bernd Rademacher, Roland Riebeling, Krunoslav Sebrek, „Well you’re my friend“-Band, Hip Hop-Formation X:Vision. Durch das Programm führen Sabine Reich und Olaf Kröck. + Weitere Künstler: Hennes Bender (Comedian), Frank Goosen (Autor und Comedian), Melissa Heiduck (Sängerin X-Factor), Nermina Kukic (Schauspielerin, u.a. „Verbotene Liebe“), Joachim Luger (Schauspieler, u.a. „Lindenstraße“), Ester Münch (Kabarettistin), Luisa Ortu (Sängerin), Wilfried Schmickler (Kabarettist), Der Kinderchor der Musikschule Bochum, Hans ’n‘ Roses, Die Bochumer Maiabendgesellschaft, Crazy Bones, Bogestra-Band, und weitere… + Kinderfest und Kinderspielstraße mit Hüpfburg, Kinderschminken und vielem mehr… Organisiert vom Kinder- und Jugendring, den Falken, IFAK-Bochum + Opel-Oldtimer-Treff mit ca. 100 Opel-Oldtimer + Der Bochumer Traditionsverein VfL Bochum kommt ab 13:00 Uhr mit Spielern, Trainer, Vorstand. Es gibt Fotoshooting, Autogramme, Gespräche… + Reichhaltiges kulinarisches Angebot + Initiativen, Vereine, Schulen, Betriebe stellen sich vor und zeigen ihre Solidarität… + Motorradclubs machen eine Solifahrt zum Fest. Hier die Adresse: „www.bikerportal-deutschland.de“ + Sonderstempel der Bundespost zum Solidaritätsfest + Treff der Opel-Clubs und vieles mehr.

und was sagen die herren VW und FORD und AUDI und RENAULT – und wie sie alle heißen – dazu?

zur bosheit von GENERAL MOTORS? die werden sich denken: so viel besser sind wir auch nicht.

aber GENERAL MOTORS ist/sind hypextrem böse zu seinen beschäftigten. sie schaden damit ihrer automarke so sehr. das können milliarden werbespots nicht aufwiegen.

sie fahren alles auf null, bochum, ihr unternehmen, die marke OPEL, alles.

wer treibt sie dazu? welcher teufel reitet sie?

gut, dann steuern wir noch ein gedicht bei:

AUTOTEUFEL

Er reitet durch die Städte,
Versagt … und saniert jede
Toilette am Wegesrand, bis

Die armen Menschen an den
Ausdünstungen ersticken
Und alle Autos der Welt

Sich auf den Halden mit neuen
Abgasen einreiben, um mehr
Und mehr Menschenfleisch

Für alle uns restbleibende Zeit
Einnochzudampfen, einnochzustampfen,
Weil das Nichts am Ende alles ist.

Copyright Klau|s|ens, am 26.2.2013, Königswinter-Oberdollendorf, gegen 10:37 – 10:43 Uhr MEWZ, Dienstag. (FÜR OPELANER IST DAS COPYRIGHT AUFGEHOBEN.)

plakat opel-bochum-solidaritaetsfest-3-3-2013

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klau|s|ens liest vom ende des messenger-dienstes – www.klausens.com

klau|s|ens, die dinge gehen alle vorbei.

ja, die moderne erzeugt sachen … aber sie lässt sie auch verschwinden. zu schnell!

der messenger-dienst ist verschwunden.

von MICROSOFT? – DER messenger-dienst?

ja, der ist nun weg. also: verschmolzen mit SKYPE zu SKYPE.

dann ist er ja noch da.

nein, skype ist da, messenger aber nicht mehr. messenger wurde eingestellt schon im januar.

wir haben es doch nie benutzt, zweitklausens!

es war aber trotzdem da.

und nun ist es weg.

eben: man muss sich jede minute umstellen.

auch wenn man die sachen nicht benutzt hat?

auch dann. denn alles gehört zu einem referenzsystem. der mensch der moderne bewegt sich in der gewissheit, dass MESSENGER existiert. oder GOOGLE MAIL. FACEBOOK gehört ja auch dazu – wäre FACEBOOK morgen weg, dann würde es auch die betreffen, die selber nicht facebooken.

und wenn OPEL in bochum weg ist?

die antwort liegt doch in der frage: das ist eine einzige sauerei. GENERAL MOTORS sollte eigentlich als konzern verschwinden, und dann könnte OPEL doch gerne bleiben.

vielleicht könnte man GENERAL MOTORS auch in SKYPE aufgehen lassen? das wäre doch mal ein vorschlag an MICRSOFT.

ruf doch den US-boss mal an, via SKYPE.

nicht via MESSENGER? chat, chat, chat?

messenger gibt es doch nicht mehr.  kapier es doch mal.

doch in china. da wird es noch nicht abgestellt. in china bleibt messenger vorerst bestehen: puh, da bin ich aber erleichtert!

klausens-entdeckt-messenger-adieu-nun-zu-skype-jan-2013

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Immer noch um OPEL weint KLAUSENS

klau|s|ens, du weinst immer noch um OPEL.

ja, das tue ich.

die welt ist schlecht.

ja, das tue ich.

die kommunikation ist schlecht. (auch mit dir.)

ja, das weiß ich.

OPEL ist!

ja, ja, noch! noch!

wie heißt dein kunstwerk?

„OPEL Schredder“ – wieso?

weil der „OPEL Schredder“ nicht mehr in bochum gebaut wird.

aber in yinzhaykumpolziikasodoresblauesmunates.

wo ist das denn?

das ist ein ort im reich der phantasten, wo die arbeitslöhne nur 0,11 cent pro stunde betragen.

wie viel einwohner?

247 oder so.

und die sollen den OPEL bauen?

in der zentrale hält man das für möglich. sie wollen unbedingt kosten sparen. unbedingt!

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Die OPEL-Führung in ihrer Menschenverachtung versteht KLAUSENS nicht

klau|s|ens, was ist OPEL doch für ein seltsames unternehmen!

sie ärgern und quälen und demütigen seit jahren die mitarbeiter. warum tun sie das?

seit jahren lesen und hören wir von OPEL, wie sie in deutschland dieses oder jenes (werk) schließen, oder doch nicht schließen, oder vielleicht schließen.

es geht immer so weiter.

wie soll da ein unternehmen leben und überleben?

die „großen vorsitzenden“ in detroit und/oder deutschland machen die eigene marke planmäßig kaputt.

sie zerstören OPEL, sie zerstören die glaubwürdigkeit … und sie ruinieren die mitarbeiter und mitarbeiterinnen.

dann wird wieder verhandelt, werden löhne gedrückt, arbeitsleistungen verändert, die mitarbeiter erpresst …

… und so wollen sie weiterkommen! die bei OPEL! die bosse!

wo leben wir denn?!

wir leben in der guten, alten, schrecklichen welt des kapitalismus, welche tickt und tickt.

es ist eine gruppe von weltblinden menschen, die sich immer wieder neu eine weitere EXCEL-tabelle zum frühstück servieren lassen.

dann hecken sie neue schließungs- und umverlagerungspläne aus. die belegschaften aller OPEL-länder werden wieder neu gegeneinander ausgespielt.

danach gelten sie als „kompetente manager“, „große strategen“ … und bekommen gar zulagen und sonstwas … diese „manager“ …

… bis das unternehmen wieder trudelt und trudelt.

sie verstehen nicht, dass die logik eine ganz falsche ist.

so geht man nicht mit tradition, arbeitskunst und leistung um. und nicht mit menschen, die in einem unternehmen arbeiten. sie zerstören den namen OPEL, die marke OPEL.

was die GENERAL MOTORS oder die ADAM OPEL AG da machen, ist nur der höchste unverstand von allem.

vielleicht spiegelt sich darin auch der schleichende untergang des amerikanischen „wunders“ wieder. die USA verlieren beständig an weltgeltung, gerade auch in der produktion. die USA gehen langsam aber stetig in ihrer leistungskraft bergab. GENERAL MOTORS ist beispiel des weltausstiegsszenarios einer großmacht: dümmlichkeit an allen ecken und kanten.

sie wollen es wie die chinesen (nach)machen: die menschen zählen nichts bis wenig, aber die scheinzahlen gelten denen allen alles.

wir schütteln den kopf.

dann wollen alle diese unternehmen immer wieder staatliche hilfen und und investitionszulagen, geringere gewerbesteuer … ach, frag mich nicht. sie klopfen an alle türen und setzen alle unter druck. ganze städte zittern und schwitzen – wegen dieser OPEL-politik.

mich widert das alles nur an.

OPEL ist für mich ein absolutes anti-vorbild. diese vorstände gehören in eine andere welt als die unsere.

herr stracke, vorstandsvorsitzender, hat gestern auf der betriebsversammlung in bochum nichts über die zukunft in bochum gesagt. alles ist in der schwebe. so arbeitet man in den vorständen bei OPEL GENERAL MOTORS SCHROTT UND CO: man bringt die einfachen arbeiter und arbeiterinnen beständig um ihren schlaf. den mittelbau natürlich auch.

die beschäftigten von OPEL können einem nur leid tun. sie sind die opfer der dümmlichsten variante des kapitalismus: es ist die OPEL-MACHT-ALLES-PLATT-VARIANTE.

eben: OPEL macht sich und seine marke und alles kaputt, jahr um jahr.

… und das humane bleibt auf der strecke. man sollte nur humane produkte aus humanen unternehmen noch kaufen.

diese aufrufe sind immer schon gescheitert!

ich weiß. ich frage mich gerade: ist das auto überhaupt human?

ist die OPEL-boss-etage überhaupt noch mit begriffen des „menschlichen“ zu beschreiben? – das frage ich mich, herr stracke!

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