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Am Postfach von Franjo Pooth oder wo … steht KLAUSENS

na, klau|s|ens, du kannst von der post nicht lassen?

ich sehe es anders: ich stoße auf dinge. und dann befasse ich mich damit.

was gibt es zu befassen?

ich war gestern in düsseldorf, im medienhafen, unweit von der ex-firma von franjo pooth … und ich stieß auf das postfach.

du meinst das postfach, jene gute alte tradition?

ja, es gibt das postfach immer noch. ich hatte das postfach vergessen.

du hast es vergessen?

ja, zweitklauens, weil ich selber keines habe.

und nun?

nun wurde ich daran erinnert.

mehr nicht?

nein, mehr nicht. – oder doch!

was denn?

ich lernte wieder etwas hinzu.

was denn?

… über die intelligenz des menschen.

wo denn?

siehst du den schlitz auf meinem foto?

ja, ja, wahrscheinlich ein briefkasten, eingelassen in postfächer: ein neuer schachzug der moderne.

nein, ganz anders: es ist ein schlitz, um briefe einzuwerfen, die fälschlich im eigenen postfach gelandet sind: „rückgabe unrichtig eingelegter sendungen“ – das ist da zu lesen.

genial!

eben! die fehler der menschen (z.b. der postsortierer) wurden bei der planung dieser postfachanlage im vorhinein berücksichtigt.

die post ist schon genial!

sie macht immer wieder fehler … und dann werden diese fehler wieder irgenwie beseitigt. ein kommen und gehen. ein auf und ab. ein hin und her.

hier aber geht es um den prinzipiellen fehler des menschen.

welcher wäre das?

… dass er nicht fehlerlos ist. das postfachsystem im medienhafen düsseldorf kalkuliert genau das mit ein.

franjo pooth hätte vielleicht öfter selber seine post abholen sollen. der schlitz dort hätte ihn einiges lehren können.

dazu hätte er aber sein postfach selber leeren müssen.

ich sehe gerade: wir haben weiter oben „irgenwie“ statt „irgendwie“ geschrieben.

aber wir haben den schlitz doch gesehen!

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Erstmals die Paketbox von KLAUSENS benutzt

so, klau|s|ens, jetzt warst du erst an der paketbox?

ist das zu spät?

ich glaube, ja. die gibt es doch schon einige zeit.

welche zeit denn?

ich weiß es nicht.

siehst du: so ist die moderne. sie marschiert und marschiert.

ist das schlimm?

„schlimm“? – anstrengend!

inwiefern?

da ist wieder was neues. du siehst es: neu! dann fragst du dich, was muss man tun.

und was muss man tun?

man muss sich das neue anschauen, es erfassen … und es dann auch noch kapieren.

eben! – und dann muss man es auch noch anwenden.

wenn man es nicht anwendet, weiß man nicht genau, was es ist.

eben! du willst ja noch zur welt dazugehören.

deshalb habe ich die paketbox auch nun benutzt.

und wie geht es, klau|s|ens?

öffnen und dann rein mit dem paket.

mehr nicht?

nein, mehr nicht. das paket muss aber frankiert sein.

dann ist es ja ganz einfach und „billig“.

es ist nicht mehr als ein briefkasten für pakete.

wie simpel.

genau: es werden die poststationen privatisiert, einerseits. und dann kommen diese apparate, damit noch mehr arbeit eingespart wird. zangenmodell.

aber es ist doch praktisch.

sehr praktisch. nicht mehr bei der post schlange stehen.

… solange es die post noch gibt. die wollen ja alle eigenen filialen auflösen, diese dummerchen!

oh ja: die welt ist wahn und irrsinn zugleich!

– aber du musst es doch frankieren. dazu musst du es wiegen, das paket. und dazu musst du dann das porto herbeizaubern.

das stimmt. es macht alles mehr arbeit. vor allem: alles hängt an dir selbst. niemand nimmt die verantwortung ab. keine helfende hand. du musst alles selber machen.

die moderne ist anstrengend.

genau: du kannst dir dann über das internet dann selber eine paketmarke ausdrucken, schon mit adresse und absender. du kannst es via „giropay“ online bezahlen. du kannst …

ach, hör bitte damit auf: ich muss schon so viele dinge regeln und organisieren. und giropay geht ja auch nur, wenn du bereits dein bankkonto online bedienst.

alles bedingt sich, klar. die moderne will überall ergriffen werden, damit sie vernetzt werden kann.

… bis du dann 1000 geräte hast, die aber alle wegen unterschiedlicher standards dann noch nicht zusammenpassen. oder die eine software, die die leistung der anderen blockiert. es gibt so viel. zu viel!

ich höre deine klagen wohl, zweitklausens. aber so ist die welt.

ich weiß, ich weiß. kaum ist da etwas neues, müssen wir uns damit befassen. es blockiert mein hirn.

man kann gar nichts mehr schreiben.

genau das! ich kann nur noch über das thema schreiben, was mir die welt aufdrückt.

so wie heute über die „paketbox“.

ja, sie belastet mich.

dabei ist sie so verdammt einfach: wie ein briefkasten. rein … und abfahren.

aber ich muss es erst begriffen haben. as kostet so viel zeit. warum ist die moderne nur so einfach und so kompliziert zugleich? warum nur?

komm‘, wir müssen noch ein weiteres paket packen! die paketbox will gefüttert werden.

und die arbeitsplätze bei der post verlagern sich von der annahme der pakete hin zur aufstellung von paketboxen.

eigentlich ist das alles nur eine gigantische verlagerung von beschäftigung. wir machen nicht mehr das, wir machen jetzt dies.

die ganze welt ist ein irrsinn von abschaffen und erschaffen.

jetzt verschick‘ diesen gedanken doch mal via paketbox!

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