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klau|s|ens erkennt den fernsehanteil vom DAB+-radio – www.klausens.com

klau|s|ens, immer ist alles wieder neu, immer kennt man es noch nicht, immer muss man hinzulernen.

und immer ist es dann nach der gewöhnung anders toll, als es vorher so supertoll schien.

das neue wird normal. so geht es tag für tag.

neu wird zum alltag, neu wird normal. aber dauernd ist etwas „neu“, das kann schon anstrengen.

DAB+ ist so etwas.

das ist schon alt. digital audio broadcasting.

für uns ist es eher neu.

… weil du eher „alt“ bist. man muss jeden tag wissen, was überall neu produziert wird. technik um technik nähern wir uns angeblich dem „großen lebensglück“. wenn die fernseher 5 meter breit sind, dann werden die menschen vor freude nur noch dahintaumeln … so scheint es.

glückliche welt: neue technik gleich alte technik, bis neue technik wieder kommt.

am digitalradio kannst du mit dem entsprechenden gerät auch zarte bildinformationen bekommen.

das weiß ich zu schätzen.

ich nicht.

aber nun hast du die ergebnisse der spiele auch auf dem bildschirm. ist das nicht toll?

erst wenn mich die bildschirme wie eine zarte decke uns alle umhüllen: erst dann ist es toll!

danke.

bitte, und wer weiß, ob sich das DAB+-radio überhaupt durchsetzt. vieles wird ja erst verkauft … und dann abgeschaltet.

das kommt, weil technik einfach immer wieder produziert werden muss. also muss technik immer wieder neu sein. tag für tag, radio um radio, bildschirm um bildschirm.

eine alte erkenntnis.

eben: ohne die drei zweitliga-fußballergebnisse vom 3.5.2013 geht das leben ja auch weiter.

klausens-foto-collage-DAB-plus-radio-3-5-2013-und-5-5-2013

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klau|s|ens hört etwas (1 h) von der ersten deutschlandfunk-radionacht – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt auch der deutschlandfunk. nachts. text. wort. stimme.

es war höchste zeit, WDR5 macht das schon (jahre) länger. heute früh in der nacht ging es los.

es gab leute, die haben es schon vor zig jahren gefordert: text in der nacht. ich kenne einen verleger, der 1998 an einen brief an die ARD-anstalten (jeweils einzeln an die hörfunkdirektoren) schrieb und u.a. den text und das wort im radio in der nacht forderte – statt dieser dauernd nur abgenudelten musik.

aber WDR5 und DEUTSCHLANDFUNK brauchten sehr, sehr lange, um das umzusetzen.

der DEUTSCHLANDFUNK zudem deutlich länger als WDR5. (WDR5 hatte ja die idee des namens „nachtaktiv“. da werden nachts die sendungen vom tage wiederholt. und das haben die am 2.9.2006 begonnen, also jahre vor dem deutschlandfunk.)

jetzt aber tun sie, die vom DEUTSCHLANDFUNK, als wären sie die ersten. lies mal die pressemeldung.

[2013/04/05]

Am Montag, den 8. April 2013, startet der Deutschlandfunk ein Angebot für Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland, das es so noch nicht gibt: die Deutschlandfunk Radionacht. Sie bietet werktags zwischen 0.00 Uhr und 5.00 Uhr ein Wortprogramm, das nicht nur aus politischen Nachrichten besteht, sondern auch Themen aus den Bereichen Kultur, Literatur, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft behandelt. Daneben gibt es fundierte Hintergrundberichte, Reportagen und Analysen aus Deutschland und der Welt.

Am Wochenende, in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, werden in der Radionacht musikalische Akzente gesetzt, die den Hörgewohnheiten am Wochenende entsprechen. Die Musikredakteure zeigen, dass Musiksendungen informativ und kulinarisch zugleich sein können: Eigenproduktionen, Mitschnitte, Trouvaillen aus der Musikgeschichte und Neuigkeiten vom Musikmarkt. Das Klangspektrum reicht von Louis Armstrong bis zu Maria Callas, von Fundstücken des Rock und Pop bis zu stilbildenden Produktionen.

„Die Reform der Nachtstrecke“, so der Intendant des Deutschlandradios, Dr. Willi Steul, „ist Teil einer klaren ‚Flottenstrategie‘, bei der die Alleinstellungsmerkmale aller drei Programme geschärft werden. Markenzeichen des Deutschlandfunks sind die ausführlichen Nachrichten und das analysierende Wort zu den Hintergründen von Politik und Kultur“. Durch das neue Angebot werde das Profil des Deutschlandfunks als bundesweit führendes Wortprogramm – rund um die Uhr an fünf Tagen in der Woche – noch einmal verstärkt. „Die Deutschlandfunk-Radionacht“, so Willi Steul, „bietet eine klare Alternative zum gesamten Angebot der sogenannten gehobenen Programme in der Nacht“. http://www.dradio.de

ja, das ist schon kurios, wie alle leute ihr eigenes tun so anders „verkaufen“, als es der wahrheit entspricht. der DEUTSCHLANDFUNK ist beim thema „wort in der nacht“ ein nachrücker.

dafür haben die jetzt einen moderator, das hat WDR5 nicht.

woher weißt du das?

ich habe heute ab circa 4 uhr die deutschlandfunk-radionacht gehört. (also in die laufende reingehört.)

ach, das hast du?

du denn nicht?

ich weiß es nicht mehr: wann war radionacht, wann war das normale morgenprogramm?

ich denke, ab 5 uhr ist beim deutschlandfunk in der woche das normalprogramm, da beginnen die ja schon immer ihr magazin, diese „Informationen am Morgen“.

halt! hier ist das angekündigte programm der ersten radionacht: ich zitiere aus der „Programmvorschau“ des DEUTSCHLANDFUNKs:

00:05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht
00:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
01:00 Uhr
Nachrichten

01:05 Uhr
Interview der Woche
Jens Weidmann, Präsident der
Bundesbank
01:30 Uhr
Essay und Diskurs
Die ungebremste Kreativität –
Multitalente von Goethe
bis Schlingensief (1/6)
Goethe, der Universalist und
die Kunst der Beschränkung
Von Rüdiger Goerner
(Teil 2 am 14.4.13)
02:00 Uhr
Nachrichten

02:05 Uhr
Kulturfragen
Debatten und Dokumente
02:30 Uhr
Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller und
Liedermacher Ernst Molden im
Gespräch mit Michael Langer
03:00 Uhr
Nachrichten

04:00 Uhr
Nachrichten

04:05 Uhr
Radionacht Information

04:30 Uhr
Nachrichten

wahnsinn, dass das radio erst dann auf den trichter kommt, wenn millionen andere medienmöglichkeiten das radio in konkurrenz so deutlich angreifen.

du meinst internet auf dem smartphone und co.

alles das.

das radio spielt da auch mit, irgendwie. streaming im internet und somit auch auf dem smartphone. – du bist immer noch bei dem eckigen ding, wo du den knopf drehst. das radio ist heute aber überall „drin“.

ist es denn auch „in“? wenn die jahre brauchen, um alle guten vorschläge endlich mal umzusetzen? sind die „in“?

aber beim DEUTSCHLANDFUNK ist das doch sogar mit einem spezial nacht-LIVE-moderator. wohl genau deshalb. man will „in“ sein – und zudem anders als der WDR5. aber: das mussten die erst jahrelang durchrechnen. (wegen dem geld!) … und deshalb beginnt/begann alles erst jetzt am 8.4.2013. (der text kommt ja in zukunft auch nur fünf nächte von sieben.)

klausens-radio-stilisiert-8-4-2013

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klau|s|ens erkennt, dass er die musik im radio nicht mehr kennt (ein gedicht) – www.klausens.com

klau|s|ens, so geht das!

eben, da sind da „awards“ und dort gibt es preise, aber viele der namen kennt man (noch) gar nicht, oder gar nicht mehr.

justin bieber aber doch!

nun ja, den namen.

und amy macdonald?

ich bitte, dass ist ja popmusik der dauerbeschallung! muss man doch einfach kennen!

was meinst du dann?

vieles, vieles anderes: ich drehe am radio und kenne die meisten namen nicht mehr, die da gesagt werden. es ist so grausam. man muss immer am ball, am ball, am ball bleiben.

oder am radio, am radio, am radio.

man ist eben anders als der heutige main- und nebenstream. rolling stones kennt man, die toten hosen, die ärzte, die fantastischen 4, aber manchmal schüttelt man unwissend mit dem kopf.

daraus entstand dann dein gedicht?

ja, unser gedicht, zweitklausens, wir schreiben immer zusammen.

ach so, ach so, ach so.

AUS DER ZEIT
Wenn man im Radio die Musik nicht mehr kennt

Uff mit „Eff“
James Claden mit „Hissing your Tongue“
Asso mit „Have the Day“
Klemm-Brother mit „Pimper whatever“
Gimmels mit „Am Tag als ich nächtigte“
Hombre K. mit „Another Light hua hua hua“
Igissi mit „Xi becomes my Heroe“
Amanda Heard mit „Leave the Lasso in the Loo“
Joina mit „Quito Kuto Kasa“
Johnny B. Bloss mit „Whereever Ho-Hup allowlow“
The Breasthangers mit „Shuffle oh Shuffle“
Loretta Beach Bart mit „Schenk mir the Weihnachtsmann“
Udddo Zils mit „Ich fand deine Gnade im Supermarkt“
Mercadorrr mit „Hombre Salut me Ocha“
B. the Stick „Happy Food Happy Hour“
The Clogkgk mit „Time banging my Head“
Schlorch mit „Tauchen unter deiner Sehnsucht“
Bullmantel mit „Hammer the Thing“
Cirpi Z Zeep mit „Loved a Green Body“
Hulla-Ladies mit „Merkel, A., du unsere Ikone“
Aff mit „Off“

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauRADIOsRADIOens oder KlauMUSIKsMUSIKens, am 15.11.2012, Donnerstag, gegen 8:40 Uhr MEWZ auf der Autobahn A 59, Richtung Köln, aus Richtung Bonn kommend, Höhe etwa Köln-Wahn, und zwischen circa 9:30 Uhr und 9:42 Uhr MEWZ in der Herz-Jesu-Kirche Köln, Zülpicher Platz, ebenfalls am 15.11.2012, Donnerstag.

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Zur letzten offiziellen Radiosendung von Peter C. Fischer schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, wer ist peter c. fischer?

wer sich für sport interessiert und deutschlandfunk hört, also radio, der weiß das.

woher kennst du ihn?

nur aus dem radio.

gibt es nicht viele menschen, die wir nur aus dem radio kennen?

doch, aber wir haben dennoch mit diesen vielen menschen jeweils auch irgendeine „beziehung“.

obwohl wir sie nur hören?

beim „hören“ hört man schon so viel: die stimme spricht bände. außerdem werden alle diese stimmen ein teil von unserem eigenen lebensinterieur.

und dieser peter c. fischer?

der war schon viele jahre auf sendung. er war leiter der sportredaktion beim deutschlandfunk, dabei als mitstreiter/innen zuletzt auch astrid rawohl oder herbert-fischer-solms oder jessica sturmberg. – und fischer hörte ich schon als pubertierender.

jenen fischer? peter c.?

der geht. lies: „In Meißen/Sachsen geboren. Nach Volontariat beim ‚Münchner Merkur‘ 15 Monate Pressestelle der 1. Gebirgs-Division in Garmisch-Partenkirchen, danach ‚Express‘ in Köln, ‚Westfalenblatt‘ in Bielefeld. Am 1.September 1970 Wechsel zum Deutschlandfunk in Köln und seit 1. Oktober 1972 Leiter der Sportredaktion im DLF.“ – so steht es auf der homepage.

was? das gibt’s doch nicht! eine institution!

fischer hatte gestern seine letzte sendung. der ist jetzt „auf rente“.

einfach so?

ich hatte auch nichts gehört oder gelesen. vielleicht wollte er es so still. oder der deutschlandfunk wollte es so still. man weiß es ja nie. oder beide wollten es still.

aber fischer ist doch schon jahre im amt.

es müssen 40 gewesen sein, rund 40. und seit 1. oktober 1972 war er leiter der sportredaktion dort, beim deutschlandfunk.

wahnsinn.

ja, dann ist einer weg. wuppsch !!!

wie kann das passieren?

ich hatte noch glück: ich machte beim radfahren am rhein den knopf im ohr an, auf einem ohr, war dann beim deutschlandfunk, war dann in der samstäglichen sportsendung … und kapierte dann, dass es die letzte sendung ist. mein glück war, diese letzte sendung zumindest mitbekommen zu haben. da sprach nämlich plötzlich ein anderer, vom sender, bedankte sich, fasste zusammen, lobte … und das war dann der abschied von peter c. fischer. der konnte in die abmoderation des anderen, des lobführers also,  nur noch klamm seinen namen sagen. er war wohl selber angerührt, weil ihm klar wurde, die seinige epoche geht nun unwiderlegbar zuende.

du hast das zufällig mitbekommen?

ja, so ist das leben: dort fällt einer vom baum, hier kracht eine leiter zusammen, und drüben beendet einer seine laufbahn und geht in rente. und ich höre radio beim radfahren. – die menschen sind schräg.

wenn ein briefträger in rente geht oder eine zahnärztin, dann kommt nichts im radio.

gewiss: das leben ist von der anlage her willkürlich und seltsam. da ich aber jenen peter c. fischer nun seit 40 jahren schon auf dem radio kenne, verabschiede ich ja auch 40 jahre von mir selbst, wenn ich höre, dass er nun (17.7.2010) seine letzte sendung hat. (und man kann die komplette sendung nicht als podcast bekommen, nur einzelne der beiträge via audio on demand:)

19:10 Uhr

Sport am Samstag

u.a. mit
– 13. Etappe der Tour de France
Rodez – Revel
– Die Tour 2010 – Gespräch mit
Hans-Michael Holczer
– Tennis: Mercedes Cup auf dem
Stuttgarter Weißenhof
– Fecht-EM in Leipzig: Finale
Einzel Herren Säbel / Finale
Einzel Damen Florett
– CHIO in Aachen
– Leichtathletik: DM in
Braunschweig
– Motorrad-WM auf dem Sachsen-
ring – Qualifying

du möchtest inhaltlich jetzt nichts zu peter c. fischer sagen?

nein, das ist nicht mein thema. man könnte jetzt analysieren, wie vereine und funktionäre behandelt wurden, und sportgrößen und sportpolitiker, alles das. auch sponsoren und geldfirmen. aber das ist nicht mein thema. ich stehe z.b. leuten wie herrn bach, dem superverbändler des deutschen sports, überaus kritisch gegenüber. diese ganze „szene“ ist mir ein graus. aber das alles ist jetzt nicht das thema.

dir geht es um das allgemein menschliche, um die lebensleistung, um das ende, den plötzlichen abschied, das vergessenwerden, bzw. nichtvergessenwerden, um das schicksal, um alles das.

davon handelt unser leben: auf welcher seite des lebens wandelst du? was hat das leben für dich vorgesehen? musst du weinen oder sollst du jubilieren? millionen fragen gehen mir durch den kopf.

aber?

kein „aber“! ich wollte eben nur der lebensleistung von peter c. fischer innerhalb des radios, im besonderen des deutschlandfunks, „gedenken“. und dann hoffen wir, dass er noch andere tolle dinge mit seinem leben anstellt.

aber du wirst ihn nicht vergessen?

nein, wie auch andere stimmen, die mir vertraut sind. wer weiß, wer heute gehen muss, qua rentenaltererreichung? und dann gibt es ja noch ganz andere, die zu recht gehen mussten, vorzeitig.

jetzt kommt wieder dein einstiger „freund“ vom hessischen rundfunk.

ja, dieser jürgen emig. das sind menschen, die sich selber durch unredliches verhalten ins „aus“ spielen. (andere, zum beispiel emigs radfahrer von der tour de france, dürfen heute noch, bezahlt unredlich, weiterradeln.)

aber du meinst in diesem beitrag die anderen.

ich meine die, die besten wissens und gewissens (das nehme ich zumindest an) ihre arbeit tun, immer versuchen, redlich zu bleiben, auch wenn sie vieles anderes sehen und beleuchten, als ich es tun würde. das aber ist die vielfalt der stimmen.

du würdigst peter c. fischer als bestandteil der vielfalt der stimmen, die du als ehrlicher demokrat akzeptieren kannst.

so in etwa habe ich es gemeint. möge peter c. fischer meinen ansprüchen in jeder sendesekunde seines lebens genügt haben. – so! und jetzt wieder in den unsrigen alltag.

frage: willst du heute dein kleines miniradio wieder mitnehmen, ins schwimmbad? oder auf die autobahn?

welche autobahn?

na, die gesperrte da, diese A 40. im ruhrgebiet.

ist die jetzt auch in rente? davon weiß ich ja gar nichts.

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Dokugedicht zu Manni Breuckmann von KLAUSENS

mensch, klau|s|ens, musste das denn sein?

was habe ich denn getan, zweitklausens?

du hattest gestern zwei einträge in deinem blog(g), sonst hast du immer höchstens einen pro tag.

das stimmt. aber ich habe immer wieder gesagt: „dogmen befolge ich grundsätzlich nicht!“

und das bedeutet?

manchmal mache ich auch zwei einträge an einem tag.

wieso gestern?

gestern hatte doch manfred breuckmann = manni breuckmann seine letzte offizielle radioreportage vom fußball, bevor er dann in rente geht, genauer: altersteilzeit.

niemals mehr manni?

offenbar nicht in der sendung „LIGA LIVE“ vom WDR 2 radio, wo es dann immer die berühmte schaltkonfernz gibt, besonders zum ende der spiele hin.

was wird da geschaltet?

da sind alle moderatoren untereinander verbunden und geben dann immer hupp und hopp von einem stadion zum anderen, bis überall der schlusspfiff getan ist.

und was hast du gestern gemacht?

wir, zweitklausens, wir!

was haben wir gemacht?

wir haben LIVE ein dokugedicht http://www.klausens.com/dokugedichte.htm geschrieben, am radio sitzend, von dieser letzten reportage von manni breuckmann.

deine DOKUGEDICHTE! http://www.klausens.com/dokugedichte.htm deine LIVEGEDICHTE! http://www.klausens.com/klausens_live_di…

die sind doch weltberühmt, mittlerweile.

was bezweckst du mit denen?

es sind doch wir, zweitklausens, wir!!!

also gut, was soll das alles?

mein gott, wie kannst du nur fragen? die doku-gedichte sind eine ausprägung unserer kunst, die sich in tausenden formen über die menschheit ergießt.

was war denn das erste doku-gedicht?

das war auch vom fußball, ein spiel des fc spich in der bezirksliga, als guido cantz, der komiker und moderator, noch aktiv mitspielte.

und nun?

nun sind schon ein paar dieser doku-gedichte entstanden.

und was war gestern?

das habe ich doch schon erklärt: die kultfigur manni breuckmann „gab“ ihre letzte reportage, und zwar vom spiel VfL BOCHUM gegen den 1. FC KÖLN.

und weiter?

nichts weiter … er hatte glück, dass zum ende ein tor fiel, und dass köln zum schluss mit 9 gegen 11 spielte, weil zwei vom platz gestellt worden waren. (köln gewann dann in bochum 2:1.)

wieso glück?

… weil er so doch ein spiel hat, wo er immer sagen kann: das letzte spiel, das ich für den WDR kommentierte oder „reportierte“ …

schön, schön, du hast wieder ein neues wort erfunden: „reportieren“!!!

… spiel, das ich reportierte, war wenigstens brisant und wild und hatte noch etwas pfeffer.

so, so, und nun ist er weg vom fenster.

nein, nein, so leute kommen ja überall wieder: sie schreiben hier ein buch, geben dort ein interview, moderieren da etwas soziales, – also: weg sind die nicht.

dann gibt es keinen grund zum weinen?

nein, aber wehmut muss man doch feiern.

und dazu braucht man weltdichter wie dich?

wie uns, zweitklausens, wie uns!

ist das so?

ja, wir bilden den orkus des unsterblichen in aller vergänglichkeit des ewigen nichtseins als dasein aller kosmotischen kontinente.

wenn du wenigstens immer so deutlich reportieren würdest, klau|s|ens – dann wäre mir um die zeit nach manfred breuckmann nicht bang.

aber wir haben doch das „doku-gedicht abschied manfred breuckmann“ für alle welt und alle zeit. http://www.klausens.com/dokugedicht-absc…

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Live-GEDICHTE zu HANNS-JOSEF ORTHEIL und TANJA LANGER und CHRISTINE WESTERMANN und BETTINA HESSE

klau|s|ens bedichtet obsessionen und hanns-josef ortheil und andere – http://www.klausens.com

klau|s|ens, du hast obsessionen LIVE erlebt?

sie trafen sich gestern im rheinischen landesmuseum und machten ganz auf literatur.

wer denn?

na, die christine westermann, dann der hanns-josef ortheil, die tanja langer und bettina hesse.

und wie war es?

eine journalistin gegen drei schriftsteller bzw. -innen.

wer war die journalistin?

die christine westermann. sie fragt dann so, als sei sie eine femme fatale … und zugleich wirkt alles doch sehr bemüht „fatale“.

so ist die westermann?

für mich ist sie eher verklemmt und brav, aber sie wäre gerne ganz, ganz anders … und so fragte sie dann auch den (armen) mann. sie spielte damit. sie tat auf „offen“ und „anzüglich“ und „direkt“: motto: ich bin die tolle frau … und du, herr ortheil, du bist ja nur ein eher biederer, braver mann. aber ich locke dich aus der reserve.

war das der sinn der veranstaltung?

ich weiß es nicht recht. „obessionen“ kamen eher gedämpft zur sprache. bettina hesse wirkte kühl, ortheil spielt den eher bedächtigen romantischen herrn und musikus … und am obsessionellsten kam mir doch tanja langer vor.

du meinst den ortheil von dem roman „DIE GROSSE LIEBE“? – und du: du hast viel geschrieben?

ja, ja, ich schreibe ja immer LIVE mit, d.h. ich dichte etwas zusammen und bilde so situationen, orte, momente, stimmungen, usw. ab:
http://www.klausens.com/klausens_und_christine_westermann_und_hanns_josef_ortheil.htm

du meinst, es sei wenig obsessionell gewesen – das gestern?

ich fürchte das. das rheinische landesmuseum bietet einen hellen, sauberen lichthof, das publikum bietet das feinbürgerliche des bonner publikums samt schälchen und brillchen (dazu: scheinbar ohne jeglichen kontakt zu den studenten: wo sind die nur immer bloß?). – also: das ambiente war: gepflegt, vorsichtig „schick“ … und eigentlich doch eher leidenschaftslos.

es war alles geordnet und fein?

ist bonn nicht eher so? verschlafen? gedämpft? hochanständig? ministerialdirektoriell? also: die westermann sprach dann auch noch vom essen und trinken, was sie nach dieser radioaufzeichnung wohl auch getan haben werden. es ist dann immer dieser klischeerotwein mit einer klischeepasta … so ist deren leben. oder: so kommt es einem vor.

sie schreiben aus einer geordneten welt?

man muss es vermuten und befürchten … es kann ja auch niemandem zugemutet werden, sich künstlich als bukowski zu gerieren … aber diese welt von genügend geld und gepflegter kleidung und gutem essen und bravfeinem jäckchen … die kann man sich nach diesem abend auch nicht als sehr „obsessionell“ vorstellen.

bist du enttäuscht?

nein, nein, ich beobachte die welt, ich konstatiere … und ich schreibe. alles ist so, wie es ist.

BEINLEBENSWEISE

Man lief
Vor allem
Immer Wieder weg

Es ging ja irgendwie
Alles immer
Weiter

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau.s.ens oder Klau=s=ens, 3.7.2008, Donnerstag, Bonn, Rheinisches Landesmuseum, Radio-LIVE-Sendung des WDR, ausgestrahlt auf WDR 5, 1. Abend der Sendereihe Obsessionen (9 Sendungen) von WDR 5 – ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht. Es betrifft ein Zitat von Tanja Langer. Zu den Zitatgedichten siehe: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm

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