Schlagwort-Archive: redewendung

klau|s|ens sein zitat zu den behauptungen – www.klausens.com

klau|s|ens, deine erkenntnis, das ist das eigentliche.

sicher: und meine erkenntnisse, dann eingekleidet in ein zitat: die sind das uneigentliche.

was gibt es heute?

das:

Manche Leute stellen Behauptungen auf wie andere Zelte: ziemlich wackelig.

Zitat Klausens, 21.5.2018, gegen 8:55 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf

schön, wie immer: schön.

irgendjemand muss es ja mal ausprechen!

klausens-22-5-2018-das-wackelige-zelt

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klau|s|ens schreibt gedicht zur redewendung „ins leben treten“ – www.klausens.com

klau|s|ens, so seltsam können die dinge sein.

man denkt an eine redewendung, hier „ins leben treten“. (wurde sie gerade gesagt? oder warum?)

man sieht aus dem bundestag am fernseher die gedenkstunde anlässlich des jahrestages der befreiung des KZ in auschwitz. (27.1. war die befreiung, die bundestag-gedenkstunde dieses mal etwas später.)

dann bringt man im hirn dinge zusammen und es entsteht ein gedicht.

dieses gedicht entsteht ja auch LIVE zu dem, was frau lasker-wallfisch sagt. (und was sie sagte, war stark, fest, berührend, erschütternd.)

und hier posten wir es in den blog: das unsrige gedicht.

REDEWENDUNG NEU ERFASST

Sie trat in mein Leben

Da spritzte Erde hoch
Und ein Bluterguss
Schrie dass die Herzen
Sich zu Kohlköpfen
Verschrumpften bis alle
Liebe sich ausdörren
Zu wollen schien keine

Sonne nimmermehr

31.1.2018, Mittwoch, gegen 13:40 Uhr MEWZ, KLAUSENS, im Fernsehen gerade die Rede von Frau Anita Lasker-Wallfisch, Überlebende des KZ Auschwitz und des NS-Völkermordes, im Bundestag. Anlass: Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

in welcher zeit leben wir heute? was passiert nicht alles? wie rechts und geschichtsvergessen wollen manche politiker europa noch haben? und warum fängt jeder ärger wieder von vorne an? warum ist nichts jemals vorbei? warum weint man über polen, tschechien, ungarn, die türkei und weitere länder? warum blüht der rassismus wieder auf?  warum verdörrt die demokratie? und was will der mann in china? offenbar nun auf lebenszeit? wozu existiert ein herr trump?

sowohl deine fragen als auch unsere gedichte werden die welt nicht ändern.

auch eine erkenntnis! aber: was wiederum bringt uns diese? (und was bringt uns allen eigentlich diese gern so feindselige welt?)

vielleicht verbietet polen eines tages per gesetz auch solche gedichte?! zuzutrauen wäre es den herrschenden da.

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klau|s|ens hört genervt den immer gleichen satz: „das tut mir leid!“ – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist immer dieser satz?

immer, oder fast immer. zu 99 % immer.

das tut mir leid?

ja, sie sagen: „das tut mir leid!“

wann?

da ist einer im film, der keine mama mehr hat.

was sagt die neue geliebte, als sie erfährt, dass die mutter des mannes schon tot ist?

das tut mir leid!

da ist eine frau, die als 6-jährige den papa verlor.

was sagt der (baldige) freund im film?

das tut mir leid!

eine 10-jährige hat im alter von 9 ihr erstes pferd verloren, an einer seuche.

was sagt der jugendliche liebhaber des mädchens?

das tut mir leid!

sie sagen nichts anderes?

nein. immer den gleichen satz.

sie sagen nicht: „oh, das muss aber schlimm gewesen sein!“

nein, sie sagen (fast) immer: „das tut mir leid!“

das ist ja ein jammer! welche ausdünnung der vielfalt! welche eintönigkeit des fernsehens! welche armut an drehbüchern! welche posse um die, die drehbücher schreiben! welche grausame wahrheit um die, die diese drehbücher dann in die realität umsetzen.

es ist eine arme welt, die immer nur diesen einen satz kennt.

das tut mir leid!

was denn nun?

mit tut es leid, dass es dir leidtut, dass es allen immer nur leidtut.

danke, aber die richtige und einzige (fast schon denkt man: gesetzlich noch erlaubte) wortstellung heißt: „das tut mir leid!“

und wenn ein enkel seine großmutter verlor?

gibt es das denn? dass jemand seiner (neuen) freundin erzählt, dass er in jungen jahren schon, als 3-jähriger, seine großmutter verlor?

das tut mir leid – ich weiß es gar nicht.

na, also, du musst bei den filmen wohl doch noch etwas genauer hingucken und hinhören. leute wie du haben kein recht, über die das-tut-mir-leid-satzauswahl in film und fernsehen etwas zu schreiben.

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