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Über das Bambi-Bushido-Theater schreibt KLAUSENS im NUNROMAN [11.11.11]

klau|s|ens, dann hast du also am 11.11.11 eine romanovelle geschrieben?

ja, ich habe es getan. so wie auch am 8.8.8 und am 9.9.9 und am 10.10.10.

wie heißt das werk?

es heißt NUNROMAN [11.11.11]. http://www.klausens.com/nunroman.htm

worum geht es?

das weiß ich ja selber erst, wenn ich es schreibe. was ich gestern schrieb, dreht sich im kern um zwei männer und eine frau. wir haben ludger und wir haben heinz und wir haben marialinde. alles spielt in köln in der südstadt am 11.11.2011. es geht um geld, betrug, kunst und tod.

und der karneval?

… kommt vor, aber eher am rande.

mehr willst du nicht verraten?

doch: es gibt eine sequenz über die bambi-verleihung, wo es ja zum streit um/über bushido kam. u.a. weil peter plate von rosenstolz sich dazu äußerte, als er seinen eigenen für ROSENSTOLZ bekam. (ich schreibe den roman ja LIVE am 11.11.11 und da kommt vieles rein, was an diesem tag oder kurz vorher dann passierte, in deutschland, in der welt, in meinem kopf.)

das ist ja kurios. (übrigens: wir schreiben immer zusammen: klau|s|ens und zweitklausens. wir sind eines! vergiss das nie!)

was? was ist kurios?

diese bambi-sache.

wieso?

weil doch heino seinen bambi zurückgibt.

was? wirklich?

ja, wegen der tatsache dass bushido einen bambi bekam.

schade: ich hätte es gestern noch in den NUNROMAN [11.11.11] geschrieben, wenn ich es gewusst hätte.

jetzt weißt du es.

eine interessante tatsache. wirklich interessant. aber ein BAMBI ist nicht der kern des NUNROMANs. dennoch hier unser auszug zur BAMBI-thematik:

QUELLE: NUNROMAN [11.11.11], geschrieben von Jan-Wim de Klausens, am 11.11.2011 … und dann die Druckunterlagen vor 24:00 Uhr noch an den Verlag gesandt. Seite 42 ff.:

Heinz verstand. Da war die Fassade, die er für die Betrügereien brauchte, und da war dann auch noch der alte Anarcho, der in dem Zopf weiterlebte, den er partout nicht abschneiden wollte.

„Bushido behauptet ja auch, ein anderer zu sein.“

„Wie kommst du auf den?“

„Der bekam gestern einen Bambi.“

„Ach, das kann man sich gar nicht vorstellen.“

„Doch, doch, dieser Burda ist immer für Überraschungen gut. Sie übertreffen sich dann auch immer im Bewundern der sozialen Taten. Zeichnen auch Namenlose aus, Menschen aus dem Volk, und doch ist alles am Ende Glanz und Gloria für Promis, und dann sonnt man sich darinnen oder dabei, auch ein paar normale Menschen darunter zu haben.“

„Charity macht sich immer gut. Hannelore Kohl hatte diese Hirnstiftung …“

„Frau Scheel die Krebsstiftung …“

„Frau Ohoven gibt es ja auch. Was macht die?“

„Alle machen auf Charity. Alle. Auch die Schauspieler, Sänger. Alle.“

„Man kommt gerne zu solchen Festessen und Bällen, sitzt dann um diese ewig weißen Tische auf ewig weißen Stühlen, alles ist weiß und schonbezogen …“

„Und dann geht es noch weiter, weil man ja da und hier tausend oder zweitausend bezahlt und sich dann sozial ergeht …“

„Hernach beschweren sie sich über harmlose Betrüger wie unsereiner einer ist.“

„Sind wir denn Betrüger?“

„Ich mag schon das Wort nicht.“

„Was war denn nun mit Bushido?“

„Hättest du gedacht, dass so einer mit solchen menschenverachtenden Texten dann mal einen Bambi bekommt?“

„Nein, aber was ist der Bambi? Die Güte? Das Christentum?“

„Er drückt doch eine soziale Zugehörigkeit aus, ein Milieu, dem man sich verschreibt.“

„Er hätte doch nicht annehmen müssen.“

„Das ist es ja: Er ist abhängig von der Zustimmung der reichdicken Herrschenden.“

„Reichdick?“

„Und dann hat sich auch der Sänger von Rosenstolz, Peter Plate, beschwert, dass er (Bushido) nun (schon so bald) einen Preis bekommt, nachdem er vor einiger Zeit noch so schlimme Texte sang … auch schwulenfeindliche. Bushido hat schlimme Dinger abgelassen. Mit seinen Songs. Oder Raps. Oder wie sagt man?“

„Plate? – Endlich mal einer, der auch etwas gegen den Sülz solcher Veranstaltungen sagt.“
Beide gingen ja durch die Südstadt.

„Sülz. Köln-Sülz.“

„Ich weiß nicht, woher das Sülz von Köln-Sülz kommt …“

Aber Plate versus Bushido, das hatte etwas.

Ludger wunderte sich, auf welcher Ebene von Einheit im Verstehen der Welt er mit Heinz sprach.
Bushido war angeblich heutzutage nicht mehr der Hasser von früher, nicht mehr der Frauenverachter und Gewaltanstachler. Bushido war angeblich anders geworden, über und durch den Erfolg. Weicher. Besser. Moralischer.

Dennoch, so Ludger zu sich: Die Welt war verdammt schlecht, die Menschen waren verdammt schlecht, nur wenige Gestalten stachen aus dem Einerlei des schlechten Menschseins hervor. Vielleicht war der Sänger der Gruppe Rosenstolz in jenen Bambi-Sekunden einmal positiv hervorgestochen. (Sagte man so: hervorgestochen? Nicht: herausgestochen?)

Heinz verstand jenen Rosenstolz-Mann aber nicht: „Er spielte doch das Bambi-Spiel mit. Dann sollte er es ganz mitspielen. Wenn er schon zum Bambi geht, sich diesen abholt, dann …“

Ludger aber meinte, ein Mensch zeichne sich dadurch aus, dass er die Rollen auch mal kurz verlässt. Rollen spielen müssten wir alle. Man könnte nicht immer nur rebellieren. Aber manchmal müsse man auch gerade und aufrecht sein … richtig aufrecht und richtig gerade. Manchmal müsse man auch Dinge tun, die man so nicht tun wolle.

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Den Eintagesroman [8.8.8] nun als e-book oder ebook sieht KLAUSENS

klau|s|ens, der EINTAGESROMAN [8.8.8] ist also nun als E-BOOK oder ebook oder e-book erhältlich. was versprichst du dir davon?

gar nichts.

warum geschieht es?

in der welt geschehen viele dinge, die wir nicht verstehen, aber dann doch geschehen.

das ist sehr informativ.

danke, gerne zu diensten.

wo?

wo was?

wo kann man das e-book kaufen?

auf diversen plattformen. u.a. bei AMAZON KINDLE wohl: LINK.

wo noch?

unter anderem bei APPLE im shop, diesem iTUNES, wo man sich aber die software runterladen muss, damit man über die software nur noch über seine APPLE-produkte dinge aus dem APPLE-shop bestellt.

ich verstehe. kein link?

doch, doch: LINK. aber man muss sich dann doch diese iTUNES-software installieren. viele dinge verstehe ich nicht recht, weil ich diese geräte nicht besitze.

wie kann man schriftsteller sein, ohne alle diese geräte zu besitzen?

das ist die große frage, die ich nicht beantworten kann. ich schreibe dennoch.

du hast schon romane am 8.8.2008 (eintagesroman) geschrieben, am 9.9.2009 (stundenroman), am 10.10.2010 (jetztroman). – wird es am 11.11.2011 auch einen roman geben?

warten wir’s doch ab.

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Den JETZTROMAN schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast wieder geschrieben?

du meinst einen roman an einem tag?

ja, das meine ich.

es wurden dieses mal zwei tage.

und?

es wurde der „jetztroman [10.10.10]“. autor ist ein „jean-luc klausens“.

aha. du hast am 10.10.2010 angefangen? und am 11.10.2010 geendet?

das ist richtig so. das kam, weil ich am 10.10.2010 am morgen einen wichtigen termin hatte, der dann aber in das buch eingeflossen ist, welches ich dann am nachmittag des 10.10.2010 erst beginnen konnte.

du hattest am 8.8.2008 den eintagesroman geschrieben, und am 9.9.2009 den stundenroman. jetzt also das buch zum 10.10.2010. der jetztroman.

die idee ist ja immer, dass das tagesgeschehen einfließt, in das schreiben. realität und fiktion vermischen sich unter dem unglaublichen druck des schreibenmüssens, da das buch ja auch den titel des datums trägt … und dann zu diesem datum auch fertig sein soll.

du erstellst immmer auch das cover und die texte zum cover, alles drumherum, du machst das layout, alles in kürzester zeit … und schickst dann die druckunterlagen noch am selben tag zum verlag.

das geschah beim „jetztroman“ alles am 11.10.2010, nicht am 10.10.2010, weil ich es einfach nicht schaffen konnte.

dann hast du jetzt den „eintagesroman [8.8.8]“ und den „stundenroman [9.9.9]“ … und neu den „jetztroman [10.10.10]“, welcher aber an zwei tagen erschienen ist.

genau so. vielleicht mache ich es am 11.11.2011 auch an zwei tagen. oder gar drei. das muss man mal sehen. der stress eines tages ist doch unglaublich groß. gestern war ich bis 24.00 uhr zugange.

ganz wie du willst, klau|s|ens. mach es so, wie du denkst. schreibe. schreibe schnell. schreibe langsam. aber schreibe intensiv!

aber, zweitklausens, du bist doch immer dabei. wir schreiben doch alles zusammen.

dann bin ich also auch ein teil von „jean-luc klausens“?

aber gewiss doch!

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In Siegen trifft KLAUSENS auf Wolf Haas

klau|s|ens, du hast wolf haas in siegen erlebt?

ja, das stimmt.

was schätzt du daran?

an siegen?

nein, an wolf haas?

er hat einen schönen humor. er sieht die welt in ihrer absurdität, weiß zugleich, dass er nichts daran ändern können wird, aber teilt uns dennoch seine vielen beobachtungen dieser absurden welt aufs teils kurioseste mit.

und die leute?

die lachen dann. sie kaufen sich dann die 7 kriminalromane seiner brenner-reihe oder kommen nach siegen zum festival „vielSeitig“, wo dann an drei tagen von diversen autoren/-innen gelesen wird.

du warst dort?

ich habe LIVE zu wolf haas gedichtet. es sind um die 40 gedichte geworden.

wo?

hier: http://www.klausens.com/klausens-und-wolf-haas.htm

auf welches gedicht bist du besonders stolz?

haas hat nun ein kinderbuch geschrieben, wenn es denn wirklich eines für kinder ist. „die gans im gegenteil“, heißt es. haas trug ein gedicht frei vor, also auswendig, und mir fiel dabei ein neues gedicht ein.

aber so funktioniert es bei dir, als bei uns, doch immer, klau|s|ens.

ja, zweitklausens, du hast recht. aber manchmal findet man das ergebnis dann besonders witzig. mein/unser gedicht wäre ohne das haas-gedicht nie entstanden. es konnte nur aus dieser LIVE-situation heraus entstehen.

und wie lautet nun dein/unser gedicht, klau|s|ens?

eines, der gedichte. eines! also:

ALS DER

Als der Fuchs kapiert
Dass aus Als Der nie
Die Alster wird hat
Er die Elbe dann
Verführt

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau(s)ens oder Klau!s!ens, LIVE, 1.10.2010, Freitag, Kulturhaus / Kulturzentrum „LYZ“ — auf das Y müssen noch zwei Punkte! — gegen 21:05 Uhr, in Siegen, St.-Johann-Str. 18, bei der Lesung von Wolf Haas im Rahmen des Festivals „vielSeitig“.

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In Rheydt trifft KLAUSENS auf den Schriftsteller Feridun Zaimoglu

klau|s|ens, du triffst immer wieder auf schriftsteller.

wenn man sie treffen will, kann man sie auch finden.

du triffst auch auf künstler und künstlerinnen, musiker und musikerinnen, und …

du musst nicht alles aufzählen. das langweilt mich.

aber was hast du getan?

ich habe das getan, was ich oft mache: ich schreibe meine LIVE-gedichte.

bist du denn auch ein schriftsteller?

ich habe mich zum schriftsteller erklärt.

dann ist man ein schriftsteller?

ja, dann ist man einer. man sollte dann natürlich auch als schriftsteller aktiv sein. aber beides zusammen … a) die erklärung und b) das aktivsein … das ergibt einen schriftsteller.

also seid ihr beide schriftsteller.

richtig: feridun zaimoglu und klau|s|ens alias zweitklausens sind beide drei schriftsteller

„beide drei“? – aber du schreibst über ihn.

wir! zweitklausens! wir! – ich habe seine lesung besucht (samt dem gespräch mit maren jungclaus vom literaturbüro NRW) und dann LIVE meine gedichte geschrieben.

das ist seltsam.

wieso „seltsam“? das ist ein teil meiner kunst.

wo sind die gedichte?

ich werde sie ablegen, muss sie aber noch abtippen. das geht immer so nach und nach, je nachdem wie es fließt. (und „fleißt“. „fleißen“ ist ein verb, welches ich jetzt gerade geschaffen habe. juchu: fleißen! nun gibt es auch das! – siehe das alles dann im eigenwortlexikon .)

das abtippen? das sorgt dich?

ja, das abtippen ist eine unschöne arbeit. man hat vorher kreativ gewirkt und muss nun alles abtippen, damit es auch ins internet kommt.

ich glaube, schriftsteller haben auch die fähigkeit, sich zu quälen. sie haben diesen willen. diese kraft. dieses ego, welches auch wände durchschreiten kann.

die meisten. schriftsteller und die -rinnen überwinden alle widerstände und sind von sich überzeugt. egal, was man sagt. – aber manche zerbrechen auch. wir wollen nicht falsch dahinromantisieren.

bist du denn auch von zaimoglu überzeugt?

aber ja, denn er ist auch ein schriftsteller. (oder sollte man „schriftstellerer“ sagen?) … und alle schriftsteller und schriftstellerinnen wissen von den qualen dieses berufes, aber auch von den höhen … und deshalb sind sie sich erst einmal alle wohlgesonnen.

du bist ihm wohlgesonnen?

er schreibt doch schön. er ist ein netter mann. seine sprache sind die bilder der welt bzw. seiner kopfwelt. und seine bilder werden zur sprache. er ist künstler und schriftsteller (doppelt) … und beides geht wohl hin und her.

was hat er gelesen? in rheydt?

er hat aus seinem neuen werk „hinterland“ gelesen, was eine sehr phantastische und phantasievolle ausrichtung hat.

aber manche wollen doch immer nur die beschreibung des realen: sie ging zur tür, sie öffnete, sie küsste ihn, sie gab ihm ihr leben, beide starben, ein sarg zerbrach. die kinder weinten jämmerlich.

es gibt viele varianten der literatur. was die literaturkritiker mögen, die sich doch eigentlich so sehr mit sich langweilen, das wäre eine andere frage.

warum langweilen sich literaturkritiker?

vielleicht, weil sie selber nicht genug phantasie haben, um etwas aufzuschreiben, deshalb quälen sie sich durch schlechte bücher und durch gute bücher, und sagen immer: das gefällt mir, das gefällt mir nicht, das ist schlecht, das ist gut.

und die haben dann so vorlieben?

diese vorlieben sind wie labels. alle literaturkritiker schaffen sich labels, in denen sie dann bis zum tod gefangen sind.

wie die schriftsteller.

ja, das kann bei bei beiden der fall sein. es gibt aber auch schriftsteller, die dann sagen: ich schreibe jetzt extra etwas anderes.

ach so.

ja, ja, ach so. aber ich wollte dich nicht länger langweilen.

wo sind denn die gedichte?

unsere LIVE-gedichte, zweitklausens. sie sind hier: http://www.klausens.com/klausens-und-feridun-zaimoglu.htm

und wo ist das leben?

vielleicht hinter den büchern, vielleicht unter ihnen, vielleicht über ihnen, vielleicht jenseits von ihnen, vielleicht aber auch …

… in ihnen. wie klug deine worte bisweilen sind.

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HULSK (Kurzumroman) von KLAUSENS im General-Anzeiger (Bonn)

klau|s|ens, dein roman HULSK (KURZUMROMAN) wurde besprochen.

ja, das ist fein und nett.

du bist so bescheiden.

der schriftsteller lebt von der erwähnung. und würde man mich als „schrank“ erwähnen, oder als „kloake“. ich müsste immer noch dankbar sein.

so sind die medien?

die welt der medien ist unerbittlich=unerbitterlich: du musst dich entblößen, andere beschimpfen, durch die fernseher spucken, urheberrechte verletzen, sexualorgane hervorzerren, dir die stirne aufschlitzen, alles das.

das hört sich ja grausam an.

eben!

und dennoch schreibst du? (also wir!)

ich tue meine pflicht vor gott und aller welt.

und wie?

indem ich die worte durcheinandernehme und durchmühle, dazu abgrassiere und dann entfernobäme.

„entfernobäme“?

das kommt von „entfernobämen“. es ist ein neues wort von mir.

ach so: ich dachte wir schreiben unsere bücher zusammen, klau|s|ens.

das tun wir auch, zweitklausens. aber ich entäußere mich, und du gibst immer nur deine seltsamen kommentare ab.

hast du dich denn für den general-anzeiger entäußert?

nein, nein, ganz und gar nicht. sie haben meinen roman einer romanovelle vorgestellt, und andere neuerscheinungen aus der region auch. das läuft alles sehr demokratisch ab. ich nenne die anderen, ganz demokratisch, aber kurz, damit ich nicht so viel tippen muss. (tippen ist für den schriftsteller eigentlich das schlimmste!):

Ludwig Verbeek: Die Währung der Wörter
Doris Distelmaier-Haas: Mit Spiegel, Speer und Spinnweb – Putti.
Renate Maaßen: Echnaton – Ein Königsspiel
Ulrich Steinke: Maikäferspuren
Michael Buchberger: Der Winter ist noch nicht vorbei
Max Koranyi: Zum Leben gemacht
Alfred und Heribert Hausen: Die Priesterzwillinge
Walter Töpner: Auf den Spuren der Rheinromantik rund um Bonn
Maria Rissel: Weltkulturerbe Mittelrheingebiet
Kurt P. Tudyka (Hg.): Ist eine andere Welt möglich?
Reinhold Geimer: Aus meinem Leben.
Lina Moos: Diesseits des Limes
Liselotte Kamper: Edith

ach ja, findest du: du bist demokratisch?

ich denke, wir sollten diese dinge über bücher und medien und markt und alles das hier nicht weiter vertiefen. wir freuen uns bescheiden über eine kleine veröffentlichung und hecheln weiter durch die kühle sachlichkeit des „literaturbetriebs“. wir spielen das spiel ohraugenzwinkernd und aufrecht liegend und stolz-kleinmütig und altklugjung mit.

ich weiß, ich weiß: es geht um kapital und alles dieses. beziehungen, abhängigkeiten, profite, hypes. so ist der buchmarkt. böööööööööööööööööööööööööööse und gefääääääääääääääääääääääääääährlich. aber nie wirklich real.

was du nicht alles weißt! wenn man billige wahrheiten platt ausspricht, werden sie nicht besser. wir beide sind auch nicht real, und doch haben wir immer sooooooooooooooooooo recht.

mir tut alles so leid! mir tut unsere ganze welt so leid.

mir tut unsere existenz auch so leid. aber danken wir dem general-anzeiger für eine prise erbarmen.
beten wir zum gott der atheistischen bücher. preisen wir ratio und pharm.

dort, in den medikamenten deines trübbewusstseins, ist noch ein rest eines christlichen gesamtdenkens spürbar.

ich gebe jetzt lieber den text wieder.

den zu unserem buch?

ja, es (oder er: der text) stand am 20./21.3.2010 im general-anzeiger, also in der wochenendausgabe, genauer noch: in der beilage „JOURNAL Das Wochenmagazin für Wissen und Kultur“, seite 2.

danke, danke. wer hat geschrieben?

ulrike strauch.

was?

ich zitiere:

„Hulsk und Elwina leben in Gumbors, einer seltsamen Stadt, die von der Arbeit mit Worten und Sätzen lebt. Dort gibt es Wortzähler und Satzstanzfabriken. Bücher werden überall auf Gegenstände und Objekte gebeamt. Doch plötzlich wird alles anders, die Bücher verlöschen, die Stadt ist in Angst. Da Hulsk an einem Wortzählprojekt teilnimmt, muss er nun schnell einen Roman mit vielen Worten schreiben und erschreibt sich eine Hauptfigur: Elwina. Die jedoch sieht sich nicht als ‚Figur‘, sondern als realer Mensch in der irrealen Welt von Roman und Stadt: Sie verweigert sich Hulsks Wahn, er würde sie ’schreiben‘ und damit ihre Handlungen lenken. Schließlich ziehen beide gemeinsam los, um die Welt der verlöschenden Bücher vor dem Untergang zu retten. Und damit auch die verrückt-geniale Welt, die Karl van Klausens in seinem Kurzumroman ‚Hulsk‘ erschaffen hat. Der Autor, geboren in Krefeld, lebt heute in Königswinter und erfindet sich als Schreibkünstler immer wieder neu. Mit seinem ‚Roman einer Romanovelle‘ stellt er die Urheberschaft am eigenen Buch respektlos in Frage und lädt den Leser zum Kreuz- und Querdenken ein.
Karl von Klausens: Hulsk (Kurzumroman), Roman einer Romanovelle, Kuuuk-Verlag, Königswinter, 280 S., 14 Euro“

heißt du nun karl van klausens oder karl von klausens?

alles ist richtig. ich erinnere: Klau|s|ens ist Klausens ist Klau(s)ens ist Klau’s’ens ist Klau/s/ens ist KlauSens ist Klau[s]ens ist Klau*s*ens ist Klau-s-ens ist Klau#s#ens ist Klau³s³ens ist Klau²s²ens ist Klau§s§ens ist Klau:s:ens ist Klau_s_ens ist Klau=s=ens ist Klau?s?ens ist Klau+s+ens ist Klau~s~ens ist Klau@s@ens ist Klau!s!ens ist Klau°s°ens ist Klau€s€ens ist Klau§s§ens ist Klau$s$ens ist Klau!s!ens ist Klau?s?ens ist Klau“s“ens ist Klausens ist Klau&s&ens ist Klau1s1ens ist Klau.s.ens ist Klau,s,ens ist Klau1s1ens ist Ist-Klausens ist Zweitklausens ist Drittklausens ist Viertklausens ist Fünftklausens ist Sechstklausens ist Siebtklausens ist Achtklausens ist Neuntklausens ist … Klaus Ist-Klausens … K. Klausens … Klaus K. Klausens … Klaus Klausens-Achtlinger … Klaus Klausens … Klaus-Werner Klausens … Karl van Klausens … Karl von Klausens Horst-Hugo Klausens … Worldklausens … KlauPFERDsPFERDens … KlauRHEINsRHEINens … Klau1s1ens ist Klau2s2ens ist Klau3s3ens ist Klau4s4ens ist Klau5s5ens ist Klau6s6ens ist Klau7s7ens ist Klau8s8ens ist Klau9s9ens … ist Klau©s©ens ist Klau®s®ens ist Klau¿s¿ens ist Klau¥s¥ens … und seit dem 4.2.2008 auch Weltkulturerbe.

schrecklich, diese lange liste von ewig neuen namen. (wahrscheinlich nur ein ausschnitt aus aller nervtötenden klau-sense-namerei!) kannst du damit also leben? mit der literatur und den medien?

wir müssen, zweitklausens, wir müssen. die welt fragt uns nicht, sondern wir fragen die welt.

was denn?

wer sind wir? und du? und ich? und sie? und euch? und manch? und warum? was soll unsere existenz als „das alles“ überhaupt?

siehe SCHNELLBUCHROMAN
* STUNDENROMAN
* HULSK-KURZUMROMAN

* EINTAGESROMAN

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Zum Kultroman HULSK schreibt KLAUSENS etwas

ach, klau|s|ens, jetzt lese ich schon „kultroman“.

ich auch.

wo kommt das denn her?

ich weiß es nicht. es wird wohl jemand gesagt haben.

aber wer denn?

vielleicht du!

ich?

ja.

vielleicht auch du.

ich?

ja.

wir wissen es nicht.

nein, wir wissen es nicht. aber es ist ja auch egal.

was ist denn noch interessant, eventuell?

an dem roman HULSK? an dem KURZUMROMAN?

ja.

vielleicht das wort KURZUMROMAN.

wieso?

man kann es so und so lesen.

das ist mir noch gar nicht aufgefallen!

siehst du, die menschen eilen trübe durch die welt und passen niemals auf, was alles passiert oder passieren kann.

was ist denn in dem roman HULSK noch alles passiert?

das kann ich nicht sagen.

wieso nicht?

weil man ihn dann nicht mehr lesen muss. außerdem reden die autoren doch immer schlecht über ihr eigenes buch.

wirklich?

ja, wirklich.

ist alles wirklich?

wo?

in dem roman?

nein, nein, natürlich nicht. das meiste ist sehr unwirklich. aber eine besonderheit gibt es auch andersherum.

wie denn?

die abgedruckten mails sind echt.

ganz echt?

ja, sie sind wirklich zu dem datum und zu der zeit geschrieben worden. an eine reale person, die es wahrwirklich gibt. nur der name der empfängerin wurde verändert. in SORRELINE nun.

das ist ja kurios.

die typographie und die groß- und kleinschreibung wurde bei den mails auch noch verändert, aber sonst … der text blieb.

dann ist der roman nicht nur fiktion, sondern doku-fiktion?

man kann es so sagen, weil das eine und das andere direkt ineinandergreifen … was übrigens LIVE beim entstehen des romanes dann passiert bzw. passierte.

die wahrheit und die unwahrheit? die kamen zusammen? zeitgleich?

wenn du so willst – man kann ja das eine und das andere nicht auseinanderhalten.

das finde ich ganz und gar unglaublich.

ich auch. deshalb sagte ich ja: kultroman.

kam das jetzt von dir oder von mir?

meinst du nicht, es kam vom volk?

vom volk?

zumindest vom lesevolk?

gibt es das denn? ist das nicht am ende auch alles eine erfindung von dir.

von uns! immer von uns! klau|s|ens und zweitklausens sind EIN schriftsteller, in der realität der fiktion. und in der fiktion der realität.

HULSK – KURZUMROMAN von Karl van Klausens
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Beim KUUUK-Verlag —- HULSK – KURZUMROMAN
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