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Dass die SCHUFA auch Gedichte auswertet, möchte KLAUSENS

klau|s|ens, die SCHUFA will an alle daten ran, selbst die aus dem internet.

die SCHUFA macht das, was alle machen (werden), nur besonders dreist und besonders schlimm-konsequent.

FACEBOOK-meldung um FACEBOOK-posting, so werden wir ausgewertet.

jeder blog(g)-eintrag. jedes räuspern. jede twittermeldung. jeder blog-eintrag. jeder beitrag in einem forum. jeder kommentar im netz.

wir haben uns eben noch über neue einstellungen und hinweise bei FACEBOOK und TWITTER aufgeregt, die den menschen mehr und mehr preisgeben …

… und nun müssen wir uns zudem über die aufregen, die in der zweiten reihe von FACEBOOK und TWITTER et al. – ja, eigentlich von der gesamtöffentlichkeit des internets profitieren. (zum beispiel die von der SCHUFA! und dieses offenbar nicht mit guten absichten für das individuum!)

man kann gar nicht mehr so schnell hinterherschreiben, wie windige menschen und institutionen das schlimmste planen … und wohl auch machen.

ich denke, die SCHUFA sollte aber ganz konsequent sein.

inwiefern?

sie sollte auch gedichte auswerten. – wenn schon spionieren, dann auch richtig! 100-%-tig!

gedichte? da stehen infos drin?

aber ja doch: bei unseren gedichten steht doch immer dabei, wann wir sie gepostet haben. und meist ja auch: wo. damit ließe sich auch ein schönes bewegungsprofil schaffen.

du tust so ironisch! jetzt lachst du noch! aber es wird wahr werden!

und was wäre, wenn die SCHUFA auch die inhalte von gedichten auswertet?

welches meinst du?

alle! – ich meine jetzt konkret zum beispiel eines, welches wir jetzt konkret schreiben werden.

wie soll es heißen? wie lautet der text?

GANZ WICHTIGE NEWS
– Boulevardgedicht –

Jane Janson-Son hat mit 85 endlich ein Kind bekommen
Willy Weiderscheidt und Alice Waynegern verhüten sich
Magruscha hat eine Handtasche von „Gleuse“ geraubt
Bernd Glimmschneider will noch einen Butler adoptieren
Uta Barn-Bassen hat sich Fisch und Gräte eintätowiert
„Schnisi“ vermisst seine drei Hunde – und zwar sehr
Madra Gonzales lässt sich den Po und einen Fluss liften
Henry Harrenkolben kennt keine SCHUFA-Gerüchte
Arios Owtarotschov kauft wieder ein Schloss in Vietnam
Klau|s|ens produziert auch Gedichtmasse fürs Bad
Matruschka von Glinderen verklagt das „Rotznasenblatt“
Henning Gas Hal Bimsen will mit Handtuch trocken bleiben
Mützchen von Kühlgrund plant neue Soap als Seifenoper
Shary Ann Clastor wird Jesus-Darstellerin mit Teufelshorn
Gottfried Gorol holt sich eine Klatsche – bei den Fliegen
Frieder Reislingschweiß schlägt Runzeln in Nobeldisco
Carla Brunetta-Bambie bekommt Echolot in Silberlocke
Sören Sörensen-Brehl hat sich eine schöne Akne gekauft
Kopfkrebs bei Schlimma Sandara wandert nun ins Knie
Käte Omburgscheidersene mag jüngere Männerhoden
Esra Szycowa träumt von Bad in 400 Liter Marmelade
Jane Janson-Son hat während des Entstehens des
Gedichtes noch ein weiteres gewaltiges Kind gezeugt –
„Ja, es wird ein Elefantenbaby“, hieß es in Los Berlin

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauSCHUFAsSCHUFAens oder KlauBOULEVARDsBOULEVARDens oder Klau!s!ens, geschrieben am 8.6.2012, Freitag, zwischen 9:40 Uhr und 9:59 Uhr MESZ.

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GOOGLE ändert dauernd sein Angebot, merkt KLAUSENS (Realgedicht)

klau|s|ens, du schreibst schon den dritten eintrag hintereinander über GOOGLE.

man muss das abarbeiten, was einem auffällt. GOOGLE wird noch oft die beiträge hier prägen. je mehr GOOGLE die weltregierung anstrebt, desto mehr beiträge müssen wir schreiben.

und wenn GOOGLE deine beiträge zu unterbinden weiß?

dann müssen wir auch damit leben. – wen GOOGLE aus seinen suchergebnissen schmeißt, der hat es sowieso schwer. er oder sie ist quasi nicht existent.

ohne GOOGLE ist man nicht existent?

virtuell ließe sich das sagen. das virtuelle färbt dann auch auf die reale welt ab.

was passiert?

man wird uns schneiden. und zwar so: „was, ist seid nicht bei GOOGLE? GOOGLE hat euch entfernt? nein, da können wir leider nicht mehr mit euch reden!“

wer ist „euch“?

in diesem falle wir, klau|s|ens und zweitklausens.

wie schlimm! uns gäbe es nicht mehr!

ja, die welt ist schlimm.

und was hast du bei GOOGLE beobachtet?

es macht schon sinn, nur die kleine schwarze leiste im auge zu halten.

über dem suchfeld?

ja, oben links die.

und was ist da?

da ändern sich die dinge.

wie?

„+Ich“ kam hinzu. (man kennt es als „GOOGLE PLUS“.) statt „Video“ (wie es früher war) sucht man jetzt nur noch auf „YouTube“ (ein wort!), die plattform, die ja auch zu GOOGLE gehört.

auf diese kleinen dinge achtest du?

man muss es. außerdem gibt es jetzt „Play“.

was meint das?

spiele? ich lese:

„Jetzt neu: Google Play

Entdecken, kaufen und nutzen Sie Apps und Spiele auf Ihrem Android-Gerät oder im Web, überall und jederzeit. In Google Play stehen Ihnen Hundertausende Apps zur Verfügung.“

wie wird es weitergehen?

GOOGLE will ja auch bücher verkaufen … wie AMAZON. auch das muss kommen. die frage ist immer, was sich oben in dieser zentralen welt-zeile abbildet.

und du vergisst jenes wörtchen „Mehr“. sieben neue Kategorien tun sich dann auf.

eben! wenn man das anklickt, dann wird einem das universum von GOOGLE noch mehr deutlich. – ach ja: dann kommt ja auch „Und noch mehr“. da findest du dann:

Suche

Alerts

Empfangen Sie Nachrichten und Suchergebnisse per E-Mail
Bilder

Suchen Sie im Internet nach Bildern
Blog-Suche

Machen Sie Blogs zu Ihren Lieblingsthemen ausfindig
Bücher

Volltextsuche in Büchern durchführen
Google Chrome

Ein schneller, einfacher und sicherer Browser
Earth

Ihr 3D-Blick auf die Erde
Maps

Lokale Adressen, Geschäfte und Unternehmen finden
News

Durchsuchen Sie Tausende von Artikeln
Produktsuche

Produkte online finden
Scholar

Suchen Sie nach wissenschaftlichen Dokumenten
Toolbar

Fügen Sie in Ihrem Browser ein Suchfeld hinzu
Videos

Nach Videos suchen und eigene Videos hochladen
Websuche

Durchsuchen Sie Milliarden von Webseiten
Funktionen der Websuche

Machen Sie mehr aus Ihrer Suche

Kommunikation und Zusammenarbeit

Blogger

Schreiben Sie Ihr Tagebuch online
Groups

Erstellen Sie Mailinglisten und Diskussionsgruppen
Kalender

Organisieren Sie Ihre Termine und informieren Sie Freunde über Events
Google Mail

Der schnelle Email-Service von Google – mit Suchfunktion und weniger Spam
Panoramio

Fotos aus aller Welt entdecken und zeigen
Picasa

Organisieren und bearbeiten Sie Ihre Fotos ganz einfach
Sites

Erstellen Sie Websites und sichere Gruppen-Wikis
SketchUp

Entwickeln Sie schnell und einfach 3D-Modelle
Talk

Über den Computer telefonieren und Instant Messages senden
Text & Tabellen

Dokumente und Tabellen online erstellen und zeitgleich mit anderen bearbeiten – überall, jederzeit
YouTube

Videos ansehen, hochladen und empfehlen
Übersetzer

Übersetzen Sie Text, Webseiten und Dateien sofort in über 50 Sprachen.

Für Handys

Mobile

Nutzen Sie Google auf Ihrem Mobiltelefon
Maps für Handys

Karten und Wegbeschreibungen direkt auf Ihrem Handy

diese fülle! dann lass uns doch ein REALGEDICHT machen.

gerne. wir nehmen aber nur die kernzeile, wie sie heute ist:

WAS GOOGLE WILL
– Realgedicht –

+Ich
Suche
Bilder
Maps
Play
YouTube
News
Mail
Docs
Kalender
Mehr

Copyright für das Realgedicht: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauGOOGLEsGOOGLEens oder Klau(s)ens, am 20.4.2012, Freitag, gegen 9:43 MESZ.

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GOOGLE will die Suche und so die Freiheit beschränken, merkt KLAUSENS

klau|s|ens, was ist denn schon wieder mit GOOGLE?

ich schaue mir alles auf der welt an – und dann denke ich über dieses und jenes nach.

wobei dachtest du nun wieder? GOOGLE-bezogen?

mir ging es ums suchen. früher, das suchte ich auch anders … als als deutscher.

wie meinst du das?

früher habe ich bewusst englische dinge gesucht – und bin dazu auf das englische bzw. englischsprachige google gegangen.

das konnte man?

ja: statt google.de dann z.b. google.com … und du warst in einem anderen sprachraum.

das fandest du gut?

ja, denn ich konnte in diesem anderen sprachraum suchen, als wäre ich ein mitglied dieses sprachraumes.

und nun?

nun kann ich das nicht mehr, denn GOOGLE will das nicht.

GOOGLE will nicht, das du auf diese ressourcen zurückgreifst?

GOOGLE will mich identifizieren. ich soll und muss deutscher sein. und ich soll und muss mich als deutscher verhalten. das will GOOGLE. ich darf auch nur deutsch suchen.

wie kommst du darauf?

weil ich immer wieder im gooogle.de-bereich lande. ich gab sogar ein, mein standort wäre new york.

wozu?

damit ich wie ein amerikaner in amerikanischen ressourcenraum suchen könnte. und auf englisch! ich wollte ganz offen das system ausloten, was GOOGLE betreibt.

aber …

GOOGLE erkannte mich als aus dem raum bonn (siehe unten das abbild) … und schickte mich wieder in diesen ressourcenbreich zurück. (man merkt es ja auch an den ergebnissen, die einem präsentiert werden.)

das ist ja wahnsinn! GOOGLE identifiziert alle menschen, wo sie wohnen, von wo sie surfen … und dann weist GOOGLE ihnen diesen sprachraum und ressourcenraum dauerhaft zu.

das große internet, die große freiheit? – pah! – wir werden gegängelt und kontrolliert. wir werden ausspioniert und auch elektronisch verfolgt.

wie gut, dass jemand das beobachtet.

wofür? doch nur für die annalen des internets! GOOGLE wird uns alle überrollen. diese kleinen beobachtungen sind nur spielereien eines naiven.

wer ist der naive?

wir beide, zweitklausens, wir beide. wir sind zusammen ein einziger, ärmlicher naiver.

warum hat george orwell seinen roman eigentlich nicht GOOGLE genannt? (diesen berühmten!)

weil ihm schon bei eingabe des namens klar geworden wäre, dass …

eingabe? internet? orwell?

… auch ein dickes schrifsteller-notizbuch nicht die ganze welt erfassen kann. (und beim weltverändern war herr orwell letztlich ja wohl auch nicht so erfolgreich. leider!)

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klau|s|ens merkt: GOOGLE will von uns allen die handynummer – www.klausens.com

klau|s|ens, GOOGLE will alles von uns.

GOOGLE wächst und wächst und wächst … und dringt in alle bereiche vor.

jetzt wollen sie schon unsere telefonnummer!

ja, sie wollen uns ganz.

wie geht das?

GOOGLE betreibt diverse andere dienste und plattformen. hier ist es blogger.com – nicht zu verwechseln mit blogger.de!

ich weiß: blogger.com gehört zu GOOGLE wie YOUTUBE auch.

und wenn du dich einloggst, kommt immer öfter die aufforderung nach deiner mobiltelefonnummer = handynummer. diese sollst du denen geben.

wieso denn?

es ist aus gründen der „sicherheit“, behaupten sie.

inwiefern?

wenn jemand sich in deinen account einloggt und böses tut, dann kann GOOGLE immer noch mit der telefonnummer mit dir in kontakt treten und so die dinge klären und den hacker wieder vertreiben, weil deine daten ja nun per mobilphone abgeglichen oder verifiziert werden können. – so in etwa argumentiert man. lies doch selbst!

du hast das feld kopiert, was bei blogger.com immer wieder mal erscheint? sehr klein! die schrift.

ja, ich kenne nur nicht den rhythmus, in dem die nutzer damit malträtiert werden. es scheint mir immer öfter und immer drängender.

GOOGLE bedrängt dich?

auf dieser plattform blogger.com ist das mein eindruck: ja.

kannst du den NEIN sagen?

du kennst doch die spiele: das „nein“ ist ganz klein, versteckt, man findet es kaum. und der druck aufs scheinbar unvermeidliche „ja“ ist extra groß.

und vielleicht schalten sie bald die ab, die ihre mobilnummer nicht eingeben wollen!

man muss mit allem rechnen: im internet gibt es so viele seltsame und so viele angst-bei-mir-erregende erscheinungen.

und GOOGLE macht so viele dinge zugleich, die einen sorgen.

GOOGLE wird total unterschätzt.

GOOGLE will uns ganz und gar.

GOOGLE wird schleichend zur weltregierung.

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Die seltsame Sammeltonne sieht KLAUSENS vor der Tür

klau|s|ens, nun also die tonne vor der tür. ungefragt. frech. da steht sie dann.

es sind neue tricks und neue wendungen.

warum stellt man eine tonne vor die tür?

man will mir die arbeit leichtmachen.

will man?

gewiss, diese kleidersäcke aus kunststoff, die muss man sich in seinem eigenen schrank oder aus dem briefkasten suchen … und dann werden sie nachher aufgeschlitzt.

und diese tonnen?

diese tonnen sind der moderne lumpensammler.

ich dachte, man tut gutes.

das denkst du aber nur. der text ist sehr zwiespältig formuliert. zunächst: „Die Abholung erfolgt in 24 – 48 Stunden. Vielen Dank! An Sonn- und Feiertagen erfolgt keine Abholung.“

na, das ist doch schön.

zwangsbetonnung von nur 24 bis 48 stunden. das nenne ich „fair“. allerdings: die ersten tonnen lagen schon zerfetzt auf der straße, vom wind oder von wütenden fußtritten dorthin gelangt.

sie stellen die tonne einfach frech vor die haustür?

sagten wir doch. das nenne ich aggressives marketing.

was schreiben sie noch?

„Die Sachen werden von Bedürftigen und armen Menschen in der 3. Welt weiter getragen. Sie landen nicht im Reißwolf.“

das ist perfide.

gewiss, hier wird so getan, also ginge es um eine soziale tat. in wirklichkeit unterstützen wir keine „3. welt“ (gibt es die denn noch?), sonden den geldbeutel dieser findigen sammler.

ich finde das alles unlauter.

ja, aber es ist eben nicht ganz so unlauter wie andere sind. das ist der feine unterschied.

dann rühmst du diesen unternehmer für seine unlauterkeit, die weniger schlimm ist als bei anderen menschen?

so weit sind wir schon gekommen: in einer welt des betruges freue ich mich, wenn nur eine tonne vor meinem haus steht …

… und ich nicht in der u-bahn überfallen werde. (das wolltest du sagen.)

ich wollte sagen: diese gesamte welt gehört in eine tonne. – eher, als dass unsere atomaren abfälle nachher in der 3. welt landen. oder in russland.

am ende landet aber doch alles da. im nirwana der armut. du kennst doch die bilder, wie in kenia oder nigeria kinder durch hochgiftigen computerschrott wandeln, den sie auch noch mit feuer schmelzen! du kennst diese bilder doch!

dafür schäme ich mich.

meinst du nicht, wir selber als menschen gehörten allesamt in die tonne? und dann ab in eine andere welt?

dann müsste die tonne aber länger als 48 h stehenbleiben. dann braucht man etwas mehr bedenkzeit.

entsorgung ist im prinzip ein schönes wort.

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