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Den erzwungenen Adolf-Sauerland-Abgang begrüßt KLAUSENS

klau|s|ens, das votum war überdeutlich.

und das trotz des kalten winterwetters.

vielleicht auch wegen: endlich mal ein grund, vor die tür zu gehen.

„Bei der Abstimmung über die Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland steht das vorläufige amtliche Endergebnis fest: 129.833 Duisburgerinnen und Duisburger votierten für die Abwahl des Oberbürgermeisters, 21.557 stimmten dagegen. Damit wurde das erforderliche Quorum von 91.228 Ja-Stimmen (25 Prozent der Abstimmungsberechtigten) erreicht. Somit stimmte die Mehrheit für eine Abwahl des Oberbürgermeisters.“ QUELLE: http://www.duisburg.de/news/102010100000379601.php , abgerufen am 13.2.2012 gegen 9:12 Uhr MEWZ.

85,75 % der abstimmenden stimmten mit JA für die abwahl, und 14,25 % der abstimmenden mit NEIN gegen die abwahl.

eine sternstunde der demokratie!

eine sternstunde der demokratie liegt immer dann vor, wenn dir das ergebnis gefällt. das ist doch lächerlich!

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klau|s|ens, er soll gehen?

ja, er soll gehen.

das volk aber muss heute kommen, zu den wahlbehältern.

ich weiß, ich weiß. demokratie ist ein mühsames geschäft. das wetter spielt eine rolle.

und das umfeld.

das ganze umfeld am tage der möglichen abwahl.

du möchtest diese: die abwahl.

sauerland hat auf der ganzen linie versagt: als führer einer stadt, als mensch, als handelnder … unabhängig davon ob es eine rechtliche schuld von ihm gibt. schon die erste pressekonferenz nach den ereignissen war ein jammertal und eine schande gegenüber den angehörigen der opfer, die den tod fanden, und eben auch gegenüber denen, die lediglich verletzt worden waren. ( siehe: seriello pressekonferenz loveparade ) ich schäme mich für sauerland für duisburg für NRW für deutschland. und zwar jämmerlichst.

danke. (keine kommas zwischen sauerland, duisburg, NRW, deutschland?)

keine kommas oder kommata oder sonstwas! – sie benötigen für einen erfolg wohl 25 prozent der stimmen bei 365.000 wahlberechtigten. das wären 91.250 JA-stimmen. die werden heute gebraucht.

JA zur abwahl.

aber auch: NEIN zum winter, auch zum winter der humanität in der politik.

ich sehe überall ein versagen. auch unsere menschen-im-winter-fotos sind so unscharf.

gewollt? nicht gewollt?

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Über die Sauerland-„Entschuldigung“ zur Loveparade-Katastrophe ärgert sich KLAUSENS

klau|s|ens, sauerland meldet sich wieder.

er soll zum „Zeit Magazin“ gesprochen haben, zugleich erreicht mich eine meldung des WDR. danach hat er für den WDR gesprochen:

Es hätte von mir kommen müssen“, sagt Adolf Sauerland in die Kamera. “Die Übernahme moralischer Verantwortung, sich bei den Angehörigen der Opfer zu entschuldigen. Das ist so. Im Nachgang weiß ich es. Es tut mir auch unendlich leid, dass ich es nicht sofort getan hab, sondern dass so viel Zeit vergangen ist, bis das passieren konnte.“ ZITAT nach WDR.

„Ich habe mir immer gesagt: Du musst so lange durchhalten, bist du allen zeigen kannst, dass diese Katastrophe nicht durch dein Verhalten entstanden ist“, erklärt Adolf Sauerland. Er habe am Anfang das Gefühl gehabt, wenn er sich entschuldige, werde er automatisch für das Unglück verantwortlich gemacht. „Und das hat dazu geführt, dass man sprachlos wird.“ ZITAT nach WDR.

man fasst es nicht.

eben: man fasst es nicht, dass er
a) immer noch bürgermeister ist.
b) er immer noch manchmal interviews gibt.
c) dass die CDU duisburg (nach außen hin) immer noch hinter ihm steht.

man fasst diese welt nicht.

täter und mittäter und halbtäter … findet man … aber keine moralisch integre person.

die welt ist voll von verluderten personen, aber leer von halbwegs anständigen personen.

genau: wir wollen keine 100 % reinen menschen, wir wollen nur halbwegs anständige menschen.

sauerland hätte sofort zurücktreten müssen, nachdem er von anfang nicht in erster reihe zur bewältigung des unglücks gewirkt hat. unabhängig von schuld oder unschuld – ein bürgermeister muss agieren, wenn es zu so einem unglück kommt.

genau da. so wie ministerpräsidenten im schlamm der hochwässer mit gummistiefeln marschieren, so muss ein bürgermeister nach so einer katastrophe für die opfer bzw. deren angehörigen da sein … und für eine offene aufklärung der dinge eintreten.

alles das hat sauerland nie und nimmer gemacht.

deshalb hätte er schon lang und länger zurücktreten müssen. siehe unsere (alte) homepage: http://www.klausens.com/seriello-pressekonferenz-loveparade.htm mit gedichten und blogeinträgen … sowie ORIGINALDOKUMENTEN aus dem genehmigungsvorgang in duisburg. – diese pressekonferenz war der (zweite) untergang nach dem eigentlichen untergang durch die katastrophe.

ein jahr ist fast vorbei. sauerland aber hält sich und hält sich …

… krampfhaft am amte fest. das ist eine verhöhnung für die angehörigen von 21 toten.

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