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Die Einfallslosigkeit als Einfalllosigkeit feiert KLAUSENS

klau|s|ens, du siehst etwas betrübt aus.

wir fällt nichts rechtes ein, um es zu schreiben.

dir?

aber ja, zweitklausens, mir!!!

bist du von der der …losigkeit geplagt?

welcher? der einfalllosigkeit?

heißt es nicht einfallslosigkeit?

du meinst mit „s“?

aber ja, ich meine mit „s“, mit diesem beliebten „s“, was mal kommt, und mal nicht.

du meinst das fugen-s?

heißt es so?

ich weiß es auch nicht. deutsch ist furchtbar.

der DUDEN sagt mit s: einfall-s-losigkeit.

also mit den bindestrichen?

nein, ohne, die habe ich nur gemacht, damit es optisch sichtbarer wird.

glaubst du dem DUDEN?

nein, aber ich brauche gewissheit, ich brauche eine norm, ich brauche ein ende aller rätsel.

wieso denn?

weil es so ist! aus!

du willst keine diskussion?

nein!

dann schau mal hier! im DUDEN steht: „einfallsarm“, mit s, „einfallslos“, mit s, „einfallslosigkeit“, mit s.

ja, ja, wir hatten es doch geklärt.

aber bei „einfall(s)reich“ und „einfall(s)reichtum“ setzen die das „s“ in eckige klammern.

es kann da also bei bedarf auch mal wegfallen? das „s“?

offenbar, ja – bei „-los“ muss ein „s“ stehen und bei „-reich“ nicht.

das ist ja herrlich!

wieso? deutsch ist doch grausam!

vielleicht, aber jetzt kann keiner mehr sagen, ich würde unter einfalllosigkeit leiden!

wieso?

weil dieses wort unbedingt ein „s“ braucht. herrlich!

aber hattest du dich nicht selber der einfalllosigkeit geziehen? und hatte ich nicht darauf hingewiesen, dass es mit „s“ geschrieben wird?

eben, weil dir nichts einfällt. du kannst nur andere korrigieren, klau|s|ens, mehr ideen hast du nicht, du einfallspinsel.

muss es nicht „einfaltspinsel“ heißen? (außerdem wer hat denn jetzt eigentlich jenes „einfalllosigkeit“ ohne „s“ gesagt. du oder ich? ich blicke gar nicht mehr durch. mein kopf ist endlich voller herrlich-sinnloser gedanken!)

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Dieser KLAUSENS will immer nur Gutes GUTTUN

oh, klau|s|ens, du willst gutes tun? weihnachten? macht man das nicht so?

ja, sicherlich, warum sollte ich mich dieser tradition verschließen?

worüber beschwerst du dich dann?

habe ich mich denn beschwert?

aber ja doch – das hast du!

ich habe doch gar nichts gesagt.

aber du redest davon, gutes zu tun.

ich habe noch gar nichts gesagt – ich wollte von etwas anderem reden.

wovon denn?

von der sprache.

was ist denn mit der sprache?

sie ist einem bisweilen fremd.

wieso?

ich lese „guttun“.

na und?

ich dachte an kattun – oder so. das gewebe.

du kennst „guttun“ nicht?

du denn? ist es auch ein gewebe?

ich weiß nicht.

na also, ich dachte, „guttun“ könnte auch ein türkisches wort sein, wovon ich die bedeutung nicht kenne.

ich kenne die bedeutung auch auch nicht. „guttun“ klingt doch komisch.

„guttun“ ist nicht komisch – „guttun“ ist wahr.

was meint es denn?

„guttun“ meint „gut tun“.

das verstehe ich nicht.

ich bisweilen auch nicht. es ist deutsch, aber es klingt so fremd. man muss es als „guttun“ sagen und schreiben, als „gut tun“ darf es nicht sein.

… weil es zusammen geschrieben wird.

genau das.

wer aber schreibt es zusammen?

der DUDEN.

der DUDEN?

ja, ich würde es nicht zusammen schreiben (zusammenschreiben?), und dann habe ich geschaut „weh tun“ oder „wehtun“ – beides ist erlaubt.

die sprachwächter erlauben beides?

bei „wehtun“.

und bei „guttun“?

das ist es doch: man soll es zusammenschreiben, als sei es ein fremdes wort aus einer fremden welt.

lies doch mal.

„guttun; die Kur hat ihm gut getan; aber wir werden gut daran tun“.

so steht es da?

na ja (naja?), die haben noch striche für die betonung und so. aber im prinzip steht es so da.

dann ist „guttun“ amtlich?

offenbar, kein stoff, kein gewürz, kein nichts, sondern einfach nur gutes tun. das ungefähr ist „guttun“. oder doch nicht?

nein, anders: etwas soll dir „guttun“. für dich gut sein, also. – na, was sagt uns das?

ich werde mit „guttun“ nicht mein sofa beziehen können, wie mit kattun, aber meine seele wird gut daran tun, am mir „guttun“.

… was wiederum dann doch zu weihnachten passt. es tut mir gut.

„weihnachten“ oder „weih nachten“ – 1 wort oder 2?- was sagt denn der eigentlich DUDEN dazu?

was willst du mir denn nun noch antun? – eine debatte über die schreibweise (schraibwaise?) von weihnachten wird mir nicht „guttun“, klau|s|ens. (war das jetzt wenigstens richtig geschrieben? es klingt auch so fremd, dieses klau|s|ens! – was sagt denn der DUDEN dazu?)

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