Schlagwort-Archive: schuss

klau|s|ens sieht eine herrliche USA-NRA-welt voller waffen, waffenträger, handgranaten und explosionsschießereien – www.klausens.com

klau|s|ens, überall ein bewaffneter. wie findest du das?

völlig „enthirnt“. es ist bekannt, dass in und nach jedem bürgerkrieg die beruhigung unter anderem so geschieht, dass beide armeen ihre waffen abgeben, nach und nach. man führt also eine entwaffnung durch. keine bewaffnung! so befriedet man: durch entwaffnung! ENT! nicht BE!

die NRA, diese waffentollfindgruppe der USA, die findet das aber nicht.

ich weiß, die wollen an jeder schule einen ballermann haben. einen, der steht und ballert, falls jemand anders ballert.

in deutschland stehen vor den diskotheken männer und schlagen zu, falls jemand anders zuschlägt.

zuschlagen und abknallen ist aber nicht das gleiche.

in welcher welt leben wir?

es ist die welt des unlogischen, die welt der interessen, die welt des schwachsinns, die welt der 1.000.000.000 ansichten. oder auch 100 x noch das ganze. – und die welt der egoisten … und die welt der kälte … und die welt religiöser aufhetzer.

aber es soll geschossen werden.

ich stelle mir das vor, wie sich die USA freiwillig in ein dauer-israel/palästina/syrien/kongo/kolumbien und was sonst noch alles verwandeln. ich gehe davon aus, dass es offenbar ganz real den bürgerkrieg in den USA gibt, tag für tag.

sonst könnte man nicht auf solche ideen kommen.

genau! sind wir nicht über jahrzehnte mit den knall-peng-schieß-doch-filmen aus den USA sozialisiert worden?

und haben wir dann nicht selber diese bumm-bumm-tot-filme dann auch gedreht?

gewiss. gerade sender wie RTL wollten mit dicken explosionen auf der autobahn ins verkauf-dich-serie-geschäft einsteigen.

so wird überall geballert.

es scheint eine große sehnsucht des menschen zu sein: ballern, schießen. töten.

nur deshalb kann die USA-organisation NRA so einen murks fordern.

wir sind ganz verwirrt.

das seltsame ist, dass so ein kaputtes land wie die USA ernsthaft immer noch beanspruchen, eine weltmacht sein zu wollen. (wohl wegen FACEBOOK und GOOGLE, auch das so seltsame sachen.)

sie haben nur waffen, flugzeugträger, folterideen, drohnen und andere seltsamkeiten. und die todesstrafe ja auch. und peng-peng überall. der mythos des wilden westens war peng-peng. keine indianer, viel land und viel peng-peng.

wir sind nicht viel besser!

ich frage mich, welche kultur diese menschheit überhaupt noch positiv beeinflussen will.

und ich träume von einer welt, wo überall bewaffnete stehen. überall: vor jedem haus, vor jedem raum.

so wie man in südafrika oder brasilien bestimmte wohngebiete bewacht.

ein herrliches leben. und überall dazwischen noch riesige wände mit riesig viel NATO-draht.

die ganze welt ein gefängnis, haus für haus, straße für straße.

und niemand geht mehr vor die tür …

… ohne seine waffe. und ohne seine handgranate.

alle kinder bekommen schon bei der einschulung ihre erste handgranate.

und dann werden sie immer mit dieser in der welt herumlaufen.

kommt einer und ruft: „blödi! blödi!“, dann werfen diese kinder …

… ganz konsequent …

… eine handgranate.

und das nicht nur zu silvester, sondern tag für tag. bumm. bumm, bumm. wir werfen allzeit handgranaten. in jeder schultasche eine handgranate.

diese welt wollen wir gemeinsam mit den USA, mit der NRA und allen lobbyisten der welt anstreben.

sie wird noch schöner sein als die jetzige. (und noch mehr tretminen. das wäre doch auch schön!)

klausens-kunstwerk-alles-voller-handgranaten-und-waffen-23-12-2012

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Werbeanzeigen

Zur neuen „Taschenkarte“ der Bundeswehr für Afghanistan schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, kaum beschäftigst du dich mit afghanistan, stellt der verteidigungsminister gestern die neue taschenkarte vor.

wir beschäftigen uns – wir, zweitklausens.

ist doch egal!

was ist denn diese taschenkarte?

das sind anweisungen an die soldaten, was sie zu tun haben. also eine art TO-DO-liste. oder ein DO und DO NOT. handeln in kurzform. verstehst’e? militärische leitlinien – auch in der vereinbarkeit zum grundgesetz. alles das.

ja, ja, ich verstehe. teilweise zumindest. – und nun haben sie das geändert.

es bzw. sie ist kürzer und verständlicher geworden. (von 7 seiten auf nur noch 2!)

wie schön!

zuvor war der text wohl etwas anspruchsvoll – nun ist er sprachlich leichter. (vom ballast befreit!)

wie schön!

genau: sie sollen nun schneller schießen. das ist inhaltlich das schöne an allem.

dann sind wir jetzt eine „schießführende“ partei geworden?

ja, ja, diese ewigen hinterhalte und hinterhälte und hinterhaltungen … die sind doch anstrengend … bei so einer „friedensmission“.

aha – und dann?

dann dürfen sie nun schießen. vorzeitig quasi. peng. peng. peng.

wie konkret?

nun – die rheinische post schreibt:
( http://nachrichten.rp-online.de/article/… )

So hätten die Soldaten bislang vor dem Einsatz der Schusswaffe mindestens zwei Mal in den Sprachen Paschtu und Dari eine Warnung an den Angreifer rufen müssen. „Melgäro Mellatuna – Dreesch, ka ne se dasee kawum!“ Das bewies, dass die Bundeswehr die möglichen Herausforderungen am Hindukusch vor allem theoretisch durchdrungen hatte. Aber wie sie darauf kommen konnte, dass Soldaten, die längst unter Beschuss von Taliban geraten waren (denn nur dann sollte eine Gegenwehr erlaubt sein), zwei Mal das „Kawum“-Sprüchlein rufen sollten, das grenzte schon an Weltfremdheit. Zumindest illustriert es, für wie wenig wahrscheinlich die Chefs in Berlin Gefechte hielten. Deshalb beschäftigte sich die alte Taschenkarte auch intensiv mit den Methoden, wie die Soldaten Situationen mit aufgebrachten Bürgern deeskalieren können und wie sie mit polizeilichen Mitteln eine wütende Menge im Zaum halten.

Die Passagen sind in der neuen, unserer Zeitung vorliegenden Version gestrichen worden. Und für den scharfen Schuss reicht nun die schlichte englische Warnung „Isaf – stop, or I will fire!“ („Isaf – halt, oder ich schieße“). Aber auch das muss nicht sein, schließlich ist es eingeschränkt mit dem Hinweis „sofern es die Lage zulässt“. Ansonsten kann ein Warnschuss den lauten Anruf ersetzen.

Die Befugnis zum Einsatz von Schusswaffen galt bislang der „Abwehr von Angriffen“. Nun richtet sie sich auf die „Verhinderung und Abwehr von Angriffen“. Einschreiten kann die Bundeswehr nicht nur, wenn sie selbst angegriffen wird, sondern auch, wenn militärische und zivile Angehörige der Internationalen Schutztruppe Isaf und der Nato angegriffen werden sollen, dazu auch, wenn Aggressionen gegen „Einrichtungen und Material“ von Isaf und Nato geplant oder im Gange sind oder auch wenn Personen gefährdet sind, die „unter dem besonderen Schutz von Isaf stehen“. Als Beispiel nennt die Taschenkarte die Angehörigen der afghanischen Armee und der afghanischen Polizei. Die neue, weit gehende Empfehlung lautet: „Angriffe können zum Beispiel dadurch verhindert werden, dass gegen Personen vorgegangen wird, die Angriffe planen, vorbereiten, unterstützen oder ein sonstiges feindseliges Verhalten zeigen.“

ISAF! also: STOP! – und was tun wir?

wir?

ja, wir?

ich denke, wir haben auch eine „neue“ taschenkarte erstellt?!

du meinst die wahrheit über den einsatz in afghanistan. – ja, ja: hier ist sie, schau auf das bild.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com