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klau|s|ens denkt über die flugzeug-sitzreihenverengung und die SUV-breit-breit-vermehrung nach – www.klausens.com

klau|s|ens, es soll noch enger werden.

wo?

in den flugzeugen. so etwas hörte ich. von plänen, die aus 77 cm sitzabstand zum vordermann dann 71 cm machen sollen. (welche fluglinie war es noch?)

wie schrecklich! die menschen werden größer, die sitzabstände noch kleiner! – wer denkt sich das aus?

ich fand diese angaben (mal als kleinen auszug) im netz:

Iberia 78,5 – 81,5 cm
Japan Airlines 78,5 – 81 cm
KLM 77 – 82,5 cm
Korean Air 86 cm
LTU 76 – 78,5 cm
Lufthansa 79 – 89 cm
Malaysia Airlines 87 cm
Qatar Airways 79 – 86 cm
Quantas 81,5 cm
Royal Brunei 86 cm
Singapore Airlines 81 cm
Sri Lankan Airlines 81 cm
Swiss 81,5 cm (einige offizielle angaben der airlines, quelle: fairliners.com)

ja, „von“ und dann „bis“ … economy oder business? eng, eng, eng ist es ja meist noch mehr in den billigklassen.

sie wollen wohl benzin sparen und mehr leute mitnehmen.

ja, so wird es GANZ BESTIMMT sein: aus einem ökologischen impetus heraus stopfen die fluglinien die flugzeuger noch voller und enger, damit das kerosin pro person für die ökologie vermindert wird.

ironie hilft uns auch nicht weiter.

es geht doch immer ums geld, geld, geld, geld. oder auch „kosten“.

aber die autos werden zeitgleich eher breiter.

sicher, denn die verbrauchen dann mehr benzin. (bringt auch geld.)

jeder und jede will nun ein SUV = „sports utility vehicle“ … oder auch ohne „s“ als „sport utility vehicle“.

die passen nicht mehr in eine tiefgarage. oder: wenn sie in die tiefgarage passen, benutzten sie noch einen teil des nachbarparkplatzes und vernichten parkraum.

dann ist es wieder schön eng. hurra!

was meinst du damit?

im flugzeug ist es doch auch schön eng, wenn die sitzabstände kürzer werden.

und in der tiefgarage, wenn mehr und mehr dieser dicken und blöden SUV-autos hineinfahren, auch!

in beiden fällen wird es enger.

und das ist ökologisch? eng ist ökologisch?

klar, weil du den gegebenen platz voll ausnutzt.

dann sind die überladenen boote über das mittelmeer, wenn menschen fliehen, auch ökologisch?

die sind besonders ökologisch, klar, klar.

die enge welt ist per se die gute welt?

ja, weil sie dann automatisch ökologischer ist.

ich muss noch verdammt viel dazulernen.

deshalb bist du ja weder in einer fluglinie noch bei einem autohersteller angestellt.

aber ich sitze doch so gerne eng.

ich weiß: weil dann die knie schmerzen und man einen arzt braucht.

das ist ökologisch?

nein, aber es nutzt der wirtschaft: kranke menschen brauchen viele ärzte und kurbeln so die wirtschaft an.

ist das denn ökologisch?

frage doch nicht immer so viel.

aber im SUV drin, wenn man mal drinsitzt, da hat man wenigstens noch beinfreiheit.

ja, das dachte ich mir auch: man müsste in ein SUV einsteigen und das dann ins flugzeug schieben lassen.

also ein auto-reise-flugzeug.

wäre das ökologisch?

nee, aber ganz angenehm. (diese ewige fragerei aber auch.)

ich finde die kurzen sitzabstände übrigens auch ganz angenehm.

wieso, wenn die knie wehtun? spinnst du?

ja, aber das essen fällt weniger leicht auf den fußboden, weil dann kein raum mehr zum runterfallen ist. (und weniger essen auf dem fußboden … ist ja auch ökologisch.)

collage-klausens-sitz-9-9-2014

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klau|s|ens zeigt neue spieloptionen für die neue OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, alles neu macht der mai.

nun also der 6. mai. und zuvor ist alles nun doch anders.

jetzt bekommen die, die einen platz schon hatten, vielleicht keinen mehr. (andere aber dann doch. nur wie? wie?)

und die, die ein hotelzimmer anmieteten, brauchen vielleicht keines mehr.

aber die angehörigen, die ihre urlaube und anreisen planten, die haben nun probleme sehr.

wir harren der dinge: man befürchtet ja immer, dass da in münchen alles mehr und mehr verschlimmbessert wird.

ich habe mal die sitze anders positioniert.

wieso?

ich denke man muss alles ausloten, alle möglichkeiten, den gerichtssaal mit sitzen „zu bespielen“.

am ende müssen sie die sitzung alle 10 minuten unterbrechen, weil so viele menschen in dem saal sind, dass man die leistungsfähigkeit der lüftung nicht bedachte. (da müssen die menschen atem holen gehen.)

auch, weil die atmosphäre so vergiftet ist.

klausens-zeigt-neue-sitzverteilung-im-gerichtssaal-olg-muenchen-16-4-2013

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klau|s|ens hasst das windhund-prinzip-system der OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, ist nicht alles gesagt?

doch, fast alles.

und hat nicht das bundesverfassungsgericht eingegriffen? durch sein urteil? ich zitiere:

# Das Oberlandesgericht München muss beim NSU-Prozess eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an türkische und griechische Journalisten vergeben. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am 12. April 2013. Damit hatte ein Eilantrag der türkischen Tageszeitung „Sabah“ Erfolg. Gerade die Vertreter türkischer Medien hätten ein besonderes Interesse an einer eigenständigen Berichterstattung über den Prozess, „da zahlreiche Opfer der angeklagten Taten türkischer Herkunft sind“, hieß es zur Begründung des Beschlusses (Az. 1 BvR 990/13). # (zitiert nach 3sat/dpa)

# Wie die Platzvergabe im einzelnen geschehen soll, ließen die Verfassungsrichter allerdings offen. Sie weisen den Vorsitzenden Richter an, „nach einem von ihm (…) festzulegenden Verfahren eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an Vertreter von ausländischen Medien mit besonderem Bezug zu den Opfern der angeklagten Straftaten zu vergeben.“ Möglich wäre, ein Zusatzkontingent von nicht weniger als drei Plätzen zu eröffnen, in dem nach dem Prioritätsprinzip oder etwa nach dem Losverfahren Plätze vergeben werden. „Es bleibt dem Vorsitzenden aber auch unbenommen, anstelle dessen die Sitzplatzvergabe oder die Akkreditierung insgesamt nach anderen Regeln zu gestalten“, heißt es in dem Beschluss. # (zitiert nach 3sat/dpa)

ja, ja, aber das ist ja nach-schadensregulierung. der schaden ist ja schon da.

so ist das eben in münchen. da ist der schaden schnell da, bei der seltsamen oberstaatlichkeits-frei-justiz sehr gerne.

ich erinnere an unseren blog-eintrag: klau|s|ens zur „sammelzone“ beim john-demjanjuk-prozess in münchen, das war am 3.12.2009. die hatten damals doch tatsächlich ein schild aufgestellt: „Demjanjuk Sammelzone“.

ach ja, münchen. ach ja, die justiz in münchen.

es ist in den vergangenen tagen alles gesagt worden. zu der platzvergabe zum NSU-prozess. alles.

ich wollte aber zu der windhundsache noch was sagen.

der erste kommt (dran). so funktioniert es.

ich finde das prinzip ganz schrecklich. es wird ja oft angewandt, beim ticketverkauf ist es üblich. es ist ein ganz schreckliches prinzip. nicht nur in münchen, sondern immer, wenn es um „plätze“ geht.

gewiss, es fördert die konkurrenz. das hauen und stechen: alle eilen, und manchmal sitzen die leute stundenlang vor einer kasse, sie schlafen sogar vor einer kasse, um an die karten zu kommen.

dann stellen sie fest, dass bestimmte leute solche karten auch ohne warten bekamen. leute vom schlage eines boris becker. die brauchen keinen schlafsack. das ungerechte system der schnelligkeit wird immer auch noch konterkariert durch das geld-prinzip und durch das „ich-bin-wer“-prinzip.

es ist alles furchtbar ungerecht … und furchtbar anstrengend. (die armen windhunde!)

in zeiten des internets sogar doppelt ungerecht.

wieso?

weil schnelligkeit nicht vom eigenen tun abhängt, sondern vom netz.

was meint das?

habe ich eine langsame internetverbindung, ist mein wunsch nach einem platz viel später erst da … als wenn ich eine schnellere hätte. man sagt also: alle haben die gleichen chancen. – durch die ungleichheit des internets ist aber alles von vorneherein obsolet. das scheingleiche ist schon per se ungleich.

aber in münchen war das doch nicht das thema.

das wäre zu überprüfen. ein kern des versagens war, dass man die infomail seitens des gerichtes in unterschiedlichen zeitabständen rausschickte, sodass nicht einmal alle medienvertreter zeitgleich informiert waren. gewiss. das war menschliches versagen. (aber das war nur ein teil der wahrheit.)

eben. aber selbst, wenn das gericht da keinen zeitfehler selber gemacht hätte: das „system internet“ ist bezogen auf das windhund-prinzip per se total ungerecht.

das leben ist per se auch total ungerecht.

ja, ja, aber man sollte die dinge doch abfedern, wann immer es möglich ist. es kann nicht sein, dass leute mit einer langsamen internetverbindung (wofür sie meist nichts können!) nun bestraft werden, indem ihre mails per se überall später eintreffen.

in münchen ist auch das möglich. ach ja: münchen und seine justiz!

ja, die justiz in münchen, die scheint etwas „ganz besonderes“ zu sein. außerdem schwimmt sie im formalismus, im unflexiblen und in der nichtvorhersehung von möglichen problemen. urdeutsch geradezu. 

sie sollten das schild „sammelzone“ auch dieses mal wieder aufstellen, die tollen justizleute aus münchen. „sammelzone für ausländer“, na, wie fändest du das?!

rassistisch fände ich das. aber münchen ist alles zuzutrauen. – ich hasse das windhundprinzip. hatte ich das schon gesagt?

unabhängig vom NSU-prozess. das windhund-prinzip-system ist im kern schon ungerecht und gemein und durch und durch kapitalistisch.

wer zuerst kommt, … (und sich durchboxt). das ist durch und durch unmenschlich. (aber so tickt die welt!)

klausens-zeigt-3-sitze-im-gerichtssaal-OLG-muenchen-13-4-2013

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