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klau|s|ens gründet die 5-millionen-polizisten-jetzt-einstellen-partei – www.klausens.com

klau|s|ens, wir hatten es ja schon vor den wahlen in NRW bemerkt: fast alle parteien kommen mit der einstellung von mehr polizisten als wahlforderung auf die „wahlplatte“.

die NRW-wahlen sind nun vorbei. (aber die CDU hatte besonders fette plakate zur thematik sicherheit, einbruch, polizei und weltuntergang.)

jetzt kommt die SPD für ganz deutschland und die bundestagswahl im september schon mit der neuauflage dieser mehr-polizei-forderung.

ich hörte davon: herr schulz soll schon 15.000 polizisten fordern, sofort. das ist eine seiner ideenreichen maßnahmen, sollte er gewählt werden.

das ist der große clou des jahres 2017: polizei, noch mehr polizei … und danach dann noch mehr polizei.

das können wir auch!

wir werden eine partei gründen, die sich nur ein ziel steckt: mehr polizei.

und zwar nicht schäbige 15.000! nein, nein!

nicht?

wir fordern mehr: wir wollen 5 millionen neue polizisten haben. und das sofort.

denn nur so kommt deutschland voran!

wir werden die 5-millionen-jetzt-einstellen-partei gründen und ausschließlich mit einer einzigen kern-forderung in den wahlkampf ziehen: 5 millionen mehr polizisten. jetzt!

alles andere wird sich um diese kernforderung ranken. (der abbau der arbeitslosigkeit ist ja dann kein thema mehr, weil wir en passant auch 5 millionen arbeitsplätze schaffen.)

die „5-millionen-jetzt-einstellen-partei“ = die 5MJEP. sie soll leben!

schöne abkürzung!

danke, danke, nicht zu viel des lobes!

aber 8 bis 10 prozent sollten wir mit unserer partei bekommen können.

danke, danke, aber ich wäre auch schon mit 22 prozent sehr zufrieden!

klausens kunstwerk 5 millionen polizisten soort 18-5-2017png

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klau|s|ens begrüßt kulturgeschichte auf werbeschildern – www.klausens.com

klau|s|ens, du hast mal wieder etwas entdeckt, im öffentlichen raum, auf den straßen der stadt? in köln?

aber du warst doch dabei, zweitklausens!

aber nur einer kann der wahre entdecker sein – nur einer.

ist mir egal: man läuft in köln auf dieser schrecklichen fußgängerzone, vom dom da, wo alles eng ist und voller geschäfte … und voller menschen („die Hohe Straße“) … und man fragt sich, warum man sich das antut.

warum?

man will von A nach B, und weil es schon dunkel war, schien die beleuchtete sinnlos-shop-straße die beste alternative.

aber dann!

dann fand ich zufällig dieses hinweisschild eines chinesischen restaurants namens „Tchang“.

das fandest du gut!

ja, denn auf diesem schild steht etwas sehr wichtiges drauf: „Ältestes China-Restaurant in Köln (seit 1954)“.

es befindet sich übrigens auf der „Großen Sandkaul 19“ in köln. (das lokal, nicht das schild.)

wie schön!

schön ist zu wissen, dass 1954 das erste china-restaurant in köln eröffnet wurde. das ist geronnene kulturgeschichte.

dabei reden alle immer über italiener und portugiesen, manche bekamen als millionste gastarbeiter ein moped, was heute im haus der geschichte oder sonstwo steht. (zurückgekauft!)

ja, sicher, die „gastarbeiter“.

aber über die chinesen oder taiwanesen, die dann ein restaurant in der deutschen ferne aufmachten, da berichtet keiner drüber.

1954 war das schon! in köln!

stimmt es auch so: die frage wäre noch, was die unter „chinesisches restaurant“ verstehen.

das stimmt, das kann man noch vielfältig auslegen. aber wir wollen nicht kleingeistig sein.

nein, nein, wir erfreuen uns, dass auf einem werbeschild eine kulturgeschichtliche information steht, über deutschland, über die einwanderer, über die multikulturalität.

und köln ist ja eine hochburg der multikulturalität, auch der gelebten und bisweilen auch romantisierten multikulturalität.

das stimmt. die jahreszahl – es wäre also eine idee, der auch andere folgen könnten.

wer denn?

alle nationalitäten, die restaurants eröffnen. vietnamesen, russen, mongolesen, hawaiianer, isländer, und … und … und ..

stelle dir vor, bei jedem restaurant müsste in der werbung erwähnt werden, wann es eröffnet wurde. quasi per erlass!

das wäre aber dann wieder mehr ein beitrag zur reindeutschen kulturgeschichte. der zwang, der erlass, die pflicht, das müssen.

ich fände es aber trotzdem gut. ich finde auch gut, wenn in den hausgiebeln steht, wann es erbaut würde … so ein haus.

gewiss, und durch das tätowieren, was um sich greift, könnte man die leute per erlass zwingen, ihr geburtsjahr auf der stirn zu tragen.

ja, sicher, kulturgeschichtlich eine tolle sache. geburtsort und konkretes datum zusätzlich noch auf der stirn, das wäre noch besser.

gewiss, aber mir fallen gerade die häftlingsnummern ein … die soll es ja in deutschland auch schon eintätowiert gegeben haben.

die kulturgeschichte der vermerkten zahlen und botschaften wird schnell länger und länger. je mehr man drüber redet, desto unangenehmer wird’s einem.

klausens-foto-und-collage-restaurant-tchang-in-koeln-aeltestes-seit-1954-am-11-3-2015-und-14-3-2015-1000-pix-96-dpi HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bekommt nun sinn-voll-loseste botschaften auf die haut tätowiert mit – www.klausens.com

klau|s|ens, es wurde uns die zeit, wo man alles aufs T-shirt schrieb. satz um satz, slogan um slogan, sprichwort um sprichwort. bullshit um bullshit.

das dauert wohl immer noch an, weil es tausende von unternehmen gibt, die nur von bedruckten T-shirts leben.

aber man kann sich heute auch alles selber aufs T-shirt drucken (lassen). man darf sich selber was ausdenken und/oder auswählen … und dann aufs T-shirt mit irgendeinem printunternehmen.

auch das hat natürlich zu einer vermehrung der sprüche beigetragen. die möglichkeiten der technik befördern die zahl der abgedruckten sprüche.

nun aber kommt all das auch auf die haut. (TATTOO!!! und noch mehr TATTOO!!)

man trägt (s)ein statement heutzutage auf der haut. für immer und ewig … bis in den sarg hinein. („Heute schon gestorben, Alter?!“ — Copyright Klausens in allen Schreibweisen und Schreibwaisen, am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:23 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf)

alle sollen das statement sehen. es können gerne auch mehrere solcher botschaften an die welt auf der haut sein.

bisweilen fragt man sich, ob die menschen überhaupt noch den sinn all der statements begreifen, den/die sie sich auf die haut tätowieren ließen und lassen.

man stellt sich viele fragen … angesichts der menschheit.

deshalb mussten wir das schnell in ein gedicht packen:

DIE FÜLLHORNFÜLLE DER BOTSCHAFTEN
– mittlerweile vom T-Shirt auf die Arme (als Tattoo) verlagert –

Nur der Weg
kennt das Ziel

–––DU WEGZIELER

Nur Ziele bilden
Die Wege dessen

–––DU ZIEWEGELER

Der du Zielwege
Kennen willste was?

–––DU LERWEGZIE

Wege wissen vom
Ziel die Kenntnisse

–––DU WEGELERZIE

Nur wer das Ziel
Kennt den Weg

–––DU ZIELWEGER

Das Ziel erzielt den
Weg wegen des Wagens

–––DU WEGZIEGE

Nur das Ziel
Kann den Weg (Wagen!)

Klausens, 7.3.2015, Samstag, 20:39 Uhr MEWZ bis 20:48 Uhr MEWZ. (Beim zappenden Teilbetrachten von „Deutschland sucht den Superstar“.) Und kleine Korrektur am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:26 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens erkennt die krankheit als sozialtauglichen sinn – www.klausens.com

klau|s|ens, dezember, die kälte, manchmal regen, bisweilen schnee: der schnupfen, der husten, halsschmerzen: alles das.

es gehört einfach dazu in dieser jahreszeit. man redet darüber. manche sagen was ab. keine termine! der kommt nicht. die erscheint nicht. krank eben. dezember eben.

muss das so sein?

ja, sicher, es gehört dazu. da eine operation, dort eine genesung, dann medikamentenmissbrauch. man spricht darüber, man berichtet davon: so soll es sein.

ach, das war mir nie so klar.

man muss nur darüber nachdenken … dann wird es einem klar.

probleme gehören zu den nichtproblemen, damit das eine und das andere auch jeweils kontrastierend wahrgenommen werden können.

so wie gesundheit und krankheit: gewiss. aber eigentlich ist alles eines. nicht zwei dinge – eines!

man kann es noch besser sagen.

ja, wie denn?

mir fiel eben ein:

NUR WER KRANK IST, LEBT GESUND.

Copyright Klau|s|ens und Zweitklausens in allen Schreibwaisen und Schreibweisen, Mittwoch, 3.12.2014, gegen 11:09 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

weise, ach ja, sehr weise: die von der WHO könnten damit arbeiten.

die brauchen unser zitat nicht, die wissen das auch so. es bestimmt ihr denken und tun jeden tag.

die ärzte denn? könnten die eventuell … davon profitieren? von der gesunden krankheit?

klausens-kunstfoto-und-kunstwerk-frau-30-11-2014-und-3-12-2014-1000-pix-logo

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klau|s|ens protestiert gegen den aktuellen penny-werbe-slogan von scholz & friends – www.klausens.com

klau|s|ens, du kannst nicht immerzu protestieren. lebe!

über den konsum?

lebe über den konsum, wie es alle tun! so geht’s! also! hopp!

ich mage diese PENNY-werbung aber nicht.

du meinst „mein nächster discounter“?

ja, denn ich dachte immer, diese superlativwerbung wäre verboten.

du meinst „bester markt“ oder so: „gesündestes bett“, „sicherstes auto“, „leckerste marmelade“?

ja, das dachte ich. wahrscheinlich dachte ich falsch.

die werbeagentur scholz & friends (berlin) wird plump sagen: „nächster“ meint „der folgende“. so!

aber „nächster“ hat zwei bedeutungen: es ist auch der superlativ von nah.

na und? – das haben die von der werbeagentur ja absichtlich gemacht, diese 2 bedeutungen. das soll doch der clou sein. (ähnlich wie bei „ich komme“, eine herrliche spielerei mit dem thema sexualität. so sollte man kondome bewerben.)

PENNY ist nicht mein nächster discounter, wenn ich es auf die räumlichkeit beziehe.

nein?

nein, bei mir ist es REWE. (… zu denen allerdings auch PENNY gehört, aber in diesem zusammenhang ist das weniger wichtig.)

also lügt PENNY?

ja, PENNY lügt für ganz viele menschen, denn für ganz viele menschen ist PENNY nicht der nächste discounter.

sie sagen ja auch „mein nächster discounter“. die betonung liegt nicht auf „der“, sondern auf „mein“. dadurch wird die behauptung verändert, in ihrer totalität.

für mich nicht! denn: PENNY ist nicht mein nächster discounter, auch wenn ich das gedanklich auf „folgen“ beziehe. denn die idee wäre, dass ich den einen discounter bindungsmäßig verlasse, um dann dauerhaft PENNY zu meinem (neuen) discounter zu machen.

und das hast du nicht vor?

nein: die werbung ist also doppelt gelogen.

dann gehört sie verboten?

aus meiner sicht: ja. (ich finde sie auch nicht so witzig, dass sie bleiben soll.)

dann protestierst du?

ja!

dann hat PENNY genau das erreicht, was erreicht werden sollte: aufmerksamkeit!

schön, mag sein. aber es gilt auch: PENNY hat mich belogen. das werde ich denen nie verzeihen.

also kaufst du dort nicht?

genau! ich kaufe da nicht! die werbung hat bei mir das gegenteil bewirkt, von dem, was intendiert war.

aber nur, weil du so ein sprachblöder typ und zudem kunstfutzi bist. nur deshalb!

mein neuer spruch: „mein nächster protest lautet nexter.“ soeben erdacht.

ganz nett, aber deshalb werde ich noch lange nichts bei dir kaufen, klau|s|ens.

klausens-kunstwerk-mein-naechster-protest-6-6-2014

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klau|s|ens kennt nun das rezept für eine wahl zum amerikanischen präsidenten – www.klausens.com

DIESER BLOG-BEITRAG SOLLTE AM 7.11.2012 GEPOSTET WERDEN.

klau|s|ens, obama hat es geschafft.

und romney kam verdammt weit.

was meinst du?

alle arbeiten nur mit reduktionen, stimmungen, parolen, worten. es ist unfassbar und auch unfasslich. platteste botschaften.

so wird man präsident.

ja, du sagst immer nur (AUSWAHL):

glory
believe
jobs
one nation
family
hope
success
happiness
education
dreams
truth
building
world
land
vision
best
… und alle diese dinge.

und dann brauchst du noch 1 milliarde an kohle.

so ungefähr, so ungefähr.

und dann wirst du präsident.

so ungefähr. vorher findet noch der losentscheid statt: obama oder romney.

ich erinnere an: http://www.klausens.com/barack-obama-gedichte.htm

und ich sage: klau|s|ens oder zweitklausens? wer wird der nächste präsident der USA?

luck! luck! luck!

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