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klau|s|ens mit der banal-erkenntnis DIE ZEITEN ÄNDERN SICH und zum PAG aus bayern – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt sagst du das auch?

manchmal muss man auch das abgegriffene sagen.

es wird ja dadurch auch nicht falsch.

eben, eben. kürzlich las ich mal wieder von einer „quo vadis“- veranstaltung. das hört ja auch nie auf.

auch die erkenntnis, dass das wetter morgens anders ist als abends.

eben, immer wieder.

oder dass die bayern mit dem polizeiaufgabengesetz (PAG) den hammer an die demokratie anlegen, den amboss auch, die kreissäge zudem, und eigentlich alles zertrümmern.

ja, auch das bleibt sich gleich. und eben auch nicht, durch bayern weht jetzt das ende vom rechtsstaat als saftig-fette ahnung … und auch der guantanamo-gedanke. ziemlich schlimm, das alles.

sicher: die zeiten ändern sich. der spruch geht immer! (auch wenn einem davon der hals ganz trocken wird. und so.)

ich denke, dass man auch klau|s|ens und zweitklausens mal so eben ein paar wochen und monate ohne haftbefehl festsetzen sollte. wenn man schon die demokratie abschafft … und sich die zeiten ändern …

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klau|s|ens entdeckt die wahre wahrheit über ostern – und das direkt doppelt – www.klausens.com

klau|s|ens, wie ärmlich diese welt doch ist!

ärmlich? wir sollen doch shoppen, bis wir umfallen!

was war an ostern?

weiß ich doch nicht! jesus! kreuz, tod, auferstehen: heute ist das mit dem kreuz. – na und?! heute wird zu ostern eher gekauft und geshoppt.

da kommt elektronik ins körbchen und das smartphone hinter den busch.

die eier von millionen gequälten hühnern sind dann nur noch beigabe.

brauchtum?

an ostern tragen die menschen ihre elektrogeräte durch die welt: das ist das neue oster-brauchtum. („sehet her, was wir gekaufet haben, für uns und unseren benjamin!!“)

und dann werden wir auch noch doppelt dazu verführt: EXPERT und CONRAD hatten dieses jahr den gleichen spruch, die gleiche idee.

ich denke: man sollte auch elektronische kreuze herstellen, die man sich in den garten tut, beim elektrogroßhändler aber einkauft, und wo eine stimme immer wieder automatisch und elektronisch ruft: „herr, vergib ihnen, denn …“

stimmt: das fehlt noch im angebot von ostern 2018. – du, da vorne läuft übrigens ein hase!

wo?

auf dem feld!

was? es gibt noch letzte hasen? und letzte felder? (eigentlich müsste doch fast alles nun zugebaut sein! ALSO: ohne elektronische hasen kommt die menschheit auf dauer nicht mehr weit. da ist CONRAD denen von EXPERT meilenweit voraus!)

96-dpi-klausens entdeckt die wahre wahrheit ueber ostern und das gleich doppelt 30-3-2018

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klau|s|ens begrüßt kulturgeschichte auf werbeschildern – www.klausens.com

klau|s|ens, du hast mal wieder etwas entdeckt, im öffentlichen raum, auf den straßen der stadt? in köln?

aber du warst doch dabei, zweitklausens!

aber nur einer kann der wahre entdecker sein – nur einer.

ist mir egal: man läuft in köln auf dieser schrecklichen fußgängerzone, vom dom da, wo alles eng ist und voller geschäfte … und voller menschen („die Hohe Straße“) … und man fragt sich, warum man sich das antut.

warum?

man will von A nach B, und weil es schon dunkel war, schien die beleuchtete sinnlos-shop-straße die beste alternative.

aber dann!

dann fand ich zufällig dieses hinweisschild eines chinesischen restaurants namens „Tchang“.

das fandest du gut!

ja, denn auf diesem schild steht etwas sehr wichtiges drauf: „Ältestes China-Restaurant in Köln (seit 1954)“.

es befindet sich übrigens auf der „Großen Sandkaul 19“ in köln. (das lokal, nicht das schild.)

wie schön!

schön ist zu wissen, dass 1954 das erste china-restaurant in köln eröffnet wurde. das ist geronnene kulturgeschichte.

dabei reden alle immer über italiener und portugiesen, manche bekamen als millionste gastarbeiter ein moped, was heute im haus der geschichte oder sonstwo steht. (zurückgekauft!)

ja, sicher, die „gastarbeiter“.

aber über die chinesen oder taiwanesen, die dann ein restaurant in der deutschen ferne aufmachten, da berichtet keiner drüber.

1954 war das schon! in köln!

stimmt es auch so: die frage wäre noch, was die unter „chinesisches restaurant“ verstehen.

das stimmt, das kann man noch vielfältig auslegen. aber wir wollen nicht kleingeistig sein.

nein, nein, wir erfreuen uns, dass auf einem werbeschild eine kulturgeschichtliche information steht, über deutschland, über die einwanderer, über die multikulturalität.

und köln ist ja eine hochburg der multikulturalität, auch der gelebten und bisweilen auch romantisierten multikulturalität.

das stimmt. die jahreszahl – es wäre also eine idee, der auch andere folgen könnten.

wer denn?

alle nationalitäten, die restaurants eröffnen. vietnamesen, russen, mongolesen, hawaiianer, isländer, und … und … und ..

stelle dir vor, bei jedem restaurant müsste in der werbung erwähnt werden, wann es eröffnet wurde. quasi per erlass!

das wäre aber dann wieder mehr ein beitrag zur reindeutschen kulturgeschichte. der zwang, der erlass, die pflicht, das müssen.

ich fände es aber trotzdem gut. ich finde auch gut, wenn in den hausgiebeln steht, wann es erbaut würde … so ein haus.

gewiss, und durch das tätowieren, was um sich greift, könnte man die leute per erlass zwingen, ihr geburtsjahr auf der stirn zu tragen.

ja, sicher, kulturgeschichtlich eine tolle sache. geburtsort und konkretes datum zusätzlich noch auf der stirn, das wäre noch besser.

gewiss, aber mir fallen gerade die häftlingsnummern ein … die soll es ja in deutschland auch schon eintätowiert gegeben haben.

die kulturgeschichte der vermerkten zahlen und botschaften wird schnell länger und länger. je mehr man drüber redet, desto unangenehmer wird’s einem.

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klau|s|ens bekommt nun sinn-voll-loseste botschaften auf die haut tätowiert mit – www.klausens.com

klau|s|ens, es wurde uns die zeit, wo man alles aufs T-shirt schrieb. satz um satz, slogan um slogan, sprichwort um sprichwort. bullshit um bullshit.

das dauert wohl immer noch an, weil es tausende von unternehmen gibt, die nur von bedruckten T-shirts leben.

aber man kann sich heute auch alles selber aufs T-shirt drucken (lassen). man darf sich selber was ausdenken und/oder auswählen … und dann aufs T-shirt mit irgendeinem printunternehmen.

auch das hat natürlich zu einer vermehrung der sprüche beigetragen. die möglichkeiten der technik befördern die zahl der abgedruckten sprüche.

nun aber kommt all das auch auf die haut. (TATTOO!!! und noch mehr TATTOO!!)

man trägt (s)ein statement heutzutage auf der haut. für immer und ewig … bis in den sarg hinein. („Heute schon gestorben, Alter?!“ — Copyright Klausens in allen Schreibweisen und Schreibwaisen, am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:23 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf)

alle sollen das statement sehen. es können gerne auch mehrere solcher botschaften an die welt auf der haut sein.

bisweilen fragt man sich, ob die menschen überhaupt noch den sinn all der statements begreifen, den/die sie sich auf die haut tätowieren ließen und lassen.

man stellt sich viele fragen … angesichts der menschheit.

deshalb mussten wir das schnell in ein gedicht packen:

DIE FÜLLHORNFÜLLE DER BOTSCHAFTEN
– mittlerweile vom T-Shirt auf die Arme (als Tattoo) verlagert –

Nur der Weg
kennt das Ziel

–––DU WEGZIELER

Nur Ziele bilden
Die Wege dessen

–––DU ZIEWEGELER

Der du Zielwege
Kennen willste was?

–––DU LERWEGZIE

Wege wissen vom
Ziel die Kenntnisse

–––DU WEGELERZIE

Nur wer das Ziel
Kennt den Weg

–––DU ZIELWEGER

Das Ziel erzielt den
Weg wegen des Wagens

–––DU WEGZIEGE

Nur das Ziel
Kann den Weg (Wagen!)

Klausens, 7.3.2015, Samstag, 20:39 Uhr MEWZ bis 20:48 Uhr MEWZ. (Beim zappenden Teilbetrachten von „Deutschland sucht den Superstar“.) Und kleine Korrektur am 11.3.2015, Mittwoch, gegen 9:26 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens protestiert gegen den aktuellen penny-werbe-slogan von scholz & friends – www.klausens.com

klau|s|ens, du kannst nicht immerzu protestieren. lebe!

über den konsum?

lebe über den konsum, wie es alle tun! so geht’s! also! hopp!

ich mage diese PENNY-werbung aber nicht.

du meinst „mein nächster discounter“?

ja, denn ich dachte immer, diese superlativwerbung wäre verboten.

du meinst „bester markt“ oder so: „gesündestes bett“, „sicherstes auto“, „leckerste marmelade“?

ja, das dachte ich. wahrscheinlich dachte ich falsch.

die werbeagentur scholz & friends (berlin) wird plump sagen: „nächster“ meint „der folgende“. so!

aber „nächster“ hat zwei bedeutungen: es ist auch der superlativ von nah.

na und? – das haben die von der werbeagentur ja absichtlich gemacht, diese 2 bedeutungen. das soll doch der clou sein. (ähnlich wie bei „ich komme“, eine herrliche spielerei mit dem thema sexualität. so sollte man kondome bewerben.)

PENNY ist nicht mein nächster discounter, wenn ich es auf die räumlichkeit beziehe.

nein?

nein, bei mir ist es REWE. (… zu denen allerdings auch PENNY gehört, aber in diesem zusammenhang ist das weniger wichtig.)

also lügt PENNY?

ja, PENNY lügt für ganz viele menschen, denn für ganz viele menschen ist PENNY nicht der nächste discounter.

sie sagen ja auch „mein nächster discounter“. die betonung liegt nicht auf „der“, sondern auf „mein“. dadurch wird die behauptung verändert, in ihrer totalität.

für mich nicht! denn: PENNY ist nicht mein nächster discounter, auch wenn ich das gedanklich auf „folgen“ beziehe. denn die idee wäre, dass ich den einen discounter bindungsmäßig verlasse, um dann dauerhaft PENNY zu meinem (neuen) discounter zu machen.

und das hast du nicht vor?

nein: die werbung ist also doppelt gelogen.

dann gehört sie verboten?

aus meiner sicht: ja. (ich finde sie auch nicht so witzig, dass sie bleiben soll.)

dann protestierst du?

ja!

dann hat PENNY genau das erreicht, was erreicht werden sollte: aufmerksamkeit!

schön, mag sein. aber es gilt auch: PENNY hat mich belogen. das werde ich denen nie verzeihen.

also kaufst du dort nicht?

genau! ich kaufe da nicht! die werbung hat bei mir das gegenteil bewirkt, von dem, was intendiert war.

aber nur, weil du so ein sprachblöder typ und zudem kunstfutzi bist. nur deshalb!

mein neuer spruch: „mein nächster protest lautet nexter.“ soeben erdacht.

ganz nett, aber deshalb werde ich noch lange nichts bei dir kaufen, klau|s|ens.

klausens-kunstwerk-mein-naechster-protest-6-6-2014

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klau|s|ens erfindet kurzgedicht zu mcdonald’s unverständlicher pro genmutierter füttererlaubnis und futtererlaubnis – www.klausens.com

klau|s|ens, wie konnte das passieren?

das bei mcdonald’s?

ja, das bei mcdonald’s!

man überlegt sich sowieso, wo das fleisch herkommt, wie die tiere gehalten werden, wie die tiere sterben.

dann ist auch auch noch gentechnisch verändertes futter erlaubt!

ich zitiere die ZEIT: >>Seit April erlaubt die Fastfood-Kette seinen Hühnerfleisch-Lieferanten wieder den Einsatz von gentechnisch verändertem Soja und Mais. Es ist der Bruch mit einer jahrelangen Selbstverpflichtung. Seit genau 13 Jahren servierte McDonald’s kein Fleisch von Hühnern mehr, deren Futter gentechnisch verändert wurde – für Rindfleisch- und Schweinefleisch galt diese Gentechnikfreiheit allerdings noch nie.<<

du meinst nicht nur die neue futterpolitikänderung nach 13 jahren, du meinst auch den schlusssatz zum rind- und schweinefleisch?

ich meine alles: mcdonald’s, dass fleisch, die tiere, die moral: alles.

ich erläutere meine seite. gestern war es so: ich las zufällig mal wieder diese „moral“ von erich kästner: >>Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.<<

und dann?

dann kam mir eine abwandlung zu einem neuen kurzgedicht in den sinn.

KLARE ANSAGE

Es gibt nichts Bestes.
Außer man lässt es.

© Klau|s|ensĦķΩ7Klau’s’ens=Klau(s)ens=Klausens=Klau|s|ens. Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau=s=ens, am 26.4.2014, Montag, gegen 16:13 Uhr MESZ und 16:17 Uhr MESZ. Königswinter-Oberdollendorf. (Bezug für dieses Kurzgedichtes ist das berühmte von Erich Kästner bzw. der Spruch, genannt „Moral“. )

ja, das neue kurzgedicht von dir, also von uns. aber was hat es mit mcdonald’s zu tun?

genau das: nachdem ich das gedicht geschrieben hatte (ich wusste nicht wieso und warum. aber ich schrieb es auf), las und hörte ich von dieser unguten mcdonald’s-entscheidung.

du meinst das gedicht kommentiert diese?

in gewisser weise ja. erst war da mein gedicht (eine reaktion auf kästner) … und dann kam wie eine bestätigung die meldung von mcdonald’s für mich. das gedicht ist ein verdammt guter kommentar auf die sehr schlechte entscheidung von mcdonald’s.

was würdest du mcdonald’s raten?

alles, was jeder vernünftige mensch weiß: tiere soll man nicht quälen. die natur soll man nicht schänden. und man soll nicht alles tun, was die wissenschaft für möglich erachtet. (und die mitarbeiter sollen natürlich auch anständig behandelt und entlohnt werden.)

klausens-k-werk-ein-neuer-ausschnitt-aus-dem-logo-mcdonald-s-29-4-2014

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