Schlagwort-Archive: Stephan Berg

Das Symposium „Avantgarden im Rheinland“ zu „Der Westen leuchtet“ und KLAUSENS

klau|s|ens, sie reden immer.

über kunst.

es wird immer so langweilig dann.

kunst kann wild und lebendig sein, aber sobald die kunsthistoriker und kunstmacher und kunstgeschichtler und alle -innen antreten, bleiben nichts als die reden, entweder frei oder halbfrei oder abgelesen. aber reden, reden, reden.

und sitzen, sitzen, sitzen.

so wird dann aus der kunst das unnütze der nichtkunst.

schon wenn die dinger im museum sind, die gemälde, installationen, video, happenings. schon dann verlieren sie doch.

das ist sehr wahr.

aber wenn sie dann darüber reden, reden, reden.

wenn sie symposien machen …

… dann verliert die kunst alles (wenn es überhaupt da war!) weltbewegende …

… und wird besonders arm und farblos und leer und unwichtig, wie alles andere auch. kunstsymposien sind oft harrgenau so wie alle anderen symposien auch. so wird aus der kunst das all-geisteswissenschaftliche des ablegens im unergründlichen der ödnis alles daseins.

wenigstens die LIVE-dichtung versucht hilflos, noch etwas hinüberzuretten, in die sphäre der phantastischen erkenntnis.

http://www.klausens.com/klausens-und-tony-cragg.htm

ach, die kunst! und deren sie beredende!

und die SERIELLOs:

http://www.klausens.com/seriello-tony-cragg.htm

http://www.klausens.com/seriello-stefan-gronert.htm

„Symposium
Avantgarden
im Rheinland
Bonn, 21.–23.10.2010
programm
donnerstag, 21.10.2010
18.00 Uhr begrüssung :
Dr. Gabriele Uelsberg (LVR LandesMuseum Bonn)
und Prof. Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn)
18.20 Uhr einführung :
Prof. Anne-Marie Bonnet (Universität Bonn)
und Dr. Stefan Gronert (Kunstmuseum Bonn)
18.45 Uhr Rheinische Avantgarden und die
Rolle der Kunstakademie Düsseldorf
Prof. Tony Cragg (Kunstakademie Düsseldorf)
19.30 Uhr Die West-Kunst in Museen und Ausstellungen
Prof. Klaus Honnef (Bonn)
freitag, 22.10.2010
Sektion »Neue (?) Medien:
(Über)Regional und I ntermedial«
10.00 Uhr einführung :
Moderator Dr. Stefan Gronert
10.15 Uhr Intermedialität in der Fluxus-Bewegung
Prof. Ursula Frohne (Universität Köln)
11.00 Uhr »Good Morning, Mr. Orwell«.
War der institutionelle Einsatz für die Videokunst
in den 80er Jahren mehr als ein Flirt?
Dr. Doris Krystof (Kunstsammlung NRW, Düsseldorf)
11.45 Uhr Neben, mit und nach der Photographie im Rheinland
Prof. Rolf Sachsse (Hochschule der Bildenden Künste,
Saarbrücken)
12.30 Uhr mittagspause
Sektion »Institutionen – Vermittler
und/oder Hervorbringer des N euen«
14.00 Uhr einführung :
Moderatorin Dr. Gabriele Uelsberg
14.15 Uhr Werte ohne Währung? Handlungsspielraum
und Deutungsmacht des Kunsthandels zwischen
Kriegsende und Währungsreform
Dr. des. Daniela Wilmes (Aachen)
15.00 Uhr Alles auf Anfang. Max Imdahl und die
Bochumer Kunstgeschichte
Prof. Richard Hoppe-Sailer (Universität Bochum)
15.45 Uhr kaffeepause
16.00 Uhr Kuratierte Städte: Der Museumsboom im Rheinland
Prof. Philip Ursprung (Universität Zürich)
16.45 Uhr Die Selbstdarstellung des Rheinlands
Dr. Georg Imdahl (Köln)
18.00 Uhr Führung durch die Ausstellung »Der Westen leuchtet«
im Kunstmuseum Bonn
samstag, 23.10.2010
Sektion »Künstlerische ProzeSSe
im Rheinland seit den sechziger Jahren«
10.00 Uhr einführung :
Moderator Prof. Anne-Marie Bonnet
10.15 Uhr Joseph Beuys im Rheinland der 60er Jahre
PD Gerald Schröder (Universität Bochum)
11.00 Uhr »Sigmar Polke & Co« in der
Avantgarde-Galerie Erhard Klein
Wiebke Siever M.A.
11.30 Uhr Das Image muss komplexer werden. Versuch über
die kontrollierte Offensive im Werk von Gerhard Richter
Michael Stockhausen, Mag. Cand.
12.00 Uhr Polke, Kippenberger, Krebber:
die rheinische Selbstkritik der Malerei
Prof. Isabelle Graw (Städelschule Frankfurt)
12.30 Uhr schlussworte
veranstaltungsort
LVR LandesMuseum Bonn,
Colmantstraße 14–16, 53115 Bonn

avantgarden im rheinland
Symposium, 21.–23.10.2010
Das Jahr 2010 bietet den Anlass zu einer Standortbestimmung
der nationalen und internationalen
Bedeutung des Rheinlands als Kunst-Region. Ergänzend
zur groß angelegten Ausstellung »Der Westen leuchtet«
des Kunstmuseums Bonn, die eine derartige Betrachtung
des künstlerischen Schaffens im Rheinland von
1960 bis heute ins Auge fasst und dabei alle zentralen
künstlerischen Positionen von Beuys, Richter und Polke
bis zur Gegenwart präsentiert, haben sich erstmals
das LVR LandesMuseum Bonn, das Institut für Kunstgeschichte
und Archäologie der Universität Bonn, das
Kunsthistorische Institut der Ruhr-Universität Bochum
sowie das Kunstmuseum Bonn zusammengetan, um
mit Hilfe eines Symposiums die Fragestellung der
»Avantgarden im Rheinland« von wissenschaftlicher
Seite zu untersuchen.
Das Symposium verfolgt die künstlerischen Avantgarden
des Rheinlands über den Zeitraum des vergangenen
halben Jahrhunderts und setzt dabei unterschiedliche
Schwerpunkte, die neben der Kunst-Produktion auch
den Institutionen und den »Neuen« Medien gelten. Die
Referenten sind Experten unterschiedlicher Herkunft
(Professoren, Museumsdirektoren, Kuratoren, Kritiker
und Studierende), die ein Niveau gewährleisten, das die
Diskussion über die deutsche Nachkriegskunst generell
erheblich befruchten wird.
Zielgruppe der Veranstalter sind nicht allein die Besucher
der Ausstellung »Der Westen leuchtet« im Kunstmuseum
Bonn, sondern vielmehr eine breite Interessentengruppe
und Kunsthistoriker, die sich mit der deutschen Nachkriegskunst
im Allgemeinen auseinandersetzen.
Der Besuch des Symposiums steht allen Interessierten
offen; es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.
Veranstalter: Kunstmuseum Bonn, LVR LandesMuseum
Bonn, Institut für Kunstgeschichte und Archäologie
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn in
Kooperation mit dem Kunstgeschichtlichen Institut
der Ruhr-Universität Bochum“

ach: immerhin ist nun alles sauber und schön dokumentiert.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Werbeanzeigen

Noch was zu „Der Westen leuchtet“?, fragt KLAUSENS

klau|s|ens, noch was zu „der westen leuchtet“?

habe ich eigentlich schon jemals diesen blog(g) mit einer frage überschrieben? – egal: ich habe ein neues kunstwerk gemacht.

wie heißt es?

„der westen leuchtet weiter“.

oha.

wir sehen 2 x jürgen nimptsch und 1 x stephan berg auf diesem kunstwerk von heute von mir mit meinem fotomaterial vom 9.7.2010, wo man die ausstellung eröffnete.

neue erkenntnisse?

nein, ich muss mir alles ja noch angucken.

ach, du hast noch gar nichts gesehen?

denkst du, ich laufe mit der hammelherde der eröffnungseitelkeiten durch den parcours?

oh, sorry, du bist natürlich etwas besseres.

aber ja doch. ich habe ja schließlich auch 15 LIVE-gedichte auf unserer homepage versammelt, klau|s|ens! http://www.klausens.com/der-westen-leuchtet.htm

und die zwei SERIELLOs.

ja, auch die. kunst kann herrlich inflationär sein: http://www.klausens.com/seriello-juergen-nimptsch.htm
und
http://www.klausens.com/seriello-stephan-berg.htm

und banal oder banös oder banin?

unsere kunst ist nie „banin“. und der westen schon gar nicht.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Wenn „Der Westen leuchtet“, leuchtet KLAUSENS natürlich auch

klau|s|ens, der westen leuchtet und leuchtet.

man braucht eine starke sonnenbrille und nasse handtücher. sonst kann man es vor licht und hitze kaum noch ertragen.

du hast deine 15 LIVE-gedichte nun auf unserer homepage versammelt, klau|s|ens? http://www.klausens.com/der-westen-leuchtet.htm

es ist unsere homepage, zweitklausens. wir beide sind zusammen ein künstler.

gut, gut, was taten wir noch?

eines der gedichte beinhaltet wiederum ein kunstwerk.

ich dachte, alle LIVE-gedichte von uns seien kunstwerke.

das ist auch so, aber eines enthält nun explizit noch ein weiteres kunstwerk.

welches ist das denn?

das ist dieses:

KUNSTPROJEKT 972010

Der Katalog hat

Eine Vertiefung

Die durch mein

Zutun den Hammer

Fand also 25 Cent

© Klau|s|ensĦķ7Klau’s’ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens LIVE geschrieben am
9.7.2010, Freitag, bei der Eröffnung der Kunstausstellung „Der Westen leuchtet“. Es spricht der Direktor des Kunstmuseums Bonn, Professor Dr. Stephan Berg. Es ist circa 20:31 Uhr – Copyright in allen Schraibwaisen und Schreibweisen liegt bei Klau|s|ens oder Klausens oder Klau(s)ens. – Das besondere an diesem Gedicht ist, dass es zugleich ein Kunstwerk beinhaltet bzw. die Idee zu einem Kunstwerk. Diese Idee gehört Klausens. – Dabei wird der Katalog der Ausstellung „Der Westen leuchtet“ genommen und mit dem Hammer auf dem Titelblatt/-karton bearbeitet. Auf diese Weise entstehen Vertiefungen in der Oberfläche des Kataloges. So kann der Katalog selber dann Teil der Ausstellung werden, weil er die Aufarbeitung der Ausstellung selbst in Text-/Bildform samt wissenschaftlicher Begleitung wieder zum Bestand der Ausstellung werden lässt. Denn die Leute, die Ausstellungen machen und über Kunst schreiben, also der gesamte „Beiapparat“ der Kunstszene, macht ja die Künstler und Künstlerinnen, von denen dann im Beiapparat genüsslich die Rede ist. Klausens Kunstwerk erweitert also die Ausstellung „Der Westen leuchtet“ um einen Wahrhafts- und einen Kunstaspekt. – „25 Cent“ deutet auf die Versteigerung von Kunst hin. Zugleich ist der niedrige Wert (25 Cent) ein ironischer Kommentar auf
den Kunstbetrieb. – Der „Hammer“ zeigt zugleich an, dass es sich hier um ein tolles Ding handelt, bei diesem KLAUSENS-Kunstwerk. Deshalb ja die Redewendung: „Das ist doch der Hammer!“

und was geschah noch?

bei der eröffnung? der berühmte künstler klausens = klau|s|ens schuf noch SERIELLOs.

ach so, welche denn?

http://www.klausens.com/seriello-juergen-nimptsch.htm
und
http://www.klausens.com/seriello-stephan-berg.htm

aber da sind doch viele fotos unscharf.

das ist nicht schlimm. alle SERIELLOs dokumentieren den LIVE-moment, in dem sie entstanden. alle unschärfen und verzerrungen sind also der situation geschuldet, z.b. dem licht in den räumen, oder der unruhigen hand des künstlers. die SERIELLOs entstehen ohne shutter. sie entstehen „knips“ „knips“ „knips“. das ist echte arbeit. siehe auch: http://www.klausens.com/seriellos.htm . SERIELLOs von KLAUSENS sind die kunst des geronnenen LIVE-daseins.

und wer ist auf der ausstellung vertreten?

au ja! die fairnis gebietet, dass wir alle namen hier aufführen. wir sind keine schlechten menschen:

KUNSTMUSEUM BONN
DER WESTEN LEUCHTET
10. Juli – 24. Oktober 2010

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler

Thomas Arnolds
Bernd & Hilla Becher
Joseph Beuys
Anna und Bernhard Johannes Blume
Tony Cragg
Martina Debus
Simon Denny
Chris Durham
Claudia Fährenkemper
Isa Genzken
Andreas Gursky
Natascha Sadr Haghighian
David Hahlbrock
Georg Herold
Benjamin Houlihan
Bernd Kastner
Christian Keinstar
Jürgen Klauke
Imi Knoebel
Erinna König
Gereon Krebber
Ursula Neugebauer
Marcel Odenbach
Albert Oehlen
Blinky Palermo
Michail Pirgelis
Sigmar Polke
Gerhard Richter
Ulrich Rückriem
Thomas Schütte
Katharina Sieverding
Rosemarie Trockel
Timm Ulrichs

KUNSTMUSEUM BONN
DER WESTEN LEUCHTET
10. Juli – 24. Oktober 2010

Künstler – vorgeschlagene Nachwuchskünstler

„Historischer Kern“: Joseph Beuys, Imi Knoebel, Blinky Palermo,
Sigmar Polke, Gerhard Richter
Bernd & Hilla Becher Paten für: Chris Durham, Claudia Fährenkemper
Anna und Bernhard Johannes Blume Paten für: Martina Debus
Tony Cragg Pate für: Gereon Krebber
Isa Genzken Patin für: Simon Denny
Andreas Gursky Pate für: Bernd Kastner
Georg Herold Pate für: Benjamin Houlihan
Jürgen Klauke Pate für: Christian Keinstar
Marcel Odenbach Pate für: David Hahlbrock
Albert Oehlen Pate für: Thomas Arnolds
Ulrich Rückriem
Thomas Schütte Pate für: Erinna König
Katharina Sieverding Patin für: Natascha Sadr Haghighian
Rosemarie Trockel Patin für: Michail Pirgelis
Timm Ulrichs Pate für: Ursula Neugebauer

schlechte künstler denn? also: sind das denn schlechte künstler?

wer? die oder wir? oder alle? oder diejenigen, die die ausstellungen konzipieren?

ich vermag es nicht vermögen zu wissen.

ein schönes zitat: „ich vermag es nicht vermögen zu wissen.“

hat kunst nicht letztendlich mit „vermögen“ zu tun?

und ist das wort nicht doppeldeutig?

und: sollte man nicht auch mal wieder die

– museumswärter
– museumswärterinnen
– museumswächter
– museumswächterinnen
– fachkräfte für museumsaufsicht

erwähnen? diejenigen also, die für die „kunst“ in bonn so kaltblütig dauergeopfert werden?

ist nicht der beständige austausch von museumswärtern eine soziale plastik im sinne von beuys?

so hatte ich das noch gar nicht gesehen! dann sind ja die stadt bonn und die leitung des kunstmuseums bonn doch die größten künstler per se. und barmherzig zudem.

tja: dann sollte dieses „wächter-wechsele-dich-spiel“ als soziales kunstwerk auch noch in die ausstellung „der westen leuchtet“ aufgenommen werden!!!

ja, ja, samt deinem katalog, der von oben mit dem hammer bearbeitet wird.

kunst ist schön und macht spaß. alles andere ist unwichtig. auch die „soziale frage“.

herrlich, wie „frei“ du schon bist.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Von der Eröffnung der Kunstausstellung „Der Westen leuchtet“ berichtet KLAUSENS

klau|s|ens, du warst gestern bei der eröffnung von „DER WESTEN LEUCHTET“?

ja, ja, diese ganz große und tolle und außergewöhnliche und besondere und herrliche und …

danke, danke, lass mal! übertreibe nicht immer so hemmungslos!

… ausstellung „DER WESTEN LEUCHTET!“

niemand aber sprach von den museumswächtern und -wächterinnen.

eben: die einen wurden gekündigt, neue kamen oder kommen. es ist ein skandal.

die stadt bonn spricht (über oberbürgermeister jürgen nimptsch) … und der herr stephan berg spricht, als leiter des museums, … aber …

keiner spricht von der lage der museumswächter. es ist ein skandal. ich zitiere den bonner general-anzeiger vom 7.7.2010:

### Museumswächter hofften vergeblich auf Verlängerung ihrer Arbeitsverträge

Von Lisa Inhoffen

Bonn. Sie soll der diesjährige Höhepunkt im Städtischen Kunstmuseum werden: die Ausstellung „Der Westen leuchtet“. Sie hat 33 Künstler aus zwei Generationen zu einer breit angelegten Standortbestimmung der Kunstlandschaft des Rheinlandes und Nordrhein-Westfalens versammelt und wird am Freitag eröffnet.

Für etwa zehn ehemalige Mitarbeiter des Kunstmuseums ist der Glanz der Ausstellung bereits erloschen: Die Museumswächter, von denen einige bereits weit mehr als zehn Jahre im Kunstmuseum tätig waren, stehen jetzt auf der Straße.

Hintergrund: Die Stadt Bonn hat vor Jahren die Museumsaufsicht teilweise nach außen vergeben. Im vorigen Jahr erhielt nach einer erneuten Ausschreibung ein neues Unternehmen den Auftrag. Mit Hinweis auf die geplante Schließung des Museums im Juni zur Vorbereitung der neuen Ausstellung erhielten die Mitarbeiter nur befristete Verträge.

Die laufen nun aus, und Anschlussverträge habe es entgegen einstiger Zusagen nicht gegeben, schreiben ehemalige Museumswächter, die nicht genannt werden wollen, dem GA. Ihre Vermutung: Ihr einstiger Arbeitgeber ersetze sie durch schwer vermittelbare Langzeitarbeitslosen, für die es von der Arge Eingliederungshilfen gebe.

So werde gut eingearbeitetes Aufsichtspersonal durch „staatlich subventionierte Arbeitslose“ ausgetauscht.

Ärgerlich für die Betroffenen. Aber eine Praxis, die das Gesetz zulässt, sagt Paul Moser von der Arbeitsagentur. Seine Recherche bei dem gemeinsam mit der Arge geführten Arbeitgeberservice habe indes ergeben, dass jene Wachschutzfirma diese Möglichkeit in „keiner auffälligen Weise“ ausgeschöpft habe.

Im Stadthaus vermutet man, dass das Ganze eher mit der vom Gesetzgeber festgeschriebenen starken Einschränkung hinsichtlich einer Verlängerung von Zeitverträgen zusammenhängt. Einfluss auf die Personalpolitik der Wachschutz-Firma könne die Stadt Bonn aus vertraglichen Gründen nicht nehmen.

### Artikel vom 07.07.2010

diese „herrliche“ kunst wird auf dem rücken der kleinen leute ausgetragen, die keinen sicheren arbeitsplatz mehr haben. bonn brüstet sich mit der entwürdigung der arbeit, mit der verrottung der arbeitsverhältnisse, mit dem sieg der willkür. aber man spricht es nie aus. man tut schlimmes, aber man schweigt dazu.

alle kunst lebt so schrecklich gedeihlich auf dem rücken der moral. kunst beutet aus. kunst ist herzlos. kunst will nur ruhm. kunst wird groß, indem sie die kleinen tritt. widerlich! die kunst lebt von den reichen mentoren und förderern und sponsoren … von den eitlen und feisten …

… aber sie beutet die kleinen leute aus, die eben diese kunst bewachen oder bewachen sollen. und auch kein künstler protestiert!

und das kunstmuseum bonn und die stadt bonn gehen so einen überaus unrühmlichen weg.

man könnte weinen und fluchen.

aber die menschen stehen da, in der schwülen hitze des 9.7.2010, freitag. der OB von bonn redet, der herr berg redet … alle werden applaudieren … diese gewagte ausstellung … diese „positionen“, diese ewigen „positionen“ …

… und berg nennt tausende von namen, um sich nett und anständig zu bedanken: künstler, mitarbeiter, helfer, sponsoren, alles das. (auch -innen natürlich.)

… aber er nennt nicht die museumswächter und -wächterinnen, die es vielleicht schon nicht mehr gibt.

weil es schon wieder ganz andere sind. ex und hopp!

weil man zeitarbeit macht, und bäumchen-wechsele-dich. alles das.

und wir sollen die kunst preisen und den „wurf“ dieser großen super-ausstellung „der westen leuchtet“!

da haut doch etwas nicht hin.

da geht doch etwas nicht zusammen.

aber keiner protestiert.

doch! ein künstler protestiert: KLAUSENS, der große klau|s|ens, kämpfer für das humane, rächer aller bösartigkeiten, helfer der entrechteten, künstler des sozialen als wahrhaftigkeit des anstandes.

nun übertreibe mal nicht. die leben doch alle noch! die wächter!

dennoch. brecht fragte schon: „wer baute das siebentorige theben? in den büchern stehen die namen von königen …“

deine museumswärter und -rinnen haben diese aufstellung aber nicht aufgebaut.

aber sie sind die „conditio qua non“, dass es solche ausstellungen überhaupt gibt.

jetzt haben wir gar nicht über die ausstellung gesprochen!

das kommt noch. ich habe ja noch blogeinträge übrig. und die gedichte kommen ja auch: http://www.klausens.com/der-westen-leuchtet.htm

deine gefürchteten LIVE-gedichte?

aber ja.es sind unsere, klau|s|ens. wir schreiben sie immer zusammen.

und wenn hast du zu einem kunstwerk verramscht? also: wir?

das war der OB jürgen nimptsch, der die ersten begrüßungsworte gestern sprach.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Einträge zu „Status Quo Vadis?“ von KLAUSENS beendet

klau|s|ens, gib doch endlich ruh‘ – es muss nun gut sein.

was denn?

ich will nichts mehr lesen, von der debatte, die eigentlich keine war.

du meinst zu „status quo vadis?“, oder wie??? dieses treffen zu bonn? kunst und kultur? alles das? (UNTERTITEL: „Wie verträgt sich öffentliche Kulturförderung mit zeitgemäßen Museen und Ausstellungshäusern?“)

ja, ja, sie haben nicht wirklich gestritten und geredet, es war – mit wenigen ausnahmen – alles nur ein „äußerlicher auftritt“.

aber heute hat sich doch auch noch der kulturstaatsminister geäußert.

der von ganz oben, von der regierung der?

der neumann hat sich für heute (8.2.2009) geäußert. man hat ihn wohl anlässlich der filmfestspiele interviewt (also nicht anlässlich von „status quo vadis?“ im bonner kunstmuseum zu bonn).

was sagte er?

der neumann? also, zu jaqueline boysen vom deutschlandradio berlin / deutschlandfunk? — u.a. das folgende:

Boysen: Verlassen wir mal das Terrain Berlinale und Film. Der Staatsminister im Kanzleramt ist als Beauftragter für Kultur und Medien für die Finanzierung wichtiger Kultur- und Kunstereignisse im Lande verantwortlich. Sie haben, Herr Neumann, den Etat in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöhen können und damit, wie einer meiner Kollegen hier im Deutschlandfunk so schön gesagt hat, „das Wunder von Bernd“ vollbracht. Auch für den nächsten Haushalt haben Sie eine Etatsteigerung angekündigt. Müssen Sie sich angesichts der Finanzkrise um die Finanzierung der Kultur Sorgen machen? Wie realistisch ist denn Ihr Versprechen, Ihre Ankündigung noch?

Neumann: Ja, da ich in den letzten zurückliegenden drei Jahren alle meine Ankündigungen eingehalten und sie mehr als erfüllt habe, gehe ich davon aus, dass auch der nächste Kulturetat des Bundes eine Steigerung vorsieht. Da bin ich optimistisch – wie überhaupt ein wichtiges Ziel zu Beginn meiner Amtszeit war, die Rahmenbedingungen für die Kultur zu verbessern. Und das fängt nun mal auch mit dem Geld an. Nicht alles ist mit Geld zu machen, aber es ist ganz wichtig, dass eine gewisse Grundsicherung da ist für unsere Kultur. Eine andere Frage ist, welche Auswirkungen wird die Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Kultur insgesamt haben? Natürlich – irgendwie wird sie Einfluss nehmen. Aber auch hier ist das Fördersystem in Deutschland ein Vorteil gegenüber der Situation in Amerika. In den Vereinigten Staaten sind die Ausgaben für Kultur nur zu 10 Prozent etwa staatlich finanziert. 90 Prozent …

Boysen: Das Verhältnis ist bei uns anders herum …

Neumann: … ja, 90 Prozent müssen über Sponsoren und Spenden etc. hereingeholt werden. Dass dies in einer Wirtschafts- und Finanzkrise sich bemerkbar macht, kann man bereits in Amerika verfolgen: Leute werden entlassen, Museen und Theater sollen geschlossen werden. Dies alles wird in dieser Form bei uns nicht passieren, denn mehr als 90 Prozent der Kulturausgaben in Deutschland werden durch die öffentliche Hand finanziert – Länder, Gemeinden, Bund. Natürlich – wie gesagt: Es wird sich bemerkbar machen, aber das wird unser gesamtes Kulturfinanzierungssystem nicht auf den Kopf stellen. Insofern haben wir hier auch eine wesentlich gesichertere Ausgangsbasis als in vielen Ländern der Welt.

(gesamtes interview siehe hier: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_d…)

also doch der staat, mit seinen 90%.

ja, der staat, der staat, der staat – keiner will ihn, alle rufen danach. „deutschland ist staat.“

ein schönes zitat von dir. aber das hebelt aber auch eines deiner kapitalkritischen gedichte von diesem symposium in bonn aus, zumindest für deutschland.

welches?

TONFALLVERÄNDERUNG
IM PUBLIC-PRIVATE-SPONSORSHIP

Hochtief

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau=s=ens oder Klau?s?ens oder Klau$s$ens, LIVE, am 6.2.2009, Freitag, gegen 10:58 Uhr, Kunstmuseum Bonn, bei „STATUS QUO VADIS?“, mit u.a. Stefan Gronert, Stephan Berg, Christina Végh, Bruno Brunnet (im Publikum), Thomas Steinfeld, Andreas Wiesand, Max Hollein , Ludwig Krapf (im Publikum), Pius Knüsel, Olaf Metzel (im Publikum), Gerhard Pfennig, Michael Samak, Ulrich Sauerwein, Andreas Siekmann, Norbert Sievers, Thomas Steinfeld, Regina Wyrwoll, Christoph Vitali. – Es redet Susanne Titz. © Klau|s|ens ĦķΩ7 Klau’s’ens = Klausens = Klau(s)ens= Klau|s|ens

aha, ich verstehe. du meinst den baukonzern HOCHTIEF? so war es intendiert. – ja, ja, das hast du fein erkannt: das kapital. die wirtschaft. public und private. alles das.

und deshalb habe ich nun auch noch ein bild gemacht: „bonner kunstdebatte“, welches auch wiederum zeigt, was es (nicht) zu zeigen gibt.

siehe auch: http://www.klausens.com/klausens-bei-sta…
und: http://www.klausens.com/seriello-olaf-me…

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Nochmals vom Diskutantenstadel „Status Quo Vadis?“ in Bonn berichtet KLAUSENS

klau|s|ens, nochmals zu „STATUS QUO VADIS?“

ja, weil der titel schon sagt, was nachher kam: eigentlich nichts.

wofür sind solche veranstaltungen denn da?

du meinst diese tagungen, symposien, sitzungen, treffen, kongresse, panels, diskussionen, foren und wie sie alle heißen?

ja, was soll es?

man muss sich zeigen. wer sich nicht zeigt, geht unter. alle buhlen um aufmerksamkeit, geld und macht. wer schweigt, wird niedergetrampelt.

und wer wollte sich zeigen?

ich denke die museen, die jetzt doppelt angst um das geld haben, weil es der privatwirtschaft so schlecht geht. dann muss man sich zeigen, damit die staatlichen gelder wenigstens noch fließen. (das wort „public-private-sponsorship“ war in bonn gestern und vorgestern so inflationär, dass man daran hätte arm werden können.)

so also läuft’s!?

ja, ja: man bastelt sich also eine veranstaltung. und los geht’s.

und dann?

dann wird diskutiert, ohne zu diskutieren.

inwiefern?

alles ist nicht wirklich. alles ist oberfläche. jeder weiß es, es ist wie ein gut einstudiertes spiel: man bietet an die 20 experten und expertinnen auf, verteilt die auf 4 „themenschwerpunkte“, baut dann jeweils 2 impulsreferate hinzu – und fertig ist schon alles. (außerdem sind berg und fleck ja jeweils neu als direktoren in bonn – kunstmuseum und bundeskunsthalle -, da muss man auch ein markzeichen des „neuen“ setzen.)

was kommt dabei raus?

wenig – denn viele reden nur ein paar sätze, dafür bekommen die dann tagungsgeld, hotel und essen … und reisen wieder ab.

und sie sagen nichts?

entweder sie haben zu wenig zeit (also nicht eigene schuld), oder sie wollen nicht anecken, oder es ist schon alles gesagt. außerdem ist ja keine wahrhafte diskussionsatmosphäre. man redet gerne aneinander vorbei. und falls es mal wirklich spannend werden könnte, ist das panel schon vorbei, es kommt die pause und dann ein neues.

alles ohne tieferen sinn?

also: wenn man so die dinge konzipiert, dann kann nichts weiter herauskommen, als eine fortsetzung der sitzungskarawane. (dabei könnte man herrlich über museen und alles was damit zusammenhängt, diskutieren: visionär, tiefsinnig, gesellschaftsbefragend, kulturradikal. … könnte!)

was soll es dann?

ich sagte doch: man muss sich zeigen. immer wieder muss man sich zeigen, weil andere sich auch zeigen. alle wollen wahrgenommen werden, alle kämpfen um gelder und pfründe. „wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.“ … und die zahl der museen ist so rasant gestiegen! sie konkurrieren, auch um das interesse der welt. der markt wird immer enger. NRW ist museumsübervoll.

„museumsübervoll“? – und was ist mit den vielen nichtkunstmuseen?

da müsste man doch erst einmal drüber reden: wo laufen da die trennungslinien, z.B. zu einem museum der zoologie wie „museum alexander könig“ oder einem fossilmuseum wie in neandertal-mettmann etc. – ich fange jetzt gar nicht erst an, weil ich nicht in einem blogg-eintrag alles das nachholen kann, was auf einem solchen symposium nie beabsichtigt wird!

was denn dann?

das sich-bemerkbar-machen ist es. – aber: wahrhaft neue erkenntnis ist aber offenbar nicht wahrwirklich vorgesehen!

und dann machen die da und dort dennoch solche veranstaltungen?

aber ja: sie treffen sich immer wieder gleich in neuer besetzung (da und dort) wieder. sie kennen sich über einige solcher diskussionen hinweg. über jahre schon. man läuft sich immer wieder in die wege, schätzt sich ein, grüßt sich, mag sich, verachtet sich. und so funktioniert ja alles. bonn, berlin, wien, london, bad sulzach. überall.

und du?

ich langweile mich, weil nichts kommt. man kann auch morgens in der zeitung lesen „suhrkamp zieht nach berlin“ und schon mit so einer schnell erhaschten schlagzeile auf so einer veranstaltung überaus gut bestehen.

du hättest also mit nur einer schlagzeile im kopf gut bestehen können?

ich sowieso. aber ich bin kein maßstab. selbst du, zweitklausens, hättest dort bestehen können.

das ist traurig. – und metzger und optikerinnen würden auch nicht anders debattieren?

im kern wohl nicht. man stellt sich immer viel zu viel darunter vor: kunstszene / kulturszene. das ist genauso hohl wie andere bäume im deutschen bürokratenwald.

und das geld? unser steuergeld?

ja, ja, aber es sind gelder des landes NRW hineingeflossen, in die veranstaltung dieser veranstaltung. am 5.2. und 6.2.2009 zu bonn.

was war denn gestern auffällig?

der lobende beitrag von regina wyrwoll über ein museum in tillburg. ein hymnischer beitrag. „de pont“ heißt es. (sie sprach noch am pointiertesten, zumindest gestern.)

und nun?

nun fahren alle multiplikatoren brav und bald in dieses museum, um sich dieses neue vorbild anzuschauen. (wenn sie nicht schon da waren!)

was bezweckte wyrwoll damit?

vielleicht genau das. (ich denke noch über deren tiefere absicht nach!) – das museum hat im übrigen nur zwei festangestellte mitarbeiter: den direktor und den kurator. und alles ist anders, alles ist neu. und da die museumslandschaft beständig an ihrer eigenen langweile kaputtzugehen droht, und die gelder weniger fließen werden, ist natürlich alles neue per se schon neu.

ach, wie die welt doch einfach ist. warum warst du überhaupt da?

ich wollte genau das studieren. und man muss ja die ganzen akteure und akteurinnen kennen. sie einfach beobachten. ihr auftreten bewerten. alles das.

dann war die ganze sache für dich nur deshalb interessant?

für viele andere wohl auch: es war wie ein fernsehfilm: grosse-brockhoff sich erhebend sehen, berg als sich duckend beobachten, metzel polternd erleben, steinfeld als feinsinnenden sich anschauen, brunnet als den sich-ehrlich-gebenden betrachten. alles das.

aber für die kunst kam wenig raus?

ich denke, dass meine fast 55 bis 60 LIVE-gedichte doch einiges an ertrag sind. (ich muss sie noch zählen! und abtippen, nach und nach.)

wenn du meinst … die teilnehmerliste wäre doch auch noch gut für eines deiner realgedichte, klau|s|ens.

ja, ja, aber es gab zwei absagen … und eine „nachnominierung“, die ich hier unten noch gar nicht aufgeführt habe:

Teilnehmer:

Philipp Blom (Autor, Wien)
Bruno Brunnet (Galerist, Berlin)
Bogomir Ecker (Künstler, Düsseldorf)
Michael Fehr (Universität der Künste, Berlin)
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff
(Kulturstaatssekretär NRW, Düsseldorf)
Max Hollein (Museumsdirektor, Frankfurt)
Ludwig Krapf (Kulturdezernent Bonn)
Pius Knüsel (Direktor der Pro Helvetia, Zürich)
Olaf Metzel (Künstler, München)
Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst, Bonn)
Michael Samak (Saatchi & Saatchi, Frankfurt)
Ulrich Sauerwein (luxoom Medienprojekte, Berlin)
Klaus Albrecht Schröder (Museumsdirektor, Wien)
Andreas Siekmann (Künstler, Berlin)
Norbert Sievers (Kulturpolitische Gesellschaft, Bonn)
Thomas Steinfeld (Feuilletonchef Süddeutsche Zeitung,
München)
Britta Steilmann (Unternehmerin, Ratingen) ABGESAGT
Susanne Titz (Museumsdirektorin, Mönchengladbach)
Hortensia Völckers (Bundeskulturstiftung, Halle) ABGESAGT
Andreas Wiesand
(Europäisches Institut für vergleichende
Kulturforschung, Bonn)
Regina Wyrwoll
(Generalsekretärin Kunststiftung NRW, Düsseldorf)

siehe auch: http://www.klausens.com/klausens-bei-sta…
und: http://www.klausens.com/seriello-olaf-me…

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Beim Symposium „STATUS QUO VADIS?“ ist auch KLAUSENS

na, klau|s|ens, sie tagen wieder!

in deutschland wird ununterbrochen getagt. du musst nur einmal in den großen tageszeitungen nachlesen, was da alles wo und wie angekündigt wird.

und worum geht es beim „STATUS QUO VADIS?“ in bonn?

es geht um die kunst und um das geld.

wie soll ich das verstehen?

das geld ist knapp, das geld wird knapper.

aha!

entweder es kommt vom staat oder von privaten mäzenen.

oho!

letztere sparen, der staat spart auch, während er sich verschuldet – und die kunst weint.

die kunst?

die kultur!

die kultur?

was meinst du? wieso deine fragezeichen?

ich denke alle reden viel, und jeder ist möglichst ungenau.

ist es so?

man wundert sich immer, wie viele menschen reden, ohne dass sie wirklich tief und substantiell von den dingen reden. ohne richtig nachzudenken. ohne den grund.

findest du?

aber ja – das finde ich. jeder erzählt aus seiner welt, schildert kaum verhohlen seine geld-begehrlichkeiten … aber die dinge von oben zu beschauen, das schaffen nur wenige.

wem traust du es am ehesten zu?

nach dem ersten tag? thomas steinfeld, dem feuilletonmann von der SZ.

meinst du wirklich?

„meinen“? – ich habe keine meinung, weil „kunst und kultur“ per se ein meinungsbrei ist.

aber der herr grosse-bockhoff redete doch auch!

ja, er sprach als NRW-staatssekretär und vertrat die staatsseite – und er wollte eine philippika reden.

war es so?

grosse-brockhoff griff etwas an: museumsmann stephan berg (direktor kunstmuseum bonn) will 80 % geld für eine neue große kunstsache 2010 – und grosse-brockhoff meinte, ein drittel vom staat müsse auch reichen. er solle sich den rest woanders holen. nicht immer alles vom staat!

80 versus 33,3PERIODE3?

ja, das ist kunst: es treffen unterschiedliche subventionswünsche aufeinander, mitten in einem symposium, der eine schluckt, der ander spuckt – und dann sind wir wieder mitten in der kulturlosigkeit.

du fandest vieles fade?

du nicht? kunst machen und kunst verwalten sind eben zwei dinge.

IMPULSREFERATE

Impulsreferate wirken sich zu
Selten auf den Puls
Aus
Diesem Grund brauchen wir
Impulsgedichte
Diese werden nass gemacht und
Dann einfach um das Handgelenk gelegt

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau=s=ens oder Klau?s?ens oder Klau$s$ens, LIVE, am 5.2.2009, Donnerstag, gegen 18:25 Uhr, Kunstmuseum Bonn, bei „STATUS QUO VADIS?“, mit gestern u.a. Olaf Metzel, Stefan Gronert, Stephan Berg, Christina Végh, Ludwig Krapf (Begrüßung), Bruno Brunnet, Thomas Steinfeld, Andreas Wiesand, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

oder:

NORMALER MUSEUMSRUNDGANG

Mist hängt
An der Wand
Doch keiner
Der Künstler
Hatte ein
Happening
Angekündigt

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau$s$ens oder Klau€s€ens oder Klau?s?ens, LIVE, 5.2.2009, Donnerstag, Kunstmuseum Bonn, STATUS QUO VADIS?, es redet Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, gegen 18:45 Uhr

siehe auch: http://www.klausens.com/klausens-bei-status-quo-vadis.htm
und: http://www.klausens.com/seriello-olaf-metzel.htm

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com