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Die GRÜNEN-SPD-Forderung nach höherem Spitzensteuersatz bedauert KLAUSENS

klau|s|ens, im moment werden falsche entscheidungen getroffen.

nicht überall, aber es gibt leider gruppen und gruppierungen, die unsere mehr-reichtums-theorie http://www.klausens.com/mehr-reichtums-theorie.htm noch nicht hinreichend verstanden haben.

an wen denkst du?

aktuell die GRÜNEN / BÜNDNIS 90.

die haben doch gestern beschlossen, dass …

ja, ja, man will man in dem jetzt verabschiedeten finanzpolitischen leitantrag für den bundesparteitag im november den spitzensteuersatz von jetzt 42 prozent auf dann 49 prozent anheben – und das schon ab einem einkommen von 80.000 euro.

das ist doch unverantwortlich!

genau, dabei hatten damals die GRÜNEN mit der SPD in ihrer koalition doch so schön den spitzensteuersatz gesenkt.

und kaum gibt es ökonomische verwerfungen an den märkten, macht man genau das falsch.

genau das: anstatt den spitzensteuersatz noch weiter zu senken, damit die reichen noch mehr geld haben … und es uns dann allen besser geht …

… machen sie genau das falsche. sie wollen den reichen etwas vom geld wegnehmen.

das ist ein fatales signal.

unsere mehr-reichtums-theorie hat sich eben noch nicht flächendeckend durchgesetzt.

die menschen sind leider oft nicht in der lage, visionäre ideen wie unsere zu erfassen und umzusetzen.

das ist sehr bitter.

überaus bitter.

die SPD will den spitzensteuersatz ja auch nun wieder senken.

auch die SPD?

ja, auch diese partei hat vom kern der ökonomie keine ahnung.

das wird ja durch solche überlegungen nachhaltig bewiesen.

die GRÜNEN und die SPD leiden beide daran, dass sie kein universales geldkonzept haben, wodurch sich alle fragen und probleme der wirtschaft im nu lösen lassen.

eben: aber wir haben das konzept! sie müssten nur unsere gedanken beherzigen! mehr geld für die reichen und superreichen … und es geht allen gut!

genau so: wir haben das konzept. es ist einfach, aber wunderwirksam. es muss nur flächendeckend noch umgesetzt werden. – schade, dass es keine mehr-geld-weniger-steuer-präsidenten mehr gibt … solche wie bush junior. das waren große männer, die alles für die gewinne getan haben.

ja, ja, und wie gut stehen die USA heute da! wie gut!

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Mehr-Reichtums-Theorie von KLAUSENS scheint unaufhaltsam

klau|s|ens, die mehr-reichtums-theorie greift und greift und greift. http://www.klausens.com/mehr-reichtums-theorie.htm

wir können stolz auf uns und die ökonomie sein.

alle welt diskutiert, wie die reichen noch reicher werden können.

alle welt weiß, dass nur darin die rettung unserer ökonomie liegt.

auch die banken brauchen mehr geld, finde ich.

die banken brauchen mehr und noch mehr geld, gewiss. die aktionäre der banken wollen ja ihre peanuts haben. ihre dicken peanuts. das kann ich gut verstehen. sie wollen etwas scheffeln. und sie sollen nun mehr geld scheffeln. deshalb ist auch eine hohe staatsverschuldung gut für den reichtum.

meinst du?

gewiss, denn die banken verleihen doch das geld, letztlich, was der staat braucht. (man müsste natürlich verbieten, dass privatbürger staatsanleihen zeichnen. das ginge nicht mehr! nur noch banken sollten dem staate gelde geben dürfen – und die gruppe der reichen und superreichen. alle anderen müssten von der staatsanleihensache ausgenommen bleiben. dazu brauchen wir ein gesetz.)

ich liebe unsere theorien und thesen. alles verfestigt sich. alles wird klarer. an jeder ecke wird aufgeräumt.

diese welt ist seit dem 18.8.2011, als wir unsere theorie in die welt setzten, nicht mehr die gleiche.

sie ist endlich eine vollkommen gesunde und vollkommen profitorientierte welt.

das wird sich auch in den wahlen und vorwahlen in den USA beweisen: die mehr-reichtums-theorie ist stark und wird jeden tag stärker. mittlerweile ist ja auch prof. paul kirchhof an die presse gegangen.

als reaktion auf unsere theorie?

man muss es befürchten, denn in der FAS, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die man heute lesen kann, da äußert er sich.

also am vierten tag nach veröffentlichung unserer thesen.

sehr auffällig! sehr durchsichtig! und kirchhof sagte seltsames:### Der Steuerrechtler und frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof hat „Feudalismus“ im deutschen Steuerrecht beklagt. Es beruhe auf dem „Recht des ökonomisch Stärkeren“ und führe zu einer „Umverteilung von Arm zu Reich“, sagte Kirchhof der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Politik habe über lange Zeit Ausnahmen und Privilegien geschaffen, die vor allem gut organisierte Interessengruppen begünstigten, die ohnehin ökonomisch bevorteilt seien. „Die Schwachen werden belastet und die Starken begünstigt“, sagte Kirchhof. ### so lese ich es aus der FAS vom 21.8.2011.

der mann sieht die dinge völlig falsch. er ist gegen die umverteilung. wieso denn? was soll das? es kann doch nur gut sein, wenn die reichen reicher werden. er aber sagt nun das gegenteil. das empfinde ich fast schon als peinlich. wir brauchen noch mehr ausnahmen und sonderregeln für die reichen. mehr – nicht weniger!

kirchhofs interview zeigt nur die hilflosigkeit der wirtschaftstheoretiker und -juristen. gegen unsere mehr-reichtums-theorie führen sie keine echten argumente, sondern fast schon nur-noch-hilflos-statements an.

dabei weiß doch jeder, dass die welt nur gesunden kann und wird, wenn es den reichen und superreichen endlich besser geht.

ich denke, man könnte auch eine reichen- und superreichenabgabe diskutieren.

wie sähe die aus?

alle menschen, die zum stichttag 18.8.2011 weniger als 20 millionen pro jahr verdient haben (da nehmen wir wohl besser den brutto-wert, denn durch steuertricks blieben ja netto oft so wenig über) … alle diese müssen 1.000 EURO abgabe an die reichen und superreichen bezahlen.

wer bekommt das geld? der staat?

nein, es geht direkt an die reichen und superreichen. es wird ganz unbürokratisch aufgeteilt und dann auf die konten der reichen und superreichen überwiesen. alles binnen vier wochen.

und danach?

danach haben diese noch mehr geld, um noch mehr ausgeben zu können, was dann der ökonomie noch mehr schübe geben wird.

… wovon dann wieder alle profitieren.

eben! du sagst es!

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Die Mehr-Reichtums-Theorie von KLAUSENS beginnt allmählich zu greifen, es lebe der DAX

klau|s|ens, der DAX war gestern wieder gefallen.

ja, ja, kein grund zur panik – im gegenteil.

wieso?

… weil der DAX nicht mehr so schlimm gefallen ist wie noch am tag zuvor.

war das so?

der 18.8. war der schlimme tag, der tiefste fall an einem tag seit fast 3 jahren. aber der 19.8. verzeichnete nur noch einen fall von 2,2 prozent, der DAX ging noch etwas tiefer … zu den dann 5480 Punkten.

aha. also runter, aber nicht mehr so viel wie am tag zuvor.

das bestätigt dann unsere neue theorie.

welche theorie?

die „mehr-reichstums-theorie“, die wir beide am 18.8.2011 entwickelt hatten, als dann nach der veröffentlichung unserer theorie (am morgen) die kurse (über den tag) plötzlich so purzelten.

nun glaubst du, dass unsere theorie greift?

ja, das glaube ich. die märkte verstehen nun langsam unsere aussagen … und schritt für schritt wird sich diese klausensische weisheit in der politik und bei den ökonomen durchsetzen … und dann zu einer beruhigung der märkte führen. später dann zur profit-explosion der wirtschaft!

das ist schön!

gewiss, das ist schön. mehr kann man nicht wollen, mehr kann man nicht verlangen. es ist wie diese steuererklärung auf dem bierdeckel …

… die dieser professor vom gericht da immer behauptet, aber auch der herr merz von der CDU … wem gehört die eigentlich? diese idee?

du meinst prof. paul kirchhof. den meinst du wohl.

mir ist egal, wen ich meine. ich denke, dass unsere „mehr-reichtums-theorie“ ähnlich einfach und klar gestrickt ist.

jeder kann sie verstehen.

genau: die reichen und superreichen brauchen noch mehr geld, noch mehr gewinne … und dann geht es am ende allen gut.

eine wundervolle theorie.

wir fordern ja ein verbot der managergehälter unter 100 millionen. bei jeder AG sollte ein manager minimum 100 millionen erzielen.

wirklich?

und jeder fußballer und jeder fußballtrainer in der dritten und zweiten und ersten liga sollte minimum 50 millionen jahressalair haben. alles MINIMUM !!!

das denke ich auch!

siehste! – das ist ja auch unsere theorie. so haben die reichen noch mehr geld in den händen …

… geben dann auch mehr geld aus …

.. was wiederum der wirtschaft nützt …

… und so profitieren am ende alle davon.

die löhne der arbeiter und einfachen angestellten sind aber noch viel zu hoch.

richtig. die kaufen ja auch nur schrott: chips und flips. süß und schokolade. bratwurst und fleischwurst.

eben. die helfen der ökonomie nicht weiter.

aber die reichen und superreichen, die geben das geld so sinnvoll aus, dass an allen ecken und enden die wirtschaft belebt wird.

deshalb müssen auch alle steuern gesenkt werden, alle hemnisse müssen minimiert werden …

… und die steuerflucht nach liechtenstein oder in die schweiz oder nach malta oder nach tuvalu oder wohin … die muss erleichtert, begünstigt und gefördert werden.

denn dann haben die reichen und superreichen noch mehr geld …

… und das nützt am ende allen, wenn sie davon mehr ausgeben, weil sie mehr haben.

unsere theorie wird die von herrn kirchhof noch überleben.

ich denke, man müsste die steuern bald auch ganz abschaffen, dann bräuchte man auch keinerlei steuererklärung auf dem bierdeckel.

man bräuchte gar keine mehr! keine steuererklärung, keine steuern! nix mehr davon!

eben. an unserer „mehr-reichtums-theorie“ muss und wird die welt und die ökonomie der welt … und auch die ökonomie der gedanken … genesen. es lebe der reichtum! es lebe das leben!

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Freiheit für Ai Weiwei fordert KLAUSENS

klau|s|ens, wieder mal ein kritischer geist, der in china verhaftet wurde.

diese staaten ticken immer aus. es sind diktaturen … und sie ticken immer wieder aus.

verhaftungen gibt es in aller welt, auch in demokratien.

aber hier ist es mal wieder überdeutlich: es ist eine verhaftung, um eine oppositionelle stimme stumm zu machen. ein kritischer geist, ein kluger künstler. saßen wir nicht auf der letzten documenta auf einem stuhl von denen, die er in die documenta eingebracht hatte?

es lebe das sitzfleisch! – was behaupten sie?

steuern. sie haben von den russen gelernt. die ziehen ja immer wieder so einige missliebige aufmüpfige millionäre aus dem verkehr. steuern. das ist dann „absolut unpolitisch“. steuern. das hat dann angeblich nichts mit repressalien zu tun.

war mao nicht der große „steuermann“ von china?

jetzt verstehen wir, was es wirklich meint. steuern!

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Mit einem Teil der Verrücktheit der Welt kommt KLAUSENS

verrückte welt? du meinst, weil heute wieder das theater mit dem karneval losgeht? 11.11. ab 11 Uhr 11?

nein, ich hörte gestern die nachrichten, deutschlandfunk.

und?

es kamen zwei meldungen hintereinander.

welche?

a) brüderle will in dieser legislaturperiode steuererleichtungen
b) kabinett befasst sich mit erhöhung der tabaksteuer

die welt ist ein gigantisches theater, in dem nichts stimmt und oft nichts zum anderen passt.

ich sehe das ähnlich. ich schrieb dann eine doku-gedicht: ( siehe auch www.klausens.com/dokugedichte.htm )

WAS WIEDER MAL SPRICHT

Bundesminister Brüderle hält
Steuererleichterungen
Noch in dieser Legislaturperiode
Für möglich

Berlin. Das Bundeskabinett
Befasst sich mit der
Anhebung der
Tabaksteuer

Copyright für dieses Doku-Gedicht: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens, oder Klau(s)ens, geschrieben am 10.11.2010 auf der Autobahn A 565 gegen 10.05 Uhr, die Nachrichten im Deutschlandfunk hörend.

ach ja: klau|s|ens und zweitklausens, verhält sich das mit den beiden (uns beiden) ähnlich wie in deinem gedicht?

ja, sie sprechen und schreiben und reden immer mal wieder, auch wenn sie sich manchmal bisweilen widersprechen.

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Dieser KLAUSENS liest auch kleine Meldungen über das Krematorium

nun, klau|s|ens, was hast du entdeckt?

eigentlich nichts. eine kleine meldung. ganz klein.

aber …?

aber sie befremdet doch. es befremdet uns schon das wort, das wort „krematorium“. dieses wort ist so unsäglich belastet, dass man nichts mehr lesen kann, ohne sofort wachsam zu werden, oder beschämt, oder vorsichtig.

ist es denn so?

ich glaube, es ist so, und nicht anders. nicht anders.

willst du uns mehr sagen?

nein, es gibt im alltag keine milde und demut. die gesetze des funktionierenden bürokratischen abrollens wirken überall, auch bei krematorien.

ist es denn kein gewerbe? das einäschern?

da fängt die krux ja schon an.

krux?

ach ja, es stimmt ja: das kreuz, der tod, das einäschern: alles passt irgendwie. es war ja meine spontane wortwahl!

und irgendwie auch nicht. – bist du nicht sehr oberflächlich?

nun gut, ich will genau sein. es ging um den begriff „hoheitsbetrieb“, dessen klärung dann wiederum folgen hat, z.b. auf das zahlen von gewerbesteuer. ich zitiere:

Es trifft nicht zu, dass in Fällen, in denen die Rechtsträgerschaft für eine öffentliche Aufgabe bei öffentlich-rechtlichen Körperschaften verbleibt und nur die Möglichkeit besteht, diese auf ein privates Unternehmen zu übertragen, stets von einem Hoheitsbetrieb i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 KStG auszugehen ist. Maßgeblich ist vielmehr auch in diesem Fall, ob zwischen dem beliehenen privaten und dem öffentlichen Unternehmen Wettbewerb herrscht. Der Senat hat zwar im Senatsurteil in BFHE 209, 195, BStBl II 2005, 501 einen Hoheitsbetrieb bejaht, in dem mit der Erfüllung spezifisch öffentlich-rechtlicher Aufgaben auch beliehene Unternehmer (Vermessungsingenieure) betraut waren. Zwischen diesen und den Vermessungs- und Katasterämtern herrschte jedoch kein Wettbewerb. Die Leistungsempfänger waren verpflichtet, ihre Grundstücke durch die Vermessungs- und Katasterämter unter den im Gesetz festgelegten Voraussetzungen vermessen zu lassen, und konnten nicht wählen, ob die Vermessungen durch öffentlich bestellte Vermessungsingenieure oder durch Bedienstete des Vermessungs- und Katasteramtes vorgenommen wurden. Eine andere Beurteilung ist aber dann angezeigt, wenn der Leistungsempfänger zur Inanspruchnahme der Leistung nicht verpflichtet ist, sondern –wie bei Kremierungen in Nordrhein-Westfalen der Fall– zwischen beliehenem Unternehmer und der juristischen Person des öffentlichen Rechts wählen kann und öffentliche und private Unternehmen ihre Preise frei gestalten können. http://www.bundesfinanzhof.de/www/indexp…

herrlich, das recht in seiner sprache! – nachfrage: ist der tod denn eigentlich kein „hoheitsbetrieb“? per se?

wenn er aber im wettbewerb mit anderen steht, muss auch der tod gewerbesteuer bezahlen.

mit wem denn?

ich denke, dass der tod mit dem leben im wettbewerb steht. permanent.

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