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klau|s|ens macht einen sprach-wort-spiel-scherz zum thema „teilen“ – www.klausens.com

klau|s|ens, willst du mal wieder mit einem scherz von allem ablenken?

von allem?

von der welt?

kann man diese welt denn nicht nur dann überleben, wenn man auch hin und wieder mal scherzt?

und worum geht es heute?

ums teilen!

WO ZWEI SIND, MUSS ES FÜR BEIDE REICHEN

Mein Bruder und ich haben uns ein Zimmer geteilt.
Ich habe die eine Hälfte gegessen,
und er die andere mit dem Einbauschrank.

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau(s)ens oder KlauTEILsENens, am Mittwoch, 29.3.2017 gegen 20:25 Uhr MESZ und 20:47 Uhr MESZ sowie am 30.3.2017 um 8:34 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf.

und welche hälfte war jetzt die leckerere? für den verzehr? die mit dem einbauschrank … oder die ohne?

das ist doch gerade das perfide des witzes: diese totale ungewissenheit, welcher der beiden brüder de facto eigentlich den besseren „teil“ beim „teilen“ bekam.

ich verstehe. und „teile und herrsche“ wäre demnach, dass man den bruder dann mal so richtig anschreit (gleich: „anherrscht“), während beide jeweils ihre zimmerhälfte aufessen. – deine blogbeiträge sind doch ein einzige lügenposse!

für mich bist du die lügenposse, zweitklausens. mit dir würde ich weder ein zimmer noch eine wohnung zusammen aufessen: wisse das!

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klau|s|ens über die großartige sankt-martin-teilungsidee und unsere kultur in der flüchtlingsfrage – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt mal fernab vom christentum und von der blöden mission des christentums … der teilungsgedanke wird in sankt martin wunderbar symbolisiert.

ja, gewiss, das gebe ich zu. eine schöne geschichte, eine schöne legende, eine schöne saga, vielleicht auch eine schöne wahrheit.

ich habe dazu gedanken.

ich auch: wenn millionen von deutsche christlich erzogen wurden, dann haben sie vom sankt martin unzählige male gehört.

sowohl katholiken als auch evangelen in deutschland werden als kinder X mal hinter dem sankt martin beim martinszug hergerannt sein, auch viele nichtchristen noch dazu, weil es ja oft schulklassenweise durchgeführt wird.

und diese leute werden die geschichte auch noch zuhause per bilderbuch oder sonstwie erzählt bekommen haben, weil es einfach eine tolle geschichte ist.

man teilt. super!

der sankt martin teilt seinen umhang, aber dabei verliert er ja gar nicht viel, denn er hat ja noch den halben stoff zum sich-selber-wärmen.

und der bettler darf sich nun mit der anderen hälfte anheizen.

diese geschichte werden alle diese millionen deutsche wieder und wieder gehört haben, denn sie haben ja dann selber kinder bekommen.

dann sind sie selber mit den kindern zum martinszug und haben den kindern zusätzlich was vom heiligen martin vorgelesen.

millionen deutsche haben diese geschichte also viele male gehört und somit „verinnerlicht“.

ja, das sollte nun bestandteil der kultur sein, klar.

die geschichte oder die handlungsanweisung?

das wäre die kernfrage: man müsste das jetzt bei all den deutschen mal statistisch überprüfen.

genau: wie viele der millionen menschen, die oftmals von sankt martin hörten, darüber sprachen, sich daran erfreuten, dazu tränen in den augen hatten … helfen denn nun den flüchtlingen?

und wie viele von denen laufen nun mit rassistischen sprüchen rum und wollen nicht teilen?

und das bei all dem schrott, den die leute in der wohnung haben: unzählige sinnlose elektrogeräte zum beispiel!

ja, das würden wir gerne wissen.

es gibt die kultur, die vorgetragenen werte dieser kultur … und dann das reale handeln der kultur.

und oft ist das eine nicht das andere.

TEILT!, rufen wir.

aber TEILEN kann man auch ganz anders verstehen, in unserer kultur.

manche denken, wenn man bei facebook etwas TEILT, man hätte geteilt.

leute im DFB denken, wenn man in korrupter manier geldbeträge TEILT, dann hätte man geteilt.

und die flüchtlinge denken: was kommt ihr immer mit eurer leitkultur und der christlichen kultur, wenn ihr schon das TEILEN im sinne von bischof sankt martin einfach nicht kapieren könnt … und schon ja nicht umsetzen könnt?

und klau|s|ens und zweitklausens denken: warum klopft ihr eure christenkultur nicht endlich in den bottich … oder schüttet diese kultur im bottich aus? warum seid ihr nicht mal ehrlich zu euch und uns und der welt?

die menschen sind eben am liebsten geTEILTer meinung.

… und klein und mies und falsch und verlogen und rührselig und vollkommen verkorkst!

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klau|s|ens und die millionen-milliarden selfies – www.klausens.com

klau|s|ens, die fotos von sich selbst oder man selbst oder uns selbst … diese werden ja auch unendlich getätigt.

das kommt, weil alle ein smartphone haben … und da immer eine kamera eingebaut ist.

das kommt auch, weil man aus dem smartphone heraus das weiterleiten kann, auf plattformen wie FACEBOOK und INSTAGRAM. ach ja: INSTAGRAM:

>>Fang den Augenblick ein und teile ihn mit anderen auf der ganzen Welt

Instagram ist eine schnelle, schöne und spannende Möglichkeit, dein Leben mit Freunden und Familie zu teilen.

Nimm ein Foto oder Video auf, wähle einen Filter, um das Aussehen und die Stimmung zu verändern und poste es auf Instragram – so einfach ist das. Du kannst es auch auf Facebook, Twitter, Tumblr und mehr teilen. Es ist ein neuer Blick auf die Welt.

Ach ja – haben wir eigentlich erwähnt, dass es kostenlos ist?<<, so stand es in texto eben auf der homepage von INSTAGRAM zu lesen.

wie schön, wie schön.

du musst jeden augenblick teilen, weil das leben so kurz ist, verstehst du?!

teilen, teilen, teilen?

ja, mit anderen menschen in der weiten, fernen und doch so nahen welt.

dafür muss ich mich knipsen?

ja, überall und immer … und sofort „teilen“.

das haben die auch beim OSCAR, dieser verleihung, gemacht, prominente: unendlich viele fotos, die diese selber machten, von sich und mit sich, unendlich oft geteilt … und die fernsehberichte haben mit diesen fotos dann ihre beiträge gefüllt.

na also, dann weißt du doch, wie es geht!

ja, man muss gewonnen haben, im fußball, dann halbnackt oder ganz nackt sein, etwas angetrunken … dann ein selfie machen … und das dann teilen.

schön: so funktioniert das leben!

es hat schon fast etwas christliches, dieses ewige „teilen“.

ja, sicher: gäbe es einen gott, würde der uns immer selfies schicken.

sieh es doch mal anders: alle kreuzdarstellungen von jesus, das waren die vorläufer der selfies von heute.

nur dass jesus die kaum selber gemacht haben wird. da stimmt das wort „selfie“ nicht ganz.

da will ich mit dir nicht diskutieren. wenn gott die gemacht hätte, dann wären es ja selfies. – komm, jetzt stellen wir uns in den schnee, und dann machen wir auch mal ein selfie.

gern. eine frage noch: wer guckt sich die millionen und milliarden fotos eigentlich an? sie werden millionenmilliardenfach gepostet, ja, ja, aber wer guckt sie dann an?

deshalb zeichnen wir ja selfies. das ist hyperhyperhypermodern.

klausens-kunstwerk-zeichnung-selfie-im-schnee-24-2-2015-mit-logo

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