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Sie haben auch Bsirske / Verdi bespitzelt erfährt KLAUSENS

und du regst dich so über das BKA-gesetz auf.

wie meinst du?

sie haben auch ver.di, also bsirske, den chef von ver.di bespitzelt.

wer? das BKA?

nein, nein … die vielleicht auch. – aber die TELEKOM.

die TELEKOM?

ja, du hattest doch über dr. eick und rené obermann und die TELEKOM geschrieben. über deren art. über deren verhalten. über die moral. alles das.

ja, ja.

und nun kommt noch raus, über dieses abhören, und alles das.

du meinst das BKA braucht kein gesetz?

das sowieso nicht. die können alles machen, solange sie keiner erwischt. ein BKA wird ja wohl technisch einiges wissen.

aber?

aber mit gesetz geht alles leichter.

und die TELEKOM?

die handelt ungesetzlich.

und wenn nun BKA und TELEKOM zusammenarbeiten? oder wenn mitarbeiter der TELEKOM zugleich beim BKA sind? und umgekehrt?

wer will irgendetwas ausschließen, wenn alles so „rotten“ zu sein scheint, in der welt … und auch in deutschland.

übrigens: sie haben auch ver.di bespitzelt, den bsirske.

das sagte ich bereits.

aber es stimmt!

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Bemerkungen zu René Obermann im „Nordbahnhof“ Krefeld von KLAUSENS

klau|s|ens, du hast einen besonderen bezug zur TELEKOM. erst dr. eick, und heute rené obermann.

eick sah ich in köln, obermann in krefeld.

wieso krefeld?

obermann kommt aus krefeld bzw. ging er da zur schule. arndt-gymnasium.

aha – und deshalb darf er nach krefeld.

anders: er gilt nun als prominenter, und deshalb will krefeld sich mit ihm schmücken.

wie ging das vor sich?

im krefelder „nordbahnhof“, einer brausenden gastronomie von victor furth, gibt es alljährlich eine talk-show, „zug um zug“, eine regionaltalkshow. nur für bestimmte gäste … denn es ist rappelvoll und ausverkauft.

da trat obermann auf?

ja, es war der 1.11.2008, und er war mit maybritt illner gekommen, als paar.

wer noch?

der präsident des landgerichts duisburg, dr. hubert just. (alle bei bei der talkshow „zug um zug“ im nordbahnhof – „von krefeldern, mit krefeldern und für krefelder“.) dann moltke-abiturientin martina kömpel: macht karriere als fernsehköchin. bernward dörner, dr. habil., historiker, berlin, basketball-bundestrainer dirk bauermann, NRW-finanzminister helmut linssen. moderiert wurde alles von vera int-veen und dem kabarettisten jochen butz.

und obermann?

er war einer von vielen, durfte aber vor der pause noch nach oben.

und dann?

dann redete er die worthülsen, die wir alle so mögen: alles, was man immer wieder hört: neu aufstellen, straffen, verdichten, verdünnen, reformieren, umbauen, positionieren, alles das. ein worthülsenfeuer höchster uninteressanz. (dabei geht es ja um die schicksale von tausenden von menschen, z.b. der mitarbeiter und -innen, die nun ausgegliedert werden, deren löhne gekürzt werden, die beim mailen und telefonieren bespitzelt werden, zumindest wurden, und abgehört, alles das.)

was war das besondere?

während dr. eick in köln kalt und abgebrüht sprach, machte es obermann ganz anders: mit jungenhafter fröhlichkeit warb er lieblich grinsend immer wieder um verständnis und versuchte so, das publikum auf die sympathielinie zu diesem grobklobigen TELEKOM-konzern zu ziehen. (auf englisch würde man das wort „rotten“ verwenden wollen. dieser konzern ist „rotten“ – das liegt einem nach den ereignissen und enthüllungen der letzten jahre auf der zunge.)

was dachtest du?

ich dachte, man müsse sich wirklich wieder mit den alten büchern wie „das kapital“ von marx befassen und diese ganze bande von managern kräftig durcheinanderwirbeln.

wieso die TELEKOM?

… weil dieser konzern sich schon so viel hat zu schulden kommen lassen, dass man schlicht sprachlos ist.

und doch sprach er (obermann) … und doch kam er mit maybritt?

wahrscheinlich um mehr sympathien erobern zu können.

und du?

ich erlebte dann, wie beide schon in der pause die veranstaltung verließen, still hinten an der theke vorbei … und schon waren sie wieder weg, auf, davon. – krefeld ohne seinen manager und dessen medienfreundin.

und du?

ich schrieb ein gedicht.

welches?

z.B. dieses:

SICHERHEITSBEWUSSTSEIN

Er sagt mit vollem
Bewusstsein man
Habe hohe Standards
Wahrscheinlich des
Unbewussten wie
Uns nun bewusst wird

Copyright Klau|s|ens, in allen Schraibwaisen und -weisen, u.a. als Klausens und Klau/s/ens und Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am Samstag, 1.11.2008, „Nordbahnhof“, Krefeld, bei der Talkshow „Zug um Zug“, hier: bei dem Gespräch von Jochen Butz mit René Obermann. (Zur Theorie des LIVE-Dichtens von Klausens siehe:
http://www.klausens.com/klausens_live_di…)

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dr. eick, telekom-manager, und die kunst und KLAUSENS

ach, klau|s|ens, was hat deine teilnahme am zweiten kölner kulturpolitischen symposium bewirkt?

man weiß es nie, was es nachher dann bewirkt.

und?

es waren einige kulturdezernenten da, auch mitarbeiter von kulturämtern, also viel stadtkulturelle akteure und akteurinnen aus deutschland.

auf dem podium?

u.a. am freitag (tag 1) der dr. karl-gerhard eick, TELEKOM, finanzvorstand.

er sprach?

er sprach einen vortrag beim themengebiet 1 „kultur und wirtschaft“.

aha – schön?

herr dr. eick wirkt überaus kalt. geschliffen und kalt. ich fühlte mich mehr als unwohl. viele teile seiner rede waren worthülsen der üblichsten art.

sagte er sätze?

er machte mich richtig böse: schuld an der bankenkrise seien wir alle, sagte er im freien gespräch. oder: die TELEKOM sei nur ihren aktionären verpflichtet. für deren ziele und interessen müsse er als mitglied im vorstand wirtschaften.

keinen ethischen beitrag zur lage der gesellschaft?

nein, sondern verstecken hinter dem kapital, für das er angeblich arbeiten muss.

skandalös!

aber ja: ein unternehmen, welches als unternehmensphilosophie und ehrenkodex nur die gewinne der aktionäre zu kennen scheint – aber nicht die gesellschaft … was soll das?

du magst die TELEKOM nicht?

wenn man solche manager erlebt, die die soziale marktwirtschaft nicht einmal auf der zunge tragen, dann weiß man, warum es derzeit so ist, wie es ist. in deutschland.

eine gesellschaft ohne moral?

in vielen teilen ging sie profitabel über bord, leider.

und solche leuten sollen nun geld für die kultur geben?

überall prostituieren sich die menschen, um geld zu bekommen. die kunst prostituiert sich besonders gern.

was geschah.

z.b. ging professor hanstein, chef vom kunst- und auktionshaus lempertz, (immer auch ein geldgenerierer in eigener kunstsache, von der er vortrefflich lebt) nach vorne und gab dr. eick informationen über den förderverein der kunsthochschule für medien, in welchem er (hanstein) sitzt: genauer: einen aufnahmeantrag für den förderverein. (Vorstand Beisitzer 1. Vorsitzender: Prof. Henrik R. Hanstein, Stellv. Vorsitzender: Dr. Hans Baedeker, Schriftführer: Prof. Dr. Klaus Katz, Schatzmeister: Klaus Franz, Wilfried W. Fromm, Alfred Neven DuMont, Axel Rodert, Prof. Dr. Norbert Seidel, Claudia Sester-Pirlet, Dieter Weirich.)

also soll die TELEKOM da einsteigen?

aber ja: die hochschule würde es freuen, den verein noch mehr. überall soll das kapital einsteigen und kultur fördern – es ist aber dasselbe kapital (gerade bei der TELEKOM), welches die „kultur“ von umbau, entlassungen, ausgliederungen, neu-positionierung, leiharbeit, billig-callcentern, aktienkurswollsteigerung, datenklau, bespitzelung, etc., besonders extrem und unangenehm befördert. – kultur und kultur sind eben zweierlei.

und der herr dr. eick.

… saß da in seinem striegel-anzug mit dieser hellstahlblauen-sonstwie krawatte und sagte, er sei nur den aktionären verpflichtet.

und mit diesen leuten müssen wir leben?

das ist auch ein beitrag zur kultur: die frustrationstoleranz muss sehr hoch sein … und das anbiederungspotential darf nie den inneren kern von allem besiegen. der künstler darf sich nie an seelenlose manager verkaufen.

aber er (oder sie) tut es dann ja doch.

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Telefonnummern werden auch von KLAUSENS verkauft

klau|s|ens, du bist nun im geschäft.

aber ja: bei der TELEKOM wurden doch nummern geklaut und der zugehörige namen, vielleicht auch die adresse.

daten eben.

mit daten kann man viel geld verdienen.

du nun auch?

ich bietet nun telefonnummern zum freien verkauf an.

das finde ich löblich.

es ist löblich und überfällig.

bei dir sind die daten auch sicher?

gewiss, ich veröffentliche sie lediglich im blog, aber das wird ja niemanden stören.

ich finde deine geschäftsideen immer wieder sehr überzeugend.

ich ja auch. so hier die ersten nummern. sie stehen zum freien verkauf.

011456-9782345758
011678-904689849
011755-9839489296
011898-8304209345
011804-8457390748
011877-93736283947
011652-8467892991
011788-3948728390

wirklich schön. hättest du auch namen dazu?

aber ja, welche brauchst du: günther jauch, verena pooth, dieter bohlen, hape kerkeling, erika köth, angela merkel? alle wären da.

wissen die denn davon?

ich denke, dass die TELEKOM und herr obermann diese rechtzeitig informieren werden. wie stets. die TELEKOM ist ein unternehmen meines und deines vertrauens.

das ist so, wie wenn einer esskastanien isst, aber diese samt der fruchthülle zu verspeisen gedenkt.

ganz wild eben!

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