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klau|s|ens sieht alle unsere aktivitäten als erfasst an – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird dauernd schlimmer.

auf allen websites, auf allen. FACEBOOK ist die speerspitze, aber eigentlich ist es überall so. auch bei den apps. (apps und webseiten sind ja nicht das gleiche, wenngleich das prinzip letztlich dann doch gleich ist.)

vielleicht sind die APPs per smartphone noch schlimmer als das internet per www.

bei FACEBOOK wohl, weil es wohl überwiegend per APP nun gebraucht wird. (aber da alle alle kanäle bespielen, nimmt es sich nichts.)

dann haben wir seitenumleitungen, werbungen, pop-up-fenster, cookies (zudem die besonders schlimmen LSO-cookies), dann diverse spionage- und tastatursoftwares, die uns und unseren geräten dann zugefügt werden.

die „guten“ im netz wollen alles von uns wissen, und „die bösen“ im netz erst recht.

wenn es nur das netz wäre! es ist doch alles!

was meinst du noch?

alle geräte, die es gibt, werden online, fernline, mobileline angesprochen, überall fließen und daten und bahnen, überall sirrt was durch die luft: alle wollen da rein, wollen was haben, wollen was kontrollieren.

mir wird angst!

dann höre mal schnell eine der vielen meldungen zu der ganzen problematik: >>Ein Sicherheitsexperte im Auftrag des ADAC ist eher zufällig auf eine empfindliche Sicherheitslücke gestoßen, die weltweit etwa 2,2 Millionen BMW-Fahrzeuge betrifft. Über eine Schwachstelle im System ConnectedDrive ließen sich die Türen fremder Fahrzeuge per Mobilfunk öffnen. BMW will das Leck bis zum 31. Januar beheben.<<

mir wird noch mehr angst, täglich!

das soll es ja auch: alles wird von fremden bestimmt und beguckt. du bist nie allein. nie!

aber im dorf war man auch nie allein.

gewiss: dann zogen die menschen raus in die metropolen, um dann anonym und deshalb unbeoachtet zu sein.

und nun?

nun ist das netz die weltmetropole – und da ist und wird alles erfasst, begleitet und kontrolliert. du bist nie allein.

und meine küche?

wenn es eine moderne ist, wird auch diese nicht mehr allein bleiben. auch deine waschmaschine nicht. auch deine rollladen nicht. aber das sind ja nur mini-mini-teilaspekte des großen und ganzen.

ich hasse FACEBOOK.

das ist schön, gewiss. aber es bringt uns nicht weiter.

was würde uns denn weiterbringen?

also, das ist so, das weiß ja keiner, also so recht, so ganz richtig, was man da tun muss, ich denke, also, wer will es sagen?

aber wir gehören dazu: das können wir unseren urenkeln erzählen. wir gehören zu dieser herrlichen und aufregend beängstigenden zeit dazu.

das brauchst du nicht mehr deinen urenkeln zu erzählen, weil die es ja alles auch wissen werden, vielleicht schon mit dem wissensbändchen, was bei der geburt (besser: noch vorher!) implantiert wird.

dann hat es ja doch etwas gutes. all das.

klausens-kunstwerk-alles-ist-erfasst-alles-im-netz-alles-in-der-welt-01-02-2015-mit-logo

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klau|s|ens gluckst glücklich bei immer mehr COOKIES und fordert dennoch ein COOKIE-verbot – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird täglich schöner, mit dem internet, mit den smartphones, mit WiFi, mit FACEBOOK, mit alledem.

ja, ich fühle mich auch pudelwohl.

schön, finde ich die COOKIES, das schreiben die jetzt bei mehr und mehr homepages, dass man die bei uns (ab)setzen muss, um uns zu helfen oder damit alles besser funktioniert. es dient alles nur uns, dem kunden. serviceorientiert. COOKIES COOKIES COOKIES.

und dann fressen sich COOKIES auf unseren webpages ein und gucken, wie wir weitersurfen.

jetzt macht es auch die NORISBANK, zack, nun haben die auch COOKIES. über nacht. alle haben COOKIES.

alle haben COOKIES, alle wollen COOKIES: das ist, als hättest du eine schleifspur an dich dranoperiert … und so eilst du schleifend durchs netz.

ich werde noch verrückt!

musst du nicht, musst du nicht: alle wollen dir doch nur helfen und dir dienen. auch FACEBOOK will dir noch mehr dienen.

wie denn?

sie wollen eben wissen, wo du bist und was du machst. was ist schon dabei?! (weißt du, wie viele leser der taz auch bei FACEBOOK und bei den COOKIES sind? weißt du das?)

wie denn? wie machen die das? wie geht das alles?

du läufst durch mainz, oder durch dinslaken, oder durch emden … mit deinem smartphone, mit deinem FACEBOOK-app-account, und dann wissen die, wo du gerade bist. (GPS-erkennung ist „an“.)

und wenn ich vor einem kaffeegeschäft bin? oder einem café?

dann wird man dir vielleicht eine kaffeemaschine anbieten, im werbeblock, oder direkt der NSA melden, dass du so verdammt oft in und vor cafés bist. (aber es dient doch nur deinem besten, vergiss es nie!)

ich fühle mich dann geborgen? so?

ja, du wirst glücklich sein und geborgen: viele dienste helfen dir … und sie setzen auch COOKIES. (du brauchst keine scientologen und deren kirche mehr, COOKIES sind viel viel viel besser.)

schön, diese COOKIES, sie sind echte freunde, sie sind immer bei mir … und ich bin bei ihnen.

na also: COOKIES und du und das internet und alles gesurfe und die ganzen phones und tablets und alle diese signale und botschaften und statusmeldungen und ortsangaben … das ist eine große familie.

… in der bin ich geborgen, ich weiß, ich weiß.

schön, dann haben wir das geklärt.

ich fordere dennoch ein verbot der COOKIES, sofort, VERBOT ALLER COOKIES.

aber wieso denn: du weißt doch gar nicht, was das wirklich ist … so ein COOKIE.

du denn? – das alles, was wir hier sprachen, reicht doch schon, um diese dinger zu verbieten, von denen ich nichts weiß, außer dass sie da sind. – miniprogramme, die mich ausspionieren, wenn ich mich im netz bewege. im fangnetz.

nun aber mal halblang … so geht es schon gar nicht.

wie geht es denn?

logge dich weiter schön ein, akzeptiere weiter alle AGBs und lasse dich treiben treiben treiben.

ich will aber nicht!

dann geht es dir noch nicht schlecht genug. warte ab, du wirst dich nach der allumfassenden COOKIE-geborgenheit noch sehnen.

und? was noch?

logge dich auch schön morgen bei FACEBOOK ein, vergiss auch das nie nie nie! da gelten dann die neuen und noch besseren AGB. morgen! (man will dir doch nur helfen, sträub dich doch nicht so! und lege mal diesen ollen roman von orwell weg. das lenkt dich alles nur sinnlos ab.)

… und ich shoppe doch so gern.

na also, da haben wir doch mal wieder einen anknüpfungspunkt: wir könnten morgen noch ein paar mehr COOKIES shoppen. das wär doch was. (und FACEBOOK ist einfach so dabei … wie ein guter freund. die NORISBANK auch … und alle anderen, die nun COOKIES setzen und setzen und setzen … GOOGLE ja sowieso.)

… danke für dein COOKIE-verständnis.

bitte, bitte, irgendwovon muss man ja leben.

ZWEITKLAUSENS DENKT NACH: könnte man nicht von einem COOKIE-verbot auch irgendwie ganz gut leben? als COOKIE-VERBOTS-lobbyist vielleicht?

klausens-k-werk-cookies-29-1-2015-mit-schneefoto-oberdollendorf-24-1-2015-1000-pix-mit-logo

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klau|s|ens freut sich ach-so-sehr auf die neuen FACEBOOK-datenschutzbestimmungen – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht jetzt los, bei FACEBOOK: wieder mal.

ich finde es schön, dass es neue datenschutzbestimmungen gibt. oder -richtlinien. ich finde es schön.

auch ich fühle mich bei FACEBOOK so wohl. FACEBOOK ist der lehnstuhl meines lebens … noch mehr als ein freund oder eine partnerin oder eine geliebte oder die familie als solche.

FACEBOOK ist meine heimat, mein ein, mein lebenssinn … und dann auch noch mein alles.

FACEBOOK soll alles von mir wissen.

von mir aber auch: bitte von mir auch! (zweitklausens, nicht nur von dir!)

… und eben nicht nur meine postings samt texten, fotos, videos, bildern kennen … nein, nein, FACEBOOK soll möglichst alles wissen.

erst dann kann FACEBOOK mich „führen“.

FACEBOOK soll mich so führen wie es schon GOOGLE tut. (und die NSA.)

sie sollen mich als kollektiv und auch kollektiv in der praxis führen.

sie sollen alle meine daten erfassen.

auch die, wohin ich surfe, wenn ich meinen stündlichen FACEBOOK-post getan habe.

sie sollen alle internetseiten, die ich besuche, erfassen und auswerten. dauerhaft.

und ich werde es ihnen erlauben! gerne! glückvoll!

dafür ist der datenschutz da: man gibt den schutz auf, erlaubt das … und so pflegt man den datenschutz erst richtig.

ende januar 2015 wird FACEBOOK da mal wieder einen neuen schritt tun.

und alle werden mitmachen, alle user, alle nutzer. (man loggt sich ein und hat so schon mitgemacht. genial!)

alle machen alles von FACEBOOK mit.

wir brauchen keine gebetsbücher mehr.

nein, wir beten die wundervollen DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN von FACEBOOK, die zudem immer besser werden, indem sie für uns schlechter werden. (schöner, aber gelungener widerspruch. danke, FACEBOOK!)

dafür lieben wir auch den lieben gott.

und wir preisen FACEBOOK: es lebe die achse FACEBOOK, GOOGLE, NSA und GOTT.

es wird herrlich sein: das datenparadies. (jesus, wer wird dich demnächst ans iPhone nageln? sprich!)

komm, lass uns schnell online schnell mal was shoppen. das wird den herrgott auch noch freuen … aber nur, wenn auch FACEBOOK davon weiß.

klausens-k-werk-ich-und-facebook-28-1-2015

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klau|s|ens denkt über die vielen informationen in den computer-telefon-internet-geräten nach – www.klausens.com

klau|s|ens, mir wird jeden tag, jede stunde, jede sekunde deutlicher und dann noch deutlicher, wie viel wir hinterlassen … an spuren und an informationen.

es ist unendlich, zweitklausens, unendlich: denn mittlerweile bewegt sich fast alles über internet und dann in den medien drin. bis hin zur fernsteuerkamera, die den menschen die garage überwacht.

jeder link, jede mail, jedes husten … alles wird da und dort abgespeichert und ist recherierbar.

da braucht man gar keine NSA.

nein, schon ein normaler mensch mit normalem hirn, der kann sich dann A und B und C zusammenreimen: dort ein hotelzimmer gebucht, da an hildegard geschrieben, jenes foto, die stromrechnung, dann das jahresabo … und der FACEBOOK-eintrag zum aufstieg der borussia, die todesanzeige vom herbst (auch online samt aller familienangehörigen). und … und … und …

und diese daten werden mehr und mehr und mehr.

jedes schulkind ab 6 hat ja fast schon ein smartphone und alina schreibt brav an mama, wo sie ist und was sie tut.

das alles nimmt ausmaße an, die unglaublich sind.

im internet sind dann diese berühmten „spuren“.

unternehmen wie „people check“ und andere saugen diese informationen zusammen und bieten diese im internet als eigene neu-informationen: da ist die auswertung schon begonnen, und die aufbereitung ist kostenlos für jedermann. („123people“ ist übrigens seit frühjahr 2014 vom netz. da sind mir die hintergründe aber nicht ganz klar.) anbei ein text zu dem, was 123people so machte: >>123people durchsucht das Internet in Echtzeit und greift dabei nicht nur auf Internetseiten zu, sondern durchsucht auch explizit die verschiedenen Communities und sozialen Netzwerke nach passenden Ergebnissen. Nach der Eingabe des Vor- und Nachnamens werden Ergebnisse ausgegeben, die übersichtlich nach relevanten E-Mail-Adressen, Telefonbuch-Einträgen, Bildern, sowie Einträgen bei Amazon oder in Branchenbüchern und vielen weiteren Kriterien gegliedert sind.<<

auch „yasni“ ist noch so ein unternehmen. die sind zudem auch weiterhin aktiv. „personensuchmaschinen“ nennen diese „angebote“ sich allesamt.

was diese „peoplecheck“- und „yasni“-unternehmen und andere weitere machen, ist nur die erste, leichte, „harmlose“ vorstufe der datenaufbereitung. hier ein zitat von der homepage von peoplecheck. heute abgerufen:

>>Was ist PeopleCheck?

Peoplecheck bietet die Möglichkeit, eine Suche mit Namen-/Ortkombination durchzuführen, bei der allgemein öffentliche aus dem Internet zugängliche Informationen komprimiert dargestellt werden. Alle Informationen stammen aus allgemein zugänglichen Quellen (gesetzliche Grundlage §28 BDSG Satz 1 Nr.3), bei denen der Verantwortliche die Daten bewusst in Kenntnis der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit bekannt gegeben hat. Peoplecheck erhebt, speichert, verarbeitet und nutzt für die Suche keine personenbezogenen Daten aus anderen als allgemein zugänglichen Quellen. Peoplecheck legt keine Personenprofile zu realen Personen an. Peoplecheck arbeitet nur mit Vornamen-/Nachnamenskombinationen und kann diese keinen realen Personen zuordnen. Insbesondere aggregiert Peoplecheck nicht mehrere Informationen zu identischen Personen. Sämtliche Inhalte werden in unterschiedlichen Datenbanken gespeichert und nicht über feste IDs verknüpft. Aus allen Datenbanken werden die gefundenen Suchtreffer zur eingegebenen Namenskombination auf einer Suchergebnisseite dynamisch ausgespielt. Die Zusammenführung der Suchergebnisse aus den einzelnen Datenbanken geschieht bei jedem Abruf neu. Peoplecheck erzeugt somit keine „neuen“ Profile und hat keinen Einfluss auf die Richtigkeit der Daten von externen Seiten. Der Algorithmus unserer Suchmaschine verfügt nicht über die Intelligenz verschiedene Informationen einer konkreten Person zuzuordnen. Die Verarbeitung und Nutzung der Daten erfolgt nur im Rahmen des Webportals.

Selbstverständlich können Sie über den Button „Inhalte entfernen“ versehentlich ins Internet gelangte Informationen bei Peoplecheck kostenfrei löschen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir korrekte amtliche Veröffentlichungen nicht löschen werden und unbegründete Zensur zurückweisen. Selbstverständlich halten wir jedoch die Löschungsfristen nach dem Bundesdatenschutzgesetz ein und entfernen Falschmeldungen. Bitte verzichten Sie auf Anfragen gemäß § 34 BDSG, wenn die Quelle der Herkunft (zum Beispiel Amtsgericht) durch uns veröffentlich wird, oder Ihnen bekannt ist. Wir machen teilweise vom Auskunftsverweigerungsrecht nach §34 BDSG Abs. 7 Gebrauch. Im Falle einer schriftlichen Anfrage auf Auskunftsersuchen bitten wir einen ausreichenden Identitätsnachweis beizufügen, da sonst Anfragen eventuell vorhandenen Daten nichtt zugeordnet werden können und wir aus Sicherheitsgründen keine Auskunft erteilen dürfen. Geeignet sind Kopie amtlicher Lichtbildausweise.<<

was NSA und company (auch deutsche geheimdienste natürlich!) in den hinterzimmern machen, ist dann die höchststufe.

ich sage also: man darf einfach keine spuren hinterlassen.

ach, ein wie kluger gedanke: jedes foto über die party weniger ist ein sieg für dich! wie toll! wie groß! (das höre ich doch jeden tag in jeder sendung. bullshit!)

und was denkst du?

ich denke, dass die menschen, die gar keine spuren hinterlassen, die gar keine geräte haben, gar keine mails nutzen, sich der technik ganz verschließen, die klügsten sind.

… weil diese keiner kennt!

genau das: ohne spuren gibt es dich nicht.

jetzt aber sage ich dir einen wichtigen gegengedanken.

welchen?

wenn alle menschen spuren hinterlassen und da sind 100 oder 2.000 oder 30.000, die das nicht tun – dann sind genau diese hochverdächtig.

meinst du?

aber ja: ich würde überlegen, wieso die gänzlich ohne spuren im netz sind. dann würde ich sagen und denken: „die haben was böses vor! das ist absicht und plan. und weil es von diesen gar keine spuren gibt, werden wir diese nun doppelt und zehnfach LIVE und vor ort und in persona durchleuchten.“

daran habe ich ja noch gar nicht gedacht!

unser system ist also so perfide, dass sich diejenigen verdächtig machen, die spuren hinterlassen, aber auch diejenigen, die keine spuren hinterlassen.

man kann dem also nicht entrinnen?

so sieht es derzeit aus. traurig, aber dennoch knallharte wirklichkeit.

dann beruhigt es mich geradezu, dass wir mit diesem blog-eintrag auch wieder eine spur hinterlassen haben. (scheint ja besser als keine zu hinterlassen!)

aber welche?! wie schätzt man die nun ein?

klausens-k-werk-kunstwerk-kernnotal-10-11-2014-und-21-11-2014

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klau|s|ens sieht nun auch den wald voller kameras und voller überwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, man bewacht uns überall.

wir wissen es „in principo“, aber wir wissen es nicht genau.

ich hörte und las, es gäbe in rheinland-pfalz 30.000 kameras „im wald und auf der heide“, also in der nahen und fernen restnatur, unter anderem da, wo die rehe springen.

das sind angeblich die jäger. – auch in kirrungen, wo man maiskolben vergräbt, um wildschweine anzulocken.

die jäger lassen sich durch SMS informieren, wenn auf einer der vielen kameras etwas passiert.

schön, aber das „passieren“ können auch wir sein.

wer? wir?

der mensch! der spazierengehende oder wandernde mensch in der restnatur, die wir als flecken und von der „kulturlandschaft“ (zäune, äcker, masten) erfasst, noch übrighaben.

du meinst: wir gehen durch ein gebüsch und es macht klick?

oh ja, oh ja, damit musst du rechnen.

es kommt zu zärtlichkeiten im wald, zwischen mann und frau, aber es wird geknipst?

das kann sein, das kann sein, ja, ja. die kameras zeigen sich ja auch nicht. sie sind, wie die vielen kameras auf straßen und plätzen und in der drohnenluft, unsichtbar oder versteckt oder verdeckt.

dann ist alles mit kameras ausgestattet, selbst der wald und selbst die wiese?

du musst davon ausgehen, ja, ja: überall werden aus diesen oder jenen gründen kameras aufegstellt. und überall kann ein mensch an diesen vorbeikommen und so erfasst werden.

dann kann ich kein picknick mehr veranstalten?

veranstalten schon, aber wisse: du wirst sicher-vielleicht-logo-claro gesehen, beobachtet und gefilmt.

und ein jäger bekommt eine SMS?

auch das kann sein, auch das kann sein.

es ist die wildkamera?

ja, die wildkamera. und es gibt natürlich auch solche, die ein wildkameraverbot fordern.

ich fordere aber auch ein
– kellerkameraverbot
– strandkameraverbot
– windschutzscheibenkameraverbot
– unterführungskameraverbot
– hauseinfahrtkameraverbot
– unterm-ehebett-kameraverbot
– und … und … und …

fordere du nur schön! – aufgestellt werden diese doch. oder montiert. oder angeklebt. kameras überfluten die welt, jeder winkel, jede gasse, jede posse.

alles ist voll kameras?

auch der mülleimer, in den du ungelesen eine zeitung wirfst. sie wissen alles.

wer ist „sie“?

ich hoffe immer noch, dass es die tiere im wald sind, und nicht die bösen menschen, die die tiere im wald dann schießen werden.

was du immer hoffst?! lächerlich! alle filmen alle, und am ende geht keiner mehr aus dem haus. (die tiere landen sowieso im schlachthaus.)

aber im haus sind die dinge doch auch: in jedem badezimmerspiegel lockt die überwachung. du müsstest schon unsichtbar werden.

die tarnkappe also. die sei zu erfinden.

ja, die tarnkappe ist die einzige rettung des freien menschen. (wenn sie doch nur endlich erfunden worden wäre!)

klausens-kunstwerk-k-werk-das-reh-wird-im wald-kamera-bewacht-10-8-2014

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klau|s|ens schreibt ein NSA-USA-Gedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird noch mehr und mehr gedichte zur NSA geben.

aber ja, aber ja, es gibt ja auch jeden tag neues dazu publiziertes und somit die NSA enthüllendes material, was einen erschüttern lässt.

dann werden wir uns an der NSA „abschreiben“ müssen, als eine form des abarbeitens.

daran geht kein weg vorbei, zweitklausens. so sehr ich es mir anders wünschen würde.

was ist bloß aus der USA geworden?!

ich denke, präsidenten in solchen ländern sind nur noch getriebene. sie stehen an der rampe, aber im hintergrund bestimmen diese „kräfte“, was wirklich passiert.

da gibt es dann vielleicht eine gedankliche und logistische nähe von nordkorea und USA: man kennt die kräfte nicht, die wirklich alles lenken … und diese länder letztlich in den untergang treiben.

auf jeden fall schrieben wir unser gedicht:

WAS WIR WOLLEN
 – NSA-USA-Gedicht –

Wir haben etliche Zillionen
Gespräche gespeichert,

Toxotrillionen Briefe und
Postkarten gescreent,

Millquodrilliarden Mails
Erfasst und analysiert,

Gilliarden und Abergilliarden
SMS gesichtet und durchgeschnüffelt.

Keine Kanzlerin und keine Präsident sagt
Etwas ohne unser Wissen vom genauen Wortlaut.

Ja, wir werden auch dieses Gedicht hier
In unsere Gigacomputerstadtblöcke

Einspeisen – verstehen die große
Weite Welt aber immer noch nicht.

Also werden wir (so leid es uns tut) nun auch jedes,
Das heißt jegliches, Räuspern aufzeichnen müssen.

Ähäm…

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau-s-ens oder KlauUSAsUSAens oder KlauNSAsNSAens am 18.1.2014, Samstag, gegen 6:25 Uhr MEWZ und zwischen 9:35 Uhr MEWZ und 10:05 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens veröffentlicht ein NSA-geh-protokoll einer beliebigen person – www.klausens.com

klau|s|ens, das sind ja ganz schlimme brüder (und schwestern).

wer denn?

die von der NSA!

ja, sie wissen alles und alles und alles.

sie wissen, wenn du durch köln gehst.

ich habe doch kein smartphone!

aber ein handy.

ach so.

sie wissen, wo du gehst und wie du gehst. sie orten dich.

mich?

ja, auch dich. jeden.

und dann?

dann machen sie karten von deinen wegen.

wo?

ich nahm mal als beispiel köln.

meine wege durch köln?

daraus machen sie karten. siehst du nicht die schwarzen striche?

doch: bin ich so wild durch köln gelaufen?

offenbar ja: vielleicht haben sie auch mehrere köln-aufenthalte übereinandergelegt.

und die roten punkte?

das hast du wohl innegehalten.

innegehalten?

gestoppt, geguckt, vielleicht auf dein smartphone geguckt.

ich habe doch kein smartphone!

ist doch egal, dann eben auf dein handy.

so oft gucke ich aber nicht auf mein handy.

mein gott, stell dich nicht so an. die hauptsache ist doch, dass die NSA deine daten hat.

aber was machen sie damit?

genau solche „maps“.

und was geschieht mit denen?

diese maps werden rausgeholt, wenn es in köln ein seltsames ereignis gibt.

beispiel?

jemand könnte den kardinal meisner auf offener straße ansprechen.

was würde die NSA dann machen?

sie würde die maps von tausenden von menschen übereinanderlegen, die durch köln gegangen sind.

und danach?

danach würden sie vergleichen und vergleichen.

was würde so entstehen?

vielleicht eine komplett schwarze fläche mit einigen roten flecken.

was würde das aussagen?

es gibt menschen, die den kardinal meisner angesprochen haben könnten.

und die NSA?

die könnte das dann selber dem kardinal meisner melden.

was würde das denen erbringen?

sympathie! die NSA braucht dringend sympathie.

ach so: sie zeigt nun der welt, wie nett sie ist, weil sie für den kardinal schwarze flächen erarbeitet, wer ihn angesprochen haben könnte.

so ungefähr. (putin hat ja seine amnestie!)

und die NSA?

die haben diese „maps“. langsam müsstest du es aber doch kapieren!

ich glaube, ich schalte mein handy jetzt immer aus.

gewiss: aber wie willst du dann noch jemals so schöne maps bekommen?

ich könnte doch die NSA anrufen und eine map kaufen.

von wem?

von irgendeiner anderen person. die NSA könnte doch die geh-karten von anderen menschen an menschen wie mich verkaufen.

stimmt: das wäre ein neues geschäftsmodell.

und die NSA würde vielleicht so sympathisch? oder wie? oder nicht? (wollten die am ende nicht sowieso nur gutes? ähnlich wie der heiland? ist die NSA am ende der heiland selbst in anderer gestalt?)

klausens-veroeffentlicht-ein-NSA-geh-profil-einer-person-20-12-2013

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klau|s|ens sieht überwachungszeichen im öffentlichen stadtraum

klau|s|ens, alle sprechen von der überwachung.

es ist verdammt viel, was und wie überwacht wird. zu viel. in mir ist ein grausen.

das sagen doch alle.

wir aber gehen sensibler durch die welt.

wir sehen jeden trojaner, jede malware, jeden virus im computer, aber auch in der scheinbar freien welt.

unlängst waren wir in linz.

und dann sahen wir dieses seltsame doppelschild.

ja, das taten wir: hinsehen.

in linz am rhein.

da war es. aber was bedeutet all dies nun?

unsere väter und mütter erzählten immer, da seien rohre oder so etwas vermerkt. tiefen, höhen – damit man es wiederfindet.

gas, wasser, leitungen. alles das.

aber wir glauben nichts mehr.

nein. alle diese schilder und zeichen können auch botschaften sein.

für die, die uns allzeit überwachen.

ja, das wäre gut möglich.

muss nicht – aber kann.

alles kann. zum glück waren wir wachsam.

diese zeichen auf den gelben, kleinen schildern können uns nichts.

niemand kann uns nichts.

auch die überwachung werden wir kleinkriegen. tag für tag.

indem wir sie enttarnen, ja, genau so.

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klau|s|ens erfindet und fordert den mikrofon-schutzschirm für deutschland – www.klausens.com

klau|s|ens, die welt ist voller spitzelsoße und datengeklaue. böse, böse, böse. welche freiheit aber auch?! welche?

die USA gelten derzeit als besonders aktiv und als besonders böse.

ach ja: demokratie! was für ein wort!

„freunde“ bespitzeln „freunde“.

ach ja: freundschaft! was für ein wort!

aber wir schreiten ein!

gewiss, wir schreiten fordernd ein, mit unserer erfindung.

was wollen wir?

wir wollen den mikrofon-schutzschirm über deutschland.

was wäre die idee?

überall hängen mikrofone, dicht an dicht. ein himmel voller mikrofone.

was wäre der vorteil?

niemand käme da durch, auch nicht die amerikaner mit ihren satelliten. oder die russen. oder die chinesen. oder die engländer.

man könnte uns von oben nicht abhören. (also fremde mächte, die nicht.)

eben: unsere (deutschen) mikrofone wären so dicht an dicht. niemand könnte uns abhören.

das wäre wunderbar.

ja, diese erfindung von klau|s|ens und zweitklausens verändert die welt.

die mikrofone zeichnen zugleich alles unten auf.

gewiss, diese sind (wo gewünscht) immer „an“. vielleicht sind alle immer an – nur bei rückkopplung wird mal eins abgeschaltet.

wer kann uns abhören?

uns kann dann nur der deutsche geheimdienst abhören.

gut! – was dürfen die?

die dürfen jederzeit jedes mikrofon ablauschen und so an jeder stelle in deutschland von oben, aus der luft, den menschen zuhören. bei allem. bei jedem. total.

und das wäre gut.

gewiss, der deutsche geheimdienst ist der einzige auf der welt, der so ganz anders ist.

es wäre uns freude, würde der deutsche geheimdienst uns zuhören.

gewiss, er tut es ja jetzt schon. aber dann könnte er mehr und besser hören.

aber es wäre ausschließlich der deutsche geheimdienst, alle anderen wären raus.

durch unseren schutzschirm! durch unsere erfindung!

und dann wäre alles gut.

gewiss, der deutsche geheimdienst hat etwas beruhigendes, fast päpstliches, da wäre man dann nah bei gott.

und die amis wären raus?

ja, die amerikaner wären ganz raus.

lang lebe dein mikrofon-schutzschirm.

und deiner auch.

jederzeit jeden und jede abhören können: tolle sache!

„abhören“ klingt so böse. es ist ja nur eine allgemeine kontrolle, ja eher sogar … eine vorsorge, damit nicht schlimmes passiert.

so muss man die dinge sehen. wer nichts verbrochen hat, …

… hat dennoch etwas zu befürchten. das ist der besondere gag an allem. der mensch per se ist ein verbrecher, und das beachtet der von uns nun erfundene und dringendst geforderte mikrofon-schutzschirm über deutschland in höchster klarheit.

klausens-und-die-erfindung-des-mikrofon-schutzschirmes-ueber-deutschland-2-7-2013

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klau|s|ens und fast alle ahnten ja immer schon (und was brachte es? das ahnen?) den geheimdienst-internet-sumpf – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird immer schlimmer, was da enthüllt wird.

man fragte sich anfangs, ob edward snowden vielleicht gekauft war, von anderen geheimdiensten, um horrorgeschichten und -märchen an die menschen zu bringen.

und nun?

nun frage ich mich nichts mehr. ich zittere vor dem horror der tragweite der enthüllungen für alle zeit der weiteren menschheit.

wieso?

alles, was ich frage, wird von computern bearbeitet.

ach so, deshalb.

ich würde den diensten und geheimdiensten und internetdiensten der welt ja nur helfen, wenn ich denke.

alles denken hilft denen, die das denken abzapfen.

das gilt auch für informationen.

alle zapfen bei allen.

es ist das universale alle-wollen-alles-überwachen und -abzapfen von informationen, dazu immer wieder durch die algorithmen von computern.

und das in den USA und in großbritannien … und in china.

und in deutschland doch auch! – in ganz europa, in allen staaten, die auch nur eine müde mark dafür zur verfügung haben! sei nie naiv!

alle sammeln und speichern und analysieren und sammeln und speichern.

alle staaten, am ende alle menschen.

alles, was wir schreiben, wird gesiebt und analysiert.

vielleicht haben wir glück! und dann hält man uns als künstler und schriftsteller für schwachsinnig!

hoffst du das? glaubst du das? – und worin läge dann das glück?

wir denken doch nur rum!

darin liegt doch die sprengkraft: jeder gedanke kann sich binnen sekunden über die welt verbreiten und in brasilien oder in der türkei zu massendemonstrationen führen. alles geht so schnell. jeder gedanke ist ein funke. das internet macht aus dem funken dann ein weltfeuer.

und die geheimdienste und die zusatz-internet-dienste sind dann die feuerwehr: wie schön! danke! danke an die welt! danke, dass ihr die sowieso brüchige demokratie nun endgültig zerstören wollt.

das wurde nun aus der großen freiheit: alle, die davon schreien, von der „freiheit“, zerstören sie ureigentlich, weil sie die freiheit ja gar nicht wollen.

da gehen demokratien und diktaturen dann zusammen: es wird eine einzige (undemokratische) überwachungsbrühe. demokratie = diktatur = eine soße!

das konnte so niemand wissen, aber vorgeahnt haben wir es alle.

ich habe immer schon vor all den programmen gewarnt, die ständig in unseren computern wühlen und die sich ständig als „update“ erneut an unsere computer heranmachen und sich dann „entpacken“. in wirklich packen die dann nur alles ein, was sie an infos bekommen können.

das war schön, dein vor-den-programmen-warnen, das war schön. – aber die dimensionen sind doch noch viel, viel größer: wenn der komplette inhalt von kompletten unterseekabeln abgefangen wird, damit also die gesamte kommunikation von A nach B, dann übersteigt es noch das maß der dinge, welches man immer vermutete.

und ich habe eben noch den namen des mannes nachgeguckt, der …

du hast „snowden“ nachgeguckt? bist du denn des irrsinns? weißt du nicht, welcher gefahr du uns alle aussetzt?

ach ja? – und du hast „snowden“ gerade geschrieben. da werden sich die amerikaner und die briten und die chinesen aber vor ihren computermaschinerien freuen. alle lampen gehen gerade an. und die vom BND freuen sich natürlich auch.

aus dem „bad in der menge“ wurde nun das „bad in den daten“. (wie die welt sich ändert! liebe historiker und soziologen: bitte notieren!)

und so schön und spaßvoll es vielleicht für die einen ist, dieses ausspionieren, so gefährlich ist es für das ganze wesen und unwesen der menschlichen gemeinschaft.

ja, wir haben nun „die daten“ und „die informationen“ und „das netz“ und „die kabel“ etc. als die neuen teufel identifiziert. und hexen sind sie noch dazu.

und: die ganze technik muss wohl bald auch noch mal auf den scheiterhaufen der menschlichen existenz.

klausens-kunstwerk-schizoalistik-der-totalueberwachung-24-6-2013

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