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klau|s|ens feiert die verfluchung von fukushima und diesen 2. jahrestag – www.klausens.com

klau|s|ens, er ist da! 11.3.2013!

herrlich, endlich ist der zweite jahrestag da. da war jener tsunami und dann diese AKW-katastrophe noch zusätzlich.

nur um diesen zweiten jahrestag herum werden wir halbwegs mal erfahren, was alles in etwa so in japan los ist.

ein herrlicher tag: 0,000001 % information von 0,1 % möglicher information werden wir bekommen. lang leben die medien! lang!

und die menschen in japan leiden.

was für tage! jahrestage! die aufregendsten tage des jahres!

aber morgen werden wir alles wieder vergessen!

morgen werden wir uns wieder dem alltag zuwenden. (ich liebe jahrestage! wenn es keine AKWs gäbe, man würde sie heute nur für solche jahrestage erfinden müssen!)

klausens-kunstwerk-fukushima-endlich-jahrestag-zwei-am-11-3-2013

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klau|s|ens verflucht fukushima und die jahrestage – www.klausens.com

klau|s|ens, nur noch zu den jahrestagen hören wir was.

dabei ist es erst jahrestag zwei.

aber die medien haben sich darauf eingestellt: sie berichten zu den jahrestagen.

dazwischen nichts!

nein, dazwischen ist alles um japan vergessen und ausgelöscht.

der unfall mit der kernkraft hat auch die medienberichterstattung ausgelöscht.

anfangs waren sie dauernd auf sendung. überall betraten journalisten und -innen die sperrgebiete. alles wurde gefilmt und befilmt.

die ersten tage des unglücks fast 24 stunden. immer korrespondenten aus dem sicheren tokyo, irgendwo, vielleicht aus der eigenen wohnung im hochhaus. journalisten aus tokyo, die aber nicht wussten, ob es da noch sicher war. (die wolke! wohin fliegt das zeug?)

ach ja: was wurden wir beschossen! informationen und halbinformationen jede sekunde. gefühlsberichte. statements. ängste.

und heute?

heute ist alles vergessen, aber an den jahrestagen wird es wieder etwas mal hochgekocht.

und dazwischen?

langweilige parteitage aus allen lagern. so ticken die medien.

wird die FDP denn ausgelassen? wegen fukushima? tagen die nicht langweilig und unwichtig genau dieses wochenende?

ich schau mal eben: nein. sie wollen auch diesmal LIVE vom FDP-parteitag berichten.

und fukushima?

kommt bestimmt auch. phoenix zeigt aber gerade: „Zukunft der Autoindustrie“.

das ist ja auch spannend.

sicher, es kommt zum millionsten mal der deutsche auto-schlechthin-professor, herr ferdinand dudenhöffer. von dem weiß ich über die jahre mehr als über den unfall von fukushima.

du musst ja auch nicht in japan wohnen.

eben: und ich fahre zudem ein auto. also: die medien sind schon schön. sie lehren uns, was wirklich ist oder in unseren köpfen wirklich vorhanden zu sein hat. die medien machen mich. sie erschaffen mich. sie prägen mich.

deshalb bloggst du selber ja auch immer nur noch zum jahrestag von fukushima.

genau deshalb, ich passe mich ganz den medien an. (und dazwischen werden in japan bestimmt nur noch partys gefeiert – total verstrahlte partys sind vielleicht lustiger als normale, weil man eh nichts mehr zu verlieren hat.)

klausens-kunstwerk-fukushima-jahrestag-zwei-9-3-2013

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Nachtrag zur Fukushima-Bewertung von KLAUSENS

klau|s|ens, was wolltest du noch sagen?

glaube niemandem.

wozu? wobei? wohin? wodurch?

wenn so etwas passiert wie in fukushima, dann lügen alle, zumindest die an den schalthebeln.

du meinst die an der regierung?

ja, und die vom AKW-konzern … und die präfekturen oder bürgermeister oder kreisräte oder wie immer es heißen mag.

warum tun sie das?

a) panik vermeiden. man will immer panik vermeiden. b) man will sich selber, seine projekte, die kernkraft … die geldgeber … alles das und alle diese … die will man nicht verlieren. alles soll bleiben, wie es ist. auch der profit natürlich. die technik insgesamt.

danke: ein neues zitat.

welches?

„alles soll bleiben, wie es ist, obwohl nichts mehr so ist, wie es war.“

ein klau|s|ens-zitat oder zweitklausens-zitat. aber was bringt all das?

das wissen, dass wir nicht alles wissen und dass wir nicht alles zu wissen bekommen.

wenn ein großer unfall ist oder ein krieg oder eine katastrophe, dann wird verheimlicht und gelogen, dass die balken biegen.

… dass die atomkerne fusionieren.

du brauchst immer nachrichten von unten. die nachrichten von oben können fast schon vollständig missachtet werden.

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Die Fukushima-Jahrestag-Berichteflut erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, sie überfluten uns mit berichten aus fukushima. sie bestrahlen uns mit filmchen aller art.

das volk leidet ein jahr, dauerhaft – aber in unserer medienwahrnehmung hat es (scheinbar) viele monate schön und nett dahingelebt.

die medien machen sich notizen: einjahrestag in fukushima.

dann berichten sie. dazwischen berichten sie nicht.

die menschen leiden aber doch. ein jahr. sie leiden und leiden. (denke nur an unsere gedichte, damals, 57 tage, tag für tag, bis der strom der informationen nach und nach abriss … und auch unsere gedichte dann ihren stoff verloren. http://www.klausens.com/klausens-und-die-AKW-KKW-Atomkatastrophe.htm )

jetzt aber sehen wir immer dasselbe.

wir sehen fukushima-stadt und, dass es dort strahlung gibt, obwohl so weit außerhalb der zone.

wir erleben andere städte, die näher dran sind, an den blöcken des AKW, und die haben weniger strahlung. die zone ist zu klein bemessen und der zonenradius ist willkür – der wind der teilchen auch.

dann wollen alle reporter in das absperrgebiet. zum jahrestag muss es einen regelrechten reporterstau im sperrgebiet gegeben haben.

das machen sie dann von norden, illegal hinein in das absperrgebiet.

wir erleben mehrfach den herrn suzuki, der sich in wallraff-manier illegal als arbeiter im AKW betätigt hatte.

seine versteckte kamera war in einer armbanduhr.

wir erleben den buddhisten, der auszieht, den menschen praktisch und vor ort zu helfen, die immer noch in bestimmten gebieten leben. teilweise allein inmitten von ruinen.

wir sehen, wie sie da und dort den boden abtragen. hilflos. es ist fast schon lächerlich.

wir sehen kinder, die nicht draußen spielen dürfen.

wir sehen das ganze journalistische programm. und: fast alle japaner haben mundschutz. und: immer ist da eine regierung, die verharmlost. eine TEPCO, die schlimme spiele spielt. menschen, die belogen werden. menschen, die ihren körper bei den arbeiten im rest-AKW an die verstrahlung verschleudern, teilweise nichtsahnend.

aber alle berichte doppelt und dreifach und mehrfach.

… bis uns das thema fukushima wieder zu den ohren und augen und mündern heraushängt.dann gibt es noch kritiker aus der elite selbst. ich erinnere an herrn sato, gouverneur von fukushima. die werden alle mundtot gemacht. keiner darf ausscheren.

… und wir selbst sind bei jedem bericht froh, nicht im schatten einer solchen havarie leben zu müssen.

dann wird das thema wieder vergessen. fukushima verschwindet wieder in der medienschublade.

die japaner werden wieder vergessen.

am zweiten jahrestag geht es dann 2013 erneut los.

und so geht es immer weiter. – es gibt aber auch noch den verfallsschub der jahrestage! die intensität der berichte wird abnehmen. jahr für jahr.

und die welt atmet wieder durch und nimmt neue AKWs in planung.

die welt „plant“ das unbeherrschbare.

das macht die welt so aufregend.

ohne meinen geigerzähler gehe ich nicht mehr aus dem haus.

was anderen das blutdruckmessgerät ist, ist der „neuen welt“ der geigerzähler.

wie schön wir das alles hinbekommen haben. die neue welt!

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Das Ende des festen Termins durch den Stau begrüßt KLAUSENS

klau|s|ens, ich habe nochmals über alles nachgedacht.

über den stau?

mehr über den termin.

du meinst: das ende des termins.

ja, wir schrieben ja gestern davon.

es ist das ende des termins, bedingt durch den stau, und der sieg des zeitfensters.

ja, es wäre so schön.

was?

das zeitfenster. ich würde sagen: „chef, ich komme zur arbeit zwischen 8.00 uhr und 12.00 uhr“ und der chef würde sagen: „schön, herr mitarbeiter, so soll es sein. und Ihre arbeit endet dann zwischen 16.00 uhr und 21.00 uhr“. es wäre eine so entspannte zeit.

eigentlich läuft alles darauf hinaus.

findest du?

der stau will es so.

aber die oper beginnt um 20.00 uhr, das rockkonzert auch, das fußballspiel um 15.30 uhr.

das sind die dinge, die die gesellschaft noch nicht im griff hat. die oper müsste zwischen 20.00 uhr und 22.00 uhr beginnen. im zeitfenster.

herrlich!

und wer zu spät kommt, muss nicht mehr draußenbleiben.

herrlich!

ja, herrlich!

und damit die musiker sich nicht über das zuspätkommen ärgern, …

… wird zwischen musikern und dem publikum eine geräuschfeste mauer gebaut. herrlich!

die welt wird anders werden.

erst zog der mensch aus und hatte keine zeit. dann kam die uhr. zudem die moderne. das auto! dann auch der termin.

und dann wurden es mehr menschen, mehr technik, mehr autos, mehr verkehr, mehr staus.

und dann hat der mensch gesagt: wir stecken jetzt immer im stau. wir können keine termine mehr halten. wir wollen auch den stress nicht mehr!

und dann hat man alle termine abgeschafft. und alle waren glücklich. die zahl der herzinfarkte ging rapide zurück.

einzig die bundesbahn musste sich noch an feste fahrzeiten halten, damit die tradition der festen uhrzeit sich über die jahrhunderte des 3. jahrtausends im volksgedächtnis erhalten kann. die bundesbahn wurde ein fahrendes museum der festen zeit.

die bundesbahn wurde also auch zum „mahnmal der sauber eingehaltenen zeit“. aber ansonsten sagte der könig der demokratie: „vernichtet nun alle uhren“.

und dann gab es keine termine mehr. und auch die zeitfenster wurden überflüssig.

man kam im „morgengrauen“ oder „bei sonnenuntergang“.

die menschen fanden zu ihren ursprüngen zurück. alle die jahre des „fortschritts“ waren nur eine unnötige zwischenstation gewesen, um dann doch wieder da zu landen, wo man einst begonnen hatte.

die zeit vor der erfindung der uhr und die zeit nach der erfindung der uhr nach der erfindung des staus war dann das gleiche: eine zeit ohne uhrzeit. die totale freiheit. glück aller orten!

und dafür hatte die menschheit jahrhunderte gebraucht: … um das paradies der keinzeit wieder zu haben …

… was sie als neanderthaler doch schon gehabt hatte.

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Zum Stau durch menschliches Versagen schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, da ist ja noch der stau, der kommt, weil die menschen schuld sind.

die menschen sind immer schuld, zweitklausens … denn sie haben ja das verkehrssystem erfunden.

manchmal kommen aber auch unwetter und solche dinge.

manchmal.

was ist denn oft?

oft ist zu viel verkehr. aber das wissen wir ja. das ist ja die tendenz. zu viel verkehr und dann noch mehr an „zu viel verkehr“.

aber, das ist nicht alles.

nein, denn es kommt zu ausfällen. typisch ist: der verkehr ist dicht und träge.

das fuchst die leute.

viele sind ungeduldig, viele sind nervös, viele sind einfach keine guten verkehrsteilnehmer. manche haben akute sorgen. manche sind noch müde. oder schon müde.

und dann?

dann fahren sie nah auf und noch näher auf. sie fahren immer nah und näher. sie drücken und pressen, als ginge es so schneller.

im stau?

auch da. aber noch vor dem stau. der stau entsteht ja erst gleich, weil einige die regeln überschreiten. für das EGO-prinzip, was immer auf der welt regiert.

und was passiert dann?

einer bremst. es gibt eine verzögerung. irgendetwas gibt es.

dann knallt es!

ja, ja, es kann knallen. das sind dann diese auffahrunfälle. und diese auffahrunfälle machen dann den stau, der in der luft lag.

wodurch?

zum beispiel durch zu viel an verkehr. wenn es dann noch eine baustelle gibt, und wenn es dann noch rush-hour ist, und wenn es dann noch ein bisschen regnet, dann ist es sowieso zu spät.

dann also ist es passiert.

ja, diese ungeduldigen fahrer und fahrerinnen haben das herbeibeschworen, was sie selber schon befürchteten. STAU STAU STAU!

durch dränglertum und unachtsamkeit.

genau das.

es gibt auch leute, die wechseln schon beim einfahren in die autobahn in die überholspur.

das sind die ganz schlimmen. sie sind besonders „schnell“ und „toll“ und „beherrschen ihr auto“, rufen dann durch eben dieses kamikaze-fahren die schlimmsten situationen hervor.

dann gibt es die, die spät einfädeln.

das haben wir auch. autobahnsysteme, die nicht bedenken, dass viele fahrer ihre umgebung kennen, fahrer, die wissen, dass man da einen schlange von hunderten metern hat, um abzubiegen. also fahren die weit, weit und nochmals weit, biegen dann aber plötzlich doch noch rechts in eine lücke zum abbiegen rein, stoßen da rein, erschrecken alle, haben sich aber vorher die schlange erspart.

und die leute dahinter?

auf beiden spuren gibt es durcheinander. auf der abbiegespur, und auch auf der „normalen“ geradeausfahrspur, denn da blockieren abbiegende autofahrer, die nicht abbiegen, sondern wissen, ich stoße spät rechts hinein, die ganze spur. lebensgefährliche situationen entstehen.

und wieder entstehen auch unfälle.

wieder haben wir unfälle und dann erst recht die staus, die wir nicht haben wollen. STAUS STAUS STAUS!

viele böse und ungeduldige fahrer machen also das system zusätzlich kaputt, was wir als „verkehr“ bezeichnen.

so ist es.

die müsste man alle vom verkehr ausschließen.

eigentlich ja, denn sie machen staus. absichtlich. bösartig. egoistisch.

oder man müsste diese erwischen oder schulen.

eigentlich ja. zwangsschulungen riechen aber nach diktatur. und: wird man je die menschen ändern können? (außerdem brauchst du viele polizisten, die erst durch viele beweisfotos die bösen fahrer ermitteln.)

der verkehr als idee muss aber diese bösen menschen, die staus machen, durch aggression, durch auffahren, durch riskantes verhalten etc. beachten.

ja, wir müssen alles und jedes beachten. und je komplexer die welt, desto unmöglicher wird das. daran leidet der moderne mensch.

woran?

an der unmöglichkeit des lebens im guten …  aber der dennoch wahren möglichkeit für andauernd staus. es ist zum verzweifeln.

dann zieh doch nach djakarta: dann weißt du mal, was staus sind.

ich denke, dass unsere autobahnen hier und der verkehr in djakarta sich schon fast angeglichen haben. die ganze welt erstickt im stau, den sie selber hervorruft. die menschen machen sich immer alles selber kaputt.

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Dankbar sieht KLAUSENS die Unfälle bei Schnee und Eis

klau|s|ens, schnee und eis wollen uns nicht verlassen.

ach ja, es schneit und schmilzt und vereist … immer so weiter.

ich hörte heute morgen im radio, es seien wieder 900 unfälle passiert, nur in NRW.

das ist aber stattlich.

das ist die bilanz eines tages vielleicht.

dann ist es doch toll!

du freust dich über unfälle?

ich meine: wenn es nur blechschäden sind …

blechschäden sind nicht so schlimm?

blechschäden sind doch herrlich!

wieso denn nur?

weil blechschäden doch bedeuten, dass die autos kaputt sind.

ja, und dann?

dann müssen diese repariert werden … oder auch: neu gekauft werden.

und dann?

dann kurbelt das wieder unsere wirtschaft an.

dann ist der schnee also toll? das eis auch? und die glätte sowieso?

ja, denn alle kurbeln unsere wirtschaft an.

dann wäre ja glatteis dieser tage die fortsetzung der abwrackprämie!

eben, aber anders: es gibt keine rabatte – und die politik brauchte für diese abwrackprämie nichts zu bezahlen.

dann müssten wir also dankbar sein?

sofern es keine personenschäden gibt … ja!!!

wir müssten und also bei „mutter glaciensis“ oder so bedanken?

gewiss: wir bräuchten eigentlich eine heilige (zudem vorher selige) desselben namens.

mensch, wie einfach man doch eine wirtschaft wieder sanieren kann.

ja, ich finde auch, dass „wetter“ ins kabinett müsste.

meinst du jetzt diesen „kardinal wetter“ von einst?

nein, ich meine die weiteren schneefälle, die wir auch heute wieder zu erwarten haben. alle schneefälle müssen dringend ins kabinett.

und du solltest bundeswetterpräsident werden … um dann direkt nach deiner wahl als lobbyist in die automobilindustrie zu wechseln!

wie schön doch der winter sein könnte!

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Vom Kölner U-Bahn-Sturz schreibt KLAUSENS

oh, klau|s|ens, 2 menschen werden noch vermisst. sie suchen nach ihnen.

ich weiß, es ist bitter. es hätten ja viele menschen mehr noch sein können, wenn man nicht noch rechtzeitig die 3 gebäude verlassen hätte.

du ärgerst dich?

alles spricht gegen köln.

wieso?

in dieser stadt läuft so vieles so mies, dass man nicht weiß, wie es immer wieder dazu kommen kann. klüngel und korruption und dann diese immer neu gespielte „ahnungslosigkeit“. alles zusammen macht einen nur wütend.

drei häuser stürzen in die u-bahn.

das muss man sich mal überlegen: sie bauen eine u-bahn, und immer wieder passieren diese dinge.

außerdem kostet die u-bahn 1 milliarde statt 600 millionen, wie geplant.

das ist doch immer so: die summen werden extra kleingeschrieben, um die projekte durchzubringen. hernach steigen dann die kosten. in köln sehr beliebt.

worüber ärgerst du dich?

über alles. ganz besonders bitter ist ja, dass vorher schon leute gewarnt haben, und dass es risse im haus gab. die menschen handeln wie die tiere, immer in ihren begrenzten berahmungen und rastern.

und die schätze!

ach ja: da wollen wir gar nich dran denken. älteste stadturkunden, handschriften von albertus magnus, diverse nachlässe, darunter der von heinrich böll. alles unter schutt und asche. das gedächtnis der stadt von anbeginn.

vielleicht können sie ja was retten, wie in weimar.

in weimar in der anna-amalia-bibliothek war es feuer, hier aber ist es gewicht, steingewicht von tonnen. außerdem: wie sieht es denn mit dem wasser aus? vielleicht wird es auch noch regnen. dann sind alle dokumente, die man eventuell noch retten könnte, auch noch nass. es ist schlicht grauenvoll!

die menschen sind arm, geistig sowieso.

zweitklausens, wem erzählst du das?

eigentlich gibt es nur eine positive sache an allem schrecken.

welche?

… dass wir unseren nachlass als grauenvolle schriftsteller und ächtungswerte hochkünstler allen zusammensturzes noch nicht an das stadtarchiv der stadt köln vermacht haben.

dein neuestes kunstwerk auch nicht? dieses werk namens „der kölner u-bahn-sturz“?

wir könnten es demnächst in diese böse schlimme sturzgrube werfen. – eine feine idee des protestes und der protestkunst.

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Zu den (Un)Wahrheiten und dem Auto im Kirchendach äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, dein vorschlag steht im raum der welt aller zeit.

mein vorschlag steckt im dach, im kirchendach von limbach-oberfrohna … und geht (fliegt?) nun eigene wege.

was hat die presse aus dir gemacht?

die presse hat vieles aus mir gemacht – es ist sehr lehrreich.

also, nenne es uns!

erst einmal drucke ich den artikel der „chemnitzer morgenpost“ ab:

„Bonner Aktionskünstler fordert Denkmal für den Bruchpiloten nach dem Auto-Flug ins Kirchendach

Von Norbert Fleischer

LIMBACH-OBERFROHNA – Der Stunt von Bruchpilot David E. (23, Morgenpost berichtete): Jetzt inspiriert er sogar schon die deutsche Kunstszene. Der Bonner Publizist Klaus Klausens (50) will dem Hobbyfußballer ein Denkmal setzen, am liebsten den geschrotteten Octavia wieder ins Kirchendach hieven.

Und zwar nach dem Vorbild des Kölner Künstlers H. A. Schult – der hatte in den 1990er-Jahren Autos mit goldenen Flügeln versehen und auf Häuserdächern installiert. Klausens, der sich „irdischer Künstler himmlischer Ereignisse“ nennt, schwebt eine ähnliche Installation für die Kirche vor: „Auf die kaputte Stelle des Daches sollte man Plexiglas setzen, aus dem das Auto herausragt. Das wäre großartig.“

Nicht nur rein künstlerisch sei die Umsetzung ein großer Wurf, sondern auch für die lokale Wirtschaft. „Niemand würde sich entgehen lassen, diese Besonderheit im Dach zu besichtigen“, ist sich Klausens sicher. Und legt nach: „Eine bessere Attraktion für Touristen einerseits und Gläubige andererseits gibt es gar nicht.“

Selbst zum Ziel von Pilgern könne das Kunstwerk werden. Schließlich grenze es ja an ein Wunder, dass David nach seinem irren Flug noch lebe – indem er die Kirchenmauer nur um Zentimeter verfehlt hatte. Klausens: „Vielleicht wird der Ort sogar eine Wallfahrtsstätte.“ Um das kühne Vorhaben in die Tat umzusetzen, wandte sich der Künstler jetzt auch an die Kirche, wartet gespannt auf Antwort.

Auf Antworten warten auch die Ermittler. Noch immer ist unklar, ob David Selbstmord begehen wollte, betrunken war. Obwohl er bereits beim Pfarrer gebeichtet hat, war eine polizeiliche Vernehmung bislang nicht möglich.“ – siehe dazu auch: http://www.klausens.com/pressestimmen.ht…

und dann?

dann erinnere ich an den urtext meiner mail, die ich absandte: http://www.klausens.com/klausens-kuenstlerbriefe.htm und den blog(g)-eintrag dazu. http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=…

und weiter?

also: 1) ich wohne in königswinter, und nicht in bonn.

na und? so kleinlich?

2) „aktionskünstler“ ist nicht meine selbstbezeichnung, sie weckt ja ganz andere vorstellungen über das, was ich tatwirklich betreibe.

man hat dich nun dazu gemacht. so ist die welt. sie kapiert eben nicht, dass du „weltkünstler“ bist, weil sie einfache begriffe braucht, diese welt – noch etwas?

3) ich wollte keine aktion „nach dem vorbild von dem kölner künstler“ (es ist H.A.Schult). ganz anders! ich hob den gegensatz zur aktion von schult hervor. denn ich schrieb ja: „weil es alles hoch symbolisch ist: das auto, die kirche, der himmel, das überleben. viele fragen der zeit sind in einem reell-echt-‚kunstwerk‘ der realen realität erfasst. dazu müssen/mussten andere künstler, wie der kölner H.A.SCHULT dereinst, künstlich und absichtsvoll autos mit flügeln auf die dächer von köln stellen. “ (siehe dazu meinen blog(g)-eintrag vom 27.1.2008, z.b. hier!)

und weiter?

4) es wird der eindruck erweckt, ich wollte das vorhaben erstens selber und zweitens direkt und drittens unmittelbar umsetzen, wozu ich mich auch schon an die kirche wandte. – aber es war ja nur ein vorschlag von mir, eine idee, ein denkansatz, eine bewegung … in die gedanken aller welt. ein impuls. ein aufstand. ein schrei. eine hervorrufung.

ja, und der impuls-ruf-ansatz hat eben so gewirkt, als sei alles schon wie eine konkrete aktion … und als würdest du morgen a la christo anreisen, dort in limbach-oberfrohna, und dann … tja, so funktioniert doch kunst: ideen erobern die welt. – was noch?

dann kam ja noch gestern die epd-meldung, die wiederum einen schritt weiter bedeutete: „Den Plänen des Aktionskünstlers erteilte Stadtkirchenpfarrer Johannes Schubert jedoch eine klare Absage. Es dürfe nicht vergessen werden, dass der schwer verletzte Autofahrer einen ’schrecklichen Unfall‘ erlitten hat.“

epd? evangelischer pressedienst?

ja, ja, die riefen den pfarrer an. aber ich hatte doch ausdrücklich geschrieben: “ Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass der betroffene Fahrer bald ganz und gar gesundet, sodass man gar vom ‚Wunder von Limbach-Oberfrohna‘ spricht, was der Berühmtheit des Autos und der Stadt natürlich noch weiterhelfen würde.‘ – denn ich wollte nicht auf kosten des armen mannes eine installation machen. sondern zu seiner gesundung! in der EPD-meldung erscheint dem leser aber alles ganz anders.

verdrehte welt – und dann?

dann kontaktierten mich andere medien (über den verlag, in dem ich publizierte) wegen dem bericht des EPD. die wollten quasi wissen, wann’s denn losgeht. so hatte sich schon alles verselbständigt!

interessant!

ja, ich finde es auch interessant. die wahrheit ist immer auch eine unwahrheit, und ist sie es nicht, wird sie dazu gemacht. „falls wahr wirklich wahr ist, war alles unwahre auch immer wahr.“

… womit sich dein künstlerischer ansatz ja bewahrheitet.

und der wäre?

„nichts ist, wie es ist!“ – so lautet doch eines deiner weltdachbewegenden kirchenautozitate.

ist das so? – da fällt mir spontan ein gedicht ein:

MEDIALE FORSCHUNG

Alles was
Wir sagen
Und schreiben
Ist wahr

Scheinlich!!!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klaus Klausens oder als Bernd Klausens oder als Willi Klausens, 29.1.2009, Donnerstag, Königswinter-Oberdollendorf

schön. auch doppeldeutig. man könnte nämlich das wort „scheinlich“ auch noch auf banknoten beziehen, um das (auch inhaltlich und wahrheitlich) „bestechliche“ mancher medien zu erfassen.

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Das Auto im Kirchendach möchte KLAUSENS lassen

klau|s|ens, da war doch dieses auto bei chemnitz … das da in kirche gerast ist.

es war in limbach-oberfrohna bei chemnitz – und das auto ist in das dach (!!!) der sogenannten „stadtkirche“ (evangelisch) gerast.

gerast?

vielleicht eher geflogen. es muss wie auf einer rampe in die luft geschossen sein.

und nun?

nun ist das auto wieder aus dem dach raus, der fahrer lebt, ist allerdings verletzt.

wieso ist das auto da raus?

das machen die immer: in deutschland. alles zack, zack, zack.

du möchtest das nicht?

in diesem fall denke ich, das auto sollte im dach bleiben bzw. wieder ins dach zurückkommen.

warum?

weil es alles hoch symbolisch ist: das auto, die kirche, der himmel, das überleben. viele fragen der zeit sind in einem reell-echt-„kunstwerk“ der realen realität erfasst. dazu müssen/mussten andere künstler, wie der kölner H.A.SCHULT dereinst, künstlich und absichtsvoll autos mit flügeln auf die dächer von köln stellen.

und hier?

hier ist das auto schon per se da – und nichts ist inszeniert, es sei denn von gott.

und nun?

nun sollen sie das auto genau da lassen (bzw. wieder hinstecken), wo es war, das ganze mit glas einfassen und zum festen bestandteil der kirche machen.

das ist dein vorschlag?

ja, und den habe ich gestern auch an die kirche in limbach-oberfrohna geschickt. auch an den bürgermeister. zudem an presse, radio, fernsehen in und um chemnitz.

und jetzt?

jetzt „steckt“ dieser klausensische vorschlag in der welt, so wie das auto im kirchendach:

„Sehr geehrte Damen und Herren XXXYYY,

der kuriose und seltsame Unfall, bei dem ein Auto nach oben (wie auf einer Rampe) durch die Luft in das Kirchendach (Stadtkirche) von Limbach-Oberfrohna fuhr, ist zumindest insofern glimpflich abgelaufen, als der Verletzte wohl außer Lebensgefahr ist.

Ich denke, Sie täten gut daran, wenn Sie das Auto im Dach ließen, für immer.

Sie könnten eine Plexiglas- oder Echtglaskonstruktion ersinnen, die über das Dach an der kaputten Stelle aufgesetzt wird, und zudem das Auto entsprechend zum Inneren abisolieren. Das wäre großartig: ein Auto im Dach, und zudem authentisch an der Stelle, an der es ins Dach gelangte.

Niemals mehr werden Sie eine bessere Gelegenheit haben, eine Attraktion für Touristen einerseits und Gläubige andererseits zu bekommen. Niemand wird sich entgehen lassen, in der Nähe von Chemnitz diese Besonderheit im Dach zu sehen.

Also: Lassen Sie das Auto unbedingt im Dach – und die Existenz Ihrer Stadt wird auf Jahrzehnte gesichert sein. Vielleicht wird es sogar eine Wallfahrtsstätte.

Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass der betroffene Fahrer bald ganz und gar gesundet, sodass man gar vom „Wunder von Limbach-Oberfrohna“ spricht, was der Berühmtheit des Autos und der Stadt natürlich noch weiterhelfen würde.

Herzlich, Klaus Klausens, irdischer Künstler himmlischer Ereignisse“

wann hast du denn die mails geschrieben?

gestern noch, wieso?

typisch deutsch: direkt zack, zack, zack!

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