Schlagwort-Archive: urheberrecht

Weiter über das Urheberrecht schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast gestern über das urheberrecht geschrieben. und heute auch. warum?

ich hoffe, dass anonymous mich hackt. (also uns, zweitklausens!)

das hoffst du?

in einer freien welt wird jeder sofort gehackt. ist das nicht herrlich?!

das soll herrlich sein?

anonymous hat alle adressen gehackt von denen, die bei „wir sind die urheber“ unterschrieben haben, las ich. man hat die adressen dann auf einem fileserver aller welt zur verfügung gestellt.

das macht man sonst mit bösen.

anonymous hat nun schriftsteller/-innen und autor/-innen und künstler/-innen als (das?) „böse“ entdeckt.

aber dann ist vielleicht „anonymous“ böse.

anonymous ist anonym, bis jemand die daten von den anonymen anonymous-leuten ins netz stellt. alles wird ja nun irgendwann (oder sehr bald) einmal öffentlich.

holla! wir werden alle daten und alles wissen von jedem und jeder öffentlich stellen: das ist die neue welt!

links und rechts gibt es nicht mehr.

nein: es gibt nur noch daten, dazu die tatsache, wer die daten hat – dazu das faktum, wer wann und wie breit diese tatsachen „streut“.

das erinnert mich an diese WIKILEAKS-geschichte.

ja, alles wird veröffentlicht. es gibt kein hirn. kein gewissen. nur die manie des veröffentlichens.

die würden auch die namen aller dissidenten in china veröffentlichen.

ja, sofort. das würden die! – alle daten müssen (nach deren wahn) sofort veröffentlicht werden. und man muss sie sofort bekommen. (dabei werden ununterbochen menschen „ans messer“ geliefert, ohne jedes pardon!)

das ist doch keine politik!

doch: es ist die politik des wahnsinns.

und dafür verteidigst du dein urheberrecht. das ist doch lächerlich: die gefahren sind doch viel größer. anonymous und wikileaks und piratenpartei und wie sie alle heißen: die sind doch gefährlicher, als es jedes andere werk auf der welt sein kann.

aber wir sind die urheber. (zum beispiel dieses blogs.)

was kannst du dir dafür kaufen?

nichts!

dann gib dein recht schnell ab, bevor man dich öffentlich an den pranger stellt, wie es anonymous vorhat.

aber das soll mein eintrag doch bezwecken.

inwiefern?

ich möchte als autor überleben, unsterblich werden, wo ich zugleich als mensch in dieser welt nicht mehr leben kann.

warum?

weil anonymous alle autoren quasi „töten“ will, durch ewige öffentlichkeit.

ich blicke jetzt durch diese logik nicht mehr durch.

weil du noch nichts von allem verstanden hast. weil du ein spießer bist, klau|s|ens.

dann werde ich also als spießer von anonymous aller welt vorgeführt?

ja, das wirst du. du armer mensch! du nichtsling!

also folgender rat: verschwinde lieber. verschwinde aus dem netz. verschwinde aus der publizität. sie werden dich niedermachen!

und nimm dein urheberrecht als klopapier mit in den untergrund.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Werbeanzeigen

Den Aufruf der Autorinnen und Autoren zum Urheberrecht druckt KLAUSENS

klau|s|ens, wir sind gegen die pirateske welt! wir sind gegen die piratöse welt!

aber ja doch!

man will uns bestehlen!

aber so geht es nicht!

alle tun so, als wären künstler reich!

dabei sind die meisten arm, bitterarm.

auch die künstlerinnen.

auch autoren und autorinnen, und die musiker … und wen haben wir alles noch?!

die sind doch bitterarm.

aber auch reich!

ja, reich an phantasie, aber ansonsten eher arm.

dieter bohlen?

gilt er als künstler?

auf jeden fall ist die masse arm an geld, aber reich an hirn.

reich an schaffenskraft – aber nun will man uns endgültig den todestoß versetzen.

man will uns vom „nichts“ noch etwas klauen. das fordern die piraten.

so geht es doch nicht!

nein, so geht es nicht!

dann kann ich mir ja auch schnell mal im supermarkt alles holen, was ich brauche, ohne zu bezahlen.

so geht es doch nicht!

das geschieht doch! bisweilen! wenn die massen anfangen zu plündern: dann ist kurzzeitig alles kostenlos.

piraten plündern ja auch!

nimm die piraten an der küste von somalia.

vielleicht aber befreien sie nur das volk und enteignen das kapital, diese piraten. es lebe die freiheit!

also: nicht „enteignet springer!“, sondern: „enteignet die autoren!“, denn diese sind reich und kapitalistisch und widerwärtig!

so denken wohl einige, so denken sie. diese piraten sind unberechenbar!

wenn sie überhaupt denken!

aber wir sind bitterarm! (und werden es so oder so bleiben.)

http://www.wir-sind-die-urheber.de

„Wir sind die Urheber!
Gegen den Diebstahl geistigen Eigentums


Mit Sorge und Unverständnis verfolgen wir als Autoren und Künstler die öffentlichen Angriffe gegen das Urheberrecht. Das Urheberrecht ist eine historische Errungenschaft bürgerlicher Freiheit gegen feudale Abhängigkeit, und es garantiert die materielle Basis für individuelles geistiges Schaffen.

Der in diesem Zusammenhang behauptete Interessengegensatz zwischen Urhebern und „Verwertern“ entwirft ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität.
In einer arbeitsteiligen Gesellschaft geben Künstler die Vermarktung ihrer Werke in die Hände von Verlagen, Galerien, Produzenten oder Verwertungsgesellschaften, wenn diese ihre Interessen bestmöglich vertreten und verteidigen. Die neuen Realitäten der Digitalisierung und des Internets sind kein Grund, den profanen Diebstahl geistigen Eigentums zu rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern.
Im Gegenteil: Es gilt, den Schutz des Urheberrechts zu stärken und den heutigen Bedingungen des schnellen und massenhaften Zugangs zu den Produkten geistiger Arbeit anzupassen.

Das Urheberrecht ermöglicht, dass wir Künstler und Autoren von unserer Arbeit leben können und schützt uns alle, auch vor global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt. Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben kann keinen Diebstahl rechtfertigen und ist keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.“

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Die „Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums“ bei ver.di bzw. beim VS unterschreibt KLAUSENS

klau|s|ens, gestern hast du noch geklagt, was du alles unt

copy, kopie, abschreiben, axolotl-roadkill, christa-wolf, copyright, erklaerung, guenter-grass, helene-hegemann, klausens, kopieren, leipzig, leipziger, maerz-2010, urheberrecht, Claire-Bayer, Hans-Peter-Bleuel, Horst-Bosetzky, Anna-Duennebier, Uwe-Friesel, Guenter-Kunert, Dieter-Lattmann, Sybille-Lewitscharoff, Juergen-Lodemann, Erich-Loest, Regine-Moebius, Gerlinde-Schermer-Rauwolf, Hinrich-Schmidt-Henkel, Friedrich-Schorlemmer, Christa-Schuenke, Imre-Toeroek,

erzeichnen müsstest, für eine vermeintlich bessere welt … und jetzt hast du aber doch zeit gefunden, für diese leipziger erklärung.

das tat ich schon vor ein paar tagen: die „leipziger erklärung“ unterschreiben.

na und?

manche sachen sind eben wichtig.

das urheberrecht?

ja, aber auch irgendwie nein. (versteh‘ mich nicht falsch!)

wieso nein?

weil alle gedanken sich gegenseitig befruchten. alles denken ist die copy der copy der copy, davon wieder ausschnitte, dann puzzle, und wiederum neueinfügungen, neuverknüpfungen, usw. usf. – das ist der lauf der dinge. mensch zu mensch zu mensch, hirn zu hirn zu hirn, geist zu geist zu geist, und dass jetzt hyperglobal und ultraschnell.

alles denken ist nicht „ego“?

niemals: das ego schwebt in einem raum der communitas, und beides ist in einem prozess des gebens und nehmens verbunden. das ego des künstlers ist eben in der lage, diese strömungen besonders aktiv und darstellend aufzunehmen. das ist der kern. auch schriftsteller und musiker und filmemacher … und schauspieler … und wie sie alle heißen. sie bringen das eher besser nach vorn, was anderen leuten vielleicht genauso im kopf herumgeistert, oder aber ähnlich.

und das alles geht nur mit kopieren?

das kopieren und klauen der gedanken ist unvermeidlich: wenn du hundert mal eine margarine-werbung gesehen hast, wirst du automatisch bilder dieser werbung mit dir und deinem leben und deiner kunst herumtragen.

dann ist also alles an der kunst lug und betrug?

nein, denn nicht alle menschen bringen das auch in einer künstlerischen form hervor, die anspricht. diese besonderheit des künstlers ist seine „leistung“. er formt, das was er (er)lebt, besonders aus. nicht mehr, nicht weniger. und der künstler lebt von den einflüssen, denen er sich aussetzt oder denen er ausgesetzt ist.

dann kann man das urheberrecht doch aufheben. lasst alle diese mädchen wie die hegemann doch weiter diese plagiatsromane mit axolotl und co. dahinschreiben!

das ist nun das andere problem: sobald ich die grenzen ganz und gar aufhebe, entwerte ich das „ich“ noch mehr, als es schon entwertet ist, durch die moderne. deshalb brauche ich schutzwälle, bis dann (sehr bald?) die sturmflut doch noch alles überschwemmt.

du kämpfst also um das „ich“ von autoren/-innen, künstlern/-innen, musiker-/innen und allen diesen leuten? zugleich siehst du das unmögliche?

in gewisser weise ja: es ist der schrei, dass man nicht alles über bord werfen darf, weil sich dann alles noch schneller auflöst. ein hilfeschrei ist diese „leipziger erklärung“.

aber?

es löst sich alles schneller auf: nie waren die möglichkeiten des kopierens und übernehmens und vermischens so gut wie heute. ich erinnere nur an den aktuellen prozess gegen bushido, der in gleich mehreren fällen wohl nachweislich von einer französischen band geklaut hat.

ist klauen denn nicht gleich klauen?

wenn ich künstlerisch etwas nehme, um es zu verfremden, um es neu zu verarbeiten, um dann daraus etwas wirklich neues zu machen, ist es etwas anderes, als … wenn ich etwas 1 zu 1 von einer anderen person stehlend übernehme, weil die welt hernach denken soll, es sei von mir.

das mit dem urheberrecht ist also sehr komplex?

überaus. wie sollte john heartfield seine berühmten collagen gemacht haben, aus zeitungen, wenn er nicht das material anderer übernommen hätte?! bei einfachen papier-collagen fangen die probleme des urheberrechts doch schon an.

und dennoch hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben?

ja, denn ich muss ja auch mich und meine (auch finanzielle) existenz schützen. einerseits sage ich „KLAU SENSE!“ (mein also auch dein name lautet ja: klau|s|ens alias klausens alias zweitklausens alias noch x andere variationen), andererseits aber sage ich aber nicht: klaut künstlerische werke! denn: das eine ist nicht das andere.

du weißt aber, dass alles wissen kreist und kreist und kreist (und kreißt mit „ß“!) — so auch die kreativität.

eben: und mit den neuen medien kreist und kreißt ja noch mehr. radio und fernsehen waren ja ein scherz gegen das internet samt der mobilen geräte. alle gedanken gehen blitzschnell über die gesamte welt hinweg. unser beitrag hier wird auch in kurzfom per TWITTER erscheinen. das geht RUCK ZUCK, BUMM BOMM.

dann hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben, als konservativer, bist aber zugleich ein neuerer?

genau: zwischen diesen beiden bewegungen bin ich hin und hergerissen. zwischen der wahrhaftigkeit und der ehrlichkeit. denn: klauen ist ja unvermeidlich! gedanken, wissen, ideen: sie schwirren durch die welt. und so soll es auch sein! – aber wenn alles samt kompletter texte geklaut werden DARF, und das auch GUT IST, und man es nicht einmal vermerkt, dann löst sich jedes künstlerische ICH auf, und der künstler kann nicht mehr leben. (auch finanziell nicht.) man müsste dann also ganz neu denken. ich rufe trotz meines (konservativen) unterzeichens also dazu auf, alles mal ganz neu und revolutionär zu denken.

wer hat denn nun die leipziger erklärung unterzeichnet?

also auf der homepage-seite von VER.DI, genauer dem verband deutscher schriftsteller (VS) in VER.DI, gab es bis heute (soeben) diese nun folgenden eintragungen und unterzeichner: 351 stück – wohl zusätzlich zu den erstunterzeichnern.

„Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums
Schriftstellerinnen und Schriftsteller
fordern uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts

Leipzig, 15. März 2010: Wenn ein Plagiat als preiswürdig erachtet wird, wenn geistiger Diebstahl und Verfälschungen als Kunst hingenommen werden, demonstriert diese Einstellung eine fahrlässige Akzeptanz von Rechtsverstößen im etablierten Literaturbetrieb.

Jedes literarische Werk ist ein originäres Kunstwerk. Das gilt für alle Arten von Techniken der Texterstellung, auch für literarische Collagen. Die Möglichkeiten neuer Medien, auch die des Internets, ändern nichts an der Tatsache, dass der Schutz geistigen Eigentums, die Wahrung der Rechte von Urheberinnen und Urhebern, nach wie vor uneingeschränkt Geltung und Priorität genießen.

Künstlerische Kreativität kann langfristig in einer Gesellschaft nur gedeihen, wenn Übersetzerinnen, Schriftsteller, wenn alle künstlerischen Wortschöpfer sich grundsätzlich und gänzlich darauf verlassen können, dass ihr Urheberrecht an ihren Werken geachtet wird.

Missachtung, Aushöhlung und sträfliche Verletzung des Urheberrechts führt zur Entwertung, Aufgabe und schließlich zum Verlust jedweder eigenständigen intellektuellen und künstlerischen Leistung.

Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen. Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen »Kunstverständnisses«. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.

Der Verband deutscher Schriftsteller fordert alle Beteiligten im Literaturbetrieb – insbesondere Verlage, Lektoren, Literaturkritiker, Juroren – auf, geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen.

Nur so schützen wir den Wert der Wortkunst und die künstlerische Freiheit aller Autorinnen und Autoren.“

Erstunterzeichnerinnen
Erstunterzeichner

Claire Bayer
Hans Peter Bleuel
Horst Bosetzky
Anna Dünnebier
Uwe Friesel
Günter Grass
Günter Kunert
Dieter Lattmann
Sybille Lewitscharoff
Jürgen Lodemann
Erich Loest
Regine Möbius
Gerlinde Schermer-Rauwolf
Hinrich Schmidt-Henkel
Friedrich Schorlemmer
Christa Schuenke
Imre Török
Christa Wolf

Weitere 351 Unterzeichnerinnen/Unterzeichner …

… aus Deutschland, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA:

Jörg Aberger, Barbara Ahrens, Susanne Alge, Barbara Arndt, Sabina Altermatt, Thekla Altmann, Andrea Alvermann, Jutta Arzdorf, Vougar Aslanov, Mischa Bach, Andrea Bakovic, Tilo Ballien, Burkhard Baltzer, Evelyn Barenbrügge, Eva Baronsky, Andrea Bartel, Kaya Batz, Petra A. Bauer, Beate Baum, Margot S. Baumann, Günter Baumer, Elisabeth Baumhöfer, Stephan R. Bellem, Klaus Behringer, Katryn Berlinger, Sandra Beyer, Burkhard P. Bierschenck, Raoul Biltgen, Fiolka Birgit, Steffen Birnbaum, Verena Blecher, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Ariane Blessing, Ulrike Bliefert, Susanne Bloos, Hans-Ulrich Brandt, Gabriele Brang, Jörg Braunsdorf, Charlotte Brinkmann, Dr. Petra Busch, Miriam Buschatz, Oliver Buslau, Monika Buttler, Yvonne Orrego Cárdenas, Anne Chaplet, Manfred Chobot, F. M. Christians, Dietmar Damwerth, Giuseppe de Siati, Volker W. Degener, Antje Dertinger, Monika Detering, Michaela Didyk, Christiane Dieckerhoff, Petra Dohle, Hans-Jörg Dost, Dr. Barbara Draxler, Erwin Draxler, Klaus Ebner, Ann Eckert, Ann Eckert, Angela Egli, Jan Eik, Elisabeth Eril, Tomas Escher, Angela Eßer, Daniel Eßer, Birgit Fabich, Sabine Faltmann, Wolfgang Fehse, Anja Feldhorst, Michael Fischer, Elke Fleing, Gabriele Flessenkemper, Romy Fölck, Ekkes Frank, Margarete Franz, Dr. Jörg Friedrich, Anja Frisch, Ulrich Frohriep, Ruth Fruchtman, Lucas Fuhr, Rebecca Gablé, Petra Gabriel, Anne Gallinat, Petra Ganglbauer, Sigrid Gauch, Ines Geipel, Heike Gellert, Indes Gerstmann, Silvia Gillardon, Susanne Giristmann, Brigitte Glaser, Annegret Glock, Alexander Goeb, Peter H. Gogolin, Christian Gomille, Franziska Götsch, Andreas Götz, Jan Groh, Ester Grund, Nora Günther, Gabriele Haas-Rupp, Gisbert Haefs, Thomas J. Hauck, Lutz O. Heinrich, Stefan Helbig, Sonja Helm, Manfred Helmecke, Monika Helmecke, Barbara Henkel, Bettina Hennig, Peter Henri, Fran Henz, Jutta Herrmann, Gabriele Hesse, Sandra Hesse, Tobias Hierl, Almuth Heuner, Martin Höfer, Michael Höfler, Sabine Höhn, Hannes Hofbauer, Nikki G. House, Adi Hübel, Sigrid Hunold-Reime, Dorothea Iser, Andreas Izquierdo, Astrid Ann Jabusch, Jürgen Jankofsky, Micaela Jary, Nils Jensen, Constanze John, Michael Jordan, Christoph Jung, Reinhard Junge, Wolf Käfer, Iris Kammerer, Andrea Karimé, Dr. Eva Karnofsky, Thomas Kastura, Sabine Kebir, Ruth Keen, Jürgen Kehrer, Simone Keil, Stefanie Kemper, Donata Kinzelbach, Hannes Kirmse, Tobias Kiwitt, Thomas Klaus, Klaus Klausens, Stefanie Klawitter, Katrin Kleemann, Klarissa Klein, Dr. Anette Kleszcz-Wagner, Sabine Klewe, Gisa Klönne, Peter Klusen, Maria Knissel, Daniela Knor, Regine Kölpin, Johann-Günther König, Johanna König, Roman Konzack, Anja Kootz, Anne-Kathrin Koppetsch, Hermann-Anders Korte, Claudia Kramatschek, Ralf Kramp, Peter J. Kraus, Angela Kreuz, Manfred Kriegel, Jeanine Krock, Alexander Kröger, Barbara Krohn, Erika Kronabitter, Julia Krumme, Ulrike A. Kucera, Christoph Kuhn, Gunnar Kunz, Ulrich L., Ludwig Laher, April Elizabeth Lamm, Ralf G. Landmesser, Siegfried Langer, Gundula Lasch, Mara Laue, Ulla Lessmann, Alf Leue, Fritz Leverenz, Tom Liehr, Mila Lippke, Eva Lirot, Monika Littau, Sandra Lüpkes, Heinz Lunzer, Eva Maaser, Matthias Mala, Wolfram Männel, Christian Noel Marin, Mike Markart, Gabriele Matzantke, Martin Meißner, Andreas Menzel, Detlef Michelers, Edda Minck, Anna Mitgutsch, Uli Moll, Julia Möbius, G. Mohr, Peter Mosler, Ingeborg Mues, Hilke Müller, Roland Müller, Hans Müncheberg, Olav Münzberg, Sabina Naber, Norbert Niemann, Heinrich-Stefan Noelke, Regina Nössler, Gisela Notz, Gregor Nowak, Sibylle Nowak, Doris Nußbaumer, Karina Odenthal, Bärbel Oftring, Birgit Ohlsen, Dr. Thomas Orthmann, Irmgard Maria Ostermann, Ronya Othmann, Mirko Perschke, Barbara Peters, Annette Petersen, Alexander Pfeiffer, Dietger Pforte, Karin Pickl, Evelyn Pilz-Günther, Jonas Plöttner, Dieter Polz, Traian Pop, H. Poppe, Ursula Posse-Kleimann, Uwe Post, Günther H. W. Preuße, Sabine Prilop, Claudia Puhlfürst, Horst-Dieter Radke, Heidi Ramlow, Lutz Rathenow, Jacqueline Raussetz, Petra Reategui, Heidi Rehn, Peter Reuter, Werner Richter, Traudel Ridder, Hartmut Rißmann, Simon Ritzkowsky, Jutta Rosenkranz, Claudia Rossbacher, Uli Rothfuss, Petra Rudolf, Ulrike Rudolph, Eugen Ruge, Gerhard Ruiss, Hans-Jürgen Rusch, Can Safiye, Till Sailer, Waltraud Schade, Sabine Schäfers, Erich Schanda, Regina Scheer, Annette Schelb, Dr. Dagmar Scherf, Dieter Scherr, Petra Schier, Ulf Schiewe, Wolfgang Schimmel, André Schinkel, Regina Schleheck, Marion Schmid, Barbara Schmidt, Ute Schmidt, Ursula Schmiedgen, Ronya Schmidt, Gerald Schmitt, Karl-Hermann Schneider, Rainer Schneider, Martina K. Schneiders, Wilfried F. Schöller, Helmuth Schönauer, Sylvia Schopf, Karl-Heinz Schreiber, Peer Schröder, Gesine Schulz, Christiane Schwarze, Leonhard Michael Seidl, Katja Selig, Gerda Sengstbratl, Shirley Michaela Seul, Heide Simon, Hermann Spix, Klaus Staeck, Robert Stauffer, Franziska Steinhauer, Elisabeth Steinweg-Fleckner, Ursula Sternberg, Friedeborg Stisser, Armin Strohmeyr, Sigrid Strohschneider-Laue, Volly Tanner, Heiko Tessmann, Helga Thiel-Ballien, Thomas Thiemeyer, Axel Thormählen, Sylvia Treudl, Franziska van Haaren, Benedikt Viertelhaus, Birte Vogel, Sabine Völkel, Dirk von Kügelgen, Johann Voß, Corinna Waffender, Netka Wakounig, Markus Walther, Michael Weber, Rainer Wedler, Renate Welsh, Ellen Widmaier, Johannes Wiegel, Jutta Wilke, Brigitta Willer, Stefan Winges, Maria Winkler, Carmen Winter, Christa Winter, Otto Winzen, Elvira Wischniewski, Prof. Dr. Gerald Wolf, Bernd Wolff, Susanne Wolff, Jens Wonneberger, Charlotte Worgitzky, Heike Wulf, Günther Zäuner, Anne Zeisig, Barbara Zeizinger, O. P. Zier, Peter Zingler, Alfred Zirwes, Katja Zucchetti, Jan Zweyer

du unterschreibst (als klaus klausens), weisst aber dennoch, dass etwas doch hakt?
an der sache?

ja, man müsste das alles viel offener und freier diskutieren. die „leipziger erklärung“ ist im kern konservativ, weil sie die veränderung von medien, hirn und welt und mensch nicht wirklich aufgreift, sondern weil sie verhindern möchte, dass die dampfwebstühle in manchester siegen. eine echte auseinandersetzung mit der revolution der medien ist nicht vorgesehen.

oho! du neudenker. du aber willst diese echte auseinandersetzung nun? da bin ich ja mal gespannt. und das bild unten? was sollen diese violetten dinger darauf?

das ist ein kunstwerk von mir: es heißt „leipziger erklärung“.

aha, aber im kern wolltest du nur vermeiden, dass der VS dich wegen verletzung des urheberrechtes verklagt, wenn du seine homepage-seite am 29.3.2010 aus dem internet klaust – und deshalb hast du es künstlerisch ein bisschen verfremdet. ich verstehe dich sehr wohl! eigentlich verstehe ich die welt!

hier klicken für die homepage leipziger erklärung des VS

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens zum plagiatsvorwurf gegen helene hegemann – www.klausens.com

klau|s|ens, der roman ist noch nicht raus, aber die vorwürfe sind schon da.

du meinst helene hegemann: „axolotl roadkill“.

wenn es es denn ist … ja, das buch meine ich.

sie haben erst vom feuilleton gejubelt und geschrien über ein „jahrhundertwerk“ – und man merkt dann doch, was man vom feuilleton zu halten hat. das feuilleton ist eine ho-ho-ha-ha-lachbude für sich.

wird das werk denn schlechter, wenn teile daraus abgekupfert sind?

halt, halt, die dame hat direkt material von anderen genommen. und das in ihr buch gesetzt.

heiner müller hat mit der STASI zusammengearbeitet und gesagt: er brauchte das als material. nur deshalb. STASI-mitmachen als „material“. manchmal wird es ja überaus kritisch.

die autorin hier hat aber texte genommen, als wären es ihre eigenen. so geht es doch nicht.

aber darf man nicht montieren? hat nicht schon john heartfield montiert?

ja, gewiss: es ist ein künstlerisches prinzip. montage. ich erinnere an john dos passos.

diesen autor der U.S.A.? sein dickes romanwerk „manhattan transfer“? 1925 erschienen?

ja, den meine ich. – man muss dann sagen: „ich habe montiert!“ und man soll auch sagen, was man montiert hat … und woher man das montierte denn hat. im urheberrecht gibt es ja ein recht zum zitieren, damit die wissenschaftler überhaupt arbeiten können. aber es heißt immer noch „zitieren“.

dann hat diese dame geklaut, was man nicht klauen soll?

die dame zeigt, dass sich alles auflöst, was sich nicht auflösen darf. alle werte unserer kultur fließen twitternd dahin. alles wird geklaut. alles fliegt dahin. alles ist da. wissen wird frei und vollkommen losgelöst von einer autorenschaft. wissen wird universell und personenlosgelöst.

woher kommt das?

alles ist da, was früher nicht da war, ist jetzt da. sofort. zack-zack. du konntest zwar immer ein buch in der bibliothek leihen und daraus „klauen“. aber dann musstest du es mühsam abschreiben.

und heute?

heute gehst du ins internet, sucht dir einen text da und einen text dort, und machst dann dieses STRING + C und STRING + V und fertig ist der „große text“.

dann könnten wir doch auch so einen text schreiben.

jeder kann so einen text schreiben. aber wir wissen nicht, ob es SO einer würde, wie der von der hegemann. das künstlerische liegt dann in der komposition der montage. aber im prinzip ist das klauen heute so leicht wie nie zuvor.

es lebe die moderne!

die moderne führt eben zu diesen vermehrten klau-fällen, auch in der wissenschaft. sobald die technik da ist und dinge möglich macht, werden es die menschen im guten und im schlechten nutzen. (ich erinnere an das sampling in der musik. ein thema für sich.)

aber du selber heißt doch „klau|s|ens“ … und ich heiße „zweitklausens“. ich lese bei unserem namen „klausens“ ja auch immer KLAU SENSE.

so ist es auch gedacht. KLAU SENSE. klaue sinn!

heißt es, dass du sinn klaust?

ja, das heißt es. und die leute klauen sinn bei mir.

dann bist du ja auch ein plagiator!

ich rufe dazu auf, aber nicht so wie die hegemann es tat (die aber jung ist, ihre jugend wird sie immer entschuldigen).

wie meinst du es denn?

ich meine, dass man immer in einer welt drin lebt, die voller gedanken, ideen, texte, kunstwerke, gestalten und auch ideologien ist … und man wird von diesen dingen ständig behämmert, bedroht, becirct und beeinflusst.

alle klauen voneinander?

der künstler nimmt den input der gesellschaft in sich auf, verarbeitet ihn und stößt dann etwas aus. und auch wenn es unbewusst geschieht, ist doch alle kunst immer auch ein ergebnis der aktuellen und historischen umwelt … und der schon vorliegenden kunst, die ja wieder einflüsse ausübt. das gebräu, das dich umgibt, fließt in deine kunst hinein. man weiß gar nicht, wem die autorenschaft gebührt. der künstler ist der ausstoßer des gebräus, weil irgendein kreator sich eben diesen (oder eben diese) zum ausstoßen der dinge aussuchte.

man müsste nach alaska-kanada in den wald, um sich dessen zu entziehen?

ja, nur so. aber wir alle leben eben in der einflusssphäre unserer welt.

dann bist du für das „klauen“, aber du meinst nicht text, sondern sinn?

ich meine, man klaut, auch wenn man nicht will. die idee, die wir beide heute in königswinter haben, haben zudem andere vielleicht zur gleichen zeit in hawaii oder zeng-gong-fang.

wo ist das denn?

ich weiß es nicht. oder sollte es nicht so einen ort geben können? unsere gedanken machen alles möglich. und seit der möglichkeit zu reisen und seit dem fernsehen und seit dem internet sind diese gedanken von den vielfältigsten einflüssen gespeist.

dann findest du „klauen“ nicht schlimm?

doch: wenn man absichtsvoll die idee eines anderen klaut, um sich selber damit zu schmücken … dann ist es schlimm. aber wenn man sich von den dingen inspirieren lässt und deshalb die essenz der dinge „klaut“, um etwas neues zu machen, dann ist es genauso, wie kunst und literatur funktionieren. material wird neu bearbeitet und verarbeitet. ein ewiger fluss, den niemand stoppen kann und soll.

von dir lernt man immer so viel, klau|s|ens.

danke, zweitklausens, aber manchmal klaue ich auch von dir.

ich dachte, ich klaue von dir?

was du immer denkst?!

wer hat denn jetzt das folgende gedicht geschrieben? du oder ich?

wir-ich! WIRICH !!!! (ein neues wort! aber vielleicht hat es schon jemand vor uns erfunden! die person möge sich dann bitte melden. aber mit quellenangabe und belegstelle.)

wie geht es denn? dein gedicht! lies doch mal!

RECHTEINHABERZWEIFEL

Copyright Klau|s|ens 9.2.2010
Copyright Klau?s?ens 9.2.2010
Copyright Klau(s)ens 9.2.2010
Copyright Klau&s&ens 9.2.2010
Copyright Klau=s=ens 9.2.2010
Copyright Klau“s“ens 9.2.2010
Copyright Klau%s%ens 9.2.2010
Copyright Klau*s*ens 9.2.2010
Copyright Klau~s~ens 9.2.2010
Copyright Klau!s!ens 9.2.2010

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 9.2.2010, Dienstag, auf der Autobahn A 3, Höhe Leverkusen-Opladen, von Köln Richtung Düsseldorf, gegen 11:30 Uhr, als der Autor über den Fall Hegemann nachdachte.

seltsames gedicht. (ich lese die überschrift als RECHT-EIN-HAB-ER-ZWEIFEL.) da geht es ja nur ums COPYRIGHT, welches zum bestandteil des gedichtes selbst geworden ist. jetzt verstehe ich auch, warum du das mit dem COPYRIGHT bei deinen texten immer so übertreibst.

ich spiele damit. (außerdem sind es unsere texte.)

du übertreibst es doch!

bitte, bitte, wenn du meinst.

du möchtest auf diesen umstand der autorenschaft überdeutlich hinweisen!

klar, ich lege ja sooooooooo viele texte im internet ab, und ich möchte zumindest nachweisen können, dass ich als erster die idee hatte.

das also doch!

ja, gewiss: der künstler ist ein schwacher mensch. irgendwie doch. man weiß zwar, dass alles material „fliegt“, aber man klammert sich dennnoch an die autorenschaft, weil sich sonst das ego des kulturschaffenden in ein nichts auflösen würde. ich poche also noch darauf, dass die sachen aus mir entsprangen, wenngleich ich weiß, dass mein „ich“ nur eine vision ist. in der realität ist mein „ich“ immer auch das „ich“ der welt um mich herum.

und ich bin ja auch noch dabei!

ja, ja, auch du, zweitklausens, du bist teil meines „ich“. das macht die autorenschaft in unserem fall noch komplexer und noch schwieriger.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Wegen der Buchtage Berlin 2009 befragt KLAUSENS Gottfried Honnefelder zum Urheberrecht

mensch, klau|s|ens, was hast du nur mit herrn honnefelder vor?

nichts: ich dachte nur, wo jetzt die buchtage 2009 lange zuende sind, könnte ich ihn etwas fragen.

was willst du ihn fragen?

mir geht es um das urheberrecht: das ist ja immer so ein problem.

im internet!

überhaupt: man weiß nicht, was man darf und was man nicht darf.

man darf nicht von anderen leuten klauen!

sei doch nicht so naiv, zweitklausens. die ideen schwirren durch die luft … und keiner weiß, ob er sie selber erdachte oder ob sie ihm zugeflogen kamen. du brauchst nur einem gespräch in der bahn zu lauschen, und dann …

aber es muss doch klare regeln geben!

das ist ja der haken: alle diskutieren über das urheberrecht, auch im zusammenhang mit dem bücher-einscannen durch google … aber nichts ist klar.

wirst du es klarer machen?

ich klaue nicht! – aber manche sachen, die muss man auch klauen.

wie meinst du das?

hätte john heartfield jemals seine berühmten collagen machen können, wenn er dazu nicht die zeitschriften um ihre artikel und bilder und so beklaut hätte?!

das ist doch ein alter hut. darüber streiten sie sich doch ewig, auch in der musik: wo fängt der diebstahl an? – und wann ist die künstlerische eigenleistung so bedeutsam, dass sie das geklaute vergessen lässt?

eben, eben. sieh mal: ich habe nun ein kunst-objekt für ein mögliches urheberechtsseminar vorbereitet.

wieso?

ich nahm eine figur!

den grünen teufel? den darfst du nicht einfach nehmen, der ist doch bestimmt von einem künstler.

sicher, sicher, es ist aber ein millionenfaches massenprodukt. es ist aus der packung „BUMIX“ von HARIBO. man kann ihn essen. zuckersüß.

aha: ein lebensmittel.

eben. wie bei einem spekulatius oder einem schokoladenhasen: es gibt eine form und dann das lebensmittel. (irgendeiner hat die form gemacht! eine art künstler!)

und du hast dieses lebensmittel jetzt abgebildet, in unserem blog(g).

genau, genau: aber darf ich das?

ich dachte immer, „kunst im öffentlichen raum“ dürfte man fotografieren.

ach so: weil ich das jetzt hier ausstellte, ist es kunst im öffentlichen raum, wodurch dann wieder das fotografieren oder scannen im nachhinein erlaubt ist.

ja, ja, so in etwa. ist doch geschickt von mir. es erinnert an münchhausen, der sich an den eigenen haaren …

aber ist es nicht per se erlaubt, massendinge wie lebensmittel zu fotografieren? und abzubilden? kann man so etwas schützen?

ich weiß es alles nicht. vielleicht weiß es herr honnefelder.

der muss immer alles wissen, der arme mann.

aber prof. dr. gottfried honnefelder hat schon so viel gelesen, leitet einen verlag und ist vorsteher des börsenvereins für den deutschen buchhandel.

und?

er muss so etwas wissen!

aber hier geht es um kunst, nicht um buchstaben. vielleicht kennt er viel von den buchstaben, aber wenig von der kunst.

aber er muss doch auf seine bücher titel drucken.

sicher, sicher, aber die sind bei der berlin university press nicht so wild und künstlerisch. die machen ja mehr auf geisteswissenschaften. ich denke, honnefelder hat diese probleme kaum.

aber wir und andere haben diese.

genau: was dürfen wir, was dürfen wir nicht?

was darf GOOGLE, was darf es nicht?

und deshalb habe ich ja auch den grünen teufel von BUMIX noch ein zweites mal abgebildet.

ich sehe: du hast ihn optisch verfremdet, aber man kann den grünen teufel noch erkennen.

eben! meine zweite frage wäre: wenn man den grünen teufel nicht abdrucken darf, darf man ihn denn verfremdet abdrucken, so wie es rechts geschehen ist, in meinem „kunstwerk zum urheberrecht“?

ich weiß nicht, ich weiß nicht.

fragen wir doch herrn honnefelder!

der ist jetzt von den buchtagen 2009 in berlin erschöpft. der hat für deine fragen keine zeit.

schade!

sicher, sicher: aber die fragen werden ja immer komplexer.

wieso?

du hast doch auch LIVE-gedichte geschrieben, als honnefelder in bonn war, in der universität. http://www.klausens.com/klausens-und-got…

ja, das stimmt. wieso?

die frage wäre, ob das überhaupt erlaubt ist: du benutzt die worte und das dasein von honnefelder als anregung und inspiration, um selber dann LIVE-gedichte zu schreiben, bisweilen sogar ZITATGEDICHTE. http://www.klausens.com/zitatgedichte.ht… – geht das?

ich weiß es doch nicht, ich weiß es doch nicht.

aber wofür ist dein ganzer blog(g) dann überhaupt da?

vielleicht um fragen zu stellen? nur dafür?

und die unterliegen nicht dem urheberrecht?

wer bist du eigentlich, zweitklausens? – du unterliegst auf jeden fall!

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com