Schlagwort-Archive: vertrag

klau|s|ens steigt mit guten gründen ab sofort ebenfalls aus dem pariser klimaschutzabkommen aus – www.klausens.com

klau|s|ens, du willst auch aussteigen? wieso?

es gibt 2 gründe: 1) mir passt das wort „klima“ nicht. allein deshalb kann ich nicht in so einem vertrag mit „drin“ sein. das werden die amerikaner verstehen, denke ich. „klima“ ist unakzeptabel. (widerlich: wie das klingt!!! klima! so unamerikanisch!!!)

und zweitens?

2) ich habe immer wieder gesagt, wir müssen die produktion ankurbeln. meiner festen einschätzung nach sind gasmasken einer der größten wachstumsmärkte des 3. jahrtausends. (fragen sie die chinesen! die sind da mit mir eins!)

herr klau|s|ens, haben Sie sich eigentlich schon gedanken über Ihre wiederwahl gemacht?

nein, denn es wird in absehbarer zeit keine wahlen mehr geben.

wieso?

weil ich … und mein team … und die USA aus jeglichen wahlen ab sofort ebenfalls aussteigen werden. (hatte ich das nicht schon mal gesagt?)

und wann wollen Sie die USA auflösen, herr klau|s|ens?

dazu werde ich demnächst aus der verfassung aussteigen, hatte ich das nicht irgendwann mal erklärt? (ich muss morgen mal wieder eine große pressekonferenz machen.)

und Ihr schlachtruf „America First!“????

so wollte ich demnächst dann grönland umbenennen, nachdem ich dort 200 hotels aufgebaut habe. (aber das muss doch jeder verstehen! das wird auch jeder verstehen! sie denken immer an den „dachfirst“, vielleicht. das ist ein fehler! meine hotels werden oben flach sein. also: „America First!“ meint nicht zuletzt grönland! eigentlich die ganze welt!)

und die eisberge? auch hinter grönland die?

mit dem wasser der abtauenden eisberge werden wir die gasmasken waschen. das wird die wirtschaft doppelt ankurbeln. eins greift in das andere. die welt hängt irgendwie zusammen! die welt ist ja ein globales system! (aber mich versteht ja leider keiner. – und ich mich letztlich in meiner genialität auch nicht!)

doch, doch, herr klau|s|ens, wir verstehen Sie. – aber unter meiner gasmaske höre ich viel schlechter. sorry.

kunstwerk-auch-klausens-steigt-aus-dem-pariser-klimaschutzabkommen-aus-02-06-2017

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bittet putin um den anschluss seiner wohnung an russland – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist (fast) vollbracht, die urkunden jedenfalls sind unterzeichnet. der rest scheint formsache.

hurra, die krim ist bei russland bei! eine wundervolle zeremonie gestern! herrlich! ich möchte auch!

das kann ich gut verstehen: überall in der welt wollen mehr und mehr menschen nun zu russland gehören.

binnen weniger tage annektiert zu werden, aber das dann alles so hyperdemokratisch: wundervoll!

ich hörte: transnistrien möchte jetzt auch zu russland. andere staaten wohl auch. minderheiten erst recht. wo leben nicht überall russen?!

es wird eine massenbewegung einsetzen, nach der aktion um die krim. (wer dächte da ernsthaft an 1938? NS-deutsche besetzung des sudetenlandes? und das münchener abkommen davor? wer? wieso denn?)

russland holt sich alles, was (es) will. klasse!

und wir wollen!

oh ja, herr putin, bitte nehmen sie uns auf, klau|s|ens und zweitklausens! unsere wohnung könnte doch ab heute schon zu russland gehören. (wenn deutschland noch nicht will. unsere wohnung will aber schon!)

wir würden auch binnen einer minute eine abstimmung machen, ganz demokratisch.

und dann möchten wir auch so eine zeremonie wie die von gestern haben.

der machtstaat in aller fülle und prallheit, herr putin, das war gestern so schön.

es wäre die beste lösung, wenn nun alle privatbürger in der welt sich aus ihrem haus oder ihrer wohnung für russland anmelden könnten.

eine vision von größter herrlichkeit. russland breitet sich durch kleine flecken aus, die sich alle jeweils zu russland bekennen und binnen sekunden annektiert werden.

russland würde sich weiter und weiter ausbreiten.

aus den vielen wohnungen und häusern würde erst ein flickenteppich, aber dann würden daraus bald richtig fette, dicke flecken, ach was, ganze gebiete, echte regionen, vollkommene staatsgebilde: alle prorussisch.

und irgendwann würde alles, alles, alles zu russland gehören.

dann wäre die ganze welt „ein russland“.

„völkerrecht“ ist in den wörterbüchern dieses russlands gestrichen, auch einige andere wörter wird es nicht mehr geben.

aber dieses russland ist dafür stark und groß … und hat sich gegen die demütigungen und angriffe aus dem westen mal so richtig zur wehr gesetzt.

man merke: da tun die einen nicht gut, danach dann tun die anderen nicht gut. aber so ist die welt. der westen knabbert an der ex-sowjetunion, viele völker woll(t)en nicht mehr, dreh(t)en sich gen westen. – russland will aber auch nicht mehr. russland will wieder groß und stark sein.

eben: was die einen falsch machen, dürfen wir heute doppelt falsch machen. so agiert und redet putin in seiner immer wieder arg verdrehten und dann noch zurechtgerührten putin-logik.

lang lebe russland!

[die nationalhymne erklingt.]

herr putin, wann nehmen Sie uns denn endlich auf. bitte!!! wir können nicht mehr abwarten. bitte schnell. noch schneller als bei der krim. bitte, herr putin, Sie sind so ein großartiger mensch. herr putin, nur Euch ist das reich und die kraft und die …

klausens-moechte-zu-russland-gehoeren-kunstwerk-19-3-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Das Deutsch-Unverständnis der Justiz und KLAUSENS

klau|s|ens, du beklagst das unrecht der deutschen sprache?

die welt ist mit unrecht gepflastert. das ist das wesen der welt. „kein unrecht“ ist eine fiktion des menschen. das leben kennt die kategorie recht und unrecht nicht. das leben kennt die willkür. und die organisierte willkür.

du redest wieder so unverständlich!

ich bin schriftsteller … und auch philosoph,

das behaupten doch alle. was hast du denn dieses mal?

ich las von einem urteil.

justiz?

amtsgericht münchen. aktenzeichen 264C32516/07.

und? worum ging es?

ich sage es dir! kernthema ist folgendes: ein vertragsabschluss ist auch bei sprachmangel des einen vertragsabschließenden gültig.

bei „sprachmangel“? also für „nixdeutsche“?

du hast wohl auch einen sprachmangeL. „nixdeutsche“! – nun ja, die welt ist komisch. und die worte der welt auch. die der justiz erst recht.

erläutere!

das wird mir zu lang. lies selber das urteil bzw. die presseerklärung des amtsgerichtes, die ich hier weiter unten abdrucke.

was ist denn deine meinung?

ich denke, die deutsche sprache ist schwer genug. aber die deutsche sprache der verträge und der justiz … das ist die schwerste überhaupt. die verstehen bisweilen die juristen selber nicht, akademiker nicht, politiker nicht, schriftsteller nicht. gebildete nicht. studierte nicht. alle nicht.

sie alle verstehen kein deutsch? alle verstehen nur „nixdeutsch“?

bei diesem (nix)deutsch sind solche gruppen oft überfordert, von den normalen leuten gar nicht erst zu reden!!!

dann ist deutsch eine fremdsprache?

als „fachsprache recht und verträge“ ganz bestimmt.

und nun?

nun müssen auch noch arme ausländer büßen, die noch weniger als „bahnhof“ verstehen, als unsereins. und dennoch ist das ganze „recht“.

nicht „recht und billig“?

vielleicht auch das – auf jeden fall: das unrecht schreit in allen gassen!!!

darf man ein amtsgericht denn so vorschnell verurteilen?

1.9.2008

Pressemitteilung

Abgemacht ist abgemacht

Die Vereinbarung eines pauschalierten Schadenersatzes bei Stornierung eines Kaufvertrages in Höhe von 25 Prozent des Kaufpreises stellt keine unangemessene Benachteiligung des Käufers dar. Schließt jemand einen Kaufvertrag, kann er später dem Verkäufer nicht entgegenhalten, er habe mangels Deutschkenntnissen die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht verstanden

Ende Juni 2007 kaufte der spätere Beklagte bei der Klägerin eine Küche zu einem Gesamtpreis von 6800 Euro. Bereits 3 Tage darauf stornierte er den Kaufvertrag, weil sein Vermieter nicht einverstanden war, dass er die alte, sich in der Wohnung befindliche Küche ausbaute und seine eigene einbaute.

Das Möbelhaus nahm die Stornierung an, verlangte aber – wie in den allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart – 25 Prozent des Kaufpreises als Schadenersatz.

Der Kunde weigerte sich zu bezahlen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen benachteiligten ihn unangemessen und seien daher unwirksam. Er sei sich bei Vertragsabschluss nicht bewusst gewesen, dass er sich einer derartigen verbraucherfeindlichen und sittenwidrigen Knebelung unterwerfen würde. Mangels ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache hätte er den Inhalt des Vertrages und dessen Tragweite nicht wahrgenommen. Hätte er vom Inhalt gewusst, hätte er diesen niemals unterschrieben. Außerdem habe er sich besonders redlich verhalten, weil er bereits nach 3 Tagen storniert habe.

Das Möbelhaus verklagte den Kunden darauf hin vor dem Amtsgericht München auf Zahlung von 1700 Euro und bekam von der zuständigen Richterin Recht:

Die Vereinbarung eines pauschalierten Schadenersatzes in den allgemeinen Geschäftsbedingungen sei grundsätzlich möglich und wirksam, vorausgesetzt, dass dem Käufer – wie hier geschehen – die Möglichkeit des Nachweises eingeräumt wird, dass im Einzelfall ein geringerer Schaden entstanden sei. Diese Vereinbarung benachteilige den Kunden nicht unangemessen. Schließlich habe dieser einen Vertrag geschlossen, an den er sich grundsätzlich auch zu halten habe. Wenn nun überhaupt ein Stornierungsrecht eingeräumt werde, stelle dies bereits ein Entgegenkommen des Möbelhauses dar. Dieses hätte auch auf der Abnahme der Küche bestehen können, was dem Kunden mit Sicherheit nicht Recht gewesen wäre. Bei der Beurteilung der Gesamtumstände sei auch zu berücksichtigen, dass die Klägerin bei jedem Verkauf einer Küche auch Gewinn erzielt. Storniert der Kunde nun aus Gründen, die er zu vertreten habe, den Vertrag, sei es nur billig zur Kompensation des entgangenen Gewinns und sonstiger Unannehmlichkeiten einen pauschalierten Schadenersatz zu vereinbaren. Auch die Höhe von 25 Prozent sei vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.

Die Behauptung des Kunden, dass er der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sei und er bei Kenntnis der allgemeinen Geschäftsbedingungen den Vertrag nicht geschlossen hätte, sei unerheblich. Schließlich habe der Beklagte diese unterschrieben. Verstehe er sie nicht und schließe trotzdem den Vertrag, habe er sich das selbst zu zuschreiben und könne dies der Klägerin nicht entgegenhalten.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Urteil des AG München vom 14.2.08, AZ 264 C 32516/07 (Verfasserin der Pressemitteilung: Richterin am Amtsgericht als weitere aufsichtführende Richterin Ingrid Kaps – Pressesprecherin -) Amtsgericht München Telefon: (089) 55 97 – 32 81 – Pressesprecherin – Pacellistraße 5, Telefax: (089) 55 97 – 17 00, 80315 München

Direkt-Link zur Presseerklärung – hier klicken!
http://www.ag-m.bayern.de/Pressemitteilu…

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com