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klau|s|ens sieht trotz X-mal-hochwasser nur noch zersiedelung wie z.B. in königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, immer mehr hochwasser, immer mehr LIVE-berichte. wir kennen nun alle sandsäcke bis ins einzelne.

gewiss: wir werden bald auch deichbau-experten, so sehr „kümmern“ sich die medien um das wasser und den menschen und die katastrophe und die natur.

aber nichts ändert sich.

doch, sie bauen die deiche etwas höher, da und dort.

aber ist das die lösung?

je mehr wir alles zersiedeln und die böden mit gebäuden und parkplätzen und tiefgaragen versiegeln, desto schlimmer wird es.

am rhein haben alle neuen häuser so schöne extra-wände gegen das hochwasser.

aber das ist es doch! dann wird der rhein zur rinne oder gar röhre, nichts kann mehr versickern, das wasser kann nur noch längs dem beton entlangschießen. gefahr droht! mehr und mehr gefahr!

aber sie machen es trotzdem.

alle wollen schön wohnen, die wohnungspreise steigen rasant: nun kann man noch viele reiche am rheinufer unterbringen.

stichwort: sumpfweg, diese unnötige und schreckliche bebauung in königswinter nähe hauptstraße.

ach ja: sumpfweg und die interessen des kapitals. und dann stadtratsmitglieder, die das schön mitmachen. ach ja: königswinter.

sie bauen jenseits und längs des rheins.

wo?

überall – da wo villen standen, werden die ex-parks und ex-gärten davon bebaut und zugebaut. nicht nur direkt am wasser.

beispiel?

ich nehme nur mal ein ganz kleines beispiel, von einem eher kleinen haus, was aber genau so schlimm ist.

wo?

römlinghovener straße in königswinter-oberdollendorf.

was ist da?

da ist eine kleine villa, ich schätze 30er jahre. mir gefiel sie sehr gut.

und nun?

nun kommen eigentumswohnungen in den ex-garten der eher kleineren villa. siehe doch die fotocollage.

da wird also vorne die historische mauer bzw. einfassung wohl abgerissen (ist nämlich schon viel von weg), und dann kommen diese klötzchen in den garten?

es ist eher ein riegel. aber der garten muss dafür weg.

und so siehst du es immer wieder?

oh ja, oh ja. ich nenne nur das stichwort lemmerz-park: da musste die eher flache villa des unternehmers weichen. abriss! danach hat man alles total bebaut und verbaut. das ganze grün mit klötzchen zersiedelt.

so findet man es oft am rhein, auch in bonn.

gewiss: das kapital schreit und die ministerialräte wollen doch auch schön wohnen.

und nun?

nun lesen wir weiter artikel mit hochwasserwarnungen und sehen die berichte im fernsehen.

und?

wir wissen, dass alles noch schlimmer werden wird. gerade auch hier am rhein, tendenziell aber überall.

weil alles verbaut und durchgebaut werden soll und wird.

ja, der mensch kann mit „natur“ nichts anfangen. er flüchtet sich dann in die idee der „kulturlandschaft“.

waren das nich mal äcker und weinberge und so etwas? obstplantagen? gebüsche? wiesen? alles dieses?

ja, aber heutzutage meint kulturlandschaft, dass alles und jedes bebaut ist, bis die hochwässer mehr und mehr triumphieren. – danach ist „wasser“ die kulturlandschaft der moderne. überall wasser.

klausens-fotos-collage-zersiedelung-koenigswinter-oberdollendorf-hier-roemlinghovener-str-am-2-6-2013

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klau|s|ens sieht zugleich die hochwasser-netzwerk-web-2.0-moderne und eine totale archaik – www.klausens.com

klau|s|ens, das web soll voller plattformen zum helfen sein.

überall wird gerufen und gebündelt, überall bieten leute hilfe an, überall tut sich dieser und jener zusammen: alle kommen. dank internet! oh wundervolles internet!

es ist die große stunde der „sozialen netzwerke“.

nun scheinen sie einen sinn zu haben, der über das plappern hinausgeht. die FACEBOOKs und TWITTERs und CO.

ach, ist das nicht schön?

schön ist, wenn die leute dann kommen und helfen. ja, das ist das schön.

dann ist trotz des hochwassers die welt doch schön.

gewiss, vielleicht wird sie erst durch das hochwasser schön, weil so die leute von den „sozialen netzwerken“ und ihren computern weggerissen werden.

aber wohin? was geschieht dann?

einige strömen zusammen und arbeiten dann mit bloßer hand und nacktem arm.

was tun sie?

sie machen sandsäcke voll und dann werden diese gestapelt.

das ist aber gar nicht modern!

sandsäcke sind etwas furchtbar schlichtes: du brauchst nur sand und ein stoffmaterial, das diesen sand hält.

dann gab es den sandsack schon vor hunderten von jahren?

vielleicht schon bei den ägyptern, vielleicht noch viele, viele jahre davor.

das ist ja alt, uralt. archaisch.

das ist es doch , was ich sage: die menschheit hat die modernsten mittel. dann nutzt sie diese, um haut an haut zusammenzukommen und hyperarchaisch sandsäcke zu stapeln.

es ist eine kuriose menschheit.

das kannst du laut sagen. wahrscheinlich lacht sich das hochwasser auch über uns kaputt.

klausens-kunstwerk-wasser-gegen-sandsack-gegen-sandsack-6-6-2013

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klau|s|ens stellt (selbstlos) neues hochwasserauffangbecken bereit – www.klausens.com

klau|s|ens, heute kommt die kanzlerin zum hochwasser, u.a. nach passau.

schön, wie sie alle kommen.

und was machst du?

ich stelle ein auffangbecken bereit.

wo?

hier im blog.

und das hilft?

mir geht es um den künstlerischen akt.

was ist der künstlerische akt?

… dass ich ein auffangbecken bereitstelle, welches de facto keines ist.

also verarsche?

nein, nein, eine kunstaktion.

wogegen willst du protestieren?

… dass alles und jedes zersiedelt und versiegelt wird: wo soll das wasser noch hin, in unserer zerbauten und verbauten welt?!

wohin denn?!

sage ich doch: u.a. in mein zusätzliches auffangbecken, welches ich heute gr0ßzügig in unserem blog bereitstelle.

du weißt aber, dass es nicht funktioniert!

das weiß doch jeder! die leute sind doch nicht blöd! (das weiß doch auch dieser medienanbieter!)

und was wird sich ändern?

nichts – es wird weiter zersiedelt und noch mehr bebaut. dann kommen die jahrhunderthochwässer jede woche. dann ist jede woche „jahrhunderthochwasser“. herrlich!

schön, und welchen sinn macht deine kunst?

wenn die nachwelt eines tages völlig überschwemmt, ja, weggeschemmt ist, dann kann man sagen: „“sehet, der künstler klau|s|ens hat genau das mit seiner ‚kunstaktion auffangbecken‘ lange gewusst und lange geäußert.“

wie alle anderen.

eben: aber die anderen werden dann nicht mehr da sein.

und dein kunstwerk?

das wird irgendwo im internet überleben: selbst wenn der ganze globus weggeschwemmt werden wird – das internet bleibt ewig und unendlich. und unsere kunst auch!

ich glaube, du wirst einmal der größte nasskünstler, den es je gab.

kunstwerk-von-klausens-Er-gibt-dem Hochwasser-noch ein-Auffangbecken-4-6-2013

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klau|s|ens und kleines abfließwasser im städtischen raum – www.klausens.com

klau|s|ens, der schändliche regen hat auch vorteile.

überall läuft das wasser.

alles wird aktiviert.

röhren, rinnen, rinnsale: alles.

gerade im städtischen raum.

wo es hässlich ist, wird es noch hässlicher.

unter den brücken.

da fällt das wasser noch mehr auf.

es kommt bisweilen aus der wand.

man sieht es, man sieht den abfluss und findet diese hässliche welt auf einmal so richtig schön hässlich.

dafür lohnt es sich zu leben: für das hässliche als das schöne.

die nase muss man sich auch bisweilen zuhalten.

wenn es viel regnet, aber eher weniger.

klausens-foto-collage-fotos-in-essen-26-5-2013-wasserabfluss

Seltsames auf dem Rhein sieht KLAUSENS

klau|s|ens, was kann man am rhein erleben?

schiffe, auch dicke containerschiffe.

was noch?

das wasser. immer neu, immer neue bilder. das wasser als sich ständig änderndes bild.

und dann war da der lärm.

das sind diese dinger, auf denen ein mann steht und die unglaublich viel krach machen. ich weiß noch nicht einmal, wie man diese stehboote nennt. wasserscooter? ich habe keine ahnung.

pfui!

diese menschen lärmen uns zu, während wir die philosophie des rheins genießen wollen.

wer kam dann noch?

ein ball. ein fußball. ein lederfußball.

oh, wie schade für die besitzer.

diese kamen dann auch.

im wasser?

nein, zu fuß. sie gingen zu zweit ziemlich sinnlos neben dem rhein her, immer auf augenhöhe ihres balles.

das ist wirklich eine schöne, philosophische geschichte.

und sie ist so passiert, am 17.6.2012. rheinkilometer 650,1 etwa.

vielleicht gehen die beiden immer noch.

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Die Ikonographie zur Wirkung der „Costa Concordia“ beschäftigt KLAUSENS

klau|s|ens, da ist seit tagen dieses schiff.

es liegt wie ein wal im wasser, und dann ragt der schornstein heraus, in seinem gelborange mit dem schwarzen, oberen schornsteinrand. auffällig!

eigentlich ist es ein schönes bild.

es hat etwas seltsam beruhigendes.

es gibt aber 12 todesopfer und 20 weitere mögliche todesopfer.

das ist eine große zahl, ein großes unglück.

man empfindet es aber nicht.

nein, man schaut gerne hin: dieses schiff da, was so seltsam schräg liegt, dann so nah an der küste … das ist gelebte meditation.

aber es birgt schrecken.

das ist das heimtückische: der schrecken ist da, aber wir sehen nichts davon. aus anderen teilen der welt kommen andere bilder: da werden schießereien mit handys gefilmt, die wir dann in den nachrichten sehen.

wir sehen blut und sogar die opfer von bombenanschlägen.

wir sehen autounfälle mit 1,2,3 toten in den nachrichten. auch da schlimme bilder. oft sehen wir den abtransport durch krankenwagen.

aber bei diesem schiff ist es anders.

gestern sah man, wie anverwandte der opfer oder der vermissten (oder aus beiden gruppen?) an das wrack herangefahren wurden. das tat einem weh.

sonst aber tut nichts weh.

nein, dieses schiff tut einem nicht weh. alle bilder, die wir bekommen, haben eine seltsame schönheit, eine stattlichkeit, eine gelassenheit, die wir sonst so sehr im leben vermissen.

in dieser hektischen zeit!

das schiff hat alles an hektik hinter sich gelassen, wobei man sich so große schiffe sowieso nie hektisch vorstellen kann.

dann haben wir hier also trotz des unglücks ein neues bild unserer zeit.

wir haben die angehaltene zeit in würde, aber auch das verschwinden der opfer. ein unglück, dessen bilder kaum etwas von einem unglück an sich haben, bis auf die tatsache, dass man mit diesem schiff derzeit nicht mehr fahren kann.

anders in new york. 9/11.

diese zusammenbrechenden türme, das ist auch ein bild, welches mit ästhetik aufgeladen war, aber es wurden immer dann auch rennende menschen gezeigt, staubwolken, gesichter des schreckens. insofern ist new york doch ganz anders.

wir lieben dieses schiff schon fast. die „costa concordia“, was „küste eintracht“ heißen könnte.

es sollte da liegenbleiben können, für alle zeit. leider wird es rutschen und rutschen, bis alle felskanten abgeschrappt sind.

sie könnten doch tischtennisbälle hineinblasen.

vielleicht ist es so schwer, dieses schiff, dass diese gute, alte methode nicht funktioniert. wir wir wissen nichts von den einzelheiten.

wir wissen auch nichts von den vermissten opfern.

auch das ist wahr. bei anderen ereignissen gibt es bilderleisten in den medien, wo alles über die opfer und/oder die vermissten berichtet wird. auch das scheint bei diesem unfall anders.

es bleibt der koloss.

… und dieses gefährlich schöne bild vom untergang.

jedoch gilt auch: wir können nicht darüber hinweglügen, wie diese bilder aus giglio bei uns wirken. ein unglück, das keines zu sein scheint …

… denn das schiff liegt so wundervoll ruhig und besonnen da.

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Schlimme Gewitter und schlimmen Regen in Oberdollendorf erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, war es so schlimm?

ja, am sonntag, da war es sehr schlimm. ein gewitter, das nicht gehen wollte. es blieb einfach da. zog nicht ab! dazu sehr viel wind, verdammt viel regen. also doch sehr extrem. straßen ganz schnell wie bäche. überall wasser. umgestürzte bauzäune.

in oberdollendorf? genau da?

da war es sehr, sehr extrem. die stunden der feuerwehr. dann liebt jeder die feuerwehr, die man sonst gern etwas missachtet.

was dann?

keller sind auszupumpen, kanaldeckel werden abgehoben, damit die laubfänger entfernt werden können, weil die an solchen tagen alles verstopfen. äste stören allerorten.

und noch?

überall sind kleine seen, lachen, pfützen … und überschwemmungen. unterführungen sind zu befreien oder zu sperren, weil dort das wasser steht wie ein see, der das auto nicht durchlässt.

es ist auch ein junger mensch ums leben gekommen.

das ist besonders tragisch: ein mädchen, dass von einer mauer aus diesen runden pflanzkübeln erschlagen wurde. in oberdollendorf. am schleifenweg. wie schlimm!

alles vom wasser?

wasser und wind. man ist immer wieder über die natur überrascht, die man so sehr doch beherrschen will. man hat alles zersiedelt, bebaut, kanalisiert, und doch stürzen bäume und mauern noch um.

und dann?

dann räumen die menschen auf, machen trocken, pumpen leer und gehen wieder ihrem tagewerk nach. so sind die dinge, wenn die dinge sind. viele sachen stehen am straßenrand, die in den kellern nass geworden sind.

und die menschen?

stehen und reden. solche schäden bringt die menschen am straßenrand zusammen. nachbarschaft wird wieder neu erfahren … im klagen über jenes so starke gewitter am 5.6.2011. im bewerten. im rückerinnern an das letzte so schlimme gewitter, also unwetter.

aber:  ein junger mensch hat sein leben verloren. in oberdollendorf.

gewiss, das macht einen doppelt und dreifach betroffen. die nassen kellerdinge am straßenrand wirken da wie eine seltsame beigabe. trauerflor aus verbrauchtem material. die straßen sind in trauer gewandet, durch diese von nässe zerstörten teile.

und wenn all das nur all das anzeigt, was den wetterwechsel meint? das chaos? den untergang?

… dann rate ich jedem nun immer bei solch einem gewitter schutz aufzusuchen. ein blitz war so nah und so laut … WOW! da erschrak man noch in der sicheren wohnung. ein knall wenige meter von einem entfernt … und einige alarmanlagen heulten, vom blitz getroffen, auf.

in der moderne heulen nicht mehr die tiere, sondern die alarmanlagen.

es sollen aber auch viele rehe vom blitz getroffen worden sein. aber können rehe heulen?

die menschen denn? können die noch heulen?

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Aller Welt sagt KLAUSENS den Rheinpegel von Bonn

klau|s|ens, wie hoch?

eben, um 10.00 uhr: 8,02 meter, zweitklausens. der rheinpegel von bonn. er sinkt! gestern stieg er. schau nur beide schaubilder.

ich finde es toll, wie sich ein künstler für das wohl der gesellschaft einsetzt … und einfach mal selbstlos mithilft. diese information jetzt hier in unserem blog: das ist mitmenschlichkeit in aller humanität.

ja, das finde ich auch. kunst kann so einfach sein! man muss es nur sehen! beuys hätte seine freude an mir, also uns, gehabt.

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Nur an die Katastrophen denkt KLAUSENS

klau|s|ens, es ist der sommer der katastrophen.

so kommt es einem zumindest vor.

gewiss, du hast völlig recht. man sieht dieses und hört jenes … und dann kommt einem solches so vor.

uns kommt der sommer katastrophal vor.

jetzt ja auch wegen dem wetter. aber eigentlich sind es die katastrophen.

es sind die katastrophen, von denen man uns berichtet.

vieles wird nicht berichtet.

genau das. aber das ganz schlimme, das außergewöhnliche … das wird dann berichtet.

wie haiti.

… und verschwindet dann wieder. haiti kommt (in den medien) praktisch nicht mehr vor.

aber das leid ist immer noch da, die lage ist immer noch katastrophal.

aber wir wenden uns den neuen katastropen zu, geführt … von den glorreichen medien und den großartigen bloggern.

wir sehen das grauen der loveparade vom 24.7.2010, die überflutung in china, die hochwassermassen in pakistan, die feuer um moskau, das öl im golf von mexiko … und aktuell das schnelle hochwasser an der neiße.

alles fließt und brennt und wird überschwemmt und eingeraucht … und man sitzt nur da und denkt: dieser sommer ist ein katastrophensommer.

das sagt uns doch alles, wie der mensch funktioniert.

würde nur doch ein staatsmann diese schlimmen berichte von uns fernhalten!

… dann würde sich für die betroffenen kaum was ändern. es ist so oder so … gehupft wie gesprungen: die katastrophe bleibt.

aber kann es nicht sein, dass die katastrophen zunehmen …

… weil die polarkappen schmelzen? das ist der klassisch gewollte zusammenhang, den jeder herstellen möchte. allein: wir sind gar nicht in der lage zu sagen, ob es in diesem sommer mehr katastrophen gibt. dazu fehlt uns jede informationsgrundlage.

aber die bilder im fernsehen?

genau die sagen doch alles und nichts. genauso wie mein kunstwerk von heute. das hat mit information nichts zu tun.

„katastrophen sommer“. ja: es sagt alles und nichts.

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Das Unwetter in Bad Honnef erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast das gewitter gestern erlebt?

es war ja kein gewitter, sondern mehr: da gab es hagel und wind, und überall knickten die äste ab, bisweilen auch die bäume. es war ein unwetter.

du wolltest das spiel sehen?

deutschland – argentinien, ja, ja.

und dann?

dann stand ich auf einem parkplatz, und konnte circa 15 bis 20 minuten das auto nicht verlassen. alles war wasser. der wind war heftig. und die straße schien zu einem bach zu werden, einem reißenden.

also richtig doll.

sicher! man zählte zwischen blitz und donner: mal war es eine sekunde, dann wieder drei sekunden, dann zwei sekunden – das gewitter zog einfach nicht weg.

aber dann war es doch vorbei.

irgendwann ist es vorbei, ja, aber dann sind schon die sirenen da.

welche sirenen?

von der feuerwehr und dem THW. die rücken dann aus und sägen und pumpen und machen und tun. wie die heinzelmännchen.

was hast du gesehen?

ein totes eichhörnchen auf der alexander-von-humboldtstraße.

oho.

es kann sein, dass es schon länger tot war. aber es gab viele viele bäume, die ab waren. also „abbe“ bäume. und äste. und ich sah ein kaputtes auto und noch ein kaputtes auto.

wo war das „noch-kaputte“ auto?

das war auf dem parkplatz zur straßenbahnlinie 66, endhaltestelle grafenwerth. da war das.

der baum ist einfach umgefallen.

eben, da machst du nichts. und ich hatte zuvor ebenfalls dort in naher nähe gestanden. der baum hätte auch mich treffen können.

man soll bei unwetter nie an oder unter bäumen parken.

man lernt immer aus solchen erfahrungen heraus.

und das spiel!

das wurde dann eine fußballerische sensation. 4:0 für deutschland gegen agentinien. nur in dem biergarten auf grafenwerth nicht, denn dort hatte man das public viewing nicht umsetzen können, wegen der zweige und baumteile, die sich über tische und stühle ergossen hatten.

das public viewing ist an diesem tag im gewitterunwetter untergegangen?

man kann es so sagen. daraus wurde dann die sternstunde der geschlossenenen gaststätten und lokale. dahin strömten nun die massen.

es bleibt des einen leid allzuoft des anderen freud.

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