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Stahl-verschandelte Weinberge in Oberdollendorf entdeckt KLAUSENS

klau|s|ens, hässlich macht sich der mensch die welt und die natur.

er ist kaum zu bremsen.

er hat keinen respekt vor nichts.

er macht sich sogar eigene kulturlandschaften kaputt.

wo denn? wie denn?

da gibt es noch diese weinberge in oberdollendorf / königswinter / siebengebirge.

sicher, aber da ist doch alles vollgebaut.

gewiss, aber diese paar weinberge gibt es noch. man hat sogar einen weinwanderweg dort gemacht.

und der rheinsteig läuft dort vorbei.

also: es gibt nicht viel, aber es gibt immerhin noch etwas.

der berg heißt „oberdollendorfer hardt“.

das mag alles sein. und viele dieser weinreben sind auf schöne, natürliche holzstöcke und holzpflöcke gezogen.

so muss es doch auch sein!

eben: der mensch hat diese weinkulturlandschaft über jahrhunderte geschaffen. und oft denken wir: das ist doch irgendwie schön.

und was stellst du fest?

es gibt menschen, die haben weder sinn für natur noch für die etwas künstliche natur der kulturlandschaft. sie halten auch nichts von kulturellen traditionen.

gewiss, alles wird dem nutzen untergeordnet.

genau so: die welt muss funktionieren. alles wird rational kühl durchdacht. es gibt keine hinwendung zum natürlichen. es gibt keinerlei liebe zur schöpfung. auch keine reste mehr. keinen sinn für schönheit und anmut.

und das hast du in oberdollendorf im weinberg entdeckt?

wohlgemerkt: ein kleiner teil vom weinberg. ich vermute, es ist ein spezieller winzer, der so geldkühl und deshalb stahlgetränkt die welt sieht.

was hat der mann denn gemacht? oder ist es eine frau?

die haben keine weinstöcke mehr aus holz.

was?

ja, die haben alles nun durch stahl ersetzt, oder eine legierung, oder aluminium, oder was es auch sei.

kein holz mehr?

nein, sie haben den weinberg in ein stahlwerk verwandelt.

das ist doch hässlich!

eben, es ist sehr hässlich. und irgendwie grausam.

und man kann nichts machen?

offenbar nicht. es dei denn man erfindet irgendeine satzung, die so etwas verbietet.

das aber würde die freiheit einschränken.

wir haben so viele verordnungen, dass von freiheit sowieso keine rede sein kann.

bist du nun für die freiheit oder gegen hässliche weinberge?

ich bin für/gegen beides.

aber es ist so hässlich.

eben. es geht mir doch darum: die leute klagen über fukushima. plötzlich wollen alle keine AKWs mehr , die vorher noch so laut dafür waren. das ist ja schon ein thema für sich: der unbelehrbare mensch, der nach der katastrophe etwas erwacht, bis er dann wieder einschläft und die welt danach weiter zerstört.

widersprüchlich und dumm sei der mensch.

ja, ja, aber diese weinberge in oberdollendorf, die werden durch dieses stahlaluminiumzeugs doch auch geschändet.

und? was nun?

keiner schreit auf. dabei gibt es kleine und große verbrechen.

dann schrei doch!

ich schreie jeden tag, aber keiner hört mich.

sei froh, dass es überhaupt noch pflanzen gibt. sieh‘ es doch mal so!

aber in der bibel war auch nicht die rede davon, dass „der weinberg des herrn“ aussehen solle wie ein stahlwerk.

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Trotzwegen Japan sieht KLAUSENS auch die kleinen Umweltsünden

klau|s|ens, „trotzwegen“ – was soll das denn bitte?

ist man nicht nun sehr aufmerksam?

du meinst: man sieht mehr?

genau das. auch im weinberg von oberdollendorf.

sieht man nicht auch darüberhinweg?

auch das, gewiss, denn gegen japan – und was da an schädigung der welt abläuft – scheint jeder auslaufende dieseltank eine petitesse zu sein.

man ist also genauer und doch nachlässiger?

so vielleicht. es hat ja sowieso alles keinen sinn. man will nur die hände über den kopf zusammenschlagen, japan dann vergessen … und sich an der eigenen verbliebenen restheimat erfreuen, solange es noch geht.

eben: es ist eine restheimat, die sie weiter und weiter zersiedeln.

selbst im gelobten siebengebirge gibt es noch ein baugebiet und noch eines. verdichtung allerorten. schrecklich. bauen, bauen, bauen. weg mit allem grün. weg, weg, weg!

aber du siehst mehr.

ich sehe im weinberg diese verfärbung: dieses gelb des grases, was einmal grün war.

atomkraft?

nein, nein, ich vermute: sprühen. ich weiß jetzt nicht: ökologisch-natürlich oder böses gift?

aber sie sprühen etwas.

genau das. und man kann es sehen.

warum schreibst du das jetzt auf?

es soll niemand später sagen:
a) ich habe es nicht gewusst.
b) ich habe es einfach nicht gesehen.

was wohl die japaner zu deinem eintrag heute sagen würden, klau|s|ens?

es immer unser beider gemeinsamer eintrag, zweitklausens. — ich denke: die japaner werden durch mutationen noch mit genug doppelexistenzen zu tun bekommen, in einigen jahrhunderten.

und die weinstöcke von oberdollendorf. wie mutieren die? und die menschen, die davon trinken?

wie mutieren die menschen, die unsere texte lesen? hast du dich das auch schon mal gefragt?

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Werbung für eine Straußwirtschaft macht KLAUSENS

klau|s|ens, du machst werbung?

ach, ich stieß auf ein plakat.

das hat dich beeindruckt?

aber ja: nicht alle können „mercedes“ oder „adidas“ sein. da gibt es die kleinen leute, die ihr tagesgeschäft bewältigen und …

… die dann eine straußwirtschaft anbieten?

genau so. mit einfachen mitteln: ich stieß auf dieses gelbliche plakat, welches sich so mühevoll gegen die sonne behaupten muss, und gegen das wetter, und gegen den dreck der vorbeieilenden autos. also:  auf der B 42 war das. und …

… du hast ein foto von dem plakat der mutvollen gemacht. und nun setzt du das foto in deinen blog(g)?!

in unseren, zweitklausens. ich mache werbung für den wein, die winzer, die saison, für leutesdorf, und eben für die straußwirtschaft von karl hugemann in 56599 leutesdorf.

warum?

jeder hat das recht auf ein kleines bisschen glück. und ich kann es mit diesem blog-eintrag befördern, das glück. also nutze ich die gunst der stunde und schenke das glück der erwähnung in meinem blog(g) …

… damit du dich „toll“ fühlst. nur deshalb.

ach ja, ach ja: wer weiß das alles so genau? der motive der menschen sind ja so viele. übrigens: die winzer von leutesdorf scheinen in der mehrheit nun doch jeweils eine e-mail-adresse zu haben, aber mit den homepages sieht es noch etwas mau aus:  schau mal: KLICK.

und was ist bei dir?

bei mir? – ich zähle in diesen tagen endlich mal wieder als gönner: ich werde mir nämlich einen federweißen gönnen.

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