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klau|s|ens fordert die abschaffung des wetters und den zusammenschluss von GDL, Bahn, PEGIDA und AfD – www.klausens.com

klau|s|ens, man wird denken, du machst heillosen blödsinn.

alles hat sinn, auch wenn es komisch daherkommt.

ich bitte dich: die abschaffung des wetters!!!

ja, das will ich.

aber das geht doch nicht!

na und?! – ich bitte dich: die abschaffung des bargeldes!

hat das jemand gefordert?

ja, dieser tage wieder mal einer: peter bofinger. die wollen doch nur, dass jeder kauf elektronisch erfasst wird, deshalb.

wenn das bargeld abgeschafft ist, weiß man alles und jedes.

jeder kaugummi wäre erfasst, ja, jede zeitschrift, jedes eis.

was sind das für vorschläge aber auch?!

ich sage und verlange nun: abschaffung des wetters!

und das mit GDL und BAHN und PEGIDA und AfD?

das sind doch derzeit die schlimmsten: die sollen ruhig zu einer gruppe zusammengehen.

wieso?

man kann niemandem von denen recht glauben … und man muss denen aber allen alles zu trauen.

und wozu soll das fusionieren? zu welchem namen?

zu „WORST“.

was ist das?

du kannst es auch auf deutsch sagen: DAS SCHLIMMSTE … oder nur so: SCHLIMMSTE.

und dann würdest du ein gesetz verabschieden?

ja, ich würde ein zwangsfusionsgesetz verabschieden.

wie sieht das aus?

der bundestag entscheidet woche für woche, wer zusammengehen muss.

also ein einheitsgesetz?

ja, aber nix mit tarif.

wer denn?

ich denke, es sollten die schlimmsten jeweils zusammengehen, damit wir DAS SCHLIMMSTE bekommen.

und wenn du woche für woche immer neue DAS-SCHLIMMSTE-fusionen hast?

dann werden die ende des jahres alle dann zu DAS ALLERSCHLIMMSTE zwangsfusioniert.

und da kämen GDL, BAHN, PEGIDA und AfD derzeit auch alle rein?

ich denke, dass sie es gut schaffen könnten. man kann deren aussagen in keinster weise ertragen. (vielleicht sollte man noch die FDP dazunehmen.)

oh ja, oh ja. die FDP!

siehst du, dann sind wir uns ja wieder einig.

also auch das wetter abschaffen?

klar, sagte ich doch bereits.

und das bargeld?

ach so, ja, das bargeld. kannst du mir mal was leihen?

nee, ich bin blank.

na, dann können wir also auch noch das bargeld abschaffen. [eine welt ohne bargeld wäre dann das ALLERALLERSCHLIMMSTE.]

THE WORSTWORSTWORST, so könnte man auch sagen.

ist das wetter denn wenigstens schon abgeschafft? warum dauern die dinge eigentlich so lange?

wahrscheinlich streikt jetzt auch die zeit. deshalb!

klausens-das-wetter-19-5-2015

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klau|s|ens kann sich 4 millionen philippinen-obdachlose gar nicht mehr bildlich vorstellen – www.klausens.com

klau|s|ens, heute hörte ich: sie sprechen nun von 4 millionen obdachlosen.

das kann man nicht ermessen.

man hat auch kein bild dazu im kopf.

man kennt ein volles fußballstadion, eins wie in dortmund, wo bis zu 80.700 menschen offiziell reinpassen + die noch unten alle auf dem platz und um den platz herum.

wir sahen auch flüchtlingscamps aus dem nahen und fernen osten. da gingen dann die zahlen über 100.000 schon weit hinaus. es hieß dann auch mal „hunderttausende“.

aber wir erfassten nur einen teil der ewigen weißen zelte, weil wir alles im fernsehen sahen.

nun aber geht es um millionen menschen, die kein obdach haben, denen man das haus oder die wohnung oder die kleine hütte kaputtmachte.

wieso „man“? es war der taifun haiyan!

gewiss, aber wären die menschen reicher, hätten sie mehr steinhäuser, und es gäbe jetzt weniger obdachlose.

alles hängt mit allem zusammen.

dazu der katholizismus. lieber herrgott, was und woran soll man glauben, bei so einem murks, der von dir kommt, wenn es dich denn gibt?

es gibt ihn nicht! sieh es doch mal endlich ein!

und wenn gott = haiyan ist oder wäre?

dann gäbe es keinen grund, diese instanz anzubeten. wer so etwas tut, verdient es nicht, angebetet zu werden. (verachtung oder furcht oder verdammung wären die einzig naheliegenden gefühlszustände.)

und dann diese 4 millionen obdachlose.

eben: wen soll ich anbeten, dass er oder sie oder es so ein unglaubliches chaos und leid produziert?

ist am ende doch alles egal!

gewiss, aber obdachlos sind die menschen ja dennoch. egal ob 1 oder 2 oder 3 oder 4 millionen.

lass es nur 1 million sein!

selbst bei diesem „nur“ 1 million: jetzt bau mal für so viele menschen ein obdach. und dann überlege dir, wie lange du dafür brauchst!

kunstwerk-klausens-kreis-im-gewirr-16-11-2013-mit-logo

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klau|s|ens erfährt von haiyan und wieder per medien und muster einen natur-katastrophen-schrecken – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder ist es so weit.

wieder, wieder, wieder.

es ist eine regelmäßigkeit darin.

die natur erhebt sich, und doch tut sie es so stark, dass wir wieder von der „klimakatastrophe“ reden. (reden, reden, reden.)

mal ist es indonesien, mal japan, jetzt philippinen.

in der ersten meldung war mal wieder von (lediglich) einem toten die rede.

einem!

und man weiß, dass es sich erhöht. sofort weiß man das!

die meldung ist also sinnlos. sie ist so falsch: 1 toter. ganz falsch.

sie sagen, dass die kommunikation kaputt ist: also kann der eine tote nur ein mini-mini-teil sein, so fürchtet man sofort als mediengelernter mensch.

dann steht man morgens auf und überall ist von mindestens 10.000 toten die rede.

so ist es so und dann doch so. von 1 hinauf nach 10.000.

wir wissen und kennen die automatismen.

schlimmster schrecken.

wir werden diesen schrecken in bildern teils sehen.

und endlose interviews mit helfern.

dann die die diversen konten für spenden.

und schon lauern die vorbereitungen für den jahresrückblick 2013, wenn eine THW-truppe eingeladen werden wird, die auf den philippinen war. (also jetzt dort ist).

es ist alles so vorhersehbar.

der schrecken nicht, aber was damit konnotiert ist.

man sieht die abläufe.

journalisten fliegen über die gebiete, machen filme, sind betroffen, werden aber dann doch schön in hotels wohnen.

wir kennen die bilder, sie sind austauschbar.

der schrecken ist dennoch da und wird dennoch von diesen menschen erlitten.

wir weinen mit den menschen, manchmal wollen wir nicht hören, was wir hören könnten: mutter tot, vater vermisst, schwester ertrunken. tochter, tochter, tochter: nicht mehr da!

man will nichts davon wissen, weil es so schlimm ist … aber man fühlt sich schlecht, wenn man nichts davon wissen will.

man schwankt hin und her. man leidet mit den menschen, man bedauert die menschen …

… und doch durchschaut man zugleich die mechanismen und kann diese gedanken nicht abstellen.

es ist alles eine menschliche falle.

der mensch ist gefangen, in dem chaos, das er nicht kontrollieren kann.

aber er hat die kernkraftwerke noch unnötig hinzugefügt.

gab es da auf den philippinen denn ein kernkraftwerk?

wir wissen es nicht. wir hoffen: nein.

wir bedauern den menschen als menschen als verlorenen.

und dann gehen wir zu bett, dann stehen wir auf.

und sie werden uns neue und neue berichte ins haus schicken.

leid und not – nur die letzten buschfeuer scheinen lange vergessen.

so also funktioniert das große ganze.

ein herrgott lacht und lacht.

was nützte der katholismus denen, die jetzt gläubig von den winden und fluten verschlungen wurden?

warum schreiben wir gedichte?

NOVEMBERWINDE
– Haiyan-Taifun-Gedicht –

Man reiße dahin das Vielerlei in brodelnden Fluten,
Ihr Häuser, und wirbele aber-Witz-brechend der
Menschen Gedärm-Gebein über Baumesstümpfe

Neben all jenen Krächz-Kapellen des Gott-Losen

Sind die Fetzen des unergründlichen Lebens
Voll des nimmermüden Glaubens an den
Untergang von allem bald Dagewesensein

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 10.11.2013, Sonntag, circa 10:28 Uhr MEWZ bis 10:34 Uhr MEWZ

warum machten wir schon am 17.10.2103 untige zeichnung? welches ahnen war es?

klausens-zeichnung-am-stadthang-7-10-2013 (Medium)

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klau|s|ens wartet auf den richtigen herbst – www.klausens.com

klau|s|ens, wir sind ganz aufgeregt.

gewiss, denn wir warten auf den herbst.

eigentlich ist er schon da: kastanien und blätter fallen, auch die walnüsse machen schon ticke-ti-tack.

aber es ist so warm noch.

du willst die kälte?

ich will die kälte und die nässe, und auch die dunkelheit. dazu die erkältungskrankheiten.

das willst du?

ich will auch nicht mehr das haus verlassen müssen.

wieso?

weil der herbst dann da ist, die uhren werden auch noch umgestellt.

und dann?

dann versinken wir in dunkelheit und nässe und kälte. (und staus.)

was ist das?

das ist der herbst von seiner schlimmsten seite.

wann kommt der?

angeblich noch diese woche.

und dann?

dann ist der „goldene herbst“ eine mär.

wieso?

weil wir in nässe und kälte und dunkelheit über das leben nachdenken … und über die welt … und über das wetter.

dazu dient der herbst?

der herrgott muss doch wissen, warum er den nassen, kalten, dunklen herbst erfunden hat, zusätzlich zum goldenen.

warum?

ich weiß es nicht. es soll ja auch länder geben, die nur sommer und winter kennen.

dann weiß der herrgott gar nicht, was er warum tut?

aber der herbst weiß es!

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klau|s|ens sieht das wetter des märz – www.klausens.com

klau|s|ens, nicht die iden des märz?

nein, noch nicht. derzeit sehe ich nur das tragische wetter des märz.

aber beides ist sich sehr nah.

das eine kann in das andere umschlagen. man darf die menschen nicht über gebühr quälen.

manche aber sind dennoch draußen.

sie ziehen durch das nass und stemmen sich in den wind. sie ertragen das peitschen des regens und beobachten das aufschäumen des rheins.

dann sind am ende doch alle glücklich.

die menschen sind erst dann glücklich, wenn dieser märz so vorbei ist und sich der märz des frühlings zeigt.

ein schöner ausdruck: „der märz des frühlings“.

schöner als „die iden des märz“?

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Am Grau in Grau der Jetztwintertage erfreut sich KLAUSENS

klau|s|ens, grau sind alle tage.

du meinst jetzt, wo es wärmer wieder wird, wo der schnee weg ist, wo das schmuddelwetter beginnt, wo die autobahn A 57 tagelang komplett gesperrt ist, wo überall der wind pfeift und die grippe lacht, wo man nicht das haus verlassen will, wo man eher im hause bleibt … und die briefmarken zählt, weil das fußballspiel bayer leverkusen versus FC barcelona nicht im „open TV“ übertragen wird.

ja, ja, die zeit meinte ich. (du vergaßt, dass ja ab donnerstag der karneval sich in diesem wetter auf den straßen zurechtfinden muss.)

man muss immer das beste aus allem machen.

und was?

wozu ist die kunst da? wozu?

 

 

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Etwas erstellt KLAUSENS

klau|s|ens, eher schlechtes wetter.

und das seit tagen schon.

nix siebenschläfer und dann ewiger sommer.

doch, doch, in den USA.

also nicht bei uns, sondern in den USA?

ja, die einen vergehen im gesonn, die anderen frieren im genäss.

im mai hieß es jeden tag: die ernte ist weg, alles verdörrt.

wir haben bauern um bauern gesehen, trockene felder, baldige hungersnot in deutschland. immer wieder wurde uns erde in die kamera gehalten, die zerbröselte, pflanzen, die verkümmert waren.

und nun?

alles nass, nass, nass. wind. kühl. fies.

keine dürre?

keine dürre, nur ein juli, der ganz anders ist … als der mai.

was machen wir?

wir erstellen ein kunstwerk: „punkt fläche bunt“.

und das?

… lenkt etwas vom wetter ab. nicht mehr und nicht weniger.

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