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klau|s|ens beginnt ein dringend notwendiges KADERLEXIKON IM AUFBAU DES ENTSTEHENS ZU WERDEN – www.klausens.com

klau|s|ens, ohne das wort „kader“ kann man heute nicht mehr bestehen.

und wo der bundestrainer seinen vorläufigen kader für die WM nun benannte, ist das thema noch dramatischer.

sandro wagner ist jetzt beleidigt, mal als beispiel. (er gehört nicht zum kader.)

und die beiden diktatoren-möger sind dabei, als beispiel.

aus diesem grunde machen wir heute einen großen schritt und beginnen mit der erstellung eines kaderlexikons, damit dieses wort in allen facetten und für alle diskussionen auch anständig benutzt werden kann.

das wort „kader“ allein ist zuwenig, gerade auch bei den millionen fußballtalkshows, die wir nun haben: sport 1, eurosport, sky, experten im überfluss, gequatsche im ausfluss. matthäus versus effenberg.

deshalb helfen wir „kaderdeutschland“ mit dem beginn eines kaderwortlexikons. man muss alle nuancen des kaders erfassen. nur so werden wir alle glücklich werden, in russland dann … und danach in qatar … und überhaupt.

KADERLEXIKON IM AUFBAU DES ENTSTEHENS ZU WERDEN

Kadertiefe
Kadernacht
Kadernachtkater
Kaderaufkauf
Kaderanleihe
Kaderanleihungsanstalt
Kaderbemessung
Kaderbemessungsgrenze
Kaderzentrum
Kaderzentrumsbewirtschafter
Kaderwert
Kaderschluck
Kaderschluckhusten
Kaderheilung
Kaderheilungstoleranz
Kaderwort
Kadersatz
Kaderersatz
Kaderdunst
Kaderaltdunst
Kaderneuzusammenstellungshelfer
Kaderberechner
Kaderzins
Kaderzinsestiefe
Kaderhöhe
Kadergrad
Kaderradius
Kaderworthülse
Kadervertrag
Kadervertragsbruch
Kaderkreistiefe
Kaderkreiswert
Kaderbewertung
Kaderbewertungstiefe
Kaderbewertungstiefenhöhe
Kaderdimension
Kaderdimensionsbeglückung
Kaderabruf
Kaderabrufdichte
Kaderverbreitung
Kaderausdehnung
Kadersehne
Kaderleiste
Kaderunmöglichkeit
Kaderunmöglichkeitsbegrenzung
Kaderlust
Kaderlustbeflügelung
Kaderflügel
Kaderflügelstutzanstalt
Kaderherz
Kaderherzschwäche
Kadertremolo
Kaderbedürfnis
Kaderbedürfnissuche
Kaderbeschneidung
Kadereinkauf
Kadereinkaufsprozente
Kaderausschöpfung
Kaderausschöpfungshoffnung
Kaderzukaufsoption
Kaderzukaufsoptionsaktienfonds
Kaderbereitschaft
Kaderbereitschaftsverhöhnung
Kaderanfälligkeit
Kaderkrankheitsanfälligkeit
Kaderliebe
Kaderliebesbezeugung
Kadervernunft
Kaderzusammenstellung
Kaderzusammenstellungsgrad
Kaderzurschaustellung
Kaderdurchmischung
Kaderdurchmischungsbreite
Kadersehnsucht
Kaderaufstellungsportalgenuss
Kaderabgesang
Kaderabgesangsbuch

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u a. als Klausens oder KlauKADERsKADERens oder Klau-s-ens, am 17.5.2018, Donnerstag, circa 8:42 Uhr bis 8:49 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf.

klausens-17-5-2018-kaderkreistiefe

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klau|s|ens hört dauernd vom narrativ – www.klausens.com

klau|s|ens, auf einmal ist so ein wort da.

und dann hört man es wieder und wieder und immer wieder.

ich höre immerzu „das narrativ“.

geht mir auch so: gerne im radio, gerne wissenschaftler und beobachter aus dem akademischen raum.

jetzt gibt es überall „ein narrativ“ bzw. „das narrativ“.

jedes kleine ereignis wird zu einem narrativ. also: man erschafft ein narrativ, und das ist dann schon wie ein ereignis. (oder auch umgekehrt.)

„narrare“ kommt doch aus dem latein: erzählen.

„narrativ“ wäre wohl das, was man erzählt.

und die menschen reden doch so gern. und plaudern. und erzählen dies, erzählen auch das.

in der politik ist „das narrativ“ wohl die bewusst gepflegte erzählung. die gewollte erzählung. was man also will, dass man sich nun weitererzählt.

ein großes narrativ der menschheitsgeschichte ist ja, dass die erde rund ist.

oder auch flach!

du machst einem alles kaputt! ich erzähle jetzt gar nichts mehr!

das goße narrativ dieser tage: „das künstlerduo klau|s|ens und zweitklausens (immer als eine person auftretend) erzählt nun (im sinne von ‚fortan‘) gar nichts mehr!“

kommen wir so ins radio? bei dem wortbeitrag von prof dr. bibo blingmann von der strebkante auf „radio heinz plus“? ja? sind wir das eines „narrativissimusses“ wert?

mir fällt auf, dass die wörter irgendwann da sind, millionenfach, aber man weiß nicht, warum und woher auf einmal. ist da ein bedeutsames buch geschrieben worden, was wir verpasst haben, in dem aber „narrativ“ tausende male vorkam? was war das sprachei? wo lag es rum?

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klau|s|ens schlägt „begrenzt“ als wort des jahres, ja, als wort des jahrzehnts vor – www.klausens.com

klau|s|ens, begrenzt!

ja, das ist das wort: man hört es dauernd, es ist ein „longrunner“: begrenzt. BEGRENZT !!!

am meisten auf den SHOPPING-SENDERN, konsum, konsum, konsum.

gewiss: schon nach wenigen minuten ist die ware „begrenzt“, damit die leute hechelnd schnell etwas bestellen. denn wenn etwas begrenzt ist, dann ist es bald vielleicht weg.

und dann sind die ressourcen der welt ja auch noch begrenzt.

gewiss, alles ist begrenzt, aber da reden nur die protestierer drüber.

man hört, die bienen und die insekten seien nun „begrenzt“.

und die begrenzung geht ja weiter und weiter.

andere forderen eine begrenzung gegen flüchtlinge, oder was ist mit der begrenzung der EU an der grenze irland/nordirland nach dem BREXIT?

mit „begrenzt“ wird eine prinzipal-idee der menschheit erfasst. das wort ist bedeutsam und wichtig. das wort ist dauernd im einsatz …

… geht aber gegen andere schnell-mode-wörter gerne mal unter!

oh ja, oh ja! genau deshalb möge „begrenzt“ wort des jahres werden, oder gar „wort des jahrzehnts“.

es steckt so viel darin!

übrigens: unsere vorräte sind aktuell auch begrenzt – der kühlschrank ruft es bald auch: „begrenzt“ …

… wenn wir endlich den neuen kühlschrank haben, der sich dem „internet der dinge“ zugehörig fühlt. ich weiß!

„begrenzt“ ist universal und universell einsetzbar. ein herrliches wort!

klausens-vorschlag-5-12-2017-wort-des-jahres-wort-des-jahrzehnts

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klau|s|ens fordert die abschaffung des wortes “islamistisch” – www.klausens.com

klau|s|ens, warum forderst du das? die abschaffung vom wort „islamistisch“?

ich denke „islam“ und „islamistisch“ sind sprachlich sehr nah. und so wird der eindruck verstärkt, alles im und am islam sei per se terroristisch.

was falsch ist!

eben! das wort „islamistisch“ hat eine generalisierung in sich, die man mit anderen religionen so nicht macht.

es geht um den „…tisch“. also den TISCH.

wir müssen reinen tisch machen: man nehme „christlich“ und erzeuge nun bei jedem radikalen christen ein „christlistisch“ oder „christlitisch“ daraus … was würden die christen denken?

die würden denken: was macht man da mit uns und mit unserer religion?

so ist es mit dem islam auch. deshalb sollte man die radikalen und bösartigen und gemeinen täter mit dem (zudem ja nur behaupteten) hintergrund des wahren und echten und reinen islam anders nennen.

hast du schon eine idee?

vielleicht sollte man den glauben weglassen und dann von „gefährlichen radikalfanatikern“ sprechen.

aber dann fehlt eine wichtige information: der glauben ist schon bedeutsam.

migrationshintergrund ist auch bedeutsam.

wenn man dann noch das land oder die nationalität erfährt, zu dem migrationshintergrund … gibt es noch mehr erkenntnisse. und der glauben natürlich.

ich weiß, aber wenn ich immer nur den glauben nenne, bei jedem attentat, dann wird der als „generalterroristisch“ allzu schnell diskreditiert.

eine ideale lösung habe ich auch noch noch nicht.

vielleich sollte man auch noch das wort „pseudo“ einbringen: „radikalfanatiker einer bösartigen pseudoglaubensrichtung, die sich fälschlich auf den islamischen glauben und den koran beruft.“

das ist verdammt lang.

ich weiß, ich weiß: aber verdammt kurz ist nicht immer verdammt gut.

es muss über unsere sprache nachgedacht werden. (PRESSE! MEDIEN! POLITIK! DENKT NACH!)

dringend!

klausens-fordert-abschaffung-des-wortes-islamistisch-10-1-2015

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klau|s|ens hört etwas (1 h) von der ersten deutschlandfunk-radionacht – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt auch der deutschlandfunk. nachts. text. wort. stimme.

es war höchste zeit, WDR5 macht das schon (jahre) länger. heute früh in der nacht ging es los.

es gab leute, die haben es schon vor zig jahren gefordert: text in der nacht. ich kenne einen verleger, der 1998 an einen brief an die ARD-anstalten (jeweils einzeln an die hörfunkdirektoren) schrieb und u.a. den text und das wort im radio in der nacht forderte – statt dieser dauernd nur abgenudelten musik.

aber WDR5 und DEUTSCHLANDFUNK brauchten sehr, sehr lange, um das umzusetzen.

der DEUTSCHLANDFUNK zudem deutlich länger als WDR5. (WDR5 hatte ja die idee des namens „nachtaktiv“. da werden nachts die sendungen vom tage wiederholt. und das haben die am 2.9.2006 begonnen, also jahre vor dem deutschlandfunk.)

jetzt aber tun sie, die vom DEUTSCHLANDFUNK, als wären sie die ersten. lies mal die pressemeldung.

[2013/04/05]

Am Montag, den 8. April 2013, startet der Deutschlandfunk ein Angebot für Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland, das es so noch nicht gibt: die Deutschlandfunk Radionacht. Sie bietet werktags zwischen 0.00 Uhr und 5.00 Uhr ein Wortprogramm, das nicht nur aus politischen Nachrichten besteht, sondern auch Themen aus den Bereichen Kultur, Literatur, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft behandelt. Daneben gibt es fundierte Hintergrundberichte, Reportagen und Analysen aus Deutschland und der Welt.

Am Wochenende, in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, werden in der Radionacht musikalische Akzente gesetzt, die den Hörgewohnheiten am Wochenende entsprechen. Die Musikredakteure zeigen, dass Musiksendungen informativ und kulinarisch zugleich sein können: Eigenproduktionen, Mitschnitte, Trouvaillen aus der Musikgeschichte und Neuigkeiten vom Musikmarkt. Das Klangspektrum reicht von Louis Armstrong bis zu Maria Callas, von Fundstücken des Rock und Pop bis zu stilbildenden Produktionen.

„Die Reform der Nachtstrecke“, so der Intendant des Deutschlandradios, Dr. Willi Steul, „ist Teil einer klaren ‚Flottenstrategie‘, bei der die Alleinstellungsmerkmale aller drei Programme geschärft werden. Markenzeichen des Deutschlandfunks sind die ausführlichen Nachrichten und das analysierende Wort zu den Hintergründen von Politik und Kultur“. Durch das neue Angebot werde das Profil des Deutschlandfunks als bundesweit führendes Wortprogramm – rund um die Uhr an fünf Tagen in der Woche – noch einmal verstärkt. „Die Deutschlandfunk-Radionacht“, so Willi Steul, „bietet eine klare Alternative zum gesamten Angebot der sogenannten gehobenen Programme in der Nacht“. http://www.dradio.de

ja, das ist schon kurios, wie alle leute ihr eigenes tun so anders „verkaufen“, als es der wahrheit entspricht. der DEUTSCHLANDFUNK ist beim thema „wort in der nacht“ ein nachrücker.

dafür haben die jetzt einen moderator, das hat WDR5 nicht.

woher weißt du das?

ich habe heute ab circa 4 uhr die deutschlandfunk-radionacht gehört. (also in die laufende reingehört.)

ach, das hast du?

du denn nicht?

ich weiß es nicht mehr: wann war radionacht, wann war das normale morgenprogramm?

ich denke, ab 5 uhr ist beim deutschlandfunk in der woche das normalprogramm, da beginnen die ja schon immer ihr magazin, diese „Informationen am Morgen“.

halt! hier ist das angekündigte programm der ersten radionacht: ich zitiere aus der „Programmvorschau“ des DEUTSCHLANDFUNKs:

00:05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht
00:05 Uhr
Fazit
Kultur vom Tage
01:00 Uhr
Nachrichten

01:05 Uhr
Interview der Woche
Jens Weidmann, Präsident der
Bundesbank
01:30 Uhr
Essay und Diskurs
Die ungebremste Kreativität –
Multitalente von Goethe
bis Schlingensief (1/6)
Goethe, der Universalist und
die Kunst der Beschränkung
Von Rüdiger Goerner
(Teil 2 am 14.4.13)
02:00 Uhr
Nachrichten

02:05 Uhr
Kulturfragen
Debatten und Dokumente
02:30 Uhr
Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person
Der Schriftsteller und
Liedermacher Ernst Molden im
Gespräch mit Michael Langer
03:00 Uhr
Nachrichten

04:00 Uhr
Nachrichten

04:05 Uhr
Radionacht Information

04:30 Uhr
Nachrichten

wahnsinn, dass das radio erst dann auf den trichter kommt, wenn millionen andere medienmöglichkeiten das radio in konkurrenz so deutlich angreifen.

du meinst internet auf dem smartphone und co.

alles das.

das radio spielt da auch mit, irgendwie. streaming im internet und somit auch auf dem smartphone. – du bist immer noch bei dem eckigen ding, wo du den knopf drehst. das radio ist heute aber überall „drin“.

ist es denn auch „in“? wenn die jahre brauchen, um alle guten vorschläge endlich mal umzusetzen? sind die „in“?

aber beim DEUTSCHLANDFUNK ist das doch sogar mit einem spezial nacht-LIVE-moderator. wohl genau deshalb. man will „in“ sein – und zudem anders als der WDR5. aber: das mussten die erst jahrelang durchrechnen. (wegen dem geld!) … und deshalb beginnt/begann alles erst jetzt am 8.4.2013. (der text kommt ja in zukunft auch nur fünf nächte von sieben.)

klausens-radio-stilisiert-8-4-2013

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klau|s|ens freut sich angesichts des papstrücktritts über das neue universalwort „respekt“ – www.klausens.com

klau|s|ens, wir rufen „respekt“!

der papst tritt zurück und wir sind doch eher gegen die katholische kirche, aber wir rufen dennoch: respekt!

man ist evangelisch und ruft: respekt!

man ist atheist und ruft: respekt!

alle rufen: respekt!

dieses wort ist wunderbar.

das finde ich auch: man tut keinem weh, es ist keine beleidigung, aber auch kein echtes lob.

hinter „respekt“ kann man sich wundervoll verstecken.

jeder kann so antworten: „was denken Sie zum rücktritt des papstes?“ – antwort: „ich empfinde vor allem respekt!“

ich kannte dieses wort von thomas gottschalk.

in welchem zusammenhang?

wenn in der show ein promi war und sagte: „ich laufe jeden tag 7 kilometer“, dann sagte herr gottschalk: „respekt, respekt, respekt!“

es war wie eine floskel.

gewissermaßen ja. du willst nicht sagen: „das finde ich aber toll!“, nein, du sagst dann „respekt!“. es hat etwas beiläufiges.

und beim papstrücktritt gestern konnte man es hören? das wort „respekt“?

tausendfach. auch der grüne ministerpräsident von baden-württemberg sprach davon.

wahnsin! alle haben „respekt“ vor dem mann, vor seiner lebensleistung und vor seinem entschluss.

ich denke mir, dass er so unsterblich wird. im menschlichen sinne. alle analen werden diesen papst nun verzeichnen.

mit respekt!

er ist zurückgetreten, das gab es seit über 700 jahren nicht: er hat damit das papsttum verweltlicht. der diener gottes auf erden wird a) gewählt und tritt b) zurück, genau wie politiker … aber schon etwas anders als könige.

aber wir haben jetzt drei rücktritte zu verkraften:

a) königin beatrix am 28.1.2013 zum 30.4.2013
b) ministerin annette schavan am 7.2.2013 zum 14.2.2013
c) papst benedikt XVI. am 11.2.2013 zum 28.2.2013

wie schrecklich! dann haben wir in unseren presseerklärungen zu diesen rücktritten wahrscheinlich auch jeweils das wort „respekt“ benutzt.

vieles spricht dafür. „respekt“ ist die universalwaffe schlechthin.

damit kommt man auf der karriereleiter ganz weit.

ich habe respekt vor der unsterblichkeit des papstes, der es bei wenigen jahren amtszeit mit einem geschickten coup geschafft hat, über jahrhunderte erwähnt und nie vergessen zu werden.

was bist du mir für ein atheist?!

wieso: ich habe gestern, am 11.2.2013 auch die „kirche des atheismus“ gegründet.

wirklich?

aber ja: „es gibt keinen gott und genau deshalb beten wir ihn an!“ (zitat klau|s|ens und zweitklausens, am 11.2.2013, rosenmontag, gegen 22:23 uhr MEWZ.)

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klau|s|ens begreift keinesfalls die neger-wort-zensur-euphorie in kinderbüchern und bald wohl allen büchern – www.klausens.com

klau|s|ens, was haben die sich denn da ausgedacht?

jetzt werden alle bücher umgeschrieben. beim verlag oetinger zum beispiel. „die kleine hexe“ wird nun entnegert: das wort kommt raus.

das ist doch schrecklich!

die wahrheit des textes wird nun konsequent entstellt, und jede generation ändert dann neue worte in einem text …

… bis man den urtext nicht mehr kennt!

was soll das?

für welche aufklärung sind wir einst (revolution! revolution!) eingetreten? dass alles nun zugekleistert wird?

man könnte das wort „krieg“ immer in „menschliche unpässlichkeit“ ändern, in allen büchern.

oh, ihr herren und damen von oetinger, was soll das?

man könnte das schlimme wort „tod“ in „verbleichung“ ändern. in allen kinderbüchern, dann aber auch in allen anderen büchern … auf der welt.

oh, ihr vom oetinger verlag, warum macht ihr das?

man könnte „liebe“ (da etwas schlüpfrig!) in „zueinanderbegegnung“ umtransformieren.

man könnte aus „meinung“ eine „denkungsbesorgnishaltung“ machen.

man könnte das buch „mein kampf“ so umverändern, dass es nachher wie ein „handbuch für hochsinnige therapeuten“ daherkommt.

und das „kapital“ sollte in allen büchern nun „geldum“ heißen, da „kapital“ so böse klingt.

dann wäre der kapitalismus der „geldummismus“. (aber da müssen wir dann noch „dumm“ rauszensieren.)

schön schrecklich. dauernd ändern wir die worte der welt, bis wir weder die worte noch die welt verstehen.

und der „verlag“ wäre eine „stelle zur unabänderlichen umschreibung und durchzensurierung von ehemals noch originalen werken“.

die welt flüchtet! vor sich selbst! vor ihrer eigenen wahrheit!

ach ja: aus „welt“ machen wir in allen büchern die „daseinskugel“!

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