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klau|s|ens erfindet die oberkörper-oberarm-maske (früher als t-shirt bekannt) … und noch weitere tolle masken – www.klausens.com

klau|s|ens, die oberkörper-oberarm-maske?

in den heutigen zeiten muss alles „geschützt“ sein, durch eine „maske“ bedeckt. da erfand ich die oberkörper-oberarm-maske.

aber das ist doch ein t-shirt!

na und, ab heute ist es eine oberköper-oberarm-maske. der künstler will es so! der zeitgeist auch.

aha, und die hose?

wir reden von der oberschenkel-unterschenkel-po-becken-maske!

aha! und der strumpf?

du meinst die fuß-fußgelenk-maske!

und der BH?

du meinst die doppel-busen-maske!

und der schal?

du meinst die hals-maske!

und die unterhose?

du meinst die geschlechts-po-maske!

und der hut?

du meinst die haar-maske!

und die amrbanduhr?

du meinst die unterarm-teil-streifen-maske!

mit dir wird man ja kirre!

du meinst das wort als hirn-seelen-pseudo-wahrheits-maske!

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klau|s|ens stößt überall auf hype-wörter wie zum beispiel „inklusion“ – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist eine überschwemmung.

man weiß nicht, wie einem geschieht: plötzlich ist da ein wort und dann ist es überall.

man kann dem wort nicht mehr entrinnen.

nein, man benutzt es irgendwann selber.

aus welchem grund?

es geschieht unbewusst. man ist so mit dem wort zugetrommelt worden, dass man meint, man müsse es 1 x am tag selber aussprechen.

dann erst ist man teil der gesellschaft!

nur dann! wenn du „inklusion“ nicht kennst und nicht benutzt, dann hast du dich aus dieser gesllschaft ausgeschlossen.

das wort wandert dann in private e-mails und private gespräche, bei mancher party wird damit jongliert.

es ist ein prozess, dem man sich nicht entziehen kann – es sei denn, man lebte wie ein eremit im wald. (eigentlich ist es wie eine gehirnwäsche, aber es gibt keinen echten täter.)

selbst da könnte einer, das wort singend, vorbeimarschieren.

jetzt weiß man, wie es der DUDEN-redaktion ergeht.

die muss alle paar jahre aus den behämmerungen der gesellschaft dann die worte herbeizaubern, die in den DUDEN neu aufgenommen werden.

ich hoffe mal, dass „inklusion“ im neuen DUDEN dabei ist. denn an diesem wort kommt man ja nicht vorbei.

mir ist es auch so ergangen bei „couchsurfing“, auch dieses wort ist derzeit omnipotent.

man schämt sich, wenn man noch nie auf einer fremden couch in einem fremden land geschlafen hat.

man gehört dann nicht mehr zu einer massenbewegung bzw. einer anscheinenden massenbewegung dazu.

man muss „inklusion“ aktiv betreiben und „couchsurfing“ aktiv begehen. (früher war es die „mülltrennung“.)

da fällt mir noch etwas ein. ein wort, dass sich langsam zu einem hype aufbaut.

welches?

„regenbogenfamilie“.

ich kannte immer „patchworkfamilie“.

ja, jetzt aber ist es die regenbogenfamilie … wie du siehst. die ist ganz neu, ganz en vogue … und deshalb solltest auch du sie nennen, schreiben, singen: die regenbogenfamilie.

wie diese dinge einen einnehmen.

man lebt nur munter vor sich hin … aber an diesen worten kommt man einfach nicht vorbei.

an den themen denn? schafft man es, den themen zu entkommen?

klausens-k-werk-sprache-mauer-streifensteine-9-7-2013

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