Schlagwort-Archive: worthuelsen

klau|s|ens begrinst die kaeser-„neu“-aufstellung von SIEMENS als standardaktion des spitzen-manager-neuantreters – www.klausens.com

klau|s|ens, die bei SIEMENS können einem nur leidtun.

gewiss: immer wenn da einer neu an die spitze kommt, dann wird wieder alles anders.

dann kommen wieder wortblasen in die räume und hallen.

dann werden management-handbücher neu vorgelesen: es sind immer dieselben worte, diese werden je nach neuem manager neu sortiert.

man muss ja unbedingt seine duftmarke setzen, wenn man neu antritt.

so läuft es tausendfach und zehntausendfach in deutschland und anderswo ab.

auf allen ebenen des managements.

hauptsache: neu, hauptsache: anders, hauptsache: alles mal umgemöbelt und durchgeräumt.

verschlanken, verfrischen, neu aufstellen, top-up-buttom-down-top-hurra-bling-bling.

wir können nur lächeln und grinsen und lachen und lospoltern.

wer glaubt das alles noch?

am ende glauben es die mitarbeiter, die aufgrund der „neupositionierung“ des konzerns dann entlassen werden.

es sollte mal eine forschungsarbeit geben, die sich nur mit den ewigen umbauten und neuankündigungen von managern aller ebenen befasst … und dann kontrolliert, was a) nachher herauskam …. und was b) nachher davon überhaupt positiv wahr wurde.

positiv für die aktionäre oder für die mitarbeiter?

auch das ist eine gute frage.

SIEMENS: die sektoren vom vorgänger sind nun sind weg. (du musst immer alles anders machen, damit man weiß: hui, der greift durch! hui, der macht alles anders! hui!)

die „divisionen“ bei SIEMENS leben neuer und blütender als je zuvor.

ich würde „bereiche“ erfinden. und dazu „wings“, eventuell auch als „flügel“ benannt. je nachdem.

ich würde „stationen“ einbauen. und „stepstone-cleaner-targets“.

ich würde auf „etappen“ setzen.

ich würde „entscheiderlinien“ für gut halten. „actionborderlines“ und „space-adder“.

ich nähme „direktorder“ als baustein. und den „cling“ als universalwort für alles und nichts. (wichtig ist immer, dass man englische … aber auch deutsche begriffe hat.)

ich nähme direkt die „bausteintheorie“, weil ja eh immer alles umgebaut wird.

ich würde den „umbaudirektivadministrator“ erfinden. den UDA.

ich würde den „lean management control(l)er“ einstellen. ein ELL absichtlich in klammern!

ich würde den „upgraderschlüssel“ zum „markstein“ von allem erheben.

bei mir wäre die „monatsoption“ der genussschein auf „karriere-return-on-ballast“.

bei mir …

ach jetzt hören wir aber mit dem ganzen quatsch auf, du kleiner möchtegern-kaeser, du!

für mich liest sich das so, als wollten klau|s|ens und zweitklausens sich selber als vorstand eines topkonzerns in deutschland bewerben.

… um mal wieder alles neu „aufzubauumstellen“, ja, ja. (lang leben die aktionäre! ein hoch aufs kapital! und ein dank an alle management-handbücher und alle floskeln, die man aus diesen rausziehen kann!)

„we build the world: klausens!“ (unser neuer spruch für die anzeigenwerbung.)

nee! „we will and are and have been building the world: WORDLKLAUSENS IS ALL OUR SPACE!“ so! (ich muss aber jetzt noch schnell eine sparte zukaufen. mist, das habe ich über der plapperei ganz vergessen!)

klausens-buchstaben-s-i-e-m-8-5-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens hört genervt den immer gleichen satz: „das tut mir leid!“ – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist immer dieser satz?

immer, oder fast immer. zu 99 % immer.

das tut mir leid?

ja, sie sagen: „das tut mir leid!“

wann?

da ist einer im film, der keine mama mehr hat.

was sagt die neue geliebte, als sie erfährt, dass die mutter des mannes schon tot ist?

das tut mir leid!

da ist eine frau, die als 6-jährige den papa verlor.

was sagt der (baldige) freund im film?

das tut mir leid!

eine 10-jährige hat im alter von 9 ihr erstes pferd verloren, an einer seuche.

was sagt der jugendliche liebhaber des mädchens?

das tut mir leid!

sie sagen nichts anderes?

nein. immer den gleichen satz.

sie sagen nicht: „oh, das muss aber schlimm gewesen sein!“

nein, sie sagen (fast) immer: „das tut mir leid!“

das ist ja ein jammer! welche ausdünnung der vielfalt! welche eintönigkeit des fernsehens! welche armut an drehbüchern! welche posse um die, die drehbücher schreiben! welche grausame wahrheit um die, die diese drehbücher dann in die realität umsetzen.

es ist eine arme welt, die immer nur diesen einen satz kennt.

das tut mir leid!

was denn nun?

mit tut es leid, dass es dir leidtut, dass es allen immer nur leidtut.

danke, aber die richtige und einzige (fast schon denkt man: gesetzlich noch erlaubte) wortstellung heißt: „das tut mir leid!“

und wenn ein enkel seine großmutter verlor?

gibt es das denn? dass jemand seiner (neuen) freundin erzählt, dass er in jungen jahren schon, als 3-jähriger, seine großmutter verlor?

das tut mir leid – ich weiß es gar nicht.

na, also, du musst bei den filmen wohl doch noch etwas genauer hingucken und hinhören. leute wie du haben kein recht, über die das-tut-mir-leid-satzauswahl in film und fernsehen etwas zu schreiben.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bedauert die peer-steinbrück-SPD-kandidaten-frühbekanntgabe wegen des phrasendreschungsbelästigungseffektes – www.klausens.com

klau|s|ens, je früher es rauskommt, desto früher geht der ärger los.

jeden tag ist es nun so: radio dort, fernsehen hier, medien dort. es ist diese beschallung.

alle plärren nun: wir wollen den wechsel. wir wollen den politischen wechsel. es geht um eine neue politik. es geht um die weichenstellung für die zukunft.

sie überbieten sich: die floskel der abgrenzung, die floskel des wahren kerns. 

man verschone uns!

aber man verschont uns nicht.

wir werden nun diese ewig gleichen phrasen hören, in allen variationen, aber doch gleich.

die sprachcomputer derer von politik generieren dieses und jenes.

aber es ist doch gleich.

sinnlose interviews und sinnlose gespräche.

dann journalisten, die etwas herauskitzeln wollen, z. b. ob peer steinbrück im falle des falles nicht eventuell doch als minister unter merkel mitarbeiten würde. lächerlich: aber jeder wird so befragt, selbst der SPD-ortsvereinsvorsitzende von oberingen und unteringen.

es ist alles so uninteressant.

und doch machen alle mit und mit und mit.

und schon wieder steigt die politikverdrossenheit.

das aber merken die gar nicht, die in diesen tagen interviewt werden und den sprachcomputer anschalten.

niemand merkt nichts.

weder die politiker noch die „rauskitzelnden“ journalisten.

es sind eigentlich spiele.

man könnte diese spiele mit den millionen quizsendungen im fernsehen gleichsetzen.

herr plasberg (ARD) moderiert „interviews“ und quizsendungen. da ist die fusion der leere erreicht.

die politiker und politikerinnen werden dann wieder aufzählen: die unterschiede in der
– europapolitik
– sozialpolitik
– finanzpolitik
– familienpolitik
usw. , eine langweilige auflistung nach der nächsten. wie grausam!

in jedem interview zählen sie alles das auf und auf und auf. was soll das? wen wollen sie so überzeugen?

sie können nicht anders, sie wissen es nicht anders: es sind immer wieder listen der ewig gleichen begriffe.

es sind sprachcomputer.

und nun sind sie wieder angesprungen. das dauert bis zur wahl.

je später herr steinbrück sich erklärt hätte, oder die SPD ihn, um so später wäre auch dieses hülsenspiel losgegangen, welches uns ununterbrochen unsere zeit und unsere sinne raubt.

du meinst
– hörsinne
– riechsinne
– schmecksinne
– fühlsinne
etc.

jetzt fängst du auch mit den aufzählungen an.

ich will eben noch in die politik. – ob ich hier im blog sprachhülsen abfeiere oder in der realität … das macht doch am ende nichts. die politiker werden dafür auch noch gut bezahlt.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com