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klau|s|ens mit der banal-erkenntnis DIE ZEITEN ÄNDERN SICH und zum PAG aus bayern – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt sagst du das auch?

manchmal muss man auch das abgegriffene sagen.

es wird ja dadurch auch nicht falsch.

eben, eben. kürzlich las ich mal wieder von einer „quo vadis“- veranstaltung. das hört ja auch nie auf.

auch die erkenntnis, dass das wetter morgens anders ist als abends.

eben, immer wieder.

oder dass die bayern mit dem polizeiaufgabengesetz (PAG) den hammer an die demokratie anlegen, den amboss auch, die kreissäge zudem, und eigentlich alles zertrümmern.

ja, auch das bleibt sich gleich. und eben auch nicht, durch bayern weht jetzt das ende vom rechtsstaat als saftig-fette ahnung … und auch der guantanamo-gedanke. ziemlich schlimm, das alles.

sicher: die zeiten ändern sich. der spruch geht immer! (auch wenn einem davon der hals ganz trocken wird. und so.)

ich denke, dass man auch klau|s|ens und zweitklausens mal so eben ein paar wochen und monate ohne haftbefehl festsetzen sollte. wenn man schon die demokratie abschafft … und sich die zeiten ändern …

klausens-kunstwerk-8-5-2018-und-11-5-2018-die-zeiten-aendern-sich

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klau|s|ens ruft die neue moderne der immerzu andauernden internet-smartphone-sonstwas-ausbespitzelung aus – www.klausens.com

klau|s|ens, was du da sagst, ist doch nicht neu! die neue moderne der immerzu andauernden internet-smartphone-sonstwas-ausbespitzelung … die ist doch schon länger da.

ich weiß, nach dem FACEBOOK-skandal spricht nun jeder davon. aber zuvor?

wir haben immer gewarnt und gepredigt.

niemand wollte zuhören. und auch nach dem FACEBOOK-skandal werden die menschen sich und ihre daten willentlich abgeben. fast jede APP saugt daten und die privatsphäre des menschen samt kontakten und telefonnummern. die mailprogramme haben durch die mailtexte sowieso unser leben. dann die sms … und viele weitere anwendungen kommen hinzu. in allem lassen wir daten und leben … damit die mächte der moderne uns eben damit gängeln, schikanieren, eindämmen, einlullen und ganz und gar verraten.

man macht sich heute verdächtig, wenn man nicht mitmacht.

eben: das ist der weg. sich bespitzeln lassen ist angeblich die pflicht jedes guten bürgers. wer seine daten nicht freigibt, nicht bei WhatsApp mittut, keinen FACEBOOK-account hat, der oder die … machen sich verdächtig.

unverdächtig ist, wer sich sein privatleben klauen lässt (das erinnert an den geist der puritaner), und verdächtig ist der, der sich ausklinkt.

und so funktioniert es in china schon heute, gewissermaßen. wir sind auf dem weg dahin.

es ist keine diktatur der schläge und der kerker, sondern eine ganz feine, eine, wo sich die menschen wie von selbst regulieren.

denn alles wird erfasst, also passe immer auf! sage nichts falsches, tue richtig!

also passen alle menschen immer auf und werden ganz handzahm.

keine freiräume mehr möglich!

wenn man dazu konzernführer hat wie mark zuckerberg, und FACEBOOK ist ja einer der bedeutendsten konzerne der welt – dann muss man sich zusätzlich noch ängstigen.

ich ängstige mich aber auch bei drastischen konzernchefs wie herrn müller von VW.

mir machen generell führungspersönlichkeiten angst, die keinen charakter haben, keine moral, keine sitte. da gibt es die frechen, die alles leugnen und millionengehälter haben, als vorstandsbosse. und dann gibt es die opportunisten, die schädlichst agieren, bis es herauskommt … und dann nur noch lavieren, als seien sie selber ein rohes ei.

„die neue moderne der immerzu andauernden internet-smartphone-sonstwas-ausbespitzelung“ hat jedenfalls längst begonnen … und kein ende ist absehbar.

das weiß auch „alexa“! (alexa, weißt du es? hallo, alexa, du mein mithördings: ich spreche mit dir!)

alexa, bitte speichere noch diese gedicht und melde es herrn bezos, damit der wiederum klau|s|ens und zweitklausens dann meldet, bei der welt-kontroll-agentur.

ja, alexa. tu’s!

DIE AMIS SPINNEN DOCH

Mark Zuckerberg räumt Fehler ein,
Peter Öltal seinen Spind.

Wo ist da der Unterschied,
Sagte die Niederlage.

Hatte sie denn jemand
Eingeräumt?

Klau|s|ens in allen Schreibwaisen und Schreibweisen, am Donnerstag, 22.3.2018, gegen 18:13 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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klau|s|ens dichtet an … gegen die verrinnende zeit im stau – www.klausens.com

klau|s|ens, du mal wieder im stau?

man sollte nicht nach köln fahren, schon gar nicht zur rush-hour.

und du tatest deshalb was?

ich hörte radio. da kam der verkehrsfunk.

sie sagen jetzt immer, wie viel zeit man verliert, im stau.

genau das: seit einigen wochen schon. erst hört man nur so halb hin, wenn man nicht auf der entsprechenden autobahn ist.

und dann?

dann sagte mir ein ehemaliger klassenkamerad das wort „zeitverlust“.

was geschah nun?

ich hörte ab sofort nicht mehr die gesamte meldung, sondern ausschließlich das wort „zeitverlust“, wannimmer ich WDR-radio hörte. ich war auf dieses neue wort wie fokussiert.

wie gehst du damit um?

ich denke von morgen bis abends über die idee von „zeitverlust“ nach.

was erbringt das?

gestern im stau kam ich dann auf dieses schlichte, aber überaus durchtriebene gedicht – es ist also ein LIVE-gedicht, ein live reagieren auf die ewigen „zeitverlust“-durchgaben des WDR. es heißt „je öfter man es nennt“.

JE ÖFTER MAN ES NENNT

Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust

DESTO MEHR HAT MAN (DAVON)

Copyright: Klausens am 24.11.2014, Montag, Autobahn A 555, gegen 8:35 Uhr MEWZ, Bonn Richtung Köln, Höhe Abfahrt Köln-Rodenkirchen, BEZUG: Die Verkehrsdurchsagen im WDR, die neuerdings seit ein paar Wochen auch Angaben zum „Zeitverlust“ durch Staus machen.

schön, ich aber überlege gerade, wie ich die zeit wieder reinhole, die ich mit diesem blogeintrag verbracht habe.

kunstfoto-k-werk-zeit-und-zahlen-klausens-10-11-2014-und-25-11-2014

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klau|s|ens mit gedicht für „Aktuelle Stunde“ zur winterzeit (MEWZ = MEZ) plus kunstfoto vom tage – www.klausens.com

klau|s|ens, nun gehen die tage viel früher unter.

ja, es ist so schade: man ist kaum da, dann ist es dunkel.

die dunkelheit aller tage wird nun kommen.

die menschen leiden und sehnen sich nach dem frühling.

zwischendurch entzünden sie kerzen und versuchen, sich mit weihnachts-shopping noch abzulenken.

aber du machtest ein foto, heute.

ja, klau|s|ens, kurz vor der unbarmherzigen dunkelheit der winterzeit.

und du schriebst ein gedicht, zweitklausens.

die AKTUELLE STUNDE des WDR brachte uns dazu. (wir beide schrieben ein gedicht.)

so vergeht dann die zeit, irgendwie.

UMSTELLZUNG

Wo zwei Beine wie ein Uhr sind
Ist jedes Gehen der Wert einer
Stunde gemäß solchem braten
Wir heute allesamt aktuelle Minuten
Der Stunde zum zeitgemäßen Abendbrot

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen am Sonntag, 27.10.2013, gegen 16:56 Uhr MEWZ.

Die AKTUELLE STUNDE schrieb zuvor in ihrem FACEBOOK-Angebot:

„Diskutieren Sie mit: Ist die Zeitumstellung noch zeitgemäß? Geht auch über unsere App Aktuelle Stunde direkt:“

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klau|s|ens und die dunklen brötchen zu silvester oder immer – www.klausens.com

klau|s|ens, die brötchen sind immer so dunkel.

man will helle, aber alle haben nur dunkle.

was ist bloß los?

es ist die diktatur der bäcker und backfabriken und backshops und aufbackshops über das gemeine volk.

selbst zu silvester!

sie verkaufen immer dunkle, fiese brötchen. sie demütigen uns.

wenn man dann helle haben will, heißt es: „wir haben nur die! die durchgebackenen!“

wenn man wissen will, warum, heißt es: „es werden nur die gefragt.“

wenn man selber aber als einer von millionen menschen nach hellen brötchen fragt, dann zählt das nicht.

es ist eine diktatur der dunklen brötchen, auch zu silvester.

wir schrieben deshalb dieses gedicht soeben:

WAS ESSIG?
– Silvestergedicht –

Heute gab’s wieder
Mal nur dunkle
Brötchen, weil
Die Massenbäcker

Es fies so wollten,
Obschon sie (wer?)
Für alle Zukunft
Hell sein sollten.

So tropfet uns die
Sauerkeit selbst noch in das
Düst’re Jahresende rein.

Hey, Backus, wo bleibt das Licht?

Tja, besser kriegen
Wir’s wohl nicht!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 31.12.2012, Silvester, Montag, Königswinter-Oberdollendorf, gegen 8:50 Uhr und 9:00 Uhr und 9:45 Uhr bis 9:56 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens und die zeit zwischen den jahren – www.klausens.com

klau|s|ens, das alte jahr vergeht, aber es ist nicht mehr viel los.

und das neue kommt.

das ist die zeit zwischen den jahren. jetzt also.

so hört man, es, ja so hört man es.

es ist ja nur ein bild.

gewiss, denn die zeit zwischen zwei jahren ist = null.

formal hast du recht, formal ist das eine jahr weg und – schwupp – kommt dann das andere.

aber wir wollen keine formalisten sein.

lass die menschen sich doch zurückziehen und reflektieren, was war und was kommt.

dann feiern sie, dass die tage wieder länger werden.

sie laben sich am mehr an licht …

… bis sie silvester sinnlos austicken.

die zeit zwischen den jahren ist eine fläche.

und die menschen müssen die fläche mit ihren eigenen absonderlichkeiten füllen.

ja, man kann auch bilder machen wie dieses. (siehe unten!)

wie nannten wir es?

„zweifläche“ – aber es ist nicht aus der zeit „zwischen den jahren“, sondern ein bisschen noch davor.

aber die jetztzeit wird darin schon vorweggedacht. interessant, was die künstler so denken und machen.

[ach ja: soll der beitrag hier nun in unsere biographie? oder lieber nicht?]

[„zwischen den jahren“ oder „nach den jahren“? wann kommt denn so eine biographie überhaupt?]

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klau|s|ens merkt anlässlich des berlin-marathons die irrsinnige zeitbesessenheit unserer kultur an – www.klausens.com

klau|s|ens, sie laufen in berlin, marathon.

wie die bekloppten.

es kommt gerade live im fernsehen.

die spinnen doch, die menschen.

es geht nur um den weltrekord.

beim marathon?

nein, bei der reportage. schafft der kenianer mutai den weltrekord oder nicht?

darum geht es?

wie bescheuert ist das denn? wir haben 2012, die manufakturarbeit wurde vor jahrhunderten eingeführt … aber es geht immer noch nur um den weltrekord. immer noch ein weltrekord … und noch ein weltrekord.

und alle machen mit.

alle hören zu. alle werden in einen weltrekord-hype-geredet. man denkt gar nicht mehr darüber nach.

der mensch spinnt.

der mensch ist krank.

der mensch ist besessen.

der mensch ist gelangweilt.

der weltrekord ist gerade in weite ferne schon gerückt, höre ich.

oh, wie schade.

ja, alles lief um den berlin-marathon auf diesen weltrekord zu. die ganze werbebranche dachte nur an den weltrekord. „pace“-läufer sind bei einigen dabei, um die geschwindigkeit hoch zu halten. dennoch: ein neuer weltrekord ist in gefahr.

jetzt ist er schon in gefahr?

ja, man ist wohl anfangs zu langsam gelaufen, dabei sind wir erst 36 minuten oder so dabei.

wahnsinn, der weltrekord kann vielleicht doch nicht neu gelaufen werden. wahnsinn.

was hat der mensch mit sich selbst gemacht? warum protestiert keiner?

im gegenteil: 40.000 laufen doch in berlin mit (oder sind die skater in dieser zahl schon drin?). 40.000 zeitfixierte menschen, die sich oder den schweinehund unterbieten wollen.

ich möchte weinen.

ja, wir gehen jetzt raus, laufen eine runde, weinen über den berlin-marathon … und dann schauen wir auf die uhr, wie schnell wir selber waren.

der weltrekord! lieber gott, schenke uns jeden tag einen weltrekord … vielleicht mal einen marathon von unter einer stunde? ja?

… und neue fließbänder!

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