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klau|s|ens vergleicht das alte frühstück der zeitungsstarrer mit dem modernen der handystarrer – www.klausens.com

klau|s|ens, die dinge sind immer wieder anders, aber irgendwie dann doch gleich.

wie kommst du darauf?

ich ging an einem café vorbei, ein junger mann, eine junge frau, beide saßen am fenster.

und was taten sie?

der mann schaute in sein smartphone und nahm den finger, um immer weiter hoch- bzw. runterzuscrollen. er hat wohl die 1000 belanglosigkeiten auf facebook „gescrollt“. dann wird er ab und an was „geliket“ haben. das schien (gefühlt) schon stunden anzudauern.

und die frau?

die saß ihm gegenüber, tat aber dasselbe.

da saßen also mann und frau sich im café gegenüber, und beide haben nur in ihr ding gestarrt?

ja, sicher, und immer dieser zeigefinger, der diese endlose textmasse der unwichtigen „nachrichten“ = posts runterscrollt und runterscrollt.

dann wäre „scrollen“ die neue form der liebe?

ich weiß ja nicht, ob es ein liebespaar war. aber auf jeden fall menschen, die nicht so gerne sprechen … und lieber scrollen.

information um information, vieles ist reiner müll.

ich weiß, ich weiß: besonders schön sind die immer wieder geänderten profilotos bei FACEBOOK. – wenn man einem nichts mehr einfällt, ändert man das profilfoto. und man kann millionen dinge „teilen“, also müll noch mehr vermüllen.

und alle anderen dürfen scrollen, scrollen, scrollen.

früher hieß es immer: die haben eine seltsame ehe. beim frühstück verschanzen die sich hinter ihren zeitungen und reden kein wort.

das ist heute anders?

heute verschanzen sich die jungen (aber vielleicht auch schon viele ältere) ehepaare jeweils hinter ihrem smartphone oder tablet, beim frühstück.

und was ist daran anders?

sage ich ja: im kern ist dasselbe, nur: einmal ist es die zeitung, einmal das dings.

und von der form?

bei der zeitung starren jeweils beide nach vorne in die zeitung, auf das papier. und sie haben zwei arme nötig, wenn die zeitung in der luft entfaltet ist.

und beim smartphone oder tablet?

da muss ein arm samt zeigefinger immer direkt kontakt zum display haben, um dann diesen endlosen murks=müll runterzuscrollen.

dann wäre das also die „neue welt“, von der manche früher träumten???

ja, ja, ein problem ist nur: solche smartphone-starr-ehepaare sind beide irgendwann in ärztlicher behandlung, weil der zeigefinger schmerzen verursacht. (dieses problem hatten die zeitungstarrer ja nicht. diese überbelastung des zeigefingers.)

und welche ehen sind am ende die besseren? welche halten länger? oder ist es sowieso mit allem schon de facto längst aus, wenn nur noch beim frühstück gelesen und gescrollt wird?klausens k-werk kunstwerk zeitungsstarrer und handystarrer 28-10-2017

 

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klau|s|ens bemerkt: die BILD-zeitung zwingt und presst uns trickreich-gemein in ihre erschreckende cookie-verfolgung und generalüberwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, man „packt“ es nicht mehr, was da alles im internet so orwellmäßig läuft.

dieses nachverfolgen von jedem und jeder durch alle ist schrecklich.

es machen ja auch alle mit. auch die angesehensten zeitungen verfolgen dich und weisen (oh wie anständig!) auf die cookies hin … in kleinen dürren zeilen.

die BILD geht aber noch einen schritt weiter. es wird immer extremer.

findest du?

man traut sich gar nicht mehr, ans internet zu gehen – und die BILD-zeitung setzt einen/uns ja nun regelrecht unter druck.

man zwingt uns, die cookies anzustellen, weil man uns sonst ausschließt, von der „information“. (tja, information und BILD ist ein extra thema.)

die BILD sagt: entweder du lässt dich von uns überwachen … oder du darfst unsere texte nicht lesen, zumindest nicht die kostenlosen. (die texte kann man nämlich gar nicht mehr lesen, wenn man die cookies abschaltet, in seinem browser.)

gib uns deine daten per cookie an … wenn du uns frei zugänglich lesen willst. so sagt die BILD.

mein hinweis, zweitklausens: das wäre beim e-paper nicht anders, denn dann hätten die unsere daten hochoffiziell, weil wir das e-paper der BILD ja bezahlen müssten. (insofern müssen bzw. sollen wir bei lesevariante A oder B uns als person der BILD ausliefern, mit alledem, was wir so tun, im netz.)

ich finde das, was im INTERNET so läuft, höchst bedenklich. die BILD treibt es auf die spitze. („spitze“ und „spitzeln“ liegt ja auch nah beinander!)

jetzt wünscht man sich wieder ein bisschen DIE PIRATEN mit über 5 % zurück.

aber die richten doch gegen alles das auch nichts aus! (und deren idee von „totaler netzfreiheit“ konterkariert alles auf eine ganz andere, aber auch schlimme weise.)

die BILD macht mir angst, SPRINGER macht mir angst, KAI DIEKMANN macht mir angst.

ja, das alles: ganz, ganz schlimm.

wir dokumentieren den orwell’schen text der bild.de, wie wir ihn gestern (18-12-2015) per zufall vorfanden. (wie lange steht das eigentlich so schon da? bei bild.de?)

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bildteil-1-u-2-klausens kann bild.de-nicht mehr lesen - ein schlechter aber wahrer scherz 18-12-2015

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Von der Lügenwelt falscher und gekaufter Internetbewertungen liest KLAUSENS

DIESER BLOG-EINTRAG SOLLTE AM 6.5.2012 GEPOSTET WERDEN:.

klau|s|ens, alles ist falsch! (zwischenfrage: liest oder least? was ist richtig?)

zweitklausens, das schreiben wir doch, seitdem es diesen blog(g) gibt! – lug und trug, so tickt die welt. wer nicht mitlügt, ist der blöde!

aber sie haben es nun wieder herausbekommen: es geht um die bewertungen und die sternchen im internet: hotel, küche, waren, lieferanten, produkte … was immer.

alles gekauft!

alles vielleicht nicht, aber verdammt viel.

das wussten wir doch.

ja, aber „Audio-Video-Foto-Bild“ hat regelrecht – aus recherchegründen – bewertungen eingekauft und auch kaufen können. diese zeitschrift hat das ganze mal richtig aufgedeckt. du kannst für alles und jedes im internet bewertungen kaufen.

ZITAT: „Die Redaktion spürte im Internet eine Reihe Fälscher-Werkstätten auf, die mit Dienstleistungen wie ‚Textservice‘ und ‚Shop-Texte‘ werben. Als Hersteller getarnt, beauftragte AUDIO VIDEO FOTO BILD dann zwei Agenturen, Kundenbewertungen für populäre Internet-Shops zu verfassen. Der Paketpreis für die ersten 35 Bewertungen betrug rund 190 beziehungsweise 299 Euro – zahlbar im Voraus per Überweisung. Ergebnis: Keine der rund 100 Bewertungen, die die Agenturen in Internet-Shops abgaben, wurde als Fälschung erkannt.

Generell gilt: Einige Agenturen verfassen die Bewertungen selbst, andere rekrutieren in Texterbörsen günstige Schreiber für bis zu 1 Euro pro Rezension. Aus Pressemitteilungen der Hersteller und aus bereits vorhandenen Kundenbewertungen holen sich die Texter ihre Informationen. Die Fälscher haben Datenbanken mit Tausenden Benutzerkonten und können innerhalb weniger Minuten weitere Konten anlegen.“

ich dachte immer, sie haben eigene leute, diese bewertermafias. also: selber angestellt. jedes unternehmen hat 200 arbeitslose und studenten, die auf honorarbasis bewerten. so dachte ich mir das.

vielleicht auch das. – aber eben auch die andere variante: du gehst zu einer agentur und bezahlst und dann geht es zack-zack-zack.

alles ist dann gut?

alles ist gut. ausgabe 6/12 von dieser zeitschrift. da steht es drin. enthüllt. kaufe bewertungen und deine produkte werden „gut“, auch wenn sie schlecht sein sollten.

und du bist bezahlt worden, um auf diesen artikel über die gekauften bewerter aufmerksam zu machen? du bist auch gekauft?

ich dachte immer, du bist gekauft, um meinen blog zu bewerten.

ich dachte, es ist unser gemeinsamer blog.

dann bewerte doch mal?!

5 sterne = *****

ich bewerte auch: 5 sterne = *****

na, dann hat ja alles seine richtigkeit. wie viel hast du mir bezahlt? und wie viel habe ich dir bezahlt?

das soll keiner wissen. aber diese gekauften bewertungen, die jetzt nachgewiesen wurden, wovon alle vorher schon wussten … dass das erlaubt ist?

es gibt auch gekaufte ABwertungen. auch das! man kann unternehmen ruinieren!

aber: dass das erlaubt ist?!

wir leben in der welt der lüge und des betruges und der täuschung und der unwahrheit. der kapitalismus versteht das immer als seine größte errungenschaft. – ach ja: der kapitalismus! was hat er uns gebracht?!

und nun?

nun müssen wir mit dem murks leben. man kann nichts und niemandem mehr trauen. gleich wird jemand klingeln und sagen, auf deinem dach sei etwas kaputt.

ja?

auch solche sich aufträge erlügende leute laufen durch die welt. nichts ist wahr – durch das internet hat die lüge eine multiplikation erreicht, die man damals, als es nur quacksalber gab, nie erahnt hätte.

du, auch klau|s|ens? bist du auch einer von denen?

wieso das denn?

klau|s|ens und zweitklausens sind seltsam. sie reden mal so und dann wieder so. sie sind mal wütend, aber dann auch wieder ironisch. sie belächeln die welt, sie klagen diese aber auch an.

also wir?!

ja, ja: also wir.

das kommt, weil der mensch per se ein schizophrenes wesen ist.

kann man diese zitate von dir auch kaufen? also auf abruf anfertigen lassen? – „der mensch ist per se ein schizophrenes wesen.“ (klau|s|ens und zweitklausens am 6.5.2012)

Bild

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Kunstfotos statt Nacktfotos will KLAUSENS nun auf der Bild-Zeitung

klau|s|ens, die bild will nicht mehr nackt.

doch, doch, wohl nur nicht auf seite 1 – so habe ich es verstanden.

diese armen frauen!

man hat es nie begriffen: warum immer nur frauen? warum nicht wenigstens eine frau und auch ein mann. als ob die bild nur von männern gelesen würde. als ob die frauen kein recht hätten, auch mal nackte männer zu sehen.

sexismus pur. nur nackte frauen, aber keine nackten männer.

die welt ist voller sexismus pur. die meisten produkte werden über und mit frauen verkauft, gerne sexistisch aufgemotzt.

was meinst du?

nimm alleine automessen und autoshows. immer: auto und frau. das auto wird über den körper der frau verkauft. (und die motorräder auch.)das schlimme dabei: die frauen machen das auch noch mit!

dabei tun die leute von der „bild“ so klug. so umsatzklug. so wandelbar. so flexibel. die „bild“ ist immer zeitgeist – so tun sie.

man weiß nicht, was „die bild“ will und soll. sie ist von A bis Z widersprüchlich. aber die bild-zeitung kennt keine würde der frau. sie kennt auch nicht die würde des menschen. die bild-zeitung benutzt nur, wie es ihr gefällt.

sie haben aber diese fotos auf seite 1 nun abgeschafft.

vielleicht wollten die dem druck ihrer neuen werbe-ikone alice schwarzer entgegenkommen. alice schwarzer und die bildzeitung: beide seiten sind nur unglaubwürdig!

das foto von seite 1 als nackte frau ist aber nun weg.

ich weiß es nicht, weil ich die bildzeitung nicht kaufe.

lesen aber doch!

wenn sie wo liegt, lese ich sie gerne. gewiss. man ergötzt sich an der art der manipulation. gäbe es die STASI (offziell zumindest) noch, sie müssten jeden tag „die bild“ lesen, um davon zu lernen. aber die geheime rest-STASI sollte auch „die bild“ lesen. alle geheimdienste dieser welt sollten „die bild“ lesen müssen. es geht immer um manipulation.

im guten? im schlechten?

wendung: ich schlage vor, die bild-zeitung soll nun kunstfotos auf die seite 1 setzen.

tust du das, klau|s|ens?

ja, zweitklausens, es lebe die kunst!

eine schöne idee. sexismus auf eine subtile weise. eine wirklich schöne idee! (aber warum wieder nur frauen?)

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Der Ehekrieg von Christian Wulff und BILD-Zeitung in der Sicht von KLAUSENS

klau|s|ens, sie schreiben vom eingriff in die pressefreiheit, durch wulff.

das ist nur die eine seite der medaille.

was ist die andere?

die andere ist der pakt mit dem teufel.

wulff ist der teufel?

nein, wohl eher die BILD-zeitung. („zeitung“ in anführungszeichen wäre wohl besser.)

das weiß man doch: die BILD-zeitung kann ganz böse werden. sie macht und macht kaputt.

diese BILD-zeitung (u.a. via chef kai diekmann) und dieser christian wulff scheinen aber eine gute ehe geführt zu haben. über jahre.

das ist der klassiker: man steht auf du und du, und schiebt sich die bälle und geschichten zu.

und jetzt kommt die frage: wieso ist das ganze aus dem lot geraten? der bund diekmann-wulff?

ich denke: scheinbar wegen der kreditsache, die die BILD veröffentlicht hat.

warum aber hat die BILD das veröffentlicht? die BILD hätte das doch ruhen lassen können.

die presse will veröffentlichen.

die BILD ist keine „presse“. sie unterliegt für mich diesen maßstäben nur noch sehr bedingt.

warum protestiert der presserat?

er muss. auch die journalistenverbände. aber: die BILD-zeitung selber hat sich schon so oft außerhalb der idee von „presse“ oder gar „freier presse“ gestellt, dass man immer den kopf schütteln muss.

wulff haben sie jetzt aber abgeschossen. frei oder scheinfrei.

genau! da muss man wühlen! warum haben sie wulff abgeschossen, während sie vorher mit ihm so gut zusammenarbeiteten?

sie hatten tolle geschichten zur neugattin bettina, dereinst. die BILD und christian wulff und bettina. wie schön war das! storys!

alle diese dinge. und dann muss etwas gewesen sein. daraufhin wollte wulff denen diese storys nicht (mehr) liefern. oder wulff dachte: nun bin ich ganz oben, jetzt habe ich die BILD nicht mehr nötig.

eine phantasie von dir.

alles, was wir schreiben, ist phantasie. aber manchmal trifft sie die wirklichkeit vielleicht knallhart. wer gute phantasien hat, ersetzt 100 reporter.

und dann hat sich die BILD samt kai diekmann gerächt?

so könnte es gewesen sein. die BILD sagt nun: wir schießen dich ab, christian … du lieferst nicht mehr … wir machen und bringen nun per BILD diese kreditaffaire. (das wäre fast schon wie in einem erpresserkrimi.)

wulff hört von der geplanten veröffentlichung und ist außer sich vor wut. und das noch fern ab im ausland, wo er so schwer agieren kann. aber die handys funktionieren immerhin.

was man nun verstehen kann, das 12-dezember-handy-austicken von wulff: wulff hat dem teufel BILD brav gedient – und nun kippt alles um.

dann ging es bei dem anruf vielleicht gar nicht um „eingriffe in die pressefreiheit“?

nur auf der oberfläche. im innern waren es teufel und teufeline, die sich total verstritten haben. mann und frau. liebhaber und liebhaberin. wulffs wutausbruch am handy, auf die mailbox, wo ja auch von „krieg“ die rede war … das war der verbitterte und enttäuschte liebespartner, der sich und alles der BILD gegeben hatte …

… die ihn nun so schändlich verraten hat. ich verstehe.

so könnten die die dinge liegen. wer sich mit der BILD-zeitung einlässt, muss das wissen.

sie machen so und so.

sie schießen dich hoch und schießen dich schon in der luft wieder ab.

wer der BILD-zeitung traut …

… hat früher mal auf christian wulff gebaut, also de facto nun: nicht gebaut. (an den fall alice schwarzer, die für diese BILD schreibt, wollen wir nicht erinnern. es gibt so viele fälle um die BILD. aber die leute lernen es nicht. auch menschen wie oskar lafontaine meinten fälschlich, die BILD kontrollieren zu können. und eigene inhalte in dieser zeitung steuern zu können. wie dumm! die BILD ist aber sehr, sehr, sehr gefährlich.)

die BILD ist nämlich unberechenbar.

genau das: sie ist wie ein diktator in einer schlimmen staatsgebildekonstruktion. alles geht nach gutdünken. wenn der dikator spaß an dir hat, darfst du tanzen, bärlein.

und wenn der diktator die lust verliert, dann schnippt er dich weg.

und dann stehen alle sauereien deines lebens auf seite 1. so ist die BILD.

ach, klau|s|ens, jetzt macht uns die BILD auch noch fertig. wir hätten das nicht schreiben sollen.

damit muss man rechnen. – aber günter wallraff hat uns immer vor der BILD gewarnt. herr wulff hätte die bücher von wallraff lesen sollen.

oder er hätte die BILD auch ganz offiziell heiraten sollen. dann käme die ganze kreditberichtaffairensache wenigstens offiziell vors familiengericht.

und wenn die BILD dann die richter anruft? oder die richterin?

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Über die unverhofften Todesmeldungen im Internet schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, jetzt ist der johannes heesters doch noch gestorben.

und ein tod am 24.12. wird ewig weiter besungen werden. so ein todestag ist für legenden gut. (als geburtstag am 24.12. natürlich noch mehr. aber ein tod am 24.12. hat auch etwas besonderes.)

dabei sind auch kalender willkürliche benennungen durch den menschen. außerdem gibt es unterschiedliche bewertungen vom 24.12. und vom 25.12., je nach religion. und bei den orthodoxen sind es andere tage, weil es ein anderer kalender auch ist. es ist alles kompliziert.

gewiss, aber irgendwie dreht sich die erde ja doch, ihre 365+nochwas tage.

eben: es bleibt das nochwas. aber wir wollen nicht klagen.

was? es gibt einen tod … und du willst nicht klagen?

in diesem alter hat der tod etwas anderes. 108 jahre.

aber es gibt auch jüngere tode, also: tote.

ja, zu weihnachten passt es nicht recht. das todesthema.

aber heesters ist dennoch gestorben. andere werden auch sterben, trotz aller erzählungen über gott und jesus.

jesus, der zu weihnachten so viel hoffnung verbreitet oder verbreiten soll, starb dann ja selber auch.

da zerstob dann die hoffnung. karfreitag machen sie (die christen) alles wieder kaputt, was sie weihnachten mit ihren geschichten aufbauen wollen.

in dieser religion wird auch der kreuzestod noch zu einer hoffnung für die menschheit. denn er ist ja vorbedingung für die wiederauferstehung, was ja dann der absolute höhepunkt ist. man kann alles so oder so auslegen. in diesen tagen sind die bibelausleger ja wieder sehr aktiv.

da wird jedes wort dreifach gewendet.

man kann sich alles so oder so zusammensuchen.

das macht die sprache. die sprache!

aber der tod kommt über die sprache zu uns hin.

wie meinst du das?

man berichtet von dem tod: im fernsehen, im radio, im internet, in der zeitung. es geschieht via sprache.

sind es nicht meistens die todesanzeigen?

doch, doch, wenn du nicht prominent bist, dann bleibt nur die todesanzeige. oder die persönliche nachricht via gespräch, anruf, mail, SMS … facebook ? (gilt FACEBOOK noch als „persönlich“? sag doch mal, wie muss ich das alles bewerten? wie findest du eigentlich eine todesnachricht per SMS?)

und was hast du herausgefunden?

weil immer mehr todesanzeigen im internet stehen, kann man auch immer mehr tode und tote dort finden.

das internet wird zum virtuellen massengrab.

ist es das nicht schon?

was fiel dir noch auf?

mir fiel auf, dass man nun unverhofft auf tode stößt und dann ganz schlimm erschrecken kann.

im internet?

ja, und am computer, während man im internet surft.

was fandest du denn?

ich will keine namen nennen. aber nimm es so: du suchst einen alten nachbarn, weil du dem damals bälle in den garten warfst.

den suchst du?

der mensch fällt einem ein, man guckt mal so im internet nach …

… und dann …?

… kann es sein, dass man ganz unverhofft auf eine todesanzeige stößt. denn viele todesanzeigen werden von GOOGLE und anderen suchmaschinen gefunden und gespeichert, je nach plattform, und wie diese programmiert ist.

dann taucht also ein mensch, den du kennst, als unverhofft toter auf.

ja, ZACK. da bekommt man einen kleinen schock. das kann immer passieren, wenn man nach einem namen guckt. es kann auch ein mitschüler sein, eine vereinskameradin, der pastor … oder auch der busfahrer, der in deiner nähe wohnte. selbst die lebensmittelhändlerin, selbst die. die friseuse. der mann vom kiosk. der fußballtrainer von der E-jugend. das mädchen von der pommesbude.

guckst du die denn dauernd nach?

nein, aber es gibt immer mal wieder personen, an die man sich erinnert. dann sagt man sich eher spielerisch: „was macht eigentlich …?“ – und schon hat man es eingetippt. und dann kann es sein, dass … tote auftauchen. mausetote. BUMM, BUMM, BUMM. AUS UND VORBEI. so kann es ergehen … in den tagen des internets.

der arme johannes heesters.

wieso?

den geben jetzt leute im internet in die suchmaske ein, und dann ist der tot.

aber bei dem ist es doch genau andersherum: der wird heute in die suchmaschinen eingegeben, weil die leute schon wissen, dass er tot ist.

wie lange wird er wohl tot bleiben?

du glaubst also auch an die wiederauferstehung? dabei tust du so atheistisch, klau|s|ens.

zweitklausens, man weiß ja nie, was man denken soll. am himmel tauchen so komische glitzerdinge mit schweif auf. vielleicht hat die bibel ja doch recht. immerzu kometen!

und wenn der komet nur aus dem all dahinstürzender schrott war? was dann? und überhaupt: was sagen die kometen über jesus aus?

dann hat die bibel eben unrecht. mir soll es egal sein. tot bleibt tot, und geburt bleibt geburt. ich glaube einfach mal an alles.

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Zur Einführung von einem Newsroom beim General-Anzeiger schreibt KLAUSENS

klau|s|ens der general-anzeiger in/aus bonn hat nun einen newsroom.

nun? es ist schon ein paar tage her. die beilage dazu datiert vom 8.12.2010.

aber wir schreiben heute darüber.

wieso eigentlich?

weil jede zeit ihren geist hat.

und welchen geist hat diese zeit?

alles fließt in einem meer von informationen … und wir schwimmen hilflos darin umher. millionen von blog(g)-einträgen belasten die gehirne, meldungen, nachrichten, geschehen. alles, was wir nicht wussten, müssen wir nun kennenlernen.

das stimmt, vom trend. dennoch: über die tausende von opfern der überschwemmungen von bangladesh erfahren wir nur ein paar tage etwas … über die vielleicht hunderten toten im „zivilisierten“, aber überschwemmten, australien wochenlang.

eben: da wo die medien sind und hingelangen, ist „welt“, da wo sie nicht sind, findet „welt“ nicht statt.

das war früher auch so. da dauerte die depesche dann ihre woche oder auch zwei. das telegraphieren hat alles beschleunigt … bis hin jetzt zum netz. wo netz ist, wissen wir bescheid. oder satellitentelefon. (aber nur wenn jemand hingeschickt wird oder die bevölkerung diese dinge vor ort hat.)

und der general-anzeiger hat nun einen newsroom.

was ist denn die idee?

alles fließt zusammen, an einer stelle: und von da wird es wieder verteilt. man nimmt die informationen als strom, der andauernd gelenkt werden muss. töpfchen, kröpfchen, papierkorb, internet, irgendwohin.

ist das so?

sicher, aber man muss es anders sehen.

wie anders?

heute ist aller inhalt „content“.

was meint jenes englische, aber so moderne wort?

ich habe kein buch, keinen film, keine zeichnung. ich habe „content“.

wie weiter?

diesen content nehme ich und verarbeite ihn. danach teile ich ihn auf die märkte auf.

beispiel?

die queen ließe sich scheiden.

was wäre das?

der content. die nachricht als content. als vermarktungsanlass und -ansatz. nun habe ich mein medienhaus und beschließe:

a) wir drucken eine postkarte, auf der die queen zerrissen ist.
b) wir bringen eine biographie zur queen heraus, eine neue, schnelle. 200 seiten. taschenbuch.
c) wir posten das zack-zack im internet: twitter, facebook, blogg, homepage.
d) wir bereiten den artikel für die gedruckte ausgabe vor, der aber so sein kann wie der im internet, zumindest ähnlich.
e) wir produzieren videos und senden jemanden zum palast nach england.
f) wir drucken ein t-shirt, mit dem konterfei der queen, aber gestaltet von einem künstler wie jonathan meese.
g) wir machen eine taschenbuchkassette: „alle herrschaftsjahre der queen“.
h) wir geben eine DVD heraus: „die queen und die wirren ihrer liebe“.
i) wir starten eine comedyserie: „die queen scheidet (aus)“.
j) wir bringen einen keks heraus, der „queenberrystick“ heißt.
m) wir gründen fitnesstudios als kette, die wir „queenie“ nennen.
n) es gibt getränke und speisen, die mit der queen in verbindung gebracht werden: „queenage“.
o) wir machen kosmetikreihen und kleiderserien.
p) im internetfernsehen führen wir 24 h interviews mit „society-spezialisten“ (jener lächerlichen species!).
q) eine neuer song von elton john oder restmaterial von michael jackson wird zu einem queen-song umgemixtdudelt. vielleicht auch ein lied der band „queen“ zur scheidung der queen umgetextet.
… und … und … und … es ist unendlich!

ich verstehe: uns geht es nicht mehr um den inhalt als inhalt, sondern der inhalt als „content“ wird für uns anreiz zur quer- und multimedialen vermarktung einer sache. scheidung, tod, hochwasser: egal!

so in etwa: das ist der trend. mit dem e-book ganz deutlich. wichtig ist nur, dass man erkennt, dass nicht nur die medien als medien alle kanäle gleichzeitig mit einem content bespielen …

… sondern dass die idee des content(s) die medien als solche verlässt und eine universale produktidee wird.

eben. ich brauche nur eine meldung, die die welt (scheinbar) erregt: die queen lässt sich scheiden, und dann läuft mein karussell der verarbeitung und vermarktung.

so tickt die heutige zeit?

gewiss. und der general-anzeiger hat nur einen (ersten) kleinen schritt im rahmen dieser entwicklung vollzogen, die große giganten wie bertelsmann schon länger komplett durchspielen.

was sagt der general-anzeiger?

unter anderem: „Aus dem General-Anzeiger wird die crossmediale Marke: Die Zeitung und die Website GA-Online entstehen an einem zentralen Ort – dem Newsroom“.

dann sind die noch am anfang.

genau das! deren idee von crossmedial ist noch sehr eng. (auch die suchfunktion auf deren homepage, wenn man deren eigene artikel sucht. da hakt es noch.) der general-anzeiger ist willig und aktiv. aber: sie haben noch nicht vollständig erkannt, dass viel mehr noch dazugehört. zur info: hier ihre 6 leitlinien, die sie am 8.12.2010 in eine beilage zu ihrer zeitung druckten:

„Newsroom, Desk, Manager –
das Konzept der crossmedialen
Produktionszentrale
wimmelt nur so von Anglizismen.
Die deutsche Übersetzung
ist aber nicht wirklich befriedigend:
Newsroom – Nachrichtenraum?
Desk – eigentlich Tisch, aber im
Newsroom-Konzept ist weit mehr
damit gemeint. Die sechs Leitlinien,
bezogen auf den GA-Newsroom,
versuchen eine Verbindung zwischen
Englisch und Deutsch.
@ Aus dem General-Anzeiger wird
eine crossmediale Marke: Die Zeitung
und die Website GA-Online entstehen
an einem zentralen Ort –
dem Newsroom
@ Aus Redakteuren werden „Editoren“
und „Reporter“: Der Editor produziert
im Newsroom die Seiten, der
Reporter ist draußen vor Ort – nah
bei den Menschen und ihren Geschichten
@ Der GA-Newsroom ist so einzigartig
wie das Verbreitungsgebiet des
General-Anzeigers: Drei zentrale Editoren-
Teams bilden drei Arbeitsinseln
„Mantel-Desk“, „Bonn-Desk“
und „Regio-Desk“
@ Der General-Anzeiger wird zur Zeitung
aus einem Guss: Die Editoren in
der Kommandozentrale Newsroom
tauschen sich über lokale, nationale
und internationale Themen und ihre
Bewertung ständig aus
@ Der Leser-Service des General-Anzeigers
wird mit dem „Service-Desk“
zum Herzstück des Newsroom
@ Der Newsroom beweist Transparenz
– nach innen mit Teamwork
und ständiger Kommunikation, aber
auch nach außen: Im Erdgeschoss
des Verlagshauses wird der Arbeitsprozess
einer Zeitung sichtbar
Blattabnahme im Newsroom:
Täglich um 18 Uhr gehen die Redakteure
sämtliche Seiten der aktuellen Ausgabe
des General-Anzeigers durch, bevor
diese für den Druck freigegeben wird.“

sie denken weit, aber bezogen auf große medienhäuser doch noch eng.

dennoch: man sieht an solchen entwicklungen, wie die welt tickt.

wie tickt sie?

news, desk, room, crossmedial, universal, krake, gigantisch, netz, umspannen, bubbles, alles ist botschaft, botschaft ist markt, ich bin du, hauptsache: fluss, und hauptsache: der verdienst, und: jeder muss aufspringen, wo man noch aufspringen kann. die zeit wartet nicht auf dich. mache mit. usw. usf. — „welt“ als raum sinnloser betriebsamkeit. aber wer nicht mitmacht, gehört nicht mehr dazu.

das war also dein beitrag zur moderne?

ich beobachte doch nur. wir sind ja teil des ganzen.

wie heißt diese fotobildsonstwascollagierung dazu von dir, klau|s|ens?

„medienbubbles“. sie ist von uns beiden, zweitklausens.

ach ja: „klau|s|ens und zweitklausens und klau-s-ens in allen schraibwaisen und schreibweisen“. dieses label liegt doch auch auf diesem weg.

sicher: aber wir sprechen ja eher von „marke“. die marke ist teil des crossuniversalen weltauftritts von allem und jedem, der nicht untergehen will …

… am ende aber dann doch hundsnormal stirbt.

leider. bernd eichinger ist es so ergangen, relativ früh, trotz aller weltgeltung, die er hatte. und uns wird es auch so ergehen: staub, nichts, aus, weg. das leben ist ein spiel. spiele es gut!

aber der sarg wird dann eine stunde (1 h) im newsroom des general-anzeigers ausgestellt, zum kondolieren.

gewiss, diesen gedanken müssen wir noch weiter ausbauen: ich nenne es: „crosstodiale vertiefung“. es geht immer weiter. irgendwie.

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