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Von der Beethoven-Competition in der TELEKOM-Zentrale spricht KLAUSENS

klau|s|ens, du warst in der TELEKOM, in der zentrale des löwen?

das kommt, weil die einen wunderschönen großen raum haben, einen saalraum, einen hallensaalraum … und da wird klavier gespielt. gesponsort oder gesponsert von der TELEKOM … wie man das so macht.

das ist doch dieser wettbewerb, wo der preisträger des ersten platzes satte 30.000 euro bekommt.

genau: es ist das nachwuchsfestival für die großen pianisten von morgen. und wer hier schon starten darf, kann sich freuen. allein schon über den start: INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN.

wieviele sind denn gestartet?

es waren 29 – und davon kamen 12 gestern weiter.

es geht also nach dem „ausleseprinzip“?

gewiss: circa 70 haben sich beworben, 32 sollten genommen werden, 29 spielten tatsächlich vor, dann wurden es 12, dann werden es 6, dann werden es 3, dann wird es letztendlich 1 (=einer oder eine). der sieger oder die siegerin.

so, und du hast gestern 3 gesehen?

ich sah juliana steinbach und andrej kasik und ron abramski.

und wer kam von diesen dreien zu den letzten 12?

das war allein ron abramski.

und was dachtest du?

ich dachte: ohne eine musikalische ausbildung ist es schwer, dass zu beurteilen. ich selber fand den andrej kasik so toll, weil der perlte und perlte. er spielte alles sehr lebendig und voller leidenschaft. das sagte mir sehr zu. ein richtiger energetischer tastentanz.

du hast keine klassische ausbildung?

leider nein. ich habe orgel-, gitarren- und gesangskenntnisse. aber keine klassische ausbildung z.b. an piano oder geige.

dann bist du also kein gut behütetes bürgerkind aus einem patrizierhaus mit einem parkettboden?

offenbar nein.

kannst du dennoch etwas hören?

aber ja: auch ich höre unterschiede, und empfinde das eine anders als das andere. (aber ich habe nicht die ausbildung und die besondere beobachtungsgabe und natürlich das geschulte gehör der jury!)

und?

mir war sofort klar, dass man auch einen speziellen wortschatz braucht, um das zu beschreiben, was man hört.

was spielen die denn?

ach so: in der ersten runde dürfen sie sehr bedingt wählen und spielen im kern dann 3 stücke aus einer sehr kleinen liste. und die jury des wettbewerbes hört dann manche stücke immer und immer wieder, bis sie denen zu den ohren raushängen.

und du?

ich hörte ja nur 3 mal bislang. gestern konnte man sachen hören wie fuge nr. 12 f-moll BWV 857 (bach) oder sonate für klavier nr. 32 c-moll op. 111 (beethoven) oder 32 variationen über ein eigenes thema für klavier c-moll WoO 80 (beethoven). die klavierspieler kennen das.

so – und du selber hast dann begonnen, eigene worte zu sammeln?

ich habe z.b. als ron abramski spielte, mit so einer auflistung begonnen, und das nur von verben mit 2 silben. davon sind einige existent, andere noch nicht, und es gibt bekannte worte, z.b. als nomen, die dann bei mir als verben auftauchen. alles infinitive also. das ist wichtig!

schön, also bitte!

ERSTE VOKABELSAMMLUNG
ZUM KLAVIERSPIELEN

– den Musikkritikern zugewährt –

(ACHTUNG: ALLES SEIEN DEUTSCHE INFINITIVE! UND: ES WURDEN NUR ZWEISILBIGE WORTE GEWÄHLT)

stecken___rommeln___schillern___schenkeln
___huddeln___kammern___pfloppen___behren
bockeln___ahnen___wähnen___walgen
___kehren___flinken___siegen___perlen
spritzen___tanzen___stampfen___gleiten
___hämmern___wimmern___himmeln___rotten
singen___gieren___schlendern___packen
___kochen___brodeln___wogen___wiegen
fliegen___flocken___ackern___loben
___jodeln___jauchzen___micken___klicken
senken___saalen___hüpfen___sudeln
___vöhren___niggeln___schrammen___pfeffern
gossen___brumpfen___weichen___trödeln
___gellen___schrillen___wackern___wurden
zippern___brohlen___blenden___blecken
___wieren___krassen___kessen___glocken
löcken___miegen___terren___prohren
___bassen___balgen___bemmeln___kirren
zillen___wandeln___pressen___prassen
___lellen___kallen___lahmen___haaren
nissen___gemmeln___lümmeln___hoppen
___xetten___hommen___hallen___kalken
stolzen___schossen___reilen___gummen

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am 5.12.2009, Samstag, in der TELEKOM-Zentrale in Bonn, zwischen 19:00 und 19:25 Uhr bei der INTERNATIONAL TELEKOM BEETHOVEN COMPETITION BONN. Es ist die Vorrunde von 29 Kandidaten und Kandidatinnen. Es spielt Ron Abramski, Großbritannien. Geboren 1978. Wohnort: Wörth am Rhein.

schön, schön.

bitte. – man kennt die musikkritiken aus den zeitungen und weiß, wie die sich so abquälen. mit den worten dazu.

du hast neues material geliefert.

ja: abramski gemmelte lieblichst im zweiten satz, bevor er sich etwas herzdürfend verhoppelte, bis er dann überaus überzeugend die terzen nur so abbalgte, den triolen immerzu leichtfüßig zugewandt, aber dennoch dem weisen dominant-cis-moll-sept-akkord vollkommen sich eher zartmeinend entgegenbrohlend. dann – zum schluss – niggelte das klavier noch wie ein kätzlein, bevor ron die F-tasten flinkfrei flockte.

aha: so geht das also. oder so ginge das auch.

ja, ja. in etwa. – du musst dir nur mal die liste anschauen, der teilnehmer, wo sie herkommen und wo sie jetzt wohnen. auch das ist schon eine erfahrung für sich: die internationale des flügels, fast schon ein gedicht eigenen ranges – ich sollte es zu meinen realgedichten tun: Ron Abramski, Geburtsjahr: 1978, Nation: Großbritannien. Wohnort: Wörth am Rhein, Deutschland / Hinrich Alpers, Geburtsjahr: 1981, Nation: Deutschland, Wohnort: Hannover, Deutschland / Jordi Bitlloch, Geburtsjahr: 1984, Nation: Frankreich, Wohnort: Berlin, Deutschland / Georgy Gromov, Geburtsjahr: 1980, Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Andreas Hering, Geburtsjahr: 1983, Nation: Deutschland, Wohnort: Rostock, Deutschland / Ho Jeong Lee, Geburtsjahr: 1986, Nation: Korea, Wohnort: Detmold, Deutschland / Esther Park, Geburtsjahr: 1984, Nation: USA, Wohnort: Little Ferry, NJ, USA / Pavel Raykerus, Geburtsjahr: 1982, Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Ishay Shaer, Geburtsjahr: 1983, Nation: Israel, Wohnort: Tel Aviv, Israel / Mimi Jue Wang, Geburtsjahr: 1986, Nation: China, Wohnort: Hannover, Deutschland / Jingge Yan, Geburtsjahr: 1986, Nation: China, Wohnort: Peking, China / Einav Yarden, Geburtsjahr: 1978, Nation: Israel, Wohnort: New York, NY, USA / Jay Cheng, Geburtsjahr: 1978, Nation: China, Wohnort: Peking, China / Inna Faliks, Geburtsjahr: 1978, Nation: USA, Wohnort: New York, NY, USA / Huijing Han, Geburtsjahr: 1982, Nation: China, Wohnort: Berlin, Deutschland / David Kaplan, Geburtsjahr: 1983, Nation: USA, Wohnort: Berlin, Deutschland / Andrej Kasik, Geburtsjahr: 1982, Nation: Deutschland, Wohnort: Wien, Österreich / Camilla Köhnken, Geburtsjahr: 1983, Nation: Deutschland, Wohnort: Bonn, Deutschland / David Meier, Geburtsjahr: 1977, Nation: Deutschland, Wohnort: Lübeck, Deutschland / Claudio Sanna, Geburtsjahr: 1985, Nation: Italien, Wohnort: Ossi, Italien / Michael Schöch, Geburtsjahr: 1985, Nation: Österreich, Wohnort: Mils, Österreich / Daniel Seroussi, Geburtsjahr: 1985, Nation: Israel, Wohnort: Berlin, Deutschland / Anna Shakina, Geburtsjahr: 1984, Nation: Russland, Wohnort: St. Petersburg, Russland / Julia Siciliano, Geburtsjahr: 1983, Nation: USA, Wohnort: Livonia, MI, USA / Juliana Steinbach, Geburtsjahr: 1979, Nation: Brasilien, Wohnort: Paris, Frankreich / Imri Talgam, Geburtsjahr: 1987, Nation: Israel, Wohnort: Tel Aviv, Israel / Kaori Tanaka, Geburtsjahr: 1979, Nation: Japan, Wohnort: Wien, Österreich / Avan Yu, Geburtsjahr: 1987, Nation: Kanada, Wohnort: Berlin, Deutschland

und auf dem foto?

ach so: da siehst du. wie die tastatur alias klaviatur weggetragen wird … von dem steinway piano.

warum das?

ich denke, sie wollen verhindern, dass irgendeine putzfrau nachts unbefugt ein paar töne anstimmt und so alles verstimmt bzw. sogar zerstört. (gesehen hatte ich das zuvor jedenfalls noch nicht.)

INTERNATIONAL BEETHOVEN COMPETITION BONN 
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Beim Tag der Architektur war KLAUSENS bei Solarworld

klau|s|ens, du warst beim „tag der architektur“?

nun ja, ich war bei einem gebäude, welches man unter anderen beim tag der architektur sehen konnte.

und was sahst du?

ich sah ein altes wasserwerk von 1961, welches nun umgebaut ist … und den zentralsitz der solarworld holding AG beinhaltet.

da arbeiten die?

die solarteile nicht, nur verwaltung, planung, steuerung, lenkung der solarworld holding AG. produziert wird z.b. in freiberg (sachsen) oder USA oder südkorea.

und wie ist es? in bonn?

ein wunderschöner arbeitsplatz am rhein, mit viel grün, und vor allem: mit viel licht. besonders ganz oben.

und da warst du?

ja, man durfte alles sehen, selbst das büro des chefs, von herrn franz asbeck, durfte man (durch die glasscheibe zumindest) noch betrachten.

und wie arbeitet der?

herrlich: ein riesiger raum voller licht und mit viel space.

du bist also neidisch?

auf diesen arbeitsplatz? aber ja, das gebe ich offen und gerne zu. meine collage verkleinert den raum, der riesig ist. (man muss das untere foto noch in der mitte gedanklich hinzunehmen.) und man kann eben auch den rhein sehen, halblinks.

und der architekt?

er heißt ralph schweitzer und hat selber geführt. ein freundlicher mann. und der planer für ein nun so tolles gebäude, jenes alte, neue wasserwerk. (beteiligte an der architektur wohl auch: ursula laubenthal und herbert junglas.)

NEUE KONZERNZENTRALE WASSERWERK

Glasbaustein für Glasbaustein und
Blaukachel für Blaukachel bewege
Ich mich in den 60er Jahren ganz
Architekturerfahren blicke ich
Auf die Schaltzentrale

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauHAUSsHAUSens oder Klau(s)ens, am 28.6.2009, Sonntag, geschrieben im Eingangsbereich und vor der Schaltzentrale des ehemaligen Wasserwerkes, die nun eine Art Rezeption ist, für SolarWorld, beim Vortrag des Architekten Ralph Schweitzer, der selber führt. (Man sieht 5 Uhren, mit den Uhrzeiten der USA, aus Südafrika, Deutschland, Singapur, Südkorea: vermutlich den Stützpunkten von SolarWorld.) – Später spricht auch noch der Statiker Malte Lehrke … und auch noch kurz der Lichtdesigner Dirk Mailänder. Die eigentliche Führung übernimmt Ralph Schweitzer. – Der Begriff Schaltzentrale ist hier doppelt zu sehen, für das Wasserwerk … aber eben auch die Schaltzentrale der gesamten weltweiten SolarWorld.

und nun?

nun müssen wir abwarten, was unsere schriftstellerei noch so alles erbringt, damit wir auch was umbauen können.

einen fahrradschuppen vielleicht? – ach, mir fallen deine anderen solarworld-gedichte ein: http://www.klausens.com/aktionaersgedich…

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Die neue Nummer 115 und KLAUSENS

klau|s|ens, alle schreiben über die 115 – und du auch!

ab heute ist doch die pilotphase, also der beginn, zwei jahre.

das wissen wir doch längst – es steht in jeder zeitung. dafür brauchen wir dich nicht.

wir werden nicht mehr gebraucht?

mit der einführung der 115 vielleicht nicht.

keiner ruft uns mehr an?

es kann sein: alle rufen nun die 115 an.

aber was wollen sie da.

diese nummer gibt ihnen rat und tat … im behördendschungel.

glaubst du daran?

also: wir haben so viele schlimme erfahrungen mit call-centern gemacht. eigentlich glauben wir nichts.

na also!

aber sieh doch mal. die behörde will helfen!

was meint das?

früher war die behörde unser feind … und nun macht sie sich zu unserem freund!

wirklich?

dieser gedanke steckt dahinter. das ist symbolisch schon fast epochal. stelle dir so etwas in russland oder china oder sonstwo mal vor!

was?

… dass die behörde vorgibt, dein freund zu sein, und dann noch eine eigene nummer einführt, um es wahrzumachen.

wie lautet die nummer?

115 – wieso?

und wer denkt an die anderen?

menschen?

nein, nummern!

meinst du die 110 und die 112? die bleiben doch!

ich weiß; die 110 und die 112 gelten rund um die uhr, wobei man sich immer fragt, was denn jetzt polizei ist …. und was notruf.

also bei der 110 und der 112 wusste ich noch nie bescheid.

die 115 gilt aber nur von 8.00 uhr bis 18.00 uhr.

was?

ja, ja, wusstest du das nicht?

nein, das war mir vollkommen neu.

siehste, siehste: alles hat seine grenzen.

wovon reden wir hier eigentlich?

vielleicht von der revolution! von der vollständigen abkehr vom alten preußen! vom untergang der behörde! vom ende aller diktaturen! von der volksherrschaft! vom gläsernen staat!

bitte, bitte – nun krieg dich wieder ein!

das muss ich auch!

wieso denn, wenn alles so toll ist?

nichts ist toll.

nichts? was denn nun?

wer denkt denn an die anderen nummern?

was meinst du?

wer denkt an die diskriminierung derjenigen nummern, die nicht gebraucht werden?

du meinst, der gebrauch der 115 ist automatisch eine diskriminierung?

aber ja. ich setze deshalb ein zahlen-gedicht als mahnmal:

DEN VOLLKOMMEN
ZU UNRECHT
AUSGESCHLOSSENEN
(Zur ewigen Mahnung)

111
113
114
116
117
118
119

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, u.a. Klau1s1ens oder Klau2s2ens oder Klau3s3ens, am 24.3.2009, Dienstag, Königswinter-Oberdollendorf. Am Stichtag der Einführung der neuen Behördennummer 115 in der Pilotphase.

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Klausens Nicht-Kommentar zum Wechsel beim Goethe-Institut

klau|s|ens, du willst nichts sagen?

wozu?

zum wechsel beim goethe-institut?

welcher wechsel?

klaus-dieter lehmann kommt für jutta limbach. neu sei der präsident!

welcher wechsel?

hörst du mir überhaupt zu?

aber ja, jedes wort – ich will keinen kommentar abgeben.

wieso?

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

aber warum denn nicht?

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

das verstehe ich nicht!

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

meinst du nicht, dass du genau so einen kommentar abgibst???!!!!

ich will dennoch keinen kommentar abgeben. ich habe schon soviel gesagt: ich erinnere an meine PROTESTKUNST EXCELN und an meine PROTESTKUNST EXECLN ZWEI
oder an mein ORGANOGRAMMGEDICHT
oder an eine von tausenden geld- und kürzungs-funktionärs-debatten von einst zum GOETHE-INSTITUT.

und?

außerdem erinnere ich an folgende blog(g)-einträge:
http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=534
klau|s|ens und mckinsey und das goethe-institut – http://www.klausens.com
http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=535 klau|s|ens macht kunstwerk zum goethe-institut – http://www.klausens.com
http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=536 klau|s|ens macht protestkunst gegen politik im goethe-institut – http://www.klausens.com http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=537 klau|s|ens pro-goethe-anti-kunst des EXCELNs geht weiter – http://www.klausens.com
http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=538 klau|s|ens kämpft weiter gegen goethe-planokratie –
http://www.klausens.com.
ZUVOR SCHON: klau|s|ens kennt das goethe-institut – http://www.klausens.com
http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=145

du meinst also, es sei alles gesagt?

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

du meinst, sie haben die amtseinführung von lehmann gestern gemacht, damit dieser vorgang nicht (falls heute) als aprilscherz durchgehen würde?

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

und zum casa di goethe?

ich will lieber keinen kommentar abgeben – außerdem muss ich jetzt erst mal klingeln.

wer soll aus dir klug werden?

nun gut, zweitklausens – dann nimm‘ meine heutigen zeilen:

DEN ANFÄNGERN

Da wo das Geld waltet
Kultur nur als Ausdruck
Des Funktionswertes wollender
Vorschriften in nichtsnütziger
Tabellenexpertisentimentalität

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibweisen und Schreibwaisen, 1. April 2008, Dienstag, Königswinter-Oberdollendorf, den Wissenden und Wissendinnen und Klugen und Kluginnen im Goethe-Institut gewidmet. Mögen sie die Mehrheit erringen! Bald!

klau|s|ens, was bedeutet: EXPERTISENTIMENTALITÄT? ein neu zusammengesetztes wort? wie so oft bei dir? ist das nicht störend? ich meine, müsstest du nicht alles sauber und ordentlich schreiben? und hast du nicht eine tabelle vergessen? musst du nicht pragmatisch argumentieren? brauchen wir nicht dringend eine vorlage? ich meine …

ich aber frage dich, wenn du so redest: ist die kunst beim goethe-institut unerwünscht, wenn nicht gar verboten? will die kunst überhaupt jemand dort haben? macht sprache denn immer sinn? welche kultur pflegen wir eigentlich? suhlen wir uns nur im kompost des machbaren? sind worte wie „suhlen“ und „goethe-institut“ überhaupt gedanklich jemals vereinbar?

willst du das nicht weiter erläutern?

ich will lieber keinen kommentar abgeben.

du weißt, dass man etwas sagen kann, indem man nichts sagt?

ich will lieber keinen weiteren kommentar abgeben.

du kennst die neuen strukturellen veränderungen, die angedacht werden? beim goethe-institut?

ich will lieber keinen weiteren kommentar abgeben. außerdem ist heute der 1. april!

<!– –>

Montage von KLAUSENS