klau|s|ens möchte endlich von den familien hören und sehen, die ohne garten, balkon, terrasse in aller enge den COVID-19-wegschluss überstehen (müssen) – www.klausens.com

klau|s|ens, man sieht immer garten und so.

gewiss: in der redaktion des senders wird gefragt, wer wen kennt, der das alles mit COVID-19-bedrohung überstehen muss: kinder nicht in der schule, kinder nicht im kindergarten. diese sachen. homeoffice. überforderung. solche dinge. und dann fährt man hin und macht einen bericht.

ja, gewiss, und dann kommt es auf eine hilla oder eine mariana oder eine hildegunde-paulina raus, die alle irgendwo wohnen, wo ein garten ist, im eigenen haus.

die frauen (es werden dann eher die frauen interviewt) haben dann gerne schöne berufe und das homeoffice und klagen über den stress.

genau. schon diese familien haben großen stress. gewiss! aber was ist erst mit den familien, wo kein trampolin im garten steht, weil es keinen garten gibt?!?!

eben: die familien, die ohne garten, ohne terrasse, ohne balkon, ohne alles existieren müssen.

familien, die im dritten stock ohne aufzug wohnen, vielleicht auch direkt unter dem dach. 42 m², 54 m², 63 m².

diese familien sieht man nie, von denen wird auch im radio nichts berichtet. fast nichts. eigentlich nichts.

es ist alles eine verzerrung der wirklichkeit, wenn ich immer gesunde mittelstandsfamilien mit gesunden jobs durch die COVID-medien jage, aber nie die mehr armen, die mehr bedürftigen dieser welt.

ich möchte außerdem wissen, wie es ausländische familien machen. oder familien mit einem migrationshintergrund. man nehme eine türkischstämmige familie in köln-kalk, vierter stock, 5 kinder, 69 m², und die schulen funktionieren nicht, die kindergärten funktionieren nicht.

die wohnung ist zu klein für so viele menschen.

dennoch erfahren wir nichts von solchen familien.

nein, wir müssen wieder in ein schönes „homeoffice“ gucken, haus, garten, hund, ein kleiner aufblasbarer pool steht vielleicht auch noch da.

und dann reden gebildete menschen über ihr lockdown oder shutdown. oder diese enge allgemein. den stress. den nerv. den murks. das leben unter COVID-19-bedrohung. über den faktischen „einschluss“.

ich aber möchte die wahrheit aller klassen, schichten, familien erfahren, in allen wohnungen, in aller enge. ich möchte ein breites bild von allem haben. (so schlimm die realität auch sei!)

ja, die wahrhheit aus der enge der nicht so gutgestellten familien, die wollen wir in den berichten sehen.

COVID-19 zeigt, dass armut doppelte armut bedeutet, sobald der mensch in der wohnung eingeschlossen ist oder quasi gefangen … oder sobald man in der wohnung kinder bespaßen muss, monatelang.

das sollte einmal gesagt und festgehalten werden.

dein heut-gestriges kunstwerk „buntur“ zeigt aber eher luft und weite, inmitten des schwarzen raumes.

du siehst, wie sehr ein bild täuschen kann. aber die „stäbe“ links und rechts zeigen beengung an. das doch, zweitklausens!

deine geistige enge vielleicht, klausens?

1000-pix-KLAUSENS 23-5-2020 24-5-2020 K-WERK Buntur

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klau|s|ens sieht den hintergrund der intensiv-betten-dichte in deutschland: durchdringung des gesundheitswesens mit finanz-profit-kapital – www.klausens.com

klau|s|ens, deutschland hat sooooooo viele intensivbetten, das dürfte auch (mit) ein grund sein, warum wir in corona-zeiten relativ wenig todesopfer beklagen müssen. relativ zu italien, frankreich, spanien, großbritannien zum beispiel.

ja, das ist natürlich schön! dennoch …

du möchtest etwas bemerken?

sicherlich: jetzt helfen die betten, die zahl der betten. aber eigentlich verweisen sie auf etwas anderes.

auf was?

… dass die kliniken voll sind … voll teurer geräte, die andere länder so nicht haben. man nehme nur deutschland und die niederlande. (die niederlande mit viel weniger intensivbetten.)

du meinst: ein anderer ansatz?

sicherlich: die grunddenke über „gesund“ und „krank“ und „gesund werden“ ist jeweils anders.

bei uns? gegenüber NL?

bei uns will die industrie tausende von geräten umsetzen und hat ein riesiges imperium geschaffen, wo teure geräte abverkauft werden und auch abverkauft werden können.

und kaum stehen die dinger da …

… müssen sie auch benutzt werden, gewiss, denn sonst hätte man sie nicht anschaffen müssen. mit den geräten „erwirtschaften“ die krankenhäuser gelder. unser gesundheitssystem ist ja nur noch kapitaldenkend orientiert. schrecklich!

und zum beispiel beatmung bringt ja so viel geld, an die krankenhäuser.

beatmung ist ein profitgeschäft, man hat viel darüber berichtet.

es gibt patienten, die werden monate und wieder monate durchbeatmet, weil es so viel geld erbringt. man kann man mit solchen patienten profit machen, dicken profit.

sehr wahr! (und nicht umsonst probieren pflegebetrüger immer wieder, menschen als „beatmungspatienten“ auszugeben, die vielleicht nur einen husten haben.)

das aber ist dann kriminalität. falsche angaben! fälschungen!

ja, aber man muss eben um alles herumdenken. es werden da auch betrügerische geschäfte gemacht, weil ja schon die „ehrlichen“ geschäfte viel geld erbringen könnten.

dabei geht es doch um den menschen!

das schöne ist: du sagst, du möchtest den oder jene monatelang beatmen, weil du humanist bist. aber eigentlich bist du kapitalist. du verwehrst einigen (vielen?) menschen auch absichtsvoll den friedlichen tod, weil du sie zwanghaft am leben erhältst, damit der medizinrubel rollt. dann werden menschen zu pumpen aus fleisch.

so siehst du alles? viele im medizingeschäft denken nicht human, sondern mehr ans geld?

das deutsche gesundheitswesen ist hochentwickelt, aber zugleich hochkapitalisiert.

die vielen intensivbetten sind also nicht nur grund zur freude?

nein, keinesfalls: was in den corona-tagen als segen erscheint, ist in der nicht-corona-zeit oft nur blankester kapitalismus.

by the way: wolltest du dir nicht wieder mal eine hüfte tauschen lassen? oder gleich fünf? oder mal nebenbei drei knieglenke?

danke für deine ironie: und selbst dabei ist es am ende bitterwahr.

was hilft?

nur die kirche! ich werde jetzt beten gehen: für millionen intensivbetten und 3 milliarden beatmungsschläuche und viele einnahmen in der medizin-bestückungs-industrie. (daran verdient am ende ja auch die kirche. sie kann fein zu etwas predigen und die eigenen x-fachen fehlleistungen der jahrhunderte schön vertuschen.)

oh ja: einnahmen sind doch immer gut. predigten erst recht.

einnahmen kommen bekanntlich noch vor den (kritischen) annahmen.

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klau|s|ens gründet in corona-zeiten wagemutig den 1-meter-50-abstandsstock-universal-vertrieb und wird multimillionär – www.klausens.com

klau|s|ens, alle firmen leiden, jammern, viele haben angst vor dem konkurs … und du gründest neu?

aber sicher, zweitklausens, man muss in diesen düsteren corona-zeiten auch mal mutige schritte gehen.

und was ist dein schritt?

ich verkaufe stöcke und stäbe. 1 meter 50 lang.

der sicherheitsabstand? corona?

jeder braucht den stock, es kommt zu oft zu zwischenfällen. gerade wo gestern die fitnesstudios in NRW wieder öffnen durften. also, was man da sah: die menschen kommen sich doch dauernd viel zu nah.

und du meinst, der bedarf nach einem stock von 1 meter 50 länge, der wird wachsen?

jeder mensch, der in diesen tagen komplett sein will, der braucht diesen stock. ich verkaufe nur den. (neben der maske ein universalgegenstand 2020 ff.)

also nur 1,50? nichts in 1,40?

nein, vom markt her gedacht, ist es sinnvoll, nur 1 produkt zu verkaufen. nur das. also auch die gesetzlich vorgedachte best-länge.

so wie die hähnchenbrätereien vor dem supermarkt, wo immer gequälte hühner in bratweise verkauft werden? vom grill? abverkaufen? 1 produkt? nur das?

so. ja. nur dass ich keine tiere quäle in dubiosen hühnerfarmen. ich habe holz. wenn, dann werden zuvor die bäume gequält.

aha. tolle sache. 1.50 holz! ökologisch!

ich denke, mit diesem 1-meter-50-abstandsstock werde ich multimiliionär. willst du nicht einen kaufen?

doch gern. aber ich will mit dem stock damit nach dem virus schlagen!

so wie andere nach den wespen?

ja! ich hau das/den virus mit deinem stock zu klump!

dann bist du doch ein quäler. ich aber bin ein genialer firmengründer, in eine reihe wird man mich stellen: mit gates, mit zuckerberg, mit bezos, mit musk. mit solchen leuten.

nach denen könnte man aber auch mit deinem stock dann schlagen!

sicher. – aber ich lasse zudem ja auch das virus unter tierschutz stellen, für meinen stock-ab-verkauf. das hebt mich dann noch besonders hevor.

der stock-virus-millionär! ich mach‘ mich noch kaputt! du, klausens!!!???

klausens-VERKAUF-stock-1.50-meter-abstandsstock-stab-12-5-2020

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klau|s|ens erkennt, wie die CORONA-erfahrung heute die aktuelle geschichtsschreibung über z. b. den II. weltkrieg ändert – www.klausens.com

klau|s|ens, neue gedanken?

zweitklausens, es ist doch so: wir waren nie im krieg, wir kennen das alles nur aus büchern. oder erzählungen der generationen vor uns.

gewiss, aber man muss nicht alles selbst erleben. schrecken will man ja eher nicht haben, als erfahrung.

ich weiß, aber wenn heute leute bücher über damals schreiben, wir nehmen mal den II. weltkrieg, und waren doch selber nie in einem krieg, dann fehlt irgendwie eine dimension des erfahrens und erkennens und nachempfindens.

aber wir haben doch zeitzeugenberichte!

gewiss, aber dadurch werden die historiker/-innen selbst noch nicht menschen, die etwas miterlebt haben, worüber sie da schreiben.

man kann aber doch eigene lebenserfahrungen (zumindest teilweise) übertragen.

ja, sicher: aber das geht ja so beim krieg nicht. es fehlt dann doch etwas. ein sprengmeister kann vielleicht aus der sicht „detonation“ den krieg nachempfinden. knall, wucht, schrecken, ohrengeräusche. aber der sprengmeister ist kein historiker. (und er hätte zudem nur diese spezielle detonationsfacette als erinnerung.)

und was willst du jetzt mit CORONA zu dem thema uns neu sagen?

diese sache betrifft uns alle, so oder so: CORONA. die ausgangsbeschränkungen gelten für alle, so oder so. die krise, die existenzangst, die angst vor der pandemie allgemein. für alle.

und du meinst das ändert die geschichtsschreibung? weil auch die historker/-innen CORONA erfahren und erleben, so oder so?

ich hoffe es. – ich selber sehe nun mit ganz andern augen berichte über krieg, nachkrieg, hunger an, weil ich durch diese corona-sache sensibler geworden bin. ich denke immer: wenn DU dich über das und dieses schon so ärgerst oder dich darüber beunruhigst, wie schlimm muss erst sein, in einem keller (versteckt) 1945 den alliierten soldaten entgegenzuhoffen, dieweil bomben fliegen … damit endlich mal das grausliche nazisystem beendet wird?

sicher, sicher, es gibt millionen fälle, millionen varianten. du meinst jetzt die angst der eher „guten“ menschen, die das system immer schon abgelehnt haben. oder einzelnen juden, die sich verbergen konnten, vor den brutalen tätern. oder auch diejenigen in lagern, die eine befreiung herbeisehnten, bevor sie selber abgeschlachtet … vergast … verbrannt … ver …

ich sage hier aber auch noch: hunger und angst kannten zum ende des krieges natürlich auch die mitläufer, gewiss. aber in die möchte man sich weniger gern einfühlen. in die echten täter und bestien schon noch weniger!

zum glück bist du kein historiker! du willst dich nicht in mitläufer und täter einfühlen! ein problem!

aber diese „neue sensibilität“ nach CORONA, auch bei den geschichtschreibern … die würdest du als erbringlichen gedanken akzeptieren?

ja, würde ich. es könnte sein, dass alle historischen bücher, die nach CORONA erscheinen alles einen „touch“ anders bewerten, weil die schreibenden durch CORONA etwas näher an generelle menschliche probleme heranrücken, heranrücken mussten. (man liest in diesen tagen ja auch vieles zur pest von damals.)

genau: die CORONA-erfahrung heute bedingt akut auch die heut-verarbeitung historischer dinge, weil der schreibende immer sein eigenes erleben mit in die geschichtsschreibung einbringt.

ja, gewiss, das wäre dann eine forschungsarbeit für sich: die nach-CORONA-geschichtsschreibung über NICHT-CORONA-ereignisse aus der historie.

einfach eine neue, andere empathie wäre zu erwarten, für opfer, für leidende, für geschundene, für kranke, für arme, für gequälte.

gut. dabei wollen wir es aber belassen, damit wir keinen essay in den blog hier setzen.

klausens-k-werk-und-scan-die-plastischen-punkte-07-05-2020

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klau|s|ens feiert den deutschen maskentag (27.4.2020) und die rückkehr des bankräubers im klassischen stil – www.klausens.com

klau|s|ens, heute geht es richtig los!

ich weiß: je nach bundesland etwas verschieden ausgestaltet, schleswig-holstein zudem noch einen tick später, aber eigentlich ist der 27.4.2020 der beginn der bundesdeutschen maskenpflicht.

da werden sich manche frauen aus arabischen ländern die augen reiben: was früher stets verboten schien, in deutschland, burka und so, das ist nun irgendwie geboten.

die welt wird an ihren eigenen seltsamkeiten und bisweilen auch lächerlichkeiten von ganz alleine „eingehen“ (wie eine primel! nicht in die geschichtsbücher, denn wenn es die welt nicht mehr gibt, gibt es ja auch keine geschichtsbücher mehr, um darin eingegangen zu sein!)

ja, ja, ja, deine erkenntnisse sind wie immer wunderbar richtig.

ich dachte an etwas anderes: wenn nun eh alle mund und nase bedeckt halten müssen, zum beispiel beim shoppen oder im bus, dann könnten doch auch die alten cowboys wieder aufleben!

ich weiß: du hast ein halstuch vor der nase und vor dem mund, stürmst in eine bank in santa caramba oder sonstwo … du schießt … und du hast 20.000 dollar erbeutet.

arbeitsthese: warum sollten heute nicht menschen die maskenpflicht nutzen, um zu sagen: jetzt, wo ich sie schon aufhabe, mache ich mal schnell mal einen bewaffneten überfall?

und warum sollten sich nicht menschen, die western lieben, extra nun halstücher anziehen und sagen: „so einen schönen banküberfall, den wollte ich selber immer schon mal erleben. jetzt habe ich die chance!“

ach, deutschland! an deinen masken wird die USA noch untergehen!

und die knäste sind eh schon corona-überlastet. wenn jetzt noch die ganzen bankräuber dazukommen! wo soll das enden?

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klau|s|ens erinnert akut an die allzuoft vergessene, CORONA-bedingt aber dramatische lage der reiseführer-buch-industrie – www.klausens.com

klau|s|ens, alle wollen geld, geld vom staat, sonderprogramme, beihilfen, kredite, stütze … irgendwas. und schnell, schnell, schnell!

wenn ich nachrichten höre, sind einige meldungen lang immer neue gruppen dabei, die nun auch noch hilfe rufen und nach hilfe rufen.

wie soll es weitergehen?

die schausteller gehen pleite, die wirte gehen pleite, die fitness-studios gehen pleite, die musikschulen gehen pleite, die handtuch-fachverkäufer wissen nicht mehr weiter, die zahnärztinnen gehen pleite, die künstler sowieso, die schauspielerinnen spielen nur noch im internet, alle darben, alle leiden, alle weinen.

spargelindustrie! messebau! kinos! autoindustrie sowieso! (autoindustrie? das sind die, die gezielt abgasbetrügen. die, die dividenden auszahlen. die, die aber zugleich vom staat kurzarbeitergeld wollen: die autoindustrie, das sind die schlimmsten!)

wir könnten 4 stunden aufzählt, wer leidet, wer weint, wer geld will (wer betrügerisch agiert) … auch 10 stunden. die liste ist ja unendlich. (wie soll es mit den krawattenknoten-knüpfkursen an den volkshochschulen eigentlich werden? und deren dozenten? alles freiberufler!)

auch die flugindustrie, reisebüros, hotels …

ja, aber eine gruppe wird immer vergessen.

welche?

es sind die, die reiseführer drucken (und zusätzlich als APP heutzutage dann auch herstellen).

ach, du meinst diese bücher im handgepäck?

ja, „eine woche israel“ oder „hawaii von norden nach süden“ oder „alle wanderrouten durch kanada“ oder „die schönsten strände von fuerteventura (mit karten)“ oder „paris für junggebliebene“ oder „in rom speisen – als tourist“ oder „mit dem flugdrachen eine woche über dem genfer see / genfersee kreisen“ oder „als student durch kurdistan – ohne fahrrad“ … oder …

ach, diese bücher? (du hättest reisebuch-titel-macher werden sollen, übrigens!)

wenn es keine reisen gibt, dann kauft aber keiner solche bücher. (oder nur ein paar träumer, die sich dann auf 2021 vorbereiten.)

du meinst also, dass die reiseführer-buch-industrie dramatische einbrüche zu verzeichnen hat?!

sicher: aber niemand berichtet darüber. über alle notleidenden personen, gruppen und betriebe wird getextet, dauernd, aber über diese spezielle reiseführer-buch-gruppe las und hörte ich noch nichts.

du möchtest also deine stimme nun für die produzenten von so etwas erheben. für die reisebuch-fachverlage.

aber klar: „rund um bielefeld“ kann man vielleicht noch verkaufen, aber „rund um new york“ wird dieses jahr sehr schwer.

du forderst auch staatliche hilfen und notprogramme?

sicher, sicher: die halten das noch 1 monat aus, vielleicht auch 2, aber dann ist doch schluss! (das sagen doch alle: vielleicht noch 1 monat, noch 2, aber dann ist schluss. alle hilferufenden sagen das! also können wir es vollumfänglich auch für diese industrie annehmen.)

ich denke auch an die spezialbücher: „ohne lunge auf den mount everest. jeder kann da hoch!“

herrjeh! sicher! auch solche bücher kauft in diesen wochen niemand – wenn ich ja nicht einmal an den fuß vom fuß vom fuß des berges gelangen kann.

es ist eine schreckliche zeit! (ich selber bin ja eigentlich jedes jahr 3 x auf dem K2, habe auch immer einen neuen bergführer, das buch also, dann im gepäck!) nochmals: es ist eine furchtbar schreckliche zeit.

sicher: und so unlogisch. friseure dürfen öffnen, nagelstudios aber nicht.

… und die reiseführer-buch-industrie wird total vergessen, bei allen klagerufen.

das ist doppelt ungerecht!!!

ein buch wie „nachtwanderungen auf sardinien“ … das kauft doch in in solchen zeiten kein schwein.

und „nacktwanderungen auf sardinien“ (mit ck also) kauft auch keiner.

solche verlage: die leiden doch nun doppelt und dreifach!

die stehen jetzt (buchstäblich?) nackt da!

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klau|s|ens sagt: gebt den (zumeist doch sowieso leeren) gotteshäusern doch endlich die corona-gottesdienste frei – www.klausens.com

klau|s|ens, der große atheist! ja, du! und nun diese forderung, die kirchen sollen wieder gottesdienste halten können. an die regierung, an die ministerpräsidenten. was ist nur los mit dir?

ich denke so: wenn sich ab montag wieder 4 kunden durch einen 35 qm² große buchhandlung quetschen dürfen, dann müsste es doch wohl erlaubt sein, dass sich 50 gläubige in einer kirche versammeln, die eigentlich (qua architektur) platz für 1000 leute hätte.

die kirchen haben also platz.

viele kirchen sind beständig zu den üblichen sowieso messen gähnend leer, das ist bekannt. auch ohne corona. – und wenn diese kirchen eh leer sind, dann sollen sich die wenigen gläubigen (die manche religion in europa nur noch hat) da doch treffen dürfen, um gottesdienste zu feiern.

in einer kirche kann man es gut organisieren: tür A rein und tür B raus.

auch das! also: man sollte sich immer die räume angucken und dann eine zahl festlegen. das meine ich nicht nur für kirchen. m² und personen: zwei erste kennzahlen, dann aber auch die in-augenschein-nahme.

für jede branche! für jeden zweig! auch für kultur.

genau: du hast eine frische, geistig bewegliche kommission von 10 leuten … und die betreten nun gotteshäuser, turnhallen, theater, geschäfte, büros, fabrikhallen …

… und überall sagen die vor ort: 20 leute für die x m² hier, oder 40 leute für die y m² hier. hier so viele, dort so viele.

ja, das schiene mir machbar. ich würde mich auch in eine solche kommission reinwählen lassen.

was aber machst du mit vollen gotteshäusern? wir nehmen mal eine kirche, die für 800 platz hat, aber 600 würden kommen. gibt es bisweilen ja auch! volle kirchen, an wenigen stellen!

ich weiß: man muss also immer genau hingucken: haus, ort, religion, durchschnittliche menschen je gottesdienst. das muss man auch für moscheen tun, für synagogen, für hindu-tempel … was immer wir in deutschland haben. auch orthodoxe: russische, griechische, weitere. und: bahá’í, was immer. buddhisten. juden. anglikaner.

oh ja, das wäre denkbar, das man dann sagt: ihr habt da 800 plätze, ihr seid eine volle kirche, es kommen immer 600, jetzt aber machen wir per losverfahren nur noch 80, corona-80 plätze sind erst einmal erlaubt … und alles bei den strengen hygiene-extraregeln samt abstand, abstand, abstand.

personen je fläche m² intendiert ja auch die bewältigung der abstandsfrage. aber man muss auch gucken: wie kommen die leute an, wie kommen sie rein, was passiert beim gottesdienst genau.

das „spuckende singen“ wollen wir nicht!

vielleicht muss man da und dort auch sagen: gottesdienst ja, aber gesangsverbot.

was machst du mit dem ramadan? die muslime erwarten ihn jetzt sehr bald. den monat des fastens und betens. den neunten monat des islamischen kalenders. beginnt am 23.4.2020.

ich denke, da wäre in den allermeisten fällen die einzige lösung: freiluftgottesdienste! dann aber sogar 4 meter abstand je person. und das auf wiesen, großen wiesen. und dort treffen sich 100, da 80, dort 130. auf abgesteckten betfeldern.

das enge nebeneinanderknien wäre also nicht möglich.

ich sage mal, ramadan und muslimische gottesdienste: das wird zumeist nur draußen gehen, unter sehr klaren vorschriften, die von diesen gemeinden auch freiwillig extragenau befolgt werden müssten. (bis hin zum thema waschungen: wie, wann, wo, abstand je becken je person?)

ich weiß. viele hinterhofmoscheen, die sind im prinzip schon so beengt, die müssen dann raus auf die wiesen.

die neue moschee in köln an der venloer straße, als beispiel, oder die in duisburg-marxloh, als beispiel, da könnte man wieder die regel fahren, wie man sie auch für die großen kirchen der christen fährt: je größer der bau, desto leichter das drinnen-organisieren.

nur: die moscheen sind nicht so leer wie viele christliche kirchen! (leere kirchen? – wir glauben ja selber an keinen gott! wie sollen die auch voll sein?!)

eben: dann lasst all diese (also besonders die stets leeren) kirchen doch schön nun ihre gottesdienste feiern. (und afrikanische baptisten, die sich in den kellern von fabriken treffen, mit 120 leuten, eng an eng: die müssten da dann natürlich, im gegensatz zu den großkirchengebäuden, vollkommen umdenken! die fallen dann nicht unter „leere kirchen“, weil menschenmenge und raumgröße immer in beziehung gesetzt werden müssen.)

danke, für deine weisheit. und deinen anstand, den kirchen (wo immer möglich) den gottesdienst wiedergeben zu wollen.

gern. über die synagogen haben wir nicht konkret gesprochen, aber das prinzip ist doch wohl nun klar geworden.

noch etwas: man könnte auch messen in den autohäusern abhalten, die jenseits der 800 qm² freigegeben wurden. da ist ja dann space, space, space, zwischen den autos. könnte man auch für messen nutzen. vielleicht direkt auch mal das auto anbeten!

… oder in den hyper-fahrradläden: gewiss. über 800 m², stell dir diese fahradläden vor! (ich kennen einen in sankt augustin. wie viele wird es so in deutschland geben?) – vieles ist etwas unlogisch und schräg festgesetzt worden.

… und darüber müssen die kirchen in ihren corona-gottesdiensten dringend predigen!

also: lasst denen doch endlich die gottesdienste zu!

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