Monatsarchiv: Februar 2015

klau|s|ens sucht die grippeviren und die grippewelle – www.klausens.com

klau|s|ens, alle reden davon: grippe. hattest du schon? bist du genesen? hattest du noch nicht?

man redet über griechenland … und über die grippewelle, gewiss. – über IS, deren grausamkeiten gegen menschen und und die zerstörung von kulturgütern in mossul redet man etwas weniger.

der ex-kulturminister lang aus frankreich hat IS schon mit hitler und den NS-verbrechen verglichen.

das liegt ja nah, wenn so „entfesselt“ gegen das leben und jegliche werte agiert wird. da kommt man immer zur vergleichsgröße nationalsozialismus.

ach ja: griechenland darf weiter schulden anhäufen.

auch das, auch das: es ändert sich nichts, am kern aller probleme, aber es bricht auch nichts morgen zusammen. da in griechenland.

überball baden arme menschen die verbrechen und unfähigkeiten anderer aus.

auch daran werden wir nichts ändern können, diese attitüde zieht sich durch die welt. ich muss immer daran denken, wie man mit kaum verhülltem rassismus millionär wird. (herr sarrazin hat ja bücher geschrieben und hundertausendfach, wenn nicht mehr, verkauft. aber in griechenland bibbert die rentnerin, deren rente so radikal gekürzt wurde … und deren krankenversorgung so radikal beschnitten wurde, dass viele keine medikamente mehr bekommen, derer sie doch bedürfen. so widersprüchlich tickt die welt.)

IS mordet und brandschatzt und quält und vergewaltigt … auch das scheinbar ohne unterlass.

alles das ist: „welt“, mal so, mal so … aber die ungerechtigkeiten bleiben, mal mehr, mal weniger. aufhören tut nichts!

auch der böse antisemitismus ist wieder da, wenngleich auch mit leicht geänderten varianten, weil nun auch viele radikale des islamischen backgrounds juden attackieren. das ist uns in deutschland neu, wenngleich der andere antisemitismus (der aus deutscher normalsicht, vielleicht zumeist „rechter“ sicht) auch noch lebt und lebt und lebt.

so drehen wir uns im kreis, bis dass der tod uns alle findet. so oder so.

die einen werden gequält, die anderen erliegen auf ihrer yacht im mittelmeer einem süßen herzschlag beim cocktail-trinken.

so ungerecht ist das leben, so ungerecht wird es bleiben. da so und dort so.

deshalb suchen wir dieser tage auch den grippevirus und die grippewelle.

aus reiner ablenkung, obwohl manche auch an der grippe mal versterben.

wir zeichneten gestern etwas, was wir „formo“ nannten.

es dürfte sich um den grippevirus handeln, aber genau wissen wir es nicht.

gott sandte uns dieses gebilde in unsere phantasie.

aber wir können es nicht deuten.

nein, denn das sterben geht weiter: so oder so. aber nun hat es bezüglich der grippe ein gesicht.

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klau|s|ens erfreut sich an der guten, alten überwachungshalbkugel – www.klausens.com

klau|s|ens, wie kann man sich an überwachung erfreuen? du spinnst doch!

nein, nein, man kann sich erfreuen, weil es noch altmodisch ist. deshalb.

die kugel oder die halbkugel? mit chrom als spiegelfläche?

ja, sicher: wo findest du die noch? sag mal?

ich weiß es nicht. ich gucke nicht dauernd nach oben.

warum nicht?

ich gehe davon aus, dass ich dauernd und immer irgendwie beobachtet werde: in einem geschäft sowieso. kameras werden x-fach hängen, überall – davon gehe ich aus.

siehst du! außerdem laufen millionen-milliarden-fach leute mit dem smartphone rum und knipsen und filmen ja auch noch alles mögliche.

sobald ich mich zu einem regal in einem supermarkt hinbeuge, kann es schon sein, dass irgendjemand mich filmt, weil er/sie denkt: „hey, es passiert etwas, was ich vielleicht heute noch bei YOUTUBE abdrücken kann.“

so in etwa könnte es sein. und deshalb liebe ich die überwachungskugel bzw. -halbkugel.

die ist doch archaisch!

eben: wenn ich schon überwacht werde, in einem laden oder sonstwo: dann bitte „klassisch“, dann bitte „mit stil“.

dann hat die gute, alte halbkugel für dich also „stil“?

ja, stil und klasse!

wahnsinn, wie verbogen die menschen nun schon sind: sie freuen sich an der überwachung, weil sie altmodisch, aber klassisch daherkommt. unglaublich!

es tut mir leid, dass ich hier meine innersten gefühle preisgegeben habe, zweitklausens.

ich denke immer: warum werden leute überwacht, wir wir, die doch niemals etwas klauen? warum?

warum würden wir nie etwas „klauen“? sind wir so gut? so rein? so perfekt?

… weil es nicht zu unserem namen passt: klauen. wir würden, wenn überhaupt, dann etwas „klausen“, mit „s“.

so habe ich noch gar nicht gedacht.

… weil du immer auf diese olle überwachungshalbkugel starrst.

die ist wenigstens ehrlich und direkt … kameras hingegen, die sind oft ganz hinterhältig versteckt!

ein hoch auf die „ehrliche“ überwachung: ich verstehe!

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klau|s|ens und die millionen-milliarden selfies – www.klausens.com

klau|s|ens, die fotos von sich selbst oder man selbst oder uns selbst … diese werden ja auch unendlich getätigt.

das kommt, weil alle ein smartphone haben … und da immer eine kamera eingebaut ist.

das kommt auch, weil man aus dem smartphone heraus das weiterleiten kann, auf plattformen wie FACEBOOK und INSTAGRAM. ach ja: INSTAGRAM:

>>Fang den Augenblick ein und teile ihn mit anderen auf der ganzen Welt

Instagram ist eine schnelle, schöne und spannende Möglichkeit, dein Leben mit Freunden und Familie zu teilen.

Nimm ein Foto oder Video auf, wähle einen Filter, um das Aussehen und die Stimmung zu verändern und poste es auf Instragram – so einfach ist das. Du kannst es auch auf Facebook, Twitter, Tumblr und mehr teilen. Es ist ein neuer Blick auf die Welt.

Ach ja – haben wir eigentlich erwähnt, dass es kostenlos ist?<<, so stand es in texto eben auf der homepage von INSTAGRAM zu lesen.

wie schön, wie schön.

du musst jeden augenblick teilen, weil das leben so kurz ist, verstehst du?!

teilen, teilen, teilen?

ja, mit anderen menschen in der weiten, fernen und doch so nahen welt.

dafür muss ich mich knipsen?

ja, überall und immer … und sofort „teilen“.

das haben die auch beim OSCAR, dieser verleihung, gemacht, prominente: unendlich viele fotos, die diese selber machten, von sich und mit sich, unendlich oft geteilt … und die fernsehberichte haben mit diesen fotos dann ihre beiträge gefüllt.

na also, dann weißt du doch, wie es geht!

ja, man muss gewonnen haben, im fußball, dann halbnackt oder ganz nackt sein, etwas angetrunken … dann ein selfie machen … und das dann teilen.

schön: so funktioniert das leben!

es hat schon fast etwas christliches, dieses ewige „teilen“.

ja, sicher: gäbe es einen gott, würde der uns immer selfies schicken.

sieh es doch mal anders: alle kreuzdarstellungen von jesus, das waren die vorläufer der selfies von heute.

nur dass jesus die kaum selber gemacht haben wird. da stimmt das wort „selfie“ nicht ganz.

da will ich mit dir nicht diskutieren. wenn gott die gemacht hätte, dann wären es ja selfies. – komm, jetzt stellen wir uns in den schnee, und dann machen wir auch mal ein selfie.

gern. eine frage noch: wer guckt sich die millionen und milliarden fotos eigentlich an? sie werden millionenmilliardenfach gepostet, ja, ja, aber wer guckt sie dann an?

deshalb zeichnen wir ja selfies. das ist hyperhyperhypermodern.

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klau|s|ens überlegt erneut: es sind im internetzeitalter immer millionen oder milliarden menschen – www.klausens.com

klau|s|ens, immer mehr passiert über und im internet (bzw. mit APPs und dann auch via kommunikation über diverse sendekanäle und funkverbindungen).

ja, jeden tag neu: da klicken, da liken, da followen.

deutsch: liken? von „to like“?

ja.

deutsch: followen? von „to follow“?

ja, sicher, es entstehen auch neue zw. erneuerte worte, weil neue aktionen stattfinden.

„followen“ konnte man immer schon.

gewiss, du konntest jemandem auf der straße nachgehen, aber nun tust du das im internet. einer quakt und du folgst ihm: klick!

eine andere muht und ich mag das und ich „like“ dann.

wir reden viel zu viel von „ich“. das ist die alt-idee, wo man in einer gemeinde von 2000 menschen den sheriff noch wählen darf.

und das neue „ich“.

das neue „ich“ geriert sich millionenfach im netz, manchmal auch milliardenfach: ein schwarm, eine blase, eine überflutung.

aber wann?

eben, wenn da ein kurioses video irgendwo ist und es tausende „teilen“, bis dann millionen dieses video angeklickt haben. das geht ja zack-zack.

ich erinnere mich an diesen einen twitter-tweet der schülerin aus köln.

ebenso: zack-wumms-ping, und schon sind es tausende, zehntausende, die einen tweet weiterreichen. ein paar schäbige worte … die können sich durchaus auch millionenfach ausbreiten.

und das binnen sekunden, wenn man es ganz streng sieht.

und das schöne ist: etwas später ist es dann wieder vorbei.

wieso?

weil etwas anderes geklickt, geliket, gefollowet werden wird. eine zu klickende und zu likende sau ersetzt die andere.

und es können videos sein? texte? bilder? alles?

aber sicher! auch mal schnell mobben! du kannst ganz schnell mal eine person mobben. und wenn tausende oder millionen mitmachen, dann ist die person ganz schnell erledigt. und das alles, ohne jemanden je persönlich gesehen oder gesprochen zu haben.

… bis eine neue person gemobbt wird.

eben: aber es gibt auch das gegenteilige. das ist ein schlechtes produkt auf dem markt … und durch schnelle, böse kommentierung im netz kann man ein schlechtes produkt auch schnell zugrunde richten. die demokratie (?) der vielen, die abstimmung per klick und drück.

im fernsehen heißt es dann immer „die netzgemeinde hat …“ und dann wird so etwas zur nachricht.

und alles schnell, schnell … aber alles auch schnell wieder vergessen.

manche videos werden dann in einer jahresbestenliste der klicks noch einmal erwähnt.

… und manche bilder nie und nimmer.

dabei haben wir uns so viel mühe mit der deutschlandfahne (hier im blog) gegeben.

es kann sein, dass sie millionenfach geteilt wird … es kann aber auch sein, dass sie von vorneherein dem vergessen überantwortet wird.

die netzgemeinde spürt wahrscheinlich, das wir alles andere als nationalisten sind und deshalb nationalismus nicht zu uns passt.

die netzgemeinde will lieber ein schönes katzenvideo. (mach da doch mal was!) oder lass dich nackig in den schnee plumpsen. (mach da doch mal was!) oder ertrinke in deinem auto in einem fluss: fast. (mach da doch mal was!)

aber ich will doch gar nicht „millionen“ werden – wir, klau|s|ens und zweitklausens, haben als zwei schon genug ärger miteinander. wieso dann immer diese millionen?

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klau|s|ens macht beim QUIZDUELL IM ERSTEN via APP und LIVE als teil der millionenmeute mit – www.klausens.com

klau|s|ens, APPs sind doch gefährlich und böse! denke doch an unsere page: http://www.klausens.com/apps-sind-boese.htm

das stimmt, das stimmt — zugleich erobern sie die welt: also muss man sich A) verweigern B) da und dort dezent mittun, damit man weiß, was passiert, also: „was abgeht“ … in deutschland und in der welt.

und diese APP vom quiz, was ist mit der?

die will 2 dinge haben:
A) Geräte- und APP-Verlauf
B) Fotos/Medien/Dateien


– zum vergleich: FACEBOOK will haben:
A) GERÄTE- UND APPVERLAUF und B) IDENTITÄT und C) KONTAKTE/KALENDER und D) STANDORT und E) SMS und F) TELEFON und G) FOTOS/MEDIEN/DATEIEN und H) KAMERA/MIKROFON und I) WLAN-VERBINDUNGSINFORMATIONEN und J) GERÄTE-ID & ANRUFINFORMATIONEN … FACEBOOK ist ja viel, viel schlimmer noch als andere Apps.

und QUIZDUELL IM ERSTEN (achtung, nicht: QUIZDUELL, diese APP besprechen wir hier nicht!), was ist sonst mit der?

ich lese: >>Während in der ersten Staffel noch die „Quizduell“-App von FEO Media zum Einsatz kam, gibt es für die neue Staffel nun die eigenständige „Quizduell im Ersten“-App.<< und ich lese von >>der ersten interaktiven Quizshow der Welt<<.

also fernsehen und APP spielen zueinander und miteinander. das eine bedingt sich mit dem anderen, und wir gestalten mit? so?

da möchte man doch teil von sein! nicht wahr?!

klar, der schwarm regiert … und du bist aktiver teil des aktiven schwarms. (DRÜCK!)

es ist eine revolution, aber man weiß nicht, wie sie endet und wie schlimm alles noch werden wird.

millionen (als zahl) kenne ich immer von YOUTUBE-videos, manche sollen auch über (eine) nacht millionen klicks haben.

gestern brachten sie was von einem musiker, der eine frau zu boden schlägt, auf der bühne: das hat bestimmt auch millionen zuschauer schon.

alles hat nun „millionen“. FACEBOOK-seiten von stars haben millionen follower. das internet sorgt für millionenhaften anhang. TWEETS von TWITTER wreden millionenfach weitergepostet = „geteilt“ – (alles in allem: schnell geklickt und schnell auch vergessen. eine ganz neue kultur des rauschs der oberflächlichkeit.)

es ist der schwarm, der überall nun mitmachen darf.

schwarm sind auch telefonanrufe bei diesen castingshows.

sicher: aber da werden uns nie zahlen mitgeteilt, wie viele da anrufen, immer nur prozente. aber würdest du da anrufen, bei einer casting-show?

würdest du bei QUIZ IM ERSTEN mitmachen?

da hast du mich aber fein auf dem richtigen fuß erwischt. APPs sind dann noch eine stufe anders, vom gefühl.

warum machen wir denn nun mit?

weil wir teil der meute von millionen sein wollen. wir wollen wissen, wie diese neue spieldemokratie funktioniert, und wissen, wie es auf dem smartphone blinkt, wir wollen das coole gefühl der teilhabe LIVE erleben, wir möchten zur hundsnormalen masse gehören, AH und OH, mitmachen, sich freuen, spielen, UND: wir möchten uns verlieren.

nun gut: ich habe verstanden.

das freut mich, weil die welt sich doch so schnell ändert. man muss immer wissen, was passiert, und zugleich aufpassen, dass man sich nicht verliert.

an deinen weisheiten könnte ich
a) ersticken
b) ertrinken
c) verdursten
d) verhungern

bitte drück schnell, der grüne balken läuft binnen sekunden runter: und wir spielen doch gegen das fernsehen und die kandidaten da drin im fernsehen. schnell!

ja … es ist aber verdammt hektisch, teil des schwarms zu sein.

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klau|s|ens möchte sich auch mal per QUO VADIS zu griechenland äußern – www.klausens.com

klau|s|ens, hören wir davon nicht schon genug, von griechenland?

oh ja: ich höre immer ukraine, IS, griechenland derzeit, wenn es um länder geht. – griechenland ist also stets dabei.

also: was willst du uns noch sagen?

ich wollte einfach mal sagen: „QUO VADIS, GRIECHENLAND?“

das ist schön gesagt.

das finde ich auch: „quo vadis?“ passt doch eigentlich immer. wenn ich mal eine veranstaltung mache, dann werde ich die 2 worte „quo vadis“ auf jeden fall mit in den titel hineinbringen.

eine gute idee, ja, ja: wenn der verrentete ex-bundesbankpräsident auftritt, in irgendeinem club, und er soll eine rede halten, und man weiß gar nicht, wozu er sprechen soll, dann spricht der bestimmt zu „quo vadis EURO?“ – das ist fast sicher.

„quo vadis“ ist meine immerwährende geheimwaffe für jedes thema, diesmal für griechenland.

du vergisst nur eines.

was?

griechenland hat als amtssprache griechisch … und nicht latein. das könnte dann doch in den falschen hals gelangen, du kranich!

aber wie schreibt man „quo vadis?“ auf griechisch? wie denn? wie sagt man es auf griechisch? wie denn?

ich weiß es doch auch nicht. nimm doch lieber etwas anderes.

was denn?

nimm doch das schöne wort „belastbar“.

und weshalb?

weil ich das auch seit einigen tagen bezogen auf griechenland dauernd höre: „es sollten endlich belastbare vorschläge auf den tisch kommen!“

oder: „es müssen akzeptable, belastbare vorschläge her.“

oder: „wir brauchen endlich substantielle und belastbare vorschläge von der griechischen regierung.“

schön, man braucht sich gar nicht in den details zu verlieren, schon an der sprache kann man sich über und an einem land erfreuen.

wenn du wenigstens wüsstest, was „belastbar“ auf griechisch heißt!

„quo vadis“ wohl kaum. – wo gehen wir überhaupt jetzt hin, zweitklausens? tragen wir was nach athen? geld? eulen? eine prise „besserschuldwisserei“? oder wie?

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klau|s|ens empfiehlt ein leichtes, schnelles karnevalskostüm – www.klausens.com

klau|s|ens, was empfiehlst du? als schnelles kostüm?

den brasilianer, also den brasilianischen fußballer.

tolle idee!

kommt nicht von mir, man sieht es so oft: gelbes trikot, schnell übers hemd, eventuell noch eine perücke auf den kopf: fertig.

schön, denn karneval bereitet ja so viele sorgen.

eben: seit braunschweig ist karneval uns ein sorgenkarneval.

karneval eignet sich immer für böses: wenn alle kostümiert sind, fällt die kostümierung des bankräubers oder des bombenlegers nicht mehr auf.

der, der sich als araber verkleidet, kann harmlos wie ein entlein sein.

aber der, der sich als engel verkleidet, kann bösestes im schilde führen. (ritter?)

so kommt es, dass alle vorzeichen verwandelt sein können: da im karneval.

alles ist politisch.

alles kann politisch überhöht werden.

… und wenn man sich als bierglas verkleidet?

dann wäre es vielleicht ein aufruf zum alkoholismus: ich denke, es ist kaum möglich, politisch korrekt zu sein.

unkorrekt denn?

das geht immer.

und was machen wir mit den ganzen drohungen?

da haben wir den salat: wir leben nun mit dieser und somit einer stillen angst, dass überall verwirrte oder dogmatisch-bewusst-unbewusste einzelkämpfer über uns alle den herrgott spielen.

heißt das nicht anders?

je nach religion … aber es gibt ja auch menschen, denen karneval eine religion ist. vielleicht eignet sich der karneval deshalb für alles gute und ungute.

und sie sollen sich dann als brasilianer verkleiden? die religionskarnevalisten?

warum denn nicht?

ich weiß nicht: deutschland hat die doch bei der WM so dramatisch und drastisch geschlagen. sieben nochwas ging das spiel doch aus.

aber die brasilianer haben auch karneval. dass wäre dann eine art versöhnung. via kostüm.

und was haben die als brasilianer verkleideten menschen gestern in braunschweig gemacht? ohne zug?

die haben bei jeder maske, maskierung und kostümierung gedacht: wer oder was steckt wohl dahinter?

… was sich heute am rosenmontag in allen anderen karnevalshochburgen auch noch zeigen wird. dieses denken … also: das ängstliche denken.

übrigens: als „terror“ würde ich mich sowieso nicht verkleiden wollen.

als „klischee“ denn?

klausens-hinweis-das-leichte-karnervalskostuem-16-2-2015

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